Schlagwort-Archiv: Bücher
Am Freitag, 7. Juni 2013 laden wieder viele Geschäfte anlässlich der “Weltreise” zu einem außergewöhnlichen XXL-Einkaufserlebnis nach Schwarzenfeld. Von 17.00 bis 22.00 Uhr erwarten Sie viele Aktionen und Attraktionen in den teilnehmenden Geschäften.


Mittendrin gibt es in der Bücherei im Rathaus (Viktor-Koch-Str. 4) immer zur vollen Stunde eine kurzweilige Buchvorstellung:
Finde die Farben der Welt in Büchern …
Als Verleger aus Leidenschaft stelle ich um 18.00, 19.00 und 20.00 Uhr für je 30 Minuten neue Bücher vor. Im Fokus stehen dieses Mal zum Beispiel die folgenden Bücher aus dem Neufeld Verlag:
Sabine Zinkernagel, Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse – Aus dem Leben mit zwei besonderen Kindern
Hanna Schott, Matomora, Matomora – Der längste Umweg führt nach Hause
Timothy J. Geddert, Verantwortlich leben – Wenn Christen sich entscheiden müssen
Herzliche Einladung also zu einem netten und unterhaltsamen Abend in Schwarzenfeld!
Hier auf unserem Verlags-Blog berichten wir ja nicht nur über Aktuelles aus dem Neufeld Verlag, sondern lassen gerne auch immer mal wieder den Blick schweifen.
Heute präsentieren wir das Ergebnis einer kleinen Umfrage unter Verlegerinnen und Verlegern christlicher Verlage (herzlichen Dank fürs Mitmachen!):
Was ist Ihr wichtigstes Buch in diesem Frühjahr?
Dr. Dominik Klenk, Brunnen Verlag, Basel:
Unser wichtigstes Buch: Roland Hardmeier, Himmelstöchter – Warum die Stärke der Frau in der Kirche gebraucht wird. Und warum das biblisch ist.
Roland Hardmeier sagt uns in einem theologisch fundierten Buch, warum die Stärke der Frauen in der Kirche unbedingt gebraucht wird.
Er hilft uns damit, genauer hinzuschauen und den roten Faden in der Bibel ernst zu nehmen, der zeigt, warum die Gaben der Frau in der Gemeinde erwünscht sind.
Er geht auch den wenigen missverständlichen und frauenkritischen Bibelstellen nicht aus dem Weg, sondern beantwortet sie mit der Bibel.
Das Buch zeigt uns, dass Gott Frauen in gleicher Weise achtet, begabt, beruft und sendet wie Männer – nur anders. Dieses Buch fördert die Hoffnung, dass unsere Kirchengemeinden nicht nur quadratisch, praktisch, gut, sondern auch atmosphärisch ansprechend, farbenfroh und kommunikativ etwas leichter werden.
Anne-Ruth Meiß, Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg:
Für mich persönlich ist Mitbewohner gesucht von Melissa C. Feurer das Frühjahrshighlight bei Francke, ein Buch für junge Erwachsene. Darin erzählt die junge Autorin von einer Studenten-WG, in die eines Tages Johnny einzieht. Was keiner weiß: Johnny ist sterbenskrank. Er hat keine Verwandten mehr und so zieht er in diese WG, weil er sich danach sehnt, dass auch sein Leben Spuren hinterlässt, dass es Menschen gibt, die nach seinem Tod um ihn trauern. Als die Mitbewohner hinter sein Geheimnis kommen, reagieren sie sehr unterschiedlich, sehr unerwartet. Am Ende ist es nicht nur Johnny, dessen Leben eine neue Richtung einschlägt.
Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Melissa C. Feurer eine zu Herzen gehende Geschichte, in der sie mutig die Frage nach dem Tod stellt und überzeugende Antworten gibt. Ein ganz wunderbarer evangelistischer Roman für junge Menschen, der mitreißend erzählt ist und so ganz ohne Klischees auskommt.
