Schlagwort-Archiv: Inklusion

 

Erstellt am 11. Mai 2012 von

Am kommenden Sonntag, 13. Mai 2012, ist in der KIKA-Doku-Reihe „Schau in meine Welt!“ Tamara zu sehen (13.30 Uhr bis 13.55 Uhr). Sie wurde dazu einige Zeit lang von einem Fernsehteam in ihrem Heimatort Stuttgart begleitet.

Der eine oder andere kennt sie vielleicht von Conny Wenks Buch Freundschaft, wo sie gemeinsam mit ihrer Freundin das Titelbild ziert (siehe oben!). Oder aus dem Buch Außergewöhnlich: Väterglück, wo sie mit ihrem Papa Klaus abgelichtet wurde. Oder von einem verrückten Foto-Shooting in Paris. Oder vom Cover der Zeitschrift family. Oder …

 

 

 

 

Erstellt am 24. April 2012 von

Wir sind als Verlag wieder mit unserem Infostand dabei, wenn am Samstag, 5. Mai, in Frankfurt am Main bereits das zehnte Deutsche Down-Sportlerfestival an den Start geht! Hunderte Sportlerinnen und Sportler mit Down-Syndrom und begleitende Familien-Fan-Gemeinden sorgen für eine einzigartige Atmosphäre unter dem Motto: Wir gehören dazu! Ein Vorrecht, das zu genießen. Lauter Originale live zu erleben.

Also, wir freuen uns, viele von Euch dort zu treffen (und ja, wir bringen Lesezeichen mit …)!

Erstellt am 21. März 2012 von

Auf allen Kontinenten wird heute der Welt-Down-Syndrom-Tag gefeiert. „Gründe dafür gibt es viele. Einer ist dieses Jahr lebenswichtig. Und er geht uns alle an“, meint das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter aus Lauf und startet eine Aktion mit der Karte „unzumutbar?“, die wir gerne unterstützen. Also: Bitte mitmachen und weiterleiten!

 

 

Down-Syndrom International präsentiert anlässlich des heutigen World Down Syndrome Day 2012 einen Kurzfilm „Let us in – I want to learn!”. 68 Länder beteiligten sich daran!

Birte Müller, bekannt für knackige Kolumnen und knallige Illustrationen, hat wieder mal ein nettes Filmchen gedreht mit ihrem abgedrehten Sohnemann. Mit Down-Syndrom, versteht sich …

Als Verlag sind wir in den nächsten Tagen wieder mal unterwegs. Schauen Sie doch einfach vorbei, wenn wir am Samstag, 24. März beim 5. Markt der Möglichkeiten der Westdeutschen Down-Syndrom-Ambulanz in Velbert sind (los geht’s um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst) oder am Montag, 26. März in München, bei der Auftaktveranstaltung der Woche der Inklusion des Paritätischen.

Und noch ein Gedanke: Anders-Petter Sjödin schreibt in seinem Buch Verwandelt in Gottes Nähe im Kapitel „Die Kraft der Gedanken und Worte“:

„Eine Mutter in Ohio bekam Besuch vom Schuldirektor, der ihr erklärte, dass ihr Sohn nur über einen schwachen Intellekt verfüge. Er schlug ihr vor, ihn aus der Schule zu nehmen, damit er im Garten arbeiten könne. Die Mutter, die an ihren Sohn glaubte, unterrichtete ihn daraufhin selber zu Hause. Sein Name: Thomas A. Edison, Erfinder der Glühbirne, des Vervielfältigungsapparates, des Mikrofons und der elektrischen Eisenbahn. Wir können ihm jedes Mal dankbar sein, wenn wir uns einen Film ansehen oder aus einem seiner anderen rund 1.300 Patente einen Nutzen ziehen.“

Es müssen ja nicht gleich alle Erfinder werden. Aber ganz sicher hilft es nicht, von vornherein zu sagen: Das kannst du nicht. Das schaffst du nicht. Leider ist das aber in unserer Gesellschaft allzu häufig in unseren Köpfen. Als ob es irgend jemanden unter uns gäbe, der alles könnte! Hören wir doch auf, einander auf unserem Lebensweg zu behindern …

