Schlagwort-Archiv: Mission

 

Erstellt am 14. März 2017 von

Überraschung gelungen! Im Sommer wird er 65, und am vergangenen Wochenende wurde Bernhard Ott, langjähriger Leiter und Dozent des Bildungszentrums Bienenberg, verabschiedet.

Zu diesem Anlass haben Lukas Amstutz, der neue Bienenberg-Leiter, sowie Hanspeter Jecker weitgehend unbemerkt ein Buch zusammengestellt, das Bernhard Ott gewidmet ist.

Keine Sorge, diese Festschrift ist alles andere als trockene akademische Lektüre, sondern atmet viel von der Lebendigkeit, die ich mit Bernhard Ott und überhaupt dem Bienenberg verbinde. (Ganz egal, welchem dieser drei Herren man zum Beispiel zuhört – intellektuelle Redlichkeit, geistliche Weisheit und Lebenserfahrung sind immer spürbar, verpackt in eine unterhaltsame Darbietung, die ihresgleichen sucht.)

 

 

 

Bernhard Ott hat den Neufeld Verlag von der ersten Stunde an unterstützt und ist mit zwei Büchern auch als Autor vertreteten: Die Kirche – 7 Gründe, warum ich sie liebe und Handbuch Theologische Ausbildung: Grundlagen – Programmentwicklung – Leitungsfragen (in der zweiten, überarbeiteten Auflage).

Aktuell arbeitet er noch für die Europäische Ev. Akkreditierungsvereinigung und ist Dekan für die akademischen Studiengänge der Akademie für Weltmission (AWM) in Korntal.

 

Im Kurztext zu dem ihm gewidmeten Buch Fit für die Welt!? Beiträge zu einer friedenskirchlichen Theologie und Gemeindepraxis heißt es:

Einen gängigen Slogan aus der Hochschulbildung bezeichnete er einst als Steilpass, um die Aufgabe theologischer Ausbildung zu beschreiben: „Fit für die Welt!“

Bernhard Ott interpretierte dies aus missionstheologischer Perspektive und verstand seinen Dienst als Beitrag, Menschen für Gottes Schalom-Projekt in und mit dieser Welt fit zu machen. Dabei war er offen für innovative Wege, stellte jedoch immer wieder kritische Fragen an allzu pragmatische und marktwirtschaftliche Konzepte.

Die in diesem Buch vorliegenden Beiträge zu einer friedenskirchlichen Theologie und Gemeindepraxis haben die Autorinnen und Autoren aus Dankbarkeit für eine längere oder kürzere Weggemeinschaft mit Bernhard Ott verfasst. Die Artikel spiegeln damit eine Auswahl von Themen wider, die dem Jubilar in seinen vielfältigen Tätigkeiten wichtig gewesen sind.

 

 

Mit Beiträgen von Tobias Faix, Timothy J. Geddert, Paul Kleiner, Daniel Plessing, Johannes Reimer, David W. Shenk, Willy Surbeck, Thomas R. Yoder Neufeld, Beat Weber und vielen anderen.

Erstellt am 5. Januar 2017 von

Noch sind Plätze frei bei Dynamissio, dem missionarischen Gemeindekongress, der vom 23. bis 25. März in Berlin stattfindet.

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Veranstalter ist die Koalition für Evangelisation in Deutschland, in Verbindung mit vielen evangelischen Landeskirchen und Freikirchen sowie weiteren christlichen Werken wie z. Willow Creek. Und worum geht es?

 

Wir wollen die gute Nachricht von Gottes Zuwendung und Nähe, seiner Befreiung und Gerechtigkeit neu erleben, sie weitersagen und erfahrbar machen – in unseren Gemeinden und in der Welt.

Das geht am besten gemeinsam. Darum haben Christen unterschiedlichster Frömmigkeitsrichtungen und gemeindlicher Traditionen sich zusammen getan, um diesen außergewöhnlichen Kongress zu veranstalten: Landes- und Freikirchen, Gemeinschaften, Werke und Verbände sind im Kongressvorstand vertreten – weil wir uns gegenseitig inspirieren und voneinander lernen wollen.