Ralf Markmeier, Gerth Medien und Adeo Verlag, Asslar:
Unser wichtigstes Buch im Frühjahr ist für mich Jürgen Mettes Biografie Alles außer Mikado. Leben trotz Parkinson. Es ist ein radikal ehrliches, trostreiches und ermutigendes Buch, das trotz der Schwere des Themas durchzogen ist mit Jürgens feinsinnigem Humor. Es zeigt sein Ringen mit Gott, zu dem er jedoch nie sein Vertrauen verloren hat. Es ist eine Freude, wie viele positive Reaktionen dieses Zeugnis auslöst – und das nicht nur im christlichen Markt. Am 12. April 2013, einen Tag nach dem Welt-Parkinson-Tag, ist Jürgen Mette zu Gast im Kölner Treff (WDR).
Mehr Informationen über Buch und Autor sowie einen Trailer gibt es hier.
Thomas Häußner, Echter Verlag, Würzburg:
Susanne Krahe und Eberhard Fincke, Organspende – ein Akte der Nächstenliebe
In den bisherigen Diskussionen zum Thema Organspende wird meist als selbstverständlich und als common sense vorausgesetzt, dass Organe spenden und empfangen an sich gut und nicht hinterfragbar sei. Neben dem medizinischen wird oftmals nur noch ein wirtschaftlicher Aspekt in die Diskussion gebracht. Muss aber in diese Diskussion nicht die Frage eingebracht werden, welches Menschenbild in die Entscheidungsfindung pro und contra Organtransplantation einfließt, und stellt sich für religiöse Menschen nicht auch die Frage nach dem Gottesbild? Die Diskussion in diesem Buch wird von zwei Menschen geführt, die als Betroffene selbst vor diesen Fragen stehen und standen und ganz unterschiedliche Entscheidungen getroffen haben. Somit wirft das Buch neue, vielleicht bislang zu wenig beachtete Aspekte auf die Diskussion um die Organspende.
Nicolas Koch, Brendow Verlag, Moers:
„Was ist unser wichtigster Titel im aktuellen Programm?“ So lautet die Aufgabenstellung für diesen Text. Puh! Gute Frage. Nach was soll ich da gehen? Verkaufszahlen? Bekanntester Autor? Persönliche Vorliebe? Ich habe mich mal für Letzteres entschieden. Ein Titel hat es mir diesmal persönlich besonders angetan, deshalb möchte ich Super, Mann! von Fabian Vogt vorstellen.
Mannsein ist in den letzten Jahren ja immer komplizierter geworden. Wusste man vor 30 Jahren noch ziemlich genau, was und wie ein Mann zu sein hat (im Beruf, als Vater, in der Gemeinde), ist heute alles viel unschärfer geworden. Die Palette der An- und damit der Herausforderungen ist sehr breit: Wir müssen liebevolle Ehemänner, fürsorgliche Väter, nette Kollegen, authentische und mitreißende Glaubende, strebsam-erfolgreiche Arbeitnehmer und vieles mehr sein. Ganz schön anstrengend manchmal, hier überall seinen Kerl zu stehen.Fabian Vogt schreibt in seinem Buch Briefe an all diese Männerrollen. In ihnen betrachtet und reflektiert er die verschiedenen Lebensbereiche, macht sich daran, Zerrbilder geradezurücken und falsche Erwartungen aufzudecken. Besonders wichtig ist ihm der Blick auf die vielen Möglichkeiten und Freiräume, die in den einzelnen Bereichen liegen: Wir sind stark. Wir können nicht alles – aber vieles. Und wenn wir die richtigen Prioritäten setzen, schaffen wir das auch.
Ich mag die befreiende Wirkung, die seine Texte haben! Erst mal fühlt man sich verstanden: Oh, ich bin nicht der Einzige, der mit all den Ansprüchen, die an ihn gestellt werden, zu kämpfen hat. Dann sind sie einfach witzig zu lesen. Und vor allem machen sie Mut, vernünftige Prioritäten zu setzen und einfach loszulegen.
SCM R. Brockhaus Verlag, Witten:
Unser wichtigster Titel im Frühjahr ist das Buch Kreiszieher von Mark Batterson.
Der Kreiszieher ist ein mitreißendes, neues Buch zum Thema Gebet, in dem es darum geht, Gott wirklich alles zuzutrauen, ihn also nicht zu klein zu machen. Wir hoffen, dass dadurch viele Leute neu entdecken, dass wenn wir Gott alles zutrauen, anhaltend beten und ein wenig Geduld haben, alles möglich ist.
