Schlagwort-Archiv: Mission
Mission ist und bleibt ein herausforderndes Wort. Für die einen schwingt darin viel Unheilvolles mit, andere verbinden damit das Heil Gottes, das doch „unter die Leute kommen soll“.
Seit einiger Zeit ist vielerorts die Rede von missionaler oder gesellschaftsrelevanter Gemeinde (auch in einigen Buchtiteln des Neufeld Verlages taucht dieser Begriff auf). Wie sind diese neuen Schlagwörter zu verstehen? Was meinen sie und was nicht? Und was ergibt dazu eine Spurensuche bei den frühen Täufern? Missional leben: Welche Chancen sind zu nutzen, welche Stolpersteine zu vermeiden?
Bernhard Ott, Hanspeter Jecker und Heike Geist vom Theologischen Seminar Bienenberg sowie Ute und Frank Paul von der OJC Reichelsheim werden das Thema im Rahmen eines Tagesseminars:
Mission: Vom Unwort zum Modewort „missional“?
Oder: Wagen, sich am Wirken Gottes in dieser Welt zu beteiligen
am kommenden Samstag, 6. April 2013 auf dem Bienenberg (Liestal bei Basel) entfalten.
Wie sehen eigentlich ermutigende Praxisbeispiele aus von Menschen, die es wagen, sich am Wirken Gottes in dieser Welt zu beteiligen? Begleiten statt erobern lautet das Buch, in dem Ute und Frank Paul ihre Erfahrungen als Missionare beschrieben haben (jetzt auch als E-Book). Dazu gehört die Einsicht, den Dienst aus der Verletzbarkeit (vulnerable ministries) heraus zu wagen. Eine Haltung, die auch für die gelebte persönliche christliche und gemeindliche Praxis vor Ort bedeutsam ist.
Weitere Infos und Anmeldung: www.bienenberg.org.
Wie man die immer noch und trotz vielerlei Anstrengungen enorm weit verbreitete Armut in dieser Welt überwinden kann, bewegt nach wie vor viele Menschen. Was können wir tun? Einen Ansatz finden wir besonders spannend, nämlich den, Armut mit Wirtschaft zu bekämpfen. Dr. Kim Tan, ein Christ, der nachhaltig von der Lektüre von John Howard Yoders Politik Jesu beeinflusst wurde und als Risikokapitalgeber einer der reichsten Einwohner Großbritanniens wurde, ist diesbezüglich schon lange aktiv. Gemeinsam mit Lord Brian Griffiths, Vize-Vorstand bei Goldman Sachs International, hat er die Broschüre Unternehmen Armutsbekämpfung – Die Bedeutung von Social Venture Capital verfasst.
„Wirtschaft wirkt“ meint auch MEDA, eine international tätige gemeinnützige Organisation, die Menschen in Entwicklungsländern hilft, sich selbst zu helfen. Unternehmer, Selbständige und engagierte Privatpersonen auf der ganzen Welt gehören heute zum Netzwerk von MEDA, das vor 60 Jahren von einer kleinen Gruppe mennonitischer Geschäftsleute in den UA gegründet wurde. Am 8. und 9. März 2013 findet eine Tagung statt, die wie als Verlag unterstützen: Unter dem Motto „Auf Gerechtigkeit setzen“ wird etwa Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher (Club of Rome) sprechen, Dr. Werner Franz aus Paraguay (der sich intensiv mit den Fragen christlicher Ethik im Wirtschaftsalltag beschäftigt) oder das sympathische Ehepaar Käthi und Daniel Zindel-Weber aus der Schweiz („Lieben, leiten, leben“). Natürlich bietet diese Tagung in Bonn die Gelegenheit, Näheres über die Arbeit von MEDA zu erfahren – und jede Menge spannende Leute zu treffen. Ich bin dabei!
Noch mal zu Kim Tan: Gut möglich, dass er dieses Jahr auf dem Evangelischen Kirchentag im Mai in Hamburg zu erleben ist. In Nordamerika war er bereits als Redner bei einer MEDA-Jahrestagung, und vom 28. bis 31. Januar 2013 ist er bei der „Pastors Week“ des Anabaptist Mennonite Biblical Seminary (AMBS) in Elkhart, Indiana, USA dabei. Thema: „The Spirit of the Lord is upon us: The immeasurable dimensions of Jubilee“ … Immerhin, sein Buch Das Erlassjahr-Evangelium – Ein Unternehmer entdeckt Gottes Gerechtigkeit gibt es schon mal auf deutsch.