Namhafte Referenten vermitteln starke Impulse. Gemeinde- und Kulturprojekte in ganz Berlin öffnen ihre Türen und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Und immer wieder geht es um den Austausch in Foren und Seminaren zu spezifischen Aspekten der Mission. Lassen Sie sich inspirieren! Wir freuen uns auf Sie!

 

Auch eine ganze Reihe Neufeld-Autoren sind aktiv beteiligt: Frank Heinrich, Frank Paul, Johannes Reimer, Heinrich Christian Rust oder Roland Werner.

Und wir als Verlag sind mit einem Stand (A33) in der Ausstellungshalle im Velodrom dabei – und freuen uns, Sie dort zu treffen!

Erstellt am 18. November 2016 von

Neil Cole zu lesen, ist wie an einem Virus zu nippen“, meinte ein Rezensent zu Coles Buch Organisch leiten – Wie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert, das im Neufeld Verlag erschienen ist.

 

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Neil Cole ist  international als Redner unterwegs und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Sein Herz schlägt für einfache Kirche ohne große Strukturen und all das, was Institutionen behäbig und unbeweglich macht. Die gute Botschaft von Jesus Christus ist einfach, meint Cole, also sollten Gemeinden es nicht unnötig kompliziert machen.

Wir haben Organisch leiten selbst als Gemeindeleitung gelesen und davon profitiert. Seine Analyse ist nicht immer bequem, aber es tut gut, sich hinterfragen zu lassen.

Im Verlag Gloryworld Medien ist Neil Coles Klassiker Organische Gemeinde erhältlich, und in wenigen Tagen erscheint dort auch ein neues Buch von ihm: Leiten lernen wie Paulus – Hineinwachsen in ein Leben, das Kreise zieht.

 

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Welche Lektionen können wir von Paulus, einem der größten Weltveränderer der Geschichte, lernen? Welche Lebens- und Leiterschule durchlief er, um am Ende sagen zu können: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet …“ (2. Timotheus 4,7)?

 

Ich empfehle gerne die Lektüre der Bücher von Neil Cole, auch weil sie durchtränkt sind von der praktischen Erfahrung des Autors. Er will uns keine Methoden verkaufen, sondern fragt nach Wegen, wie wir heute Menschen einladen können, sich Gott anzuvertrauen. Und da kann ich noch viel lernen …

Erstellt am 11. August 2016 von

Wenn Theologie in philosophischen Begriffen ausgedrückt und mit Hilfe von Philosophie und Logik strukturiert wird, dann braucht man dazu Intelligenz und die Fähigkeit, logisch denken zu können. Wenn Theologie aber in Form einer Geschichte präsentiert wird, dann kann die Bedeutung dieser Geschichte nicht angemessen erfasst werden, ohne dass der Interpretierende – so gut wie nur möglich – Teil der Kultur des Erzählers und dessen Zuhörer wird.

Eine wunderbare Darstellung dieses Dilemmas präsentiert N. T. Wright in seinem Buch über die Auferstehung. Wright zitiert ein Beispiel von George Caird: Aus dem Mund eines Amerikaners bedeutet: »I am mad about my flat!«: »Ich ärgere mich über meine Reifenpanne!« Aber für einen Engländer bedeutet der gleiche Satz: »Ich bin von meiner Wohnung begeistert!« Die Kultur des Sprechers muss also berücksichtigt werden, wenn das Gesagte verstanden werden soll.

Das Gleiche trifft für das Leben und die Lehre Jesu zu. Natürlich ist der Geist Gottes durch die Jahrhunderte nicht ohne Zeugnis geblieben. Und doch gibt es Bedeutungsebenen eines Textes, die erst dann erschlossen werden können, wenn die Kultur des Nahen Ostens verstanden und bei der Auslegung der Schrift eingesetzt wird.

Lukas 15 ist ein hervorragendes Beispiel für diese Wahrheit:

Ist es eine Schande, wenn ein Mann seinen Vater um sein Erbe bittet, wenn der Vater noch lebt? Ist es ein schlechtes Zeichen, wenn der ältere Bruder dazu schweigt? Wie soll der Vater reagieren? Bringt der junge Mann seiner Familie im Dorf Schande, wenn er seinen Anteil des Erbes verkauft?