Henry Ford hat einmal gesagt:

„Unabhängig davon, ob du glaubst, dass du etwas kannst oder nicht, wirst du recht bekommen.“

Erstellt am 21. Februar 2012 von

Als wir kürzlich an dieser Stelle unsere Lesezeichen vorgestellt haben (“Down-Syndrom. Na und? Wie gut, dass jeder anders ist!”), hatten wir keine Ahnung, wie schnell diese Idee aufgegriffen werden und Kreise ziehen würde: Wir haben bereits Vorbestellungen für über 35.000 Stück erhalten (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz), haben die ersten 10.000 Lesezeichen inzwischen versandt und erwarten nun weitere Nachlieferungen von der Druckerei. Und all das lange vor dem Welt-Down-Syndrom-Tag (21. März).

Inzwischen sind auch unsere Aufkleber („Down-Syndrom – na und?!“) immer stärker gefragt, und die Kalender-Aktion für Wartezimmer etc. (ab zwei Stück für nur je 5,- EUR) läuft nach wie vor. Soeben ist außerdem die zweite Auflage des wunderschönen Bilderbuches „Die Geschichte von Prinz Seltsam“ aus der Druckerei eingetroffen.

Es freut uns unglaublich, dass so viele Leute mitmachen und sich dafür engagieren, Vielfalt zu feiern – ein ermutigendes und wichtiges Signal für unsere Gesellschaft! Und es macht Spaß, gemeinsam kleine Zeichen zu setzen. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Natürlich machen wir gerne weiter – Lesezeichen-Bestellungen erreichen uns am einfachsten über unser Kontaktformular oder per E-Mail an info@neufeld-verlag.de.

 

Erstellt am 14. Februar 2012 von

Renommierte Sänger und Musiker präsentieren beliebte Klassiker aus Opern, Operetten und Musicals – extra für Menschen mit Down-Syndrom! Am Welt-Down-Syndrom-Tag, Mittwoch, 21. März 2012, findet im Stadttheater Fürth eine Benefizgala zugunsten von Menschen mit Down-Syndrom statt.

„Cupido Klassiko“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzerte auf hohem klassischem Niveau zu organisieren und gleichzeitig Menschen zu helfen. Internationale Opernsolisten unterstützen dieses Projekt, indem sie sich in den Dienst der Sache stellen. „Musik ist die einzige Sprache, die grenzüberschreitend immer die richtigen Worte findet; gerade dann, wenn wir auf Not stoßen, der wir machtlos gegenüber stehen“, so Carola Gebhart, die Initiatorin von „Cupido Klassiko“.

Die Gala findet in  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Down-Syndrom-InfoCenter statt. Galakarten kann man an der Theaterkasse bestellen, online oder per Telefon 09 11/9 74 24 00.

 

Erstellt am 9. Februar 2012 von

Pünktlich zum Welt-Down-Syndrom-Tag am Mittwoch, 21. März 2012, haben wir uns als Verlag überlegt, ein Lesezeichen (5,2 x 14,8 cm) zu produzieren. Gerade die bevorstehende Einführung des Bluttests in der Pränataldiagnostik zeigt, dass Handlungsbedarf gegenüber der Öffentlichkeit besteht.

Und so sieht das Lesezeichen aus:

 

 

Hier noch mal der Text der Rückseite:

 

Down-Syndrom. Na und?

Dünne Beine, dicke Lippen, große Füße, kleine Ohren, lange Nase, kurze Arme – wir Menschen sind nun mal verschieden. Stellen Sie sich vor, alle wären genau so wie Sie! Zum Glück gibt‘s jeden von uns nur einmal.

Und wenn wir ehrlich sind: Was unser Leben wertvoll macht und reich, was uns glücklich macht und zufrieden, hat überhaupt nichts damit zu tun, was andere so „normal“ finden.

