Tom Wright in Erfurt

Erstellt am 9. Januar 2013 von

 

 

Wenn die Sonne scheint und alles gut läuft, ist es nicht besonders schwer, an einen guten Gott zu glauben, oder? Doch wenn‘s im Leben ganz anders kommt und richtig weh tut, ist es auf einmal nicht mehr so leicht, Gott zu vertrauen. Wir beginnen zu fragen, warum Gott nicht eingreift. Ob er es denn überhaupt will. Oder kann. Und die Rede vom „lieben Gott“ geht uns nur noch schwer über die Lippen.

 

In solchen Zeiten kristallisiert sich auch heraus, wie tief unser Glaube verwurzelt ist. Ist er vor allem auf unsere Befindlichkeiten gegründet? Und was, wenn unser Vertrauen schwindet?

 

Tom Wright geht diesen Fragen in seinem Buch Kleiner Glaube – großer Gott (erscheint kommende Woche) ehrlich auf den Grund. In seiner faszinierenden Mischung aus klarem Denken und warmem Herzen nimmt er uns mit hinein in die lebendigen und oftmals herausfordernden Geschichten, wie die Menschen der Bibel Gott begegnet sind. Eine Entdeckung dabei lautet zum Beispiel: Wenn wir Jesus begegnet sind, sehen wir ihn nicht mehr durch den Nebel unserer Probleme. Wir sehen unsere Probleme im Lichte Jesu. Ein Buch für Menschen, die sich selbst nicht gerade für Glaubens-Riesen halten …

 

Tom Wright ist in Kürze übrigens in Deutschland: Er ist – zum Beispiel neben Wolfgang J. Bittner und Tobias Faix – Redner beim Gnadauer Mitarbeiterkongress „Neues wagen“ vom 24. bis 27. Januar 2013 in der Neuen Messe Erfurt.

 

 

Wer Tom Wright eigentlich ist? Nicholas Thomas Wright (geboren 1948), bekannt als N. T. oder Tom Wright, gilt als einer der weltweit führenden Theologen und Leben-Jesu-Forscher. Von 2003 bis 2010 war er anglikanischer Bischof von Durham, seitdem ist er Professor für Neues Testament und Frühes Christentum an der University of St. Andrews in Schottland. Bislang wurden ihm zehn Ehrendoktortitel verliehen. Er hat über 70 Bücher verfasst, populäre Sachbücher wie akademische Literatur.

Zwei weitere Bücher von Tom bzw. N. T. Wright sind soeben im Verlag der Francke-Buchhandlung erschienen. Tobias Faix hat den Autor dazu interviewt.


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.