Als der Sohn »zu sich kam«, bedeutet das, dass er »bereute« oder dass er »versuchte, etwas zum Essen zu bekommen«? Warum gibt es in der Geschichte keine Mutter? Macht der Vater sich lächerlich, wenn er die Straβe hinunterrennt? Darf ein Vater seine Gäste verlassen, um mit seinem ältesten Sohn zu reden, der drauβen auf dem Hof schmollt? Und falls er es tut, was bedeutet das?

 

Als wir Kenneth E. Baileys (1930-2016) Buch Der ganz andere Vater – Die Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive 2006 erstmals auf Deutsch herausgegeben haben (übrigens hervorragend übersetzt von Gertrud Geddert), waren wir begeistert.

Und nicht nur wir! Hier sehen Sie Auszüge aus den Stimmen zu diesem Buch.

Und hier erzählt Kenneth E. Bailey selbst in einem Fünf-Minuten-Film, worum es in dem berühmten „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ eigentlich geht.

 

Nachdem die gedruckte Ausgabe nun eine Weile vergriffen war (es ist auch als E-Book verfügbar), ist dieses wunderbare Buch ab Mitte September wieder erhältlich.

 

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Es ist ein ungewöhnlich reiches Buch:

  • In einem spannend zu lesenden Kommentar zu Lukas 15 liefert Bailey wertvolles Hintergrundwissen.
  • Mit arabischen Kalligrafien aus eigener Feder illustriert er diese Botschaft,
  • und schließlich zeigt ein dramatisches Theaterstück (das sich mit einfachen Mitteln aufführen oder vorlesen lässt): Gott ist auf der Suche nach seinen Kindern.

Hier als Beispiel eine Kalligrafie samt Erklärung:

 

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In unserem Lektoratsteam habe ich in letzter Zeit manches Mal gefragt: Welches Buch kann auf den Punkt bringen, wofür unser Herz schlägt:

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben: Bei Gott bin ich willkommen.

 

Als ich jetzt an der zweiten Auflage von Der ganz andere Vater arbeitete, wurde mir klar: Hier ist es, und zwar schon lange, bevor wir dieses Motto überhaupt formuliert haben.

 

Es berührt mich tief, wie Bailey uns die Geschichte dieses Vaters und seiner Söhne erklärt. Und ich entdecke mich wieder in dieser Geschichte – mit meiner Angst, zu kurz zu kommen. Mit meinem Hunger nach Leben, nach Freiheit. Aber auch mit der Sorge: Was habe ich eigentlich von meiner Treue?

Was für ein Vorrecht, solche Bücher verlegen zu dürfen!

 

P. S.: Gerne weisen wir an dieser Stelle übrigens auf ein zweites Buch von Kenneth E. Bailey hin, das derzeit im Verlag SCM R. Brockhaus in Vorbereitung ist (und wohl im Februar 2017 erscheint): Jesus war kein Europäer – Die Kultur des Nahen Ostens und die Lebenswelt der Evangelien.

Erstellt am 22. April 2016 von

Wenn die DMG interpersonal (früher: „Deutsche Missionsgemeinschaft“) in Sinsheim am kommenden Sonntag ihr großes Jahresfest feiert, dann präsentiert sie auch das druckfrische Kinderbuch Nachts draußen bei den Skorpionen – Luka-Geschichten aus Afrika, das diese Woche pünktlich in der Edition Wortschatz erschienen ist:

 

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Das Buch ist für „Helden ab 7“ gedacht:

 

„Ob der Schakal wohl weiß, dass wir keine Angst vor ihm haben?“

Ihr merkt schon, Luka lebt in Afrika. Seine Eltern sind Missionare. Er besucht gerne Freunde auf dem Kamelmarkt, beobachtet Sonnenvögel und Antilopen. Zuhause essen sie Ugali (Maisbrei), haben einen echten Esel an Weihnachten, und in ihrer Stadt wird sogar heute noch ein Häuptling um Rat gefragt.

Erlebt mit, wie Luka in Lebensgefahr gerät. Wie er nachts draußen bei den Skorpionen seine größte Mutprobe besteht. Was es mit den vielen Hirten und Ziegen auf sich hat. Und wie es ist, in einem ganz anderen Land zu leben – so richtig!