So lautet der Titel einer Tagung, die diesen Freitag in Herrenberg beginnt. Am 4. und 5. Januar 2013 laden der Arbeitskreis für evangelikale Missiologie, die Deutsche Evangelische Allianz, die Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen, die Micha-Initiative, Stopp Armut 2015 und World Vision dazu ein, der Frage: „Was ist Evangelisation?“ nachzugehen.
In vier Einheiten soll von Freitag Vormittag bis Samstag Mittag das Thema sowohl aus theologischer Sicht als auch von der Praxis her bearbeitet werden. Dabei sind auch die Neufeld-Autoren Tobias Faix und Johannes Reimer. Letzterer bringt druckfrisch zur Tagung sein neues Buch Hereinspaziert! Willkommenskultur und Evangelisation mit, das soeben in der Edition IGW erschienen ist.
„Ich komme gerne in diese Gemeinde – hier fühle ich mich willkommen.“ Johannes Reimer weiß: Dieser Satz wird gerne gehört, aber selten gesagt. Denn die Kirche hat an vielen Stellen den Kontakt zu den Menschen in ihrem Umfeld verloren. Sicher, an evangelistischen Bemühungen und Aufwand fehlt es nicht, doch der Ertrag ist mager. Gottes außergewöhnliche Botschaft kommt ungewöhnlich schlecht an. Wieso? Stimmt etwas nicht mit unserer Theologie? Sind unsere Methoden verkehrt? Oder hat der moderne Mensch einfach kein Interesse mehr an Religion?
Reimer stellt (noch) eine ganz andere Frage: Könnte es sein, dass Christen und ihre Gemeinden als Fremdkörper in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden? Dann kann Evangelisation nicht gelingen. Denn die gute Nachricht von Hoffnung und Gnade gehört mitten hinein in das Leben der Menschen. Sie muss die Menschen erreichen, sie buchstäblich berühren.
Deshalb fordert der Autor die christliche Gemeinde heraus: Heißt die Menschen endlich willkommen, mit Wort und Tat, mit Raum und Zeit. Lasst euch ein auf die Kultur der Menschen, mit denen ihr unterwegs sein möchtet. Folgt Jesus.
Dieses Buch bietet eine Fülle von Ideen und praktischen Hilfen, um die eigene Gemeindekultur zu entdecken und zu entwickeln. Johannes Reimer ist überzeugt: Unsere Gemeinden können etwas bewirken, wenn sie das Potenzial ihrer Glieder erwecken und Gottes Reich mit einer Kultur der Liebe, der Annahme und der Teilhabe bauen. Herzlich willkommen auf diesem Weg!
Johannes Reimers Buch Gott in der Welt feiern – Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst (Edition IGW, bereits in der 2. Auflage) ist übrigens inzwischen in Curitiba, Brasilien, in einer portugiesischen Ausgabe erschienen: Celebrando Deus no mundo – Em busca do culto missional.
Ab Anfang Januar ist ein Buch lieferbar, das soeben in unserer Edition Wortschatz erschienen ist und das von der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen e. V. (AEM) herausgegeben wird.
In Myles Wilsons Buch Gott, die Welt und das liebe(?) Geld … Das praktische Handbuch zum Aufbau eines Trägerkreises geht es um biblische Grundlagen und praktische Anregungen zum Umgang mit Geld und Sponsoren. Auch im Reich Gottes brauchen Menschen Partner, um ihre Berufung zu entdecken und ihr zu entsprechen. Spenden für Projekte zu sammeln oder einen Unterstützerkreis aufzubauen, empfinden viele aber als enorm herausfordernd. Wie kann ein eher introvertierter Mensch, der vielleicht in der Verwaltung eines Missionswerkes arbeitet, Partner für seinen Dienst generieren?
