Schlagwort-Archiv: Kirche

 

Erstellt am 27. April 2012 von

 

Ein Abend der Begegnung mit Ernst Bergen aus Asunción

Ernst Bergen war 39 und einer der erfolgreichsten Unternehmer Paraguays, als er 2003 gebeten wurde, Mitglied der paraguayischen Regierung zu werden. Korruption in gewaltigem Ausmaß hatte das Land fast in den Ruin getrieben. Und dann berichteten Medien wie die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”, wie es Paraguay gelang, seine Schulden abzubauen und die Steuereinnahmen zu erhöhen. Hinter dieser erfolgreichen Finanzpolitik steckte vor allem ein Mann: Ernst Bergen, Christ und bis 2007 Finanzminister.

Am Mittwoch, 16. Mai 2012, um 20.00 Uhr findet nun ein Abend der Begegnung mit Bergen in den Räumen der Mennonitengemeinde, Adolf-Kolping-Platz 3, 92421 Schwandorf, statt. Dazu laden die Mennonitengemeinde Schwandorf, die HORSCH Maschinen GmbHMEDA Europa sowie der Neufeld Verlag ein.

Im Interview wird Ernst Bergen, der sich auch sozial und z. B. für Kirche im Gefängnis engagiert, von seinen Erfahrungen als Minister sowie seinem Alltag als Unternehmer und Christ berichten. Anschließend besteht auch die Gelegenheit zum Gespräch und Erfahrungsaustausch.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Neufeld Verlag, VdK-Straße 19, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 50 24 83, E-Mail info@neufeld-verlag.de.

Seine Erfahrungen als Mitglied der paraguayischen Regierung hat Ernst Bergen auch in einem Buch festgehalten: Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays (Neufeld Verlag, Schwarzenfeld, ISBN 978-3-937896-71-7).

Erstellt am 27. März 2012 von

 

 

„Eins der besten Bücher zum Thema“, meint Dr. Heinrich Christian Rust, „geist- und herzerfrischend“, findet Dr. Ulrich von Schnurbein. Nun liegt das Buch Geistesgegenwärtig führen – Spiritualität und Management von Daniel Zindel bereits in der dritten Auflage vor und dürfte inzwischen so etwas wie ein Klassiker sein. Zindel war Pfarrer in Davos und leitet die Stiftung Gott hilft in Graubünden/Schweiz.

„Zindel gelingt es, Kenntnisse aus Management und Unternehmensführung geistlich in Szene zu setzen. Entlang der drei Dimensionen Spiritualität, Gemeinschaft (Organismus) und Leistung (Produktivität) entwickelt Zindel ein ganzheitliches Führungskonzept, welches für Kirchen ebenso anwendbar ist wie für Unternehmen. … Dadurch entsteht eine Führungsphilosophie, in der Gebet mehr als eine fromme Dekoration und Management mehr als ein notwendiges Übel sind“, schrieb Dr. Bernhard Ott kürzlich in einem Beitrag für die Zeitschrift DIE BRÜCKE. Bernhard Ott ist nicht nur Autor des Handbuch Theologische Ausbildung: Grundlagen – Programmentwicklung – Leitungsfragen (TVG; SCM R. Brockhaus, Wuppertal 2007), sondern auch Dozent am Theologischen Seminar Bienenberg, das er 25 Jahre leitete, Accreditation Director der European Evangelical Accrediting Association (EEAA) und Studienleiter Doktoralstudien der European School of Culture and Theology an der Akademie für Weltmission in Korntal.