 

Die DMG ist mit knapp 350 Mitarbeitern in 80 Ländern das größte evangelische Missions- und Hilfswerk in Deutschland. Die Mitarbeiter sind eingebunden in soziale und kirchliche Projekte sowie Aufgaben von über 100 internationalen Partnerorganisationen, Kirchen, Vereinen und Gemeinden.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit!

Erstellt am 5. Januar 2016 von

Wer schon mal ein Buch von der Autorin und Journalistin Hanna Schott gelesen hat, der weiß: Sie ist eine begnadete Erzählerin.

Im Neufeld Verlag konnten wir bisher die Biografien Matomora Matomora (die ist eigentlich längst vergriffen, aber eine Handvoll Restexemplare haben wir auf Lager …) sowie Von Liebe und Widerstand: Magda & André Trocmé – Der Mut dieses Paares rettete Tausende veröffentlichen. Und die Weihnachtsgeschichten Engel singen nicht für Geld von André Trocmé hat Hanna Schott für uns ausgewählt, aus dem Französischen übersetzt und herausgegeben.

Nach drei Auflagen im Klett Kinderbuch Verlag ist Hanna Schotts Kinderbuch Tuso nun in der Edition Wortschatz erschienen:

 

Dies ist die bewegende, wahre Geschichte eines kleinen Jungen aus Tansania, der – fast aus Versehen – zum Straßenjungen wird. Dabei ist er doch erst vier Jahre alt. Jahrelang ist Tuso mit dem Bus und zu Fuß unterwegs, immer auf der Suche nach seiner Familie.

Hanna Schott erzählt nicht nur von Tusos beeindruckender Odyssee, sondern auch vom gegenwärtigen Alltagsleben in Afrika – jenseits aller Klischees. Franziska Junges leuchtende und schwungvolle Bilder lassen uns richtig in die Geschichte eintauchen.

 

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„Packend und ohne Klischees erzählt“, meint die Süddeutsche Zeitung. Aber nicht nur Kinderbuchkritiker, sondern auch Kinder selbst sind von diesem Buch begeistert. Zurecht, wie ich finde (ich hab’s unserem Sohn auch gleich vorgelesen) …

Ab 10 und ab 25 Ex. gibt’s günstige Mengenpreise, z. B. für Gruppen oder Schulklassen.

Erstellt am 24. Dezember 2015 von

Im Oktober erschien David W. Shenks Buch Christen begegnen Muslimen – Wege zu echter Freundschaft, inzwischen ist es bereits in der zweiten Auflage lieferbar.

Letzte Woche nun erhielt dieses Buch den Christianity Today’s 2016 Book Award in der Kategorie „Missions/The Global Church“. Wir gratulieren unserem Autor und freuen uns mit!

 

Brian Howell, Professor für Anthropologie am Wheaton College, meint:

At a time when relations between Christians and Muslims are more complex than ever, Shenk has given us a wonderfully thoughtful account of how to build real relationships. Without giving formulas or reducing Muslims to a single type, Shenk draws on his vast experience in many parts of the world to provide an encouraging way forward for anyone seeking to share the hope of the gospel with their Muslim neighbors.

 

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Lynne Hybels meint:

Ich kann mir kaum ein Buch vorstellen, das besser in unsere Zeit passt. Als jemand, die häufig in den Krisenregionen des Nahen Ostens ist, um Menschen des Friedens aufzusuchen, finde ich dieses Buch extrem hilfreich und inspirierend.

 

Simon Laufer schreibt in seinem Blog:

Shenks Buch ist berührend, bewegend, aufrüttelnd und herausfordernd. Es wirft viele Vorurteile über den Islam über den Haufen und ruft uns den dringenden Auftrag Jesu in Erinnerung, alle Menschen zu lieben – und besonders in Muslimen Menschen zu sehen, die Gott suchen und ihm dienen wollen. Bei dieser Suche kommt es darauf an, wie überzeugt und überzeugend wir selbst den Weg Jesu gehen. Denn als Christen haben wir tatsächlich nur eine mögliche Antwort auf Hass und Gewalt: den Weg der Liebe, des Friedens und der Versöhnung.

 

Hier gibt es mehr Infos zum Buch.