Egal, ob es um Schulung und Ausbildung geht, um Kurzzeiteinsätze oder gar um jahrzehntelangen Dienst – viele Christen stehen vor genau dieser Situation, dass sie auf die finanzielle Unterstützung anderer angewiesen sind. Für sie ist dieses Handbuch gedacht. Vor 2000 Jahren hat Jesus die Menschen aufgefordert, dafür zu beten, dass Gott mehr Arbeiter für seine Ernte aussenden möge – diese Bitte ist heute noch genauso aktuell. Einer der Hauptgründe, weshalb Menschen sich nicht auf diese Herausforderung einlassen, ist wohl die Furcht vor dem Aufbau eines Trägerkreises.
Dieses praktisch angelegte Handbuch will genau dabei helfen, einen Kreis von persönlichen Missionspartnern aufzubauen. Es legt die Grundlage für ein biblisches Verständnis für den Umgang mit Geld und Besitz und gibt Anregung für lebendige Partnerschaften zwischen Gebenden und Empfangenden. George Verwer, Gründer von Operation Mobilisation, meint dazu:
„Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein für jeden, der sich einen Trägerkreis aufbaut. Myles Wilson gibt uns hier eine brillante Hilfestellung an die Hand …“
Kleiner Tipp: Noch bis Ende März 2013 gilt der günstige Subskriptionspreis … Nun aber gesegnete Weihnachten!
Mitten im November ist bereits unser erstes Buch aus der Frühjahrsproduktion 2013 erschienen, und zwar aus der Feder von Hanna Schott: Matomora Matomora – Der längste Umweg führt nach Hause.
Elf Jahre alt ist Matomora, als er zum ersten Mal Weiße sieht. Er ist Internatsschüler in Tansania, kommt aus einer muslimischen Familie, Eltern und Geschwister leben polygam, er ist der Einzige, der lesen und schreiben kann. Matomora ist fasziniert von den Fremden und verfolgt von nun an ihre Spur.
Die Weißen sind deutsche Missionare, und sie fördern Matomora nach Kräften. Doch was wie eine Bilderbuchgeschichte beginnt, endet in einer großen Enttäuschung – jedenfalls für die Missionare. Der begabte junge Mann und frisch bekehrte Christ wird als Medizinstudent in Köln zu einem echten 68er. Auf verschlungenen Wegen wird er dennoch oder gerade deshalb zu einer Figur, die das Leben Tausender im südlichen Tansania nachhaltig verändert: Das Projekt KIUMA.
Eine Geschichte vom Suchen und Finden des eigenen Wegs, von Berufung und Zweifel, von großen Hoffnungen und vorläufigen Enttäuschungen. Ein Buch, das Mut macht, groß zu denken und im alltäglichen Kleinen den langen Atem zu bewahren.
Außerdem erzählt Hanna Schott in diesem Buch die erstaunliche Geschichte des KIUMA-Projektes, das Dr. Matomora Matomora dort mit der tatkräftigen Unterstützung von Dr. Heinz-Horst Deichmann und dem christlichen Hilfswerk wortundtat leitet. Von Deichmann, dessen Biografie Hanna Schott als Co-Autorin gemeinsam mit Andreas Malessa verfasst hat, stammt auch das Vorwort.
Das ist sicher ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk … Noch bis zum 10. Dezember verlost wortundtat drei Exemplare dieses druckfrischen Buches. Und noch etwas – dieses Buch gibt es nicht nur in der gedruckten Fassung auf Papier, sondern auch als E-Book (bei allen gängigen Anbietern). Es ist eins der ersten E-Books aus dem Neufeld Verlag …
Schon der Titel dieses Buches provoziert. Und das seit 40 Jahren: Wirklich, 1972 erschien dieses Buch zum ersten Mal in den USA. Schnell wurde klar: Den Namen des Autors sollte man sich merken – John Howard Yoder, ein Theologe zwischen den Welten – später bezeichnet als Mennonit, Evangelikaler und Katholik. Stimmt, der 1927 in den USA geborene Yoder war offenbar in mehreren Welten zuhause.