Daniel Zindels Buch Geistesgegenwärtig führen richtet sich an all jene, die den Berufsalltag nicht vom Glauben trennen wollen, sondern Führungshandwerk und persönliche Intuition mit göttlicher Inspiration verknüpfen möchten: Männer und Frauen mit Leitungsverantwortung in Gemeinde und Kirche, kirchlichen Einrichtungen oder im christlichen Umfeld. Dabei hilft der Autor, das Wesen christlicher Organisationen zu verstehen. Er schreibt vom Gelingen und Scheitern von Leitenden und vermittelt biblische und klösterliche Führungsweisheiten, lebendig verknüpft mit eigenen Erfahrungen. Er ist überzeugt: „Leiten ist letztlich eine spirituelle Angelegenheit und eine klare Herausforderung, selbst geistlich zu wachsen.“

Dem Buch liegt die Lithografie Max Hunzikers „Der Engel und der Schuster“ als Karte bei, und dieses Bild taucht auch im Inhalt auf: Es geht also um Alltagsarbeit und Erleuchtung …

Vom 23. bis 30. Juni 2012 findet übrigens ein Kurs „Selbstführung und Geistleitung“ mit Daniel Zindel im Hotel Paladina in Pura/Schweiz („Schönste Ferien im Tessin“) statt. Das hört sich nach einer guten Gelegenheit an …

Erstellt am 13. März 2012 von

 

Anfang März kam die dritte Auflage von Tim Gedderts Ethik-Buch Verantwortlich leben – Wenn Christen sich entscheiden müssen aus der Druckerei. Als dieses Buch 2004 zum ersten Mal erschien, war das zugleich der Startschuss des Neufeld Verlages. Dem Buch war eine Seminarreihe vorausgegangen, die Timothy J. Geddert, Professor am Fresno Pacific Biblical Seminary in Kalifornien/USA und Gastdozent am Theologischen Seminar Bienenberg, im Rahmen des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden gehalten hatte.

“Das Ziel des Ganzen ist, dass wir als Gemeinden lernen, biblisch zu denken und verantwortlich zu handeln, wenn wir mit wichtigen ethischen Fragen konfrontiert werden: Was hätte Jesus getan? Was lehrt die Bibel? Wie gewinnen wir biblische Richtlinien? Wie sieht ein Leben aus, das Gott gefällt?”, so Tim Geddert.

Inzwischen wird das Buch längst nicht nur in täuferisch-mennonitischen Gemeinden herangezogen, wenn es um ethische Fragen geht, sondern auch darüber hinaus. Auch Bibelschulen und Theologische Seminare arbeiten damit im Unterricht. Das Kapitel Gott spricht durch die Bibel – Warum hören wir so unterschiedlich? gibt es sogar als günstiges Heft für die gemeinsame Beschäftigung mit dieser zentralen Frage – als Koproduktion mit dem Bibellesebund.

Peter Strauch schreibt in seinem Vorwort:

„… Tim Geddert verschweigt dabei nicht, dass selbst der Satz: „allein die Schrift“ nicht so eindeutig ist, wie er klingt. Gibt es in der Bibel nicht tatsächlich auch zeitgebundene Aussagen? Können wir denn wirklich alles 1:1 übernehmen? Und was kann uns helfen, nicht willkürlich das eine vom anderen zu unterscheiden? Sorgfältig geht der Autor diesen Fragen nach. Er nimmt uns mit hinein in diese Problematik und führt uns zu begründeten Antworten. Und nicht nur das. Was mich an dem Buch besonders fasziniert, ist der Weg, den Tim Geddert dabei mit uns gemeinsam geht. Er leitet zur Eigenarbeit an. Sein Vorgehen ist exemplarisch, wir sollen daran lernen, selbst die erforderlichen Wege zu gehen und begründete Antworten zu finden.

Und noch etwas fällt mir in diesem Buch auf: Wir leben heute in einem ganz und gar individualistischen Zeitalter. Diese Einstellung macht auch nicht vor unserem Christsein halt. Mein Gott und ich, andere haben da gefälligst nicht hineinzureden. Tim Geddert sieht das anders, weil es die Bibel anders sieht. Nach seiner Überzeugung gehört zu einem Leben als Christ die Gemeinschaft mit Schwestern und Brüdern. Was heißt das? Wie wirkt sich das auf die Frage nach dem Willen Gottes aus? Und was bedeutet Gemeinschaft, wenn jemand schuldig wird? Wie gehen wir gemeinsam damit um?