Deswegen gehören Menschen mit Down-Syndrom dazu. Genau wie alle anderen. Und darum gibt es keinen Grund, warum Kinder mit Down-Syndrom nicht auf die Welt kommen sollten. Ganz im Gegenteil.

Wie gut, dass jeder anders ist!

 

Möchten Sie einen Stapel davon? Wir stellen Ihnen gerne auch größere Mengen zum Weitergeben im Rahmen von Aktionen rund um den 21.3., aber natürlich auch einfach so, zur Verfügung. Bestellen Sie jetzt gratis (gegen Versandkosten) per E-Mail an info@neufeld-verlag.de oder über unser Kontaktformular.

Erstellt am 31. Januar 2012 von

 

Viele von Euch mögen Dietrich Bonhoeffers bekanntes Gedicht unter dieser Überschrift kennen. Die Frage, wer wir sind, scheint uns fast unser Leben lang zu beschäftigen. Und es ist ja tröstlich, dass wir uns verändern. Alle sieben Jahre sind wir ein anderer Mensch, meinte neulich mal jemand zu mir.

Roland Walter aus Berlin hat auch zu Papier gebracht, was ihm durch den Sinn geht, wenn er sich fragt: Wer bin ich? Er kam 1963 mit einer spastischen Lähmung zur Welt:

Wer bin ich?

Die Menschen nennen mich behindert, und sie haben recht, das bin ich auch. Gott nennt mich seine gute Schöpfung, und er hat recht, das bin ich auch.

Die Menschen nennen mein Leben kostspielig, und sie haben recht, das ist es auch. Gott sagt, mein Leben ist wertvoll, und er hat recht, das ist es auch.

Die Menschen nennen mich unproduktiv, und sie haben recht, das bin ich auch. Gott sagt, ich bin ein Brückenbauer zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, und er hat recht, das bin ich auch.

Die Menschen nennen mein Aussehen abstoßend, und sie haben recht, das ist es auch. Gott sagt, mein Lachen ist schön, und er hat recht, das ist es auch.

„Ich finde es toll, dass unser König sein Königreich gerade mit uns Schwachen baut. Menschen wie Roland Walter haben uns da viel zu sagen, finde ich“, so Dr. Thomas Baumann, Lektor im Neufeld Verlag. Roland Walter ist ein König der Lebensfreude, und das Bild oben unterstreicht das eindrücklich. Soeben ist seine Autobiografie erschienen – und wir sind stolz, dass wir als Verlag mit Roland Walter zusammenarbeiten dürfen. (In einem YouTube-Film berichtet Roland Walter ein wenig aus seinem Leben, und ERF Fernsehen strahlte vor einiger Zeit eine halbstündige Sendung über und mit ihm aus.)

Immer wieder stelle ich fest: Menschen mit sichtbaren Behinderungen (meine Einschränkungen und Begrenzungen sehen nur wenige auf den ersten Blick) haben enorm viel zu sagen, was das Menschsein betrifft. Wie es ist, sich dessen bewusst zu sein, dass wir Menschen einander brauchen. Und was es bedeutet, dass wir alle Gottes geliebte Kinder sind. „Alter, krass!“ würde unser Alexander (10, mit Down-Syndrom) jetzt vielleicht sagen. Hat er sich gerade angewöhnt …

Erstellt am 12. Januar 2012 von

Die Münchner Bücherschau junior ist zu einem der größten und bekanntesten deutschen Kinderbuch-Festivals geworden, eine Veranstaltung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München und dem Verein zur Leseförderung e.V. Vom 3. bis 11. März 2012 öffnet die 6. Münchner Bücherschau junior – wieder im Münchner Stadtmuseum – ihre Tore.

Das Vormittagsprogramm bietet Gruppen aus Kindergärten und Schulen verschiedener Altersstufen die Gelegenheit, die Menschen hinter den Büchern persönlich zu treffen, Autoren und Autorinnen zuzuhören und Fragen zum Erfinden der Figuren, Schreiben der Texte und Veröffentlichen der Bücher zu stellen und so einen direkten Zugang zu Büchern zu erfahren.

