Zeltstadt: Jünger wird man unterwegs

Erstellt am 25. Juli 2013 von

Vom 31. Juli bis 8. August gibt es in Deggingen auf der Nordalb wieder die längst traditionelle Zeltstadt. Das Motto lautet dieses Jahr: Jünger wird man unterwegs – und richtig, entstand inspiriert von dem gleichnamigen Buch Jünger wird man unterwegs – Jesus-Nachfolge als Lebensstil.

Die Zeltstadt ist ein Markenzeichen von Kirche im Aufbruch. Seit 1991 findet zu Beginn der Sommerferien auf dem Gelände der Nordalb ein Gemeindecamp für alle Generationen statt. Rund 2.000 Menschen treffen sich neun Tage lang, um miteinander „Gemeinde auf Zeit“ zu erleben. Die Hälfte der Teilnehmer sind Kinder und Jugendliche.

 

Jünger wird man unterwegs

 

Pfr. Heinrich Hofmann, Leiter von Kirche im Aufbruch e.V., schreibt zum diesjährigen Motto:

Ein Jünger von Jesus zu sein, ist eines der größten Abenteuer, das man erleben kann! Etwa zweieinhalb Jahre lang waren die zwölf Jünger tagaus, tagein mit Jesus unterwegs. Jesus war mit ihnen zusammen in einer Lebens- und Lerngemeinschaft. Sie haben hautnah mitbekommen, wie Jesus Kranke heilte, Belastete befreite, Tote auferweckte und auf Sünder und Zöllner zuging.

Sie haben erlebt, wie Jesus auf Schritt und Tritt die Botschaft von der Herrschaft Gottes weitergab in Wort und Tat.

Jünger wird man nicht durch die Mitgliedschaft in einer Kirche, nicht dadurch, dass man bestimmte Inhalte für wahr hält, nicht dadurch dass man Bücher liest, sondern nur wenn man sich aufmacht, Jesus im Alltag zu folgen, wenn man mit ihm unterwegs ist und sich von ihm senden lässt. Wer auf diese Nachfolge verzichtet, zahlt einen hohen Preis, denn ihm fehlt das Leben in Fülle, das Jesus versprochen hat. Dallas Willard, dessen Buch wir das Zeltstadtthema verdanken, spricht von der „großen Unterlassung“: Wir laden Menschen ein in die Gemeinde, versäumen aber, ihnen beizubringen, was es heißt, unter der Herrschaft von Jesus als seine Jünger zu leben. Ausgehend von Römer 12 möchten wir auf der Zeltstadt 2013 Gott neu in unser Leben hineinwirken und -sprechen lassen. Wir wollen uns aufmachen und entdecken, wie unser Glaube praktisch werden kann.

Wir wünschen eine reiche Zeit!


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.