Umfassende Infos zu Buch gibt es auf der Website www.kreiszieher.de.
Kerstin Hack, Down to Earth, Berlin:
Unser wichtigster Titel im Frühjahr ist: Ziele erreichen. Wie persönliche Veränderung wirklich gelingt von Christoph Schalk.
Der Grund, warum mir als Verlegerin dieses Quadro (Trainings-Power-Buch) so wichtig ist: Viele Menschen wollen sich verändern und Ziele erreichen – egal ob es Gewichtsreduktion ist oder Verhaltensänderung. Doch sie bleiben oft auf halbem Weg stecken und geben frustriert auf. Oft liegt das daran, dass das Bewusste („der Kopf“) nicht mit dem Unbewussten („dem Bauch“) zusammenspielen. Die Schweizerin Maja Storch hat das wissenschaftlich untersucht und das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) entwickelt, das dabei hilft, Ziele zu entwickeln und zu erreichen, die stimmig und mit hoher, tief verankerter Motivation erreichbar sind.
Christoph Schalk erklärt in diesem Quadro das Modell und zeigt gleich, wie es in Bezug auf ein eigenes Ziel umgesetzt werden kann. Ich bin glücklich über diesen Titel und hoffe, dass er vielen Menschen dabei hilft, sich die richtigen Ziele zu setzen und sie auch zu erreichen.
Andreas Claus, cap-music/cap-books, Haiterbach:
Valerie Lill: Mein geliebtes Kind – 365 Himmelsbriefe
Dieses Buch ist mir aus verschiedenen Gründen wichtig: Es ist uns als Verlag ganz kurzfristig in die Arme geflogen (365 Himmelsbriefe …), wir haben einen Tag überlegt und dann kraftvoll entschieden: Wir spucken in die Hände und machen es – auch wenn die Neuheiten schon alle ausgeplant sind und “man” ein Andachtsbuch nicht erst im Januar bringen kann. Es gibt einfach Bücher, die will man machen! Wenn man dann das Privileg hat, so zu entscheiden, ist das etwas Besonderes.
Und es ist ein Buch, dessen Texte nicht geplant für ein Buch geschrieben wurden, sondern die entstanden sind in einer intensiven Lebensengstelle der Autorin, aus dem Umgang mit Gott und dem täglichen Erleben heraus. Trost, Hoffnung, Wertschätzung. Wenn dann der Impuls kommt, das sollten auch andere Menschen lesen können, dann hat so ein Buch einen großen Wert. Es trägt eine persönliche Note und ist doch ganz für den Leser da. Es ist zeitnah und doch zeitlos. Es ist ist fiktiv und doch real.
Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach:
Empfehlen möchten wir unser neues Buch von Pater Anselm Grün: Achtsam sprechen – kraftvoll schweigen. Für eine neue Gesprächskultur.
Denn dem allgemein beklagten Verfall der Gesprächkultur setzt Pater Anselm in diesem Buch biblisch und psychologisch fundierte Überlegungen zum Thema Gespräch und Sprache entgegen. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist die Achtsamkeit für die Sprache und eine hohe Sensibilität für die Macht und die Wirkung von Worten. Daraus entwickelt er einen neuen, spirituellen Ansatz, um zu einem echten Gespräch zurückzukehren.

Gewinnen Sie eine Lesung mit Tobias Faix in Ihrer Buchhandlung!
Würde Jesus bei IKEA einkaufen? lautet der provokativ-spitze Titel eines Buches von Tobias Faix, das sich zu einem erfolgreichen Backlist-Titel des Neufeld Verlages gemausert hat. Die Herausforderungen zur ganzheitlichen Nachfolge aus der Feder des bekannten Bloggers, Autors, Theologen und Referenten kommen an, keine Frage. Und sie setzen in Bewegung – was uns freut! Nun ist soeben die vierte Auflage seines Buches erschienen, und aus diesem Anlass können Buchhändler eine Lesung mit dem Autor in ihrer Buchhandlung gewinnen.
