Archiv vom August, 2014

 

Erstellt am 5. August 2014 von

Die nächste Konferenz des schweizerischen Forum Ehe+Familie findet am 13. September 2014 in Bern statt und steht unter dem Titel “(K)eine richtige Familie?! – Das Leben ist nicht fair, aber auch nicht verloren, wenn Ideale zerbrechen”. In den Infos zu dieser Tageskonferenz heißt es:

 

Nichts ist so unsicher wie das menschliche Glück – auch in Beziehungen. Der Traum von Geborgenheit und Erfüllung in einer glücklichen Familie wird leicht zu einem Alptraum, wenn die Partnerschaft nicht hält, der Kinderwunsch nicht erfüllt wird, ein Partner stirbt, Kinder alleine erzogen werden müssen oder die Familiengründung zusammen mit den Kindern eines neuen Partners kaum zu meistern ist.

Wie geht man mit dem Leben um, wenn nicht gelingt, was wir uns erhofft haben? Wie reagiert das persönliche oder kirchliche Umfeld auf die notvolle Situation? Und nicht zuletzt: Welche Perspektiven eröffnen sich vom christlichen Glauben her? Der Gedanke, dass es mit Gott keine Not, kein Leiden, kein Scheitern geben dürfte, liegt nahe. Aber ist er richtig?

Das diesjährige Forum Ehe+Familie zeigt Wege auf, wie Menschen in schwierigen Beziehungssituationen Gnade erfahren und neue Perspektiven gewinnen können. Das Leben ist nicht fair, mag sein, und es gibt auch kein Leben ohne Schuld und Reue. Aber über aller Not und allem Scheitern steht ein liebender und gnädiger Gott, der auch eine Wüste zum Blühen bringen kann.

 

In Referaten und Workshops, einer Talkrunde mit Betroffenen und vielen weiteren Elementen sind viele Anregungen geplant. In der Gebetsoase können Teilnehmende für sich beten lassen. Die Impulse der Konferenz sollen „Hoffnung in die eigene Situation oder in die von Freunden und Bekannten säen„.

Hauptreferent wird dabei Neufeld-Autor Dr. Manfred Engeli sein. Der Psychologe und Psychotherapeut spricht über das Thema „Es gibt immer einen Weg der Gnade“.

Engeli hat einen eigenen seelsorgerlichen Ansatz in Paartherapie, die „Finale Ehe-Seelsorge“. In seinem Buch Gottes Angebote – Final ausgerichtete Seelsorge, eine Art Standardwerk (das zumindest in Deutschland gerade vergriffen ist und soeben nachgedruckt wird), entfaltet Engeli den Ansatz, der sich in seiner jahrelangen Praxis seelsorgerlichen Praxis entwickelt hat.

 

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Manfred Engelis Buch Makarios – Der Weg, ein glücklicher Mensch zu werden erschien erst im Frühjahr in der inzwischen dritten Auflage. Bei beiden Büchern wird gerade an Übersetzungen in weitere Sprachen gearbeitet.

Für die Konferenz in Bern kann man sich noch bis Ende August anmelden.

Erstellt am 4. August 2014 von

Sabine Langenbach, freie Journalistin und Autorin, hat uns schon vor einigen Monaten darauf hingewiesen, war gerade mit ihrer sehbehinderten Tochter dort und kam spürbar begeistert zurück nach Hause:

Im Norden Hamburgs gibt es seit Mai letzten Jahres ein Kurzzeit-Zuhause für behinderte Kinder und Jugendliche. Für sie stehen 12 Zimmer und ein engagiertes Team aus Pflegekräften, Therapeuten und Pädagogen zur Verfügung.

Doch der Neue Kupferhof bietet noch mehr: Auch die Familien der jungen Gäste sind eingeladen, sich im Neuen Kupferhof zu erholen. Eltern, Geschwister oder auch die Großeltern wohnen in 12 weiteren Familienzimmern.

Das Besondere scheint mir auch: Die Leitung des Neuen Kupferhofes weiß aus eigener Erfahrung, was es hießt, mit Behinderung zu leben.

Sich entspannen, ausschlafen, neue Impulse bekommen, lernen loszulassen, eigene Interessen zurückerobern, Ausflüge planen, den Neuen Kupferhof und seine tolle Umgebung oder Hamburg entdecken – die gesamte Familie soll gestärkt und mit neuer Power in den Alltag zurückkehren.

Dafür wird die Betreuung der behinderten Gastkinder, nach Abstimmung mit den Eltern, so weit wie möglich vom Hände für Kinder-Team übernommen.

Unsere kleinen Gäste möchten wir in ihrer Eigenständigkeit, Persönlichkeit und Mobilität fördern. Unseren großen Gästen stehen wir gerne mit Rat und Tat in jeder Hinsicht, von Gesprächen mit unseren Pädagogen bis hin zu Ausflugstipps, zur Seite.

Hier gibt es einen Film über den Neuen Kupferhof.

Erstellt am 1. August 2014 von

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