Wenn Buchhändlerinnen loben

Erstellt am 2. November 2012 von

… freut man sich natürlich ganz besonders. Denn die haben immerhin die Chance, ihren Kunden auch ihre persönlichen Top-Titel zu empfehlen. Zu dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des sympathischen schwedischen Pfarrers Anders-Petter Sjödin meint Buchhändlerin Maria Hofmeister (Alpha-Buchhandlung Köln und engagierte Bloggerin) etwa „Selten habe ich ein derart gutes Buch zum Thema Nachfolge gelesen.“

Und Buchhändlerin Dorothea König (Alpha-Buchhandlung Wermelskirchen) schreibt:

Wie beschreibt man ein Buch, das dermaßen inhaltsreich ist, dass es nach einem Mal Durchlesen mit Eselsohren gespickt ist, um besonders gute Stellen schnell wieder zu finden?

Ich versuche in groben Zügen wiederzugeben, worum es geht. Es geht um unsere Sehnsucht nach Verwandlung und um das, was wir tun können, damit Gott das tun kann, was nur er tun kann, nämlich uns immer mehr zu verändern. Um dies zu verdeutlichen, bringt Anders-Petter Sjödin sehr gute Beispiele, die aus dem Leben gegriffen sind. Gleichzeitig bringt er aber auch ganz viel Bibel-Hintergrund-Wissen mit ein – jedoch nie auf eine trockene Art, sondern so lebendig, dass man mittendrin ist.

Der erste Teil des Buches ist eine Hinführung zu den „geistlichen Übungen“, die im zweiten Teil dann folgen. Übungen, die Sjödin als Möglichkeiten vorstellt, die man ausprobieren kann, um zu sehen, was für einen selbst passt und hilfreich ist.

Sehr gefallen hat mir die Tiefe des Buches, die Gründlichkeit, die vielen Bibelstellen in Klammern zum Weiterforschen. Das Kapitel „Der Staub von den Füßen des Rabbis“ hat mich besonders in seinen Bann gezogen. Hier geht es um den „Rabbi Jesus“ und darum, was es damals bedeutete, einem Rabbi zu folgen (und was das infolgedessen für uns als Nachfolger Jesu heute heißt). Im Kapitel über „Die dunkle Nacht der Seele und unsere Verwandlung“ erzählt Sjödin einen Teil seiner eigenen Geschichte. Als jemand, der durch „die dunkle Nacht der Seele“ gegangen ist, der weiß, dass es danach niemals mehr so sein wird wie vorher, hat er dieses Buch geschrieben. Ich glaube, dass genau das dieses Buch so reich und so glaubwürdig macht.

Nach meiner Meinung eines der besten Bücher, die momentan auf dem Markt sind!

Danke, Maria Hofmeister und Dorothea König!

 


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.