Was Sie tun müssen, um zu gewinnen? Ganz einfach, präsentieren Sie das Buch Würde Jesus bei IKEA einkaufen? in Ihrer Buchhandlung und schicken Sie uns ein Foto davon (gerne per E-Mail an info@neufeld-verlag.de) – unter allen Einsendern verlosen wir eine Lesung mit Tobias Faix. Termin und Charakter der Veranstaltung werden mit dem Autor abgestimmt; bei der Werbung unterstützen wir Sie gerne; für Sie entstehen weder Honorar noch Reisekosten. Einsendeschluss ist der 31. März 2013.
Ergänzend gibt es übrigens auch noch ein Praxisbuch: Würdest du bei IKEA einkaufen? 4×3 Aktiveinheiten zur ganzheitlichen Nachfolge. Die Herausgeber Tobias Faix, Heiko Metz und Andreas Schuss sowie Studierende aus Marburg haben Ideen und Herzblut eingebracht, damit dieses Buch bunte, vielfältige und spannende Impulse für den Alltag mit Jesus liefert. Und sie haben die praktischen Aktiv-Tipps selbst ausprobiert, die dabei helfen, Jesus ganzheitlich nachzufolgen.
Vom 14. bis 17. März 2013 findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Dieses Jahr sind wir als Verlag am Stand der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger e. V. (VEB) vertreten – Sie finden uns also an Stand 3-A103. Herzlich willkommen!
Zwei Ergänzungen hierzu: Am Donnerstag, 14. März liest Uwe Heimowski um 10.30 Uhr am Stand des Brunnen Verlages aus seinem neuen Buch (Halle 3, Stand 3-A302).
Und Blog-Leser Jürgen Meier wies uns freundlicherweise darauf hin, dass wir an dieser Stelle doch gleich einen Link zu Veranstaltungen bringen könnten – was wir hiermit gerne tun. Auf den Seiten der Leipziger Volkszeitung findet man ebenfalls Neuigkeiten rund um die Buchmesse, was sich besonders bei Programmänderungen empfiehlt. Und natürlich, auf den Seiten der Buchmesse findet man auch einen Geländeplan.
„Ich war fremd – Ihr habt mich aufgenommen“, lautet das Thema des diesjährigen Weltgebetstags (WGT). Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung von christlichen Frauen, und das seit über 100 Jahren. Ihre Anfänge hatte sie in den USA und Kanada. Heute feiern Menschen in über 170 Ländern weltweit immer am ersten Freitag im März den Weltgebetstag. Der Gottesdienst wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Nicht nur die Schreiberinnen des Gottesdienstes gehören verschiedenen christlichen Konfessionen an. Auch die Frauen vor Ort arbeiten in ökumenischen Gruppen zusammen. In unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten sie so den Weltgebetstag.
In diesem Jahr wurde das Thema von Frauen aus Frankreich erarbeitet. Im Neufeld Verlag gibt es ein Buch, das dazu ganz hervorragend passt: Hanna Schotts Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé.
Worum geht es? Ein französisch-russisch-italienisches Paar, das sich in New York kennenlernt und nach Indien reisen will, um Gandhi zu treffen. Doch statt in Indien landen die beiden in der tiefsten französischen Provinz, André als Pfarrer der reformierten Kirche, Magda als Lehrerin. Als deutsche Truppen Frankreich besetzen, eröffnen sich ihnen jedoch ungeahnte Möglichkeiten, gerade weil sie „am Ende der Welt“ leben. Das Ehepaar Trocmé verwandelt ihren kleinen Luftkurort im Gebirge in einen zentralen Ort des Widerstands. Tausende jüdische Kinder und Erwachsene werden von ihnen versteckt, mit Nahrung versorgt und teilweise mit falschen Pässen ausgestattet und außer Landes geschleust. Am Ende zählten die einen 3.000 Menschen, die vor dem sicheren Tod gerettet worden waren. Die anderen sprachen von mehr als 5.000.
„Ich war fremd – Ihr habt mich aufgenommen“ – es könnte auch der Untertitel dieser packenden Biografie sein. Die Journalistin Hanna Schott erzählt in Von Liebe und Widerstand so lebendig, als wären wir dabei. Es ist eine Liebesgeschichte, ein zentrales Stück deutsch-französischer Geschichte und nicht zuletzt die Geschichte einer Zivilcourage, die eine ganze Region ansteckte.