Im Nachkriegs-Europa engagierte er sich als freiwilliger Helfer beim Aufbau eines Kinderheims im Elsass; auch seine Frau kommt aus dem Elsass. Er studierte bei Karl Barth in Basel, arbeitete im ökumenischen Ausschuss des Deutschen Evangelischen Kirchentages mit. Dann wurde er Dozent an einem freikirchlichen Theologischen Seminar, später zusätzlich an der katholischen Universität Notre Dame (wo es heute jährliche „John Howard Yoder Dialogues on Nonviolence, Religion & Peace“ gibt), in Buenos Aires und Straßburg.
Der methodistische Theologe Stanley Hauerwas bezeichnet Yoder als den „wohl führenden amerikanischen Theologen und Ethiker der letzten fünfzig Jahre“; die Zeitschrift Christianity Today zählt ihn zu den einflussreichsten zeitgenössischen Theologen. Die hier vorliegende Studie Die Politik Jesu ist sein bekanntestes Werk – und wurde von Christianity Today auf Platz 5 der 100 wichtigsten theologischen Bücher des 20. Jahrhunderts gesetzt.
1981 erschien Die Politik Jesu erstmals auf deutsch (im Agape Verlag), mit einem Vorwort von Jürgen Moltmann.
„Alle Lager, ob konservativ oder progressiv, ob hochkirchlich oder kongregationalistisch, ob eher ökumenisch-weltoffen oder evangelikal-innergemeindlich, sahen sich anhand dieses Buches erneut der Provokation ausgesetzt, die sich in der Begegnung mit dem Leben Jesu selbst stellt.“
So Fernando Enns, der ein Vorwort zur aktuellen Neuausgabe beisteuerte.
Yoder starb 1997. Erst 1994, 22 Jahre nach der Erstausgabe, war „The Politics of Jesus“ in einer neuen Ausgabe erschienen – mit Kommentaren zu jedem Kapitel. Nun liegt diese Auflage mit den umfangreichen Ergänzungen des Autors erstmals auf deutsch vor, übersetzt von Wolfgang Krauß.
Doch worum geht es in diesem Buch? Jesus und Politik? „Yoders theologische Überlegungen haben das Ziel, das vorherrschende theologische Korsett zu sprengen und neu zu fragen, was Jesus für uns heute bedeutet“, schreibt Tobias Faix in seinem Vorwort zur Neuausgabe. Und weiter:
„Yoder ermutigt, sich den Macht- und Strukturproblemen unserer Zeit aktiv zu stellen und das Evangelium nicht auf eine individualistisch verengte Auslegung zu reduzieren. Seine These, dass Jesus als Urheber eines radikalen sozialen Wandels betrachtet werden müsse und tatsächlich zu Lebzeiten ein Jubeljahr ausgerufen hat (Lk 4,16–30), beeinflusste viele Theologen weltweit. … Diese Gedanken haben eine ganze Generation von Christen weltweit beeinflusst, wie beispielsweise Ronald J. Sider, David Bosch, Samuel Escobar, Brian McLaren, Jim Wallis oder Shane Claiborne. Gerade Letzterer hat Yoders Gedanken aufgenommen und in seiner Lebensgemeinschaft in einem Armenviertel von Philadelphia (The Simple Way) praktisch umgesetzt und in seinen Bestsellern Ich muss verrückt sein, so zu leben: Kompromisslose Experimente in Sachen Nächstenliebe und Jesus for President reflektiert, verarbeitet und weiterentwickelt und ist so ein Vorbild für viele geworden.“
Aber wie kommen wir als Verlag dazu, ein Buch herauszugeben, dessen erste Auflage in den USA 1972 erschienen ist? Weil es nicht nur für Theologen in großer konfessioneller Bandbreite von enormer Bedeutung ist, sondern weil es hilfreiche Impulse gibt, die auch ganz praktisch fruchtbar werden können (vgl., was der britische Wagniskapitalgeber Dr. Kim Tan in seinem Buch Das Erlassjahr-Evangelium – Ein Unternehmer entdeckt Gottes Gerechtigkeit beschreibt). Noch einmal Tobias Faix:
„Yoders Kombination aus Klarheit und Radikalität macht Die Politik Jesu zu einem der wichtigsten Bücher der letzten Jahrzehnte. Die Neuauflage kommt deshalb gerade richtig, mitten in eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und des diakonischen Aufbruchs. Viele Kirchen und Gemeinden entdecken ihren gesellschaftlichen Auftrag wieder neu und versuchen, die Liebe Christi in ihre Nachbarschaft zu tragen. Dabei stoßen sie auf sozialethische Fragen, wie wir Christen mit Konsum, Umweltzerstörung oder Konflikten umzugehen haben. Yoder zeigt, dass die Bibel diese Fragen auf und ernst nimmt und sie in eine ganzheitliche Nachfolge Christi führen.“
Ganz abgesehen davon finden wir es spannend, dass ein zentraler Teil von Yoders Arbeit auf eine Studie von André Trocmé zurückgeht – dessen Biografie aus der Feder von Hanna Schott wir letztes Jahr herausgeben konnten.