Erstellt am 13. November 2015 von

Als der junge Columban (Columban von Luxeuil, geb. 540 in Irland – nicht zu verwechseln mit Columban von Iona) den Entschluss gefasst hatte, Mönch zu werden, warf sich seine Mutter in die Türschwelle, um ihn am Gehen zu hindern. Columban schritt einfach über sie hinweg, wurde Mönch – und sollte die Geschichte Europas verändern. Vom
Kloster Bangor im Norden Irlands brach er um 590 mit zwölf Mönchen – nach dem Vorbild von Jesus – auf. Er selbst gründete schließlich drei Klöster in Luxeuil/Frankreich, in Bregenz und in Bobbio/Norditalien. Doch seine Initiative inspirierrte die iroschottische Mission auf dem europäischen Festland. Die wiederum führte zu zahlreichen Klostergründungen

Columban starb am 23. November 615 in Norditalien.

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2008 erschien mit Peter R. Müllers Buch Columbans Revolution: Wie irische Mönche Mitteleuropa mit dem Evangelium erreichten – und was wir von ihnen lernen können der erste Band der Edition IGW. Die gedruckte Ausgabe ist inzwischen nur noch bei IGW direkt erhältlich. Als E-Book gibt es das Buch weiterhin auf allen gängigen Portalen und direkt im Neufeld-E-Book-Shop.

In seinem Vorwort schreibt Dr. Peter Aschoff:

„Die Denkanstöße, die Peter R. Müller hier gibt, reichen von Fragen der kirchlichen Struktur über das Verhältnis von Glaube und Kultur hin zu Überlegungen, dass langfristiges Denken, Planen und Agieren wichtiger ist als überdrehter Aktionismus. Wir können uns davon inspirieren lassen für einen beherzten und kreativen Ansatz christlicher Gemeinschaftsbildung in unserer Zeit rasender Veränderung und üppiger Vielfalt der Weltanschauungen und Lebenskonzepte.“

Erstellt am 14. September 2015 von

Inzwischen arbeiten bereits einige Kirchen und Gemeinden mit dem Buch Neunmalweise – Lebensmuster zum Nachmachen und Selberglauben (auch als E-Book erhältlich) von Christoph Schmitter, wenn es darum geht, Menschen im christlichen Glauben zu begleiten.

Im Sommer war das Buch kurzzeitig vergriffen; nun liegt es in der zweiten Auflage vor und kann wieder bestellt werden.

Die neun LebensMuster, die Schmitter sehr kreativ erläutert, helfen dabei, dass Christsein kein Lippenbekenntnis oder eine Sonntagsgewohnheit bleibt. Zu jedem Kapitel hat der Autor sogar ein witziges Filmchen gedreht. Diese Filme und Material für Kleingruppen findet man hier.

Seit einiger Zeit bietet Christoph Schmitter auch ein Neunmalweise-Seminar für Gemeinden an.

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Hier einige Stimmen aus der Praxis:

„Das Seminar zu den Beziehungen in unserem Leben hat unsere Sofagruppenleiter persönlich und in der Leiterschaft weitergebracht. Christoph Schmitter referiert authentisch, lebensnah, kreativ, bewegend und zum Nachdenken anregend. Die Selbsterarbeitung bringt das eigene Beziehungsnetzwerk ans Licht. 90 wertvolle Minuten, die man nicht so schnell vergisst.“

Konstantin von Abendroth, Pastor Berlinprojekt

„Einige Gemeinden und Gründungsinitiativen haben Neunmalweise bereits genutzt. Es wird in Hauskreisen gelesen und in Predigtreihen umgesetzt. Das Buch eignet sich auch für Menschen, die mit Christsein wenig anfangen können.“

Sascha Rützenhoff, Leiter der FeG-Inlandmission

„In unserer Gemeinde haben inzwischen zwei Hauskeise das Buch Neunmalweise gelesen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Hauskreisteilnehmer, die gerade durch den Alphakurs zum Glauben gekommen waren, haben es begeistert gelesen. Das Buch hat ihnen geholfen, den Glauben zu vertiefen, zu festigen und viele Fragen zum gelebten Glauben zu beantworten. Daher planen wir, Neunmalweise ab jetzt kontinuierlich als ,Betakurs‘ im Anschluss an die Alphakurse anzubieten.“