Im ERF-Fernsehen kann man sich übrigens eine leidenschaftliche Buchvorstellung dieses Titels von Bestsellerautor Titus Müller anschauen.
… muss kein Stubenhocker sein. Stimmt! Und gerne geben wir an dieser Stelle die Einladung von Hanna Schott (Chefredakteurin von P&S Magazin für Psychotherapie und Seelsorge und freie Autorin, auch im Neufeld Verlag) weiter, im Herbst 2013 gemeinsam zu schreiben und zu wandern.
Viele Menschen schreiben gern oder würden gern schreiben – für sich, für andere oder einfach „aus Spaß an der Freude“. Andere müssen in Beruf oder Ehrenamt schreiben – aber es fällt ihnen nicht leicht. Wir laden beide Gruppen zu anregenden, aber auch erholsamen Wander- und Schreib-Tagen ein.
„Wie schreibe ich so, dass es mir selbst Freude macht – und dass andere es gerne lesen?“ Auf der Suche nach einer Antwort werden wir einige Grundregeln des Schreibens kennenlernen („Wie fange ich an? – Gibt es irgendwelche ‚Tricks’, die man kennen sollte? – Was kann ich tun, damit meine Leser ‚dran bleiben’?“) und gleich ausprobieren, was zu unserem eigenen Schreiben passt.
Weil Texte aber bekanntlich auch mal in Ruhe gelassen werden wollen, lassen wir Laptop und Papier jeden Tag für einige Stunden liegen und wandern durch die herbstliche Landschaft rund um das Kloster Münsterschwarzach. Das Kloster selbst lädt ein, sich in den Rhythmus seines geistlichen Lebens einzufügen – in dem Maße, wie jeder das möchte.
Am Abend lesen wir einander vor, was wir selbst oder was „richtig gute“ Autoren und Autorinnen geschrieben haben, spielen oder genießen einfach die Atmosphäre dieses besonderen Ortes.
Schreiben und Wandern findet vom 2. bis 6. Oktober 2013 im Kloster Münsterschwarzach bei Würzburg statt und wird von Hanna Schott und Marlene Fritsch (Wanderführerin, freie Lektorin und Autorin) geleitet.
Wenn die Sonne scheint und alles gut läuft, ist es nicht besonders schwer, an einen guten Gott zu glauben, oder? Doch wenn‘s im Leben ganz anders kommt und richtig weh tut, ist es auf einmal nicht mehr so leicht, Gott zu vertrauen. Wir beginnen zu fragen, warum Gott nicht eingreift. Ob er es denn überhaupt will. Oder kann. Und die Rede vom „lieben Gott“ geht uns nur noch schwer über die Lippen.
In solchen Zeiten kristallisiert sich auch heraus, wie tief unser Glaube verwurzelt ist. Ist er vor allem auf unsere Befindlichkeiten gegründet? Und was, wenn unser Vertrauen schwindet?
Tom Wright geht diesen Fragen in seinem Buch Kleiner Glaube – großer Gott (erscheint kommende Woche) ehrlich auf den Grund. In seiner faszinierenden Mischung aus klarem Denken und warmem Herzen nimmt er uns mit hinein in die lebendigen und oftmals herausfordernden Geschichten, wie die Menschen der Bibel Gott begegnet sind. Eine Entdeckung dabei lautet zum Beispiel: Wenn wir Jesus begegnet sind, sehen wir ihn nicht mehr durch den Nebel unserer Probleme. Wir sehen unsere Probleme im Lichte Jesu. Ein Buch für Menschen, die sich selbst nicht gerade für Glaubens-Riesen halten …
Tom Wright ist in Kürze übrigens in Deutschland: Er ist – zum Beispiel neben Wolfgang J. Bittner und Tobias Faix – Redner beim Gnadauer Mitarbeiterkongress „Neues wagen“ vom 24. bis 27. Januar 2013 in der Neuen Messe Erfurt.
Wer Tom Wright eigentlich ist? Nicholas Thomas Wright (geboren 1948), bekannt als N. T. oder Tom Wright, gilt als einer der weltweit führenden Theologen und Leben-Jesu-Forscher. Von 2003 bis 2010 war er anglikanischer Bischof von Durham, seitdem ist er Professor für Neues Testament und Frühes Christentum an der University of St. Andrews in Schottland. Bislang wurden ihm zehn Ehrendoktortitel verliehen. Er hat über 70 Bücher verfasst, populäre Sachbücher wie akademische Literatur.