Vor wenigen Tagen ist dieses Buch in der Edition Bienenberg erschienen. Also: jetzt zugreifen, einsteigen und sich herausfordern lassen. Dabei lohnt sich auch gleich ein Blick auf ein weiteres Buch aus der Feder von John Howard Yoder: Die Politik des Leibes Christi – Als Gemeinde zeichenhaft leben.
Zum Thema Christenverfolgung hat die Journalistin Bettina von Clausewitz im Sommer zahlreiche Interviews geführt, unter anderem mit unserem Autor Wolfgang Häde. Mitte November lief nun die knapp einstündige Sendung im DeutschlandRadio Kultur unter “Religionen”. Dort kann man auch das vollständige Manuskript abrufen.
>>> Zum Buch von Wolfgang Häde: Mein Schwager, der Märtyrer
Als Verlag haben wir eine Reihe englischer theologischer Fachbücher herausgegeben, die für unsere angloamerikanischen Kunden nun endlich auch bei Amazon.com sowie Amazon.co.uk erhältlich sind. Nun sind seit kurzem zwei Titel wieder lieferbar, die in der ersten Auflage eine ganze Weile vergriffen waren. Beide sind allerdings nur direkt bei Amazon erhältlich:
Ethnic Churches in Europe. A Baptist Response (Peter F. Penner)
sowie
Theological Education as Mission (Peter F. Penner, Hrsg.)
Das dritte Buch, das im März erschien, stammt aus der Feder von Dr. Roland Hardmeier, Pastor einer FEG in Kloten (bei Zürich): “Kirche ist Mission – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis” (Band 2 der Edition IGW).
Vor unseren Augen vollzieht sich ein dramatischer Wandel – durch Globalisierung und Postmoderne –, der nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, sondern auch die Christenheit betrifft. Was bedeutet es, in dieser Welt den Auftrag zu erfüllen, den Jesus Christus der Kirche gegeben hat?
An diesem Wochenende ist Michael Frost gerade in Aarau, kommendes Wochenende dann in Essen. Anfang der Woche trafen sich Gemeindegründer verschiedener Denominationen mit ihm in Kirchheim. Nun ist rechtzeitig auch die deutsche Ausgabe von “ReJesus” erschienen, einem Buch, das Michael Frost gemeinsam mit Alan Hirsch verfasst hat: “Der wilde Messias – Mission und Kirche von Jesus neu gestaltet“.
“Unser Christsein ist geprägt von vielen Jesusbildern unserer Kindheit, unserer Kirche oder unserer Erfahrung. Aber wie ist Jesus wirklich? Frost und Hirsch versuchen, den ursprünglichen Jesus der Evangelien neu zu entdecken. Das Ergebnis ist gleichermaßen unbequem, spannend und wichtig. Pflichtlektüre für engagierte Christen!”
Tobias Faix
“Der wilde Messias ist eine Einladung, die Evangelien mit neuen Augen zu lesen und zu lernen, dem wilden und radikalen Jesus nachzufolgen und es ihm gleich zu tun. Engagiert und herausfordernd!”
Stuart Murray
“Wer auch nur ein wenig an den Fragen einer missionalen Kirche interessiert ist, der erfährt hier, worum es dabei vor allem geht – theologisch und praktisch.”
Dan Kimball
Das Buch ist Band 1 der neuen edition novavox, herausgegeben in Zusammenarbeit mit Novavox, dem Netzwerk für missionale Gemeindeinnovation. Im Herbst wird dann Alan Hirsch zu einer Konferenz in Karlsruhe erwartet.








Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 