Joachim Hipfel, Pastor FeG Saarbrücken

„Wir mögen Geschichten und können uns Bilder besser merken als Regeln. Diese einfachen Wahrheiten nutzt Neunmalweise und der Ansatz gefällt – also haben wir in der CityChurch München eine Reihe für unsere Gottesdienste und Kleingruppen daraus gemacht. Uns war schnell klar: eine absolute Stärke liegt in den einfachen Bildern. Die vergisst niemand und man kann sie direkt auf den Alltag anwenden – auch dank der guten Materialien auf der Homepage.“

Benjamin Koch, bis 2013 Pastor CityChurch München

„Christsein ist unterwegs sein. Neunmalweise ist ein toller Wegbegleiter. Ich finde es gut, zentrale Lebensthemen herauszugreifen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Präsentiert wird das Ganze sehr lebensnah und unterhaltsam und doch praktisch und tiefgehend. Ich habe eine Predigtreihe draus gemacht und sie einmal im Monat gepredigt. Öfter macht m. E. keinen Sinn, da die Kapitel echte Denk- und Arbeitsanregungen sind. Toll auch das Arbeitsmaterial (Gruppenentwürfe in dreierlei Intensität und Videoclips). Uneingeschränkte Empfehlung!!!“

Tobias Radtke, Pastor FeG Elberfeld

Erstellt am 26. Juni 2015 von

Vom 1. bis 5. Juli 2015 wird London von der „friedlichsten Armee der Welt“ besetzt – der Heilsarmee. Rund 16 000 „Heilssoldaten“ aus  126 Ländern werden sich in der O2-Arena im Osten Londons (also da, wo alles begann!) versammeln, um das 150-jährige Bestehen der Heilsarmee zu feiern. „Die Straßen Londons werden dann eine erstaunliche Vielfalt an Nationalitäten, Sprachen, Kulturen und Heilsarmeeuniformen erleben“, so die Heilsarmee.

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Inspiriert von einem Lied aus der Feder des Heilsarmee-Gründers William Booth, lautet das zentrale Motto des Kongresses Boundless – The Whole World Redeeming (Grenzenlos – Die ganze Welt erlösen). Neben den Hauptveranstaltungen in der Arena gibt es Musicals, Konzerte, ein Filmfestival, Gebetstreffen, Seminare, Verkaufsstände sowie Ausstellungen.

Passend zum Jubiläum erscheint im Herbst bei uns die Neuauflage des Buches William Booth – Der General Gottes und seine Heilsarmee. Die Lebensberufung dieses außergewöhnlichen Mannes, der schreienden Not dieser Welt ganzheitlich zu begegnen, fordert uns auch heute noch heraus. Und was 1865 in den Slums Ost-Londons begann, wurde zu einer Bewegung, die heute in 126 Ländern der Welt aktiv ist und über 1,7 Millionen Mitglieder zählt.

 

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1959 schlug der Schriftsteller und Journalist Richard Collier dem damaligen General der Heilsarmee vor, deren Geschichte von einem Außenstehenden erzählen zu lassen. Er arbeitete fünf Jahre an diesem Buch, und es wurde weltweit zum Bestseller. In Deutschland erschien das Buch 1965 im Rascher Verlag, im selben Jahr brachte Reader’s Digest einen Sonderdruck. Zwischen 1981 und 1997 erschien Colliers Buch dann in weiteren vier Auflagen im Verlag Johannis.

Wie kommen wir dazu, ein Buch neu aufzulegen, das bereits vor 50 Jahren erstmals auf Deutsch erschien?! Ganz einfach: Weil diese Geschichte es wert ist, auch heute gelesen zu werden.

Ein Freund schrieb neulich:

Klasse, dass ihr die Biografie von William Booth von Collier bringt. 1980 habe ich sie mit sehr viel Gewinn gelesen. Uns begleitet sie bis heute! Und nun bei Neufeld, und in der Aufmachung. Super.

150 Jahre Heilsarmee und die Neuauflage dieser inspirierenden Biografie sind es also wert, einmal genauer hinzuschauen. Und wer mehr über die Heilsarmee erfahren möchte, dem können wir ebenfalls Lektüre aus dem Neufeld Verlag anbieten – hier gibt es alle Titel in der Übersicht.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.