Archiv vom Juni, 2014

 

Erstellt am 2. Juni 2014 von

Derzeit wird in Schule und Gesellschaft viel über Inklusion diskutiert. Wieso also nicht im eigenen Sportverein mit gutem Vorbild voran? Hier ein Bericht von Astrid Engel und Elke Krieg, wie einfach es gehen kann:

 

Der Vorstand unseres Vereines Triathlon Racing Team (TRT) Remchingen war gleich dabei, diese Idee umzusetzen, und bereitete allen Teilnehmern ein außerordentlich schönes Erlebnis. Anfang Mai richtete der TRT Remchingen zum 6. mal einen Cross-Triathlon in Wilferdingen aus. Dieses Jahr bot die Selbsthilfegruppe UpSideDown (Eltern und Freunde von Menschen mit Down Syndrom) Pforzheim und Enzkreis in Kooperation mit dem TRT-Remchingen eine neue sportliche Disziplin an: „Swim-and-Run-inclusive“ – jeder nach seinen Möglichkeiten!

Die Teilnehmer sollten 50 Meter schwimmen und im Anschluss daran 400 Meter laufen. Initiatorin Astrid Engel ist selbst seit vielen Jahren im Triathlon-Verein aktiv, Familie Engel hat einen 13-jährigen Sohn mit Down-Syndrom. Dominic konnte bisher nicht teilnehmen, da er nicht Fahrrad fahren kann – was aber eine Triathlon-Disziplin ist.

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Mit viel Spannung und einer gehörigen Portion Aufregung begann der Sonntag, 4. Mai 2014 um 8.00 Uhr für die Teilnehmer, die sich für den ersten Swim-and-Run-inclusive angemeldet hatten.  Nach einer Aufwärmphase mit Coach Holger Engel – bei strahlendem Sonnenschein, aber noch frischen Außentemperatur – starteten die noch nicht so ganz ambitionierten Sportler und Sportlerinnen von UpSideDown in das immerhin 28 Grad warme Wasser des Freibades Wilferdingen.

 

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Mit dem Start war dann die volle Motivation bei allen da, und sie strengten sich mächtig an. Das Publikum am Beckenrand zählt die letzten 10 Sekunden vor dem Start mit herunter und feuerte die Schwimmer lautstark an.

 

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Am Ende der Bahn wurde allen von TRT-Helfern aus dem Wasser geholfen und dann ging es in die Wechselzone: schnell abtrocknen und rein in die Laufschuhe, das UpSideDown-T-Shirt übergezogen und los es auf die 400-Meter-Strecke. Dabei hatte jeder Läufer einen Trainer an seiner Seite, der mitlief und kräftig anfeuerte. Unter dem Applaus der Zuschauer rannten alle dann kurze Zeit später über die Ziellinie: geschafft!

 

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Als es nach einer Stärkung dann zur Siegerehrung für unsere Sportler auf die Bühne ging, nahm jeder seine Siegerurkunde und Medaille mit viel Applaus und einem stolzen Lächeln entgegen. Ein toller Erfolg! Alle Teilnehmer wollen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein, und auch die Eltern haben sich so „inklusive“ richtig wohl gefühlt.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.