Zeitweise gewinnt man den Eindruck, mit dem Autor zusammen zu sitzen und mit ihm gemeinsam den Fragen nach einem echten und erfüllenden Christsein nachzuspüren. Die Gesprächs- und Denkanstöße helfen, sich dem zu stellen – persönlich und gemeinsam mit anderen. Und ich bin sicher, wer sich auf diesen Prozess einlässt, kommt weiter in seinem Leben mit Jesus. Werden Sie sich darauf einlassen? …

Vor vielen Jahren unterhielt ich mich zu Beginn eines Gottesdienstes mit einem jungen Mann an der Eingangstür zur Kirche. Enttäuscht erzählte er mir, in seiner Gemeinde sei niemand, der in ihm den Wunsch wecke: „So wie der ist, möchtest du auch sein.“ Zwar zeigte sich in dem weiteren Gespräch, dass er zu schwarz gesehen hatte, trotzdem bin ich überzeugt, dass wir gerade solche Leute brauchen: Christen, die echt sind, die in ihrer Lebensausrichtung nicht einfach einem traditionellen Gesetz folgen oder es missach¬ten, sondern die begründet mit Jesus leben, auf sein Wort hören und seinen Willen tun. Der folgende Text wird Ihnen helfen, ein solcher Mensch zu sein.“

Gemeinden sind nach wie vor herausgefordert, ethisch zu handeln und Position zu beziehen. Dieses Buch leistet dabei wertvolle Hilfe (Mengenpreise ab 10 Stück!).

Erstellt am 6. März 2012 von

Haben Sie schon unsere Neuheit Verwandelt in Gottes Nähe für sich entdeckt?

Viele Menschen sehnen sich danach, Gott wirklich zu erfahren. Christen sind indes häufig darüber frustriert, wenn „so wenig Jesus“ in ihrem Charakter sichtbar wird. Wir möchten uns verändern und sind doch oft skeptisch, ob das überhaupt geschehen kann. Anders-Petter Sjödin, Jahrgang 1955, Pfarrer in einer Gemeinde bei Göteborg, macht uns Mut: „Die Verwandlung unserer Herzen ist möglich, wenn wir auf den Ruf Jesu antworten, ihm zu folgen und seinen Lebensstil nachzuahmen. Wenn wir geistliche Übungen praktizieren, dann tut Gott das, was wir nicht tun können: Er verwandelt unsere Seele.“

Mich begeistert an diesem Buch vor allem, wie bodenständig der Autor Anders-Petter Sjödin, der sich selbst offenbar nicht allzu ernst nimmt, uns hier auf eine spannende und herausfordernde Reise einlädt zur echten, praktizierten Nachfolge Jesu. Sein leidenschaftlicher Ruf, sich von Gott formen zu lassen, schöpft aus bewährten geistlichen Übungen, aus persönlichen Erfahrungen, vor allem aber immer wieder aus dem Leben von Jesus.

Hier als kleiner Vorgeschmack ein paar Zitate aus dem Buch, das in diesem Frühjahr bei uns erschienen ist:

Geistliche Übungen sind heilige Gewohnheiten für ein Leben, das Frucht bringt. Sie dienen dazu, den Garten des Herzens zu bestellen und die besten Voraussetzungen für das Wachstum zu schaffen. Geistliche Übungen sind eine Art Systematisierung des Lebensstils Jesu. Durch diese Übungen schaffen wir in unserem Leben Raum für Gott und gewähren ihm Zugang zu unserem Herzen, damit er es verwandeln kann. Es geht dabei nicht darum, etwas zu verdienen oder für etwas zu bezahlen. …

Werden Individuen verwandelt, dann verwandeln sich auch die Kirche und die Gesellschaft, in der diese Menschen leben. Es gibt eine Reformation. Was wir heute brauchen, das ist keine neue Wundermethode, an die man noch niemals gedacht hat und die man an die postmoderne Tür in Wittenberg annagelt; es geht vielmehr darum, zu der ursprünglichen Berufung der Kirche zurückzukehren, die mein Konfirmationspfarrer sozusagen prophetisch als meinen Gedenkspruch ausgewählt hatte – “Komm, folge mir!”.