Und so ist am Montag, 5. März•um 11.00 Uhr im Münchner Stadtmuseum (Studio) auch eine Veranstaltung rund um das Thema „Wie gut, dass jeder anders ist!“ geplant. David und Carolin Neufeld werden mit ihrem Sohn Samuel (mit Down-Syndrom) dabei sein, und wenn alles klappt, wird auch die Autorin Silke Schnee aus Köln einfliegen. Das Bilderbuch „Die Geschichte von Prinz Seltsam“, unser Bestseller 2011, liefert dann die Vorlage für 45-60 interaktive Minuten, die zeigen: Es ist normal, dass jeder anders ist. Und besonders!

Diese Veranstaltung eignet sich besonders für Kindergärten – ganz egal, ob sie integrativ arbeiten oder nicht. Der Vorverkauf beginnt am 16. Januar, Anmeldeschluss ist bereits am 3. Februar. Karten gibt’s bei München Ticket und allen bekannten Vorverkaufsstellen. Auch über diese Seite geht’s zum Online-Kartenvorverkauf. Telefonische Bestellungen sind unter 0 89/54 81 81 81 möglich. Das gesamte Veranstaltungsprogramm steht jetzt online.

Als Verlag bereiten wir übrigens gerade die zweite Auflage dieses außergewöhnlichen Bilderbuchs vor. In Zeiten, wo das Stichwort “Inklusion” immer weitere Kreise zieht, ist es ein ganz wunderbares Medium, um miteinander zu erfahren: Wir gehören zusammen!

Link zur Veranstaltung mit “Prinz Seltsam”

Link zur Münchner Bücherschau junior

Link zum Angebot des Neufeld Verlags zum Down-Syndrom

Erstellt am 22. November 2011 von

“Kein Mensch ist perfekt”, so lautet treffend die aktuelle Kampagne der Caritas. So selbstverständlich da wohl jeder zustimmt, so unglaublich tief sitzen offenbar dennoch die Vorstellungen davon, wer „behindert“ ist und wer nicht. Dabei merken wir dann gar nicht mehr, wie sehr wir einander behindern. Das frustriert mich!

Als eine Freundin von uns im Zuge ihrer Überlegungen, welche Schule für ihre Tochter mit Down-Syndrom wohl die beste sein könnte, gerade wieder einen Termin mit einer Schulrektorin hatte, kam sie aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Diese Dame wusste allzu gut Bescheid, was geht und was nicht, kannte sehr genau die Grenzen und das Potenzial der Kleinen – und behandelte unsere Freundin dermaßen respektlos, dass ich an die Decke gehen könnte. Von dem, was ich mir unter “Inklusion” vorstelle, sind wir da meilenweit entfernt. Ich schätze, es braucht einfach noch jede Menge echter Begegnungen und Erfahrungen, damit sich die Erkenntnis durchsetzt, dass jeder Mensch nun mal ein Unikat ist. Und dass genau das das Leben aller bereichert.

Zum Glück gibt’s an solchen Tagen auch anderes zu berichten: „Muss in jeden Kindergarten, sollte in die Wartezimmer von Arztpraxen“, schreibt die Zeitschrift „Sozialcourage – Das Magazin für soziales Handeln“ soeben in ihrer Empfehlung des wunderbaren Bilderbuches Die Geschichte von Prinz Seltsam – Wie gut, dass jeder anders ist. Sozialcourage (Druckauflage 180.000) wird vom Deutschen Caritasverband in Freiburg herausgegeben und erscheint vierteljährlich. Kindergarten und Wartezimmer – ich finde, da haben sie recht.

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    Bücher und Literatur von christlichen Autoren

    Für den Neufeld Verlag ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Autorinnen und Autoren selbst überzeugte Christen sind und die Dinge aus dieser Perspektive betrachten. Christ sein bedeutet auch, immer wieder über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Die Autoren im Neufeld Verlag geben dabei wertvolle Impulse und tragen zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei.

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