Timion heißt wertvoll

Erstellt am 29. Januar 2016 von

Das Schweizer Paar Anika und Daniel Meyer hat mehrere Jahre mit den christlichen Organisationen Jugend mit einer Mission und Mercy Ships in Sierra Leone und Irak mit behinderten Kindern gearbeitet. Seit 2007 leben sie in Südafrika, und dort haben sie das Projekt Timion begonnen.

Daniel Meyer:

Timion (griechisch) heißt wertvoll. Und genau das sind unsere zerebralgelähmten Kinder, auch wenn sie von vielen Leuten als wertlos oder mangelhaft abgewertet werden!

In einer Holzwerkstatt produzieren drei Männer – einer davon war zuvor als Straßenkind auf sich gestellt – Hilfsmittel für behinderte Kinder. Unterstützt werden sie von Freiwilligen aus Europa, die für einige Monate mitarbeiten.

 

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Bis jetzt konnten auf diese Weise bereits über 1.000 zerebralgelähmte Kinder mit Hilfsmitteln versorgt werden. Zwei  Therapeutinnen und eine Seelsorgerin machen tägliche Hausbesuche in den Townships. Neben der praktischen Hilfe unterstützen sie die Mütter aber auch psychologisch und seelsorgerlich: Viele Mütter sind überfordert oder depressiv, weil das „Paket“ von Behinderung, Armut und Einsamkeit einfach zuviel für sie ist, so Daniel Meyer.

Das Projekt Timion freut sich auch in Zukunft über Freiwillige – kurze oder längere Zeit, mit beruflicher Kompetenz oder ungelernt, alt oder jung – und natürlich über finanzielle Unterstützung.

www.timion.org


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.