Ein Jünger stellt sich ganz bewusst auf die Töpferscheibe Gottes und sagt: “Forme mich nach deinem eigenen Bild.” Im Englischen wird das Spiritual formation genannt, das heißt, die Formung unseres Inneren. Jeder wird durch etwas geformt, Heilige ebenso wie Terroristen. Wir haben es uns angewöhnt, in Anbindung an jemanden oder an eine bestimmte Vorstellung zu leben, zu denken und zu werten. Wir sind alle irgendjemandes Anhänger. Das ist wie mit der Ausbildung – alle besitzen eine. Sie kann gut oder schlecht sein. Die geistliche Formung gibt zum Teil Antwort auf die Frage: Welche Art von Mensch werde ich sein?

Ein Jünger Jesu lässt sich ganz bewusst von der weisesten Person der Geschichte formen und sich bereitwillig von dem besten jemals gelebten Leben der Geschichte beeinflussen. So leben zu wollen, wie Jesus gelebt hat, das ist der Kern des ganzen Jüngerseins und der gesamten christlichen Spiritualität.

Wer steckt eigentlich hinter diesem Buch? Diese Frage stellen wir hier im Verlag ganz gerne. Sjödin schreibt unterhaltsam und persönlich mit vielen praktischen Beispielen und konkreten Vorschlägen. Und zwar nicht etwa aus einer Weltabgeschiedenheit heraus, sondern als einer, der selbst schon ziemlich unterwegs war und nach wie vor intensiv lebt. 1955 geboren, ist Sjödin auf einem Bauernhof in Nordschweden aufgewachsen, reiste mit 15/16 durch Europa und trampte mit 17 bis in die Türkei, durch den Iran, durch Pakistan, Indien und Nepal, um den Mount Everest zu besteigen. Im Himalaya wäre er fast an Höhenkrankheit gestorben. Er arbeitete in einem Kibbuz in Israel, baute Solaranlagen in Kalifornien – und war auf der Suche, „vor allem in der eigenen Seele“, meint er heute. Mit 23 kam er an einer Telefonzelle vorbei. Eine amerikanische Austauschstudentin öffnete die Tür und bat um Hilfe. Er betrat die Telefonzelle – inzwischen sind die beiden seit über 30 Jahren verheiratet … Sjödin machte seinen Master in Geschichte und Sozialwissenschaften, studierte Theologie an der Universität Uppsala, arbeitete für Dr. Peter Wagner am Fuller Theological Seminary in Pasadena/Kalifornien, USA, wo er später – nach einem Zusammenbruch – auch promovierte. Über Leitung und geistliche Formung …

Alter Schwede: Sjödin passt wunderbar zu uns – neben Dallas Willard (den er seinen Mentor nennt), Bruder Lorenz oder Wolfgang J. Bittner. Im Alltag mit Gott zu leben, ist für uns einfach ein wichtiges Thema.

Hier geht’s zur Leseprobe!

Erstellt am 24. November 2009 von

Passend zum Artikel und Buch von Ken Bailey gibt es bei der Arabischen Evangelischen Gemeinde Stuttgart einen viersprachigen Kirchenkalender 2010: Er enthält Fotos von christlichen Stätten, Kirchen und Symbolen im Orient  sowie informative Texte zu den Fotos sowie der Situation der jeweiligen christlichen Minderheit des betreffenden Landes in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch.

Dieser Kalender ruft eine weitgehend unbeachtete christliche Minderheit ins Bewusstsein. Er zeigt sowohl die Tragödien der Geschichte als auch den Reichtum orientalischen Glaubens auf. Fotos von alten und neu restaurierten Kirchen und christlichen Stätten in Ägypten, Syrien, Libanon, Irak und der Türkei legen Zeugnis ab von der Verwurzelung der Christen in der orientalischen Kultur seit den ersten Tagen der christlichen Kirche. Sie zeugen von lebendigem, gelebtem Christentum und lassen einen Reichtum entdecken, der auch für unseren Glauben inspirierend ist.

