Urlaub für Menschen mit Behinderung

Erstellt am 27. Mai 2015 von

1991 gründete Kurt Stotz den Verein DIENET EINANDER e.V. – Verein für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Der Verein will in der Öffentlichkeit bewusst machen, dass auch Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen ein sinnerfülltes und glückliches Leben führen können. Und dass jeder Mensch in seiner ganzen Persönlichkeit ernstgenommen und angesprochen werden möchte.

Das finden wir ebenfalls wichtig, und deswegen weisen wir an dieser Stelle gerne auf die Angebote dieses Vereins hin.

Zusammen mit seiner Frau begann Stotz bereits 1980 mit Urlaubsangeboten für Menschen mit Behinderungen. Inzwischen bietet der Verein jährlich 14 Freizeiten in Loßburg im Schwarzwald sowie in Reudnitz/Thüringen, Oberstdorf/Allgäu, Hintersee bei Berchtesgaden, Schwäbisch Gmünd, in Kärnten und im Salzburger Land in Österreich an. Beim jährlichen Freizeittreffen in Loßburg sind über hundert Freizeitteilnehmer dabei.

Über das Jahr verteilt lädt der Verein darüber hinaus zu sonntäglichen Begegnungstagen im Kreis Freudenstadt für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen ein. Und monatlich treffen sich Menschen mit Behinderung zu einem Gesprächskreis  im Fruchtkasten in Dornstetten.

Für 2015 scheinen schon viele Freizeiten ausgebucht, aber wer bereits das nächste Jahr im Blick hat, will sich ja vielleicht frühzeitig einen Platz reservieren …

Kurt Stotz war Sonderschullehrer, ist verheiratet mit Monika Stotz und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Er ist Landesbeauftragter für Diakonie bei den Apis (dem evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg innerhalb der Ev. Landeskirche).


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.