Zwei weitere Bücher von Tom bzw. N. T. Wright sind soeben im Verlag der Francke-Buchhandlung erschienen. Tobias Faix hat den Autor dazu interviewt.
Es ist ja unser Glück als Verlag, dass wir uns nicht in erster Linie von den Zahlen bestimmen lassen, sondern auch unter ganz anderen Aspekten sehr sorgfältig auswählen, welchen Büchern und Medien wir uns widmen. Und das tun wir dann mit großer Leidenschaft. Trotzdem spielen Umsätze und Verkaufszahlen und überhaupt betriebswirtschaftliche Faktoren natürlich eine wichtige Rolle und es macht uns Spaß, uns hin und wieder unsere aktuellen Top Ten genauer anzuschauen. Hier also die Titel aus dem Neufeld Verlag, die sich in diesem Jahr bis jetzt am besten verkaufen:
Platz 1: Franziska Dalinger, Narzissen und Chilipralinen
Platz 2: Hildi Hari-Wäfler, Bibel, Blech und Gottvertrauen
Platz 3: Silke Schnee und Heike Sistig, Die Geschichte von Prinz Seltsam
Platz 4: Franziska Dalinger, Vollmilchschokolade und Todesrosen
Platz 5: Hanna Schott, Von Liebe und Widerstand
Platz 6: Sabine Zinkernagel, Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse
Platz 7: Roland Walter, König Roland
Platz 8: Markus Baum, Jochen Klepper
Platz 9: Brad Huebert, Die Stimme des Königs
Platz 10: Conny Wenk, Wandkalender A little extra 2013
Herzlichen Glückwunsch an unsere Autorinnen und Autoren! Es bleibt spannend, wie “das Rennen” weitergeht …
Am Sonntag, 11. November 2012 bin ich um 11.00 Uhr zu Gast bei der Matinée in der Mennonitengemeinde Regensburg-Burgweinting (keine Angst, das wird keine verkappte Faschingsveranstaltung!).
Wilhelm Unger, Pastor der Gemeinde, hat in der Einladung formuliert:
David Neufeld liest Kurioses, Lustiges, Spannendes und Entspannendes. Wie Bücher laufen lernen, inspirierende Begegnungen mit Autoren und warum Bücher auch heute noch ein Schatz sind.
Bücher vorzustellen, macht mir tatsächlich immer große Freude (könnte ich stundenlang machen, und nun habe ich die Qual der Wahl, mich zu beschränken!). Und natürlich freue ich mich, mal wieder dort zu sein, wo wir einige Jahre unseres Lebens verbracht haben.
… dann werden manche nervös, ich weiß. Aber keine Sorge, Lothar Krauss ist ein Freund, der nicht nur den Neufeld Verlag seit der Gründung begleitet, sondern der leidenschaftlich liest und ständig die Augen und Ohren offen hält, was hilfreiche, inspirierende, herausfordernde … einfach gute Bücher angeht. Ihm verdanken wir so manchen Tipp (und durchaus mal kritische Worte, wenn er anderer Meinung ist), zum Beispiel den Hinweis auf Gary Thomas, Die Kraft der unscheinbaren Kleinigkeiten, das wir soeben neu auflegen konnten. Danke, Lothar!
Er ist Pastor der VM Esslingen, einer Pfingstgemeinde, und verfügt über eine Menge Erfahrung in der Leitung von Gemeinden und Begleitung und Förderung anderer Menschen. Seit einiger Zeit hat er sich entschlossen, in einem eigenen Blog weiterzugeben, was ihn rund um das Thema Leitung bewegt – im Esslinger Leiterforum. Wie las ich heute so schön bei Alan Hirsch – “es macht sich nicht besonders gut, wenn man auf dem Trockenen steht und anderen das Schwimmen beibringen will”. Lothar Krauss ist ein Schwimmlehrer, der selbst im Wasser ist … Schaut doch mal dort vorbei!










Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 