Zugleich mahnen diese Bilder: Wo Christen vor 1.400 Jahren die Bevölkerungsmehrheit bildeten, sind sie heute eine mehr oder weniger große Minderheit. Gesellschaftliche Marginalisierung, gesetzliche Diskriminierung bis hin zu Verfolgung führen zu einer anhaltenden Abwanderung vor allem. gebildeter Christen. So rufen die Bilder zugleich auf zur Solidarität angesichts der teils prekären Menschenrechtslage, zum Mitbeten und Handeln – und zu tätigen Freundschaften mit hier lebenden orientalischen Christen.

Erstellt am 16. November 2009 von

Hier im Neufeld Blog stellen wir ja gerne auch mal Bücher mit dem “Blick über den eigenen Tellerrand” hinaus vor. Deshalb veröffentlichen wir gerne einen Gastbeitrag der EnergieAgentur.NRW, die kürzlich ein ganz anderes “kirchliches Buch” herausgebracht hat, als wie wir es normalerweise verstehen…

Ein praktischer Leitfaden, damit Kirchen Energie sparen

  • Wie kann man Energieverbräuche in einer Kirchengemeinde systematisch erfassen, auswerten und beurteilen?
  • Wann ist der Verbrauch hoch?
  • Wann sollte man handeln – und wie?

Antworten, Hintergrundwissen und Anleitungen auf diese und weitere Fragen gibt ein neuer Praxis-Leitfaden der EnergieAgentur.NRW, der im Oktober 2009 erschienen ist. Die EnergieAgentur.NRW, die als unabhängige und nicht-kommerzielle Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen allein mit öffentlichen Mitteln finanziert wird, hat in den vergangenen Jahren über 400 Kirchengemeinden zur Einsparung von Energie und zum Einsatz von erneuerbaren Energien beraten. Diesen Erfahrungsschatz möchte sie mit der Handreichung an die Gemeinden weitergeben.

Thematische Schwerpunkte sind daher: Erfassen und Bewerten der Energieverbräuche, Energieausweis für Gebäude, Reduzierung des Wärmebedarfes, Wärmeerzeugungstechniken, Beheizen von Kirchen, Orgel und Kirchenheizung, Erneuerbare Energien, Reduzierung des Strombedarfes, Beleuchtungsoptimierung, Nutzerverhalten und organisatorische Maßnahmen.

Kirchengemeinden können ein Schwergewicht sein, wenn es um Energiesparen in Liegenschaften geht. Allein die beiden großen Konfessionen besitzen etwa 20.000 Gebäude in Nordrhein-Westfalen. Jede der rund 5.000 Gemeinden hat durchschnittlich 35.000 Euro Energiekosten im Jahr – in der Summe sind das jährlich 175 Millionen Euro. Zahlreiche Beispiele, Praxistipps und hilfreiche Checklisten hat Dipl.-Ing. Christian Dahm in seinem Leitfaden “Energiesparen in Kirchengemeinden” nun vorgelegt.

Die EnergieAgentur.NRW schätzt, dass die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen in Deutschland im Jahr weit über 100 Millionen Euro Energiekosten und damit über 300.000 Tonnen CO2 einsparen könnten. Möglich wäre das durch die energetische Optimierung und Modernisierung der Gebäude.

Weitere Informationen: www.energieagentur.nrw.de/kirche

Erstellt am 24. April 2009 von

Vom 30. April bis 3. Mai 2009 wird Jean Vanier in Trier sein. Der katholische Christ und promovierte Philosoph, bekannt durch die weltweit 131 Arche-Gemeinschaften, in denen behinderte und nicht behinderte Menschen zusammenleben, nimmt an einem “Katimavic” teil. Dieser Begriff aus der Sprache der Inuit steht für das Iglu als Ort der Begegnung.

Zu den Tagen mit Jean Vanier sind bereits über 170 Teilnehmer aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern angemeldet. Am 2. Mai, dem Tag der Behindertenseelsorge, wird Jean Vanier bei einem Segnungsgottesdienst um 13.45 Uhr im Trierer Dom mitwirken.

Jean Vanier ist äußerst selten in Deutschland. Anlässlich seines 80. Geburtstages im vergangenen September erschien die Biographie “Jean Vanier und die Arche – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Berufung” im Neufeld Verlag.

Erstellt am 1. April 2009 von

Anfang des 17. Jahrhunderts versammelte sich eine Gruppe von religiösen Flüchtlingen aus England im Hinterraum einer Amsterdamer Bäckerei, umd zu beten und gemeinsam Bibel zu lesen. Um 1609 hatte eine Gruppe von ihnen das beschrieben, was wir heute als Kern baptistischer Überzeugungen verstehen: Die Notwendigkeit einer Gemeinschaft aus Glaubenden, losgelöst von staatlicher Kontrolle, die die Glaubenstaufe ausüben. Von diesen bescheidenen Anfängen her verbreitenen sich die Baptisten über England, Nordamerika, Europa und darüber hinaus zu einer weltweiten Bewegung mit heute mehr als 100 Millionen Anhängern.

Europäische Baptisten feiern diesen bedeutenden 400. Jahrestag vom 24.07.-26.07.2009 in Amsterdam, auf dem wunderbaren Gelände des RAI Centre in Amsterdam. Baptisten wollen sich bei dieser Gelegenheit nicht nur an ihre geschichtlichen Anfänge erinnern, sondern wollen auch Gottes Auftrag für sie für die Zukunft entdecken. Wie bereits die kleine Gruppe von Gläubigen 1609, werden sie auch heute “herausgefordert, anders zu sein”, wenn sie sich als Christen den Herausforderungen der heutigen säkularisierten Gesellschaft stellen.

Die Konferenz Amsterdam 400 bietet der EBF-Familie die einmalige Gelegenheit, sich seit 1994 wieder in großer Zahl zu treffen. Inspirierende Redner wurden eingeladen, um sich der Vergangenheit zu erinnern und baptistische Anfänge zu erforschen, und zugleich, um die EBF VIsion für die Zukunft zu entwerfen. All dies geschieht im Rahmen eines lebendigen Gottesdienstes, der aus der Fülle und Vielfalt der gottesdienstlichen Traditionen innerhalb der EBF schöpft. Das Programm von Amsterdam 400 bietet außerdem ein volles Programm mit Seminaren, Musik, Drama und Kunst. Fokus-Flächen bieten Gelegenheit zu informellen Gesprächen und gemeinsamem Lernen über Mission, Religionsfreiheit und Menschenrechte, theologische Ausbildung und baptistische Geschichte.

Junge Familien werden mit einem Programm für Kinder unter 12 Jahren besonders willkommen geheißen.

Aktueller Buchtipp: Communities of Conviction – Baptist Beginnings in Europe

Erstellt am 29. März 2009 von

Diese Tage bekamen wir ein Belegexemplar der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Eine Welt”, herausgegeben vom Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW). Redakteur Martin Keiper schreibt über das im Januar erschienene Buch von Ernst Bergen: “Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays”:

“Wie reagiert ein erfolgreicher, im christlichen Glauben lebender Geschäftsmann, wenn er gebeten wird, ein Ministeramt anzunehmen – und das in einem Staat, in dem Korruption und Vetternwirtschaft seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Wirtschaftslebens sind? Er fragt seine Gemeinde und sucht Rat in der Bibel.

So reagierte der Mennonit Ernst Bergen, als er vom früheren Präsidenten Paraguays, Nicanor Duarte, aufgefordert wurde, Handels- und Industrieminister zu werden. Duarte wollte unverbrauchte und unbestechliche Politiker in seiner neuen Regierung haben. Ernst Bergen nahm die Herausforderung an und trat 2003 in die Regierung ein – trotz aller Selbstzweifel, ob er als politisch Unerfahrener die Aufgabe meistern würde. Er schaffte es. Fünf Jahre lang, von 2003 bis 2008, sanierten er und seine Mitarbeiter die Wirtschaft des Landes.

Bergen verschweigt nicht seine Probleme und die manchmal schmerzhaften Erfahrungen als bewusst lebender Christ in der Politik. ,Unbedingt lesen!’, möchte man manchen unserer Politiker zurufen, die das Christliche nur noch aus dem Parteinamen kennen. Und Wähler können fast etwas neidisch werden, dass solche Menschen bei uns nicht zur Wahl stehen.”

Erstellt am 22. März 2009 von

Christliche Autoren haben die vielfältigsten Gründe, sich mit dem Thema Religion und Glaube auseinander zu setzten und darüber zu schreiben. Sie sind selbst überzeugte Christen, die in ihren Büchern in der Regel einen Blick über den christlichen Tellerrand der eigenen Gemeinde werfen und andere daran teilhaben lassen.

Christliche Autoren fühlen sich verpflichtet, ihr Wissen mit anderen zu teilen

Für viele christliche Autoren ist diese Art des Austausches eine Art “innerer Verpflichtung”. Als Christen fühlen sie sich dazu verantwortlich, andere Menschen zu informieren und an ihren eigenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Ihnen Impulse zu geben und zum Meinungs- und Gedankenaustausch beizutragen, ist ebenfalls Ziel christlicher Autoren.

Unsere christlichen Autoren und Autorinnen publizieren aus den verschiedensten Gründen und aus unterschiedlichstem Antrieb. Eine Autorin verlor beispielsweise ihre kleine Tochter und schreibt seitdem Bücher über Trauer und den Umgang damit. Ein christlicher Autor fand erst im Alter von 51 Jahren zum Glauben, und ist seitdem aktiv im Gemeinde- und Schriftstellerleben integriert.

Andere christliche Autoren sind weltweit bekannt und haben bereits mehrere Millionen Bücher in verschiedenen Sprachen verkauft. Dass christliche Autoren dabei nicht ausschließlich auf religiöse Inhalte zurückgreifen, zeigt das Beispiel einer Schriftstellerin, die sich vornehmlich den Themen Partnerschaft und Familie widmet. Einen weiteren christlichen Autor kennzeichnet sein Engagement als Pastor, Seelsorger und AIDS-Beauftragten.

Soziales Engagement als Ergebnis des Glaubens christlicher Autoren

Die Schriftsteller des Neufeld Verlags zeichnen sich also nicht nur durch ihre christlichen Bücher aus, sondern auch durch zahlreiche andere Werke. Ihr Glaube spiegelt sich in ihrem sozialen Engagement wider und lässt auch andere Menschen an ihrem Glück teilhaben, dass sie durch den christlichen Glauben erfahren haben. Das weit reichende Gesundheitsprogramm eines christlichen Autors in Zentralafrika ist da nur eins von vielen Beispielen, in denen sich der Glaube äußert. Hier gelangen Sie zur Liste christlicher Autoren im Neufeld Verlag.

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    Bücher und Literatur von christlichen Autoren

    Für den Neufeld Verlag ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Autorinnen und Autoren selbst überzeugte Christen sind und die Dinge aus dieser Perspektive betrachten. Christ sein bedeutet auch, immer wieder über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Die Autoren im Neufeld Verlag geben dabei wertvolle Impulse und tragen zum Meinungs- und Gedankenaustausch bei.

  • Unser Online-Shop umfasst das komplette Programm. Hier können Sie in Ruhe durch christliche Literatur zu Glaube, Religion, Theologie, Spiritualität, Kirche und Gemeinde stöbern oder auch per Schnellsuche nach einzelnen Büchern oder Themen suchen. Viel Vergnügen beim Neufeld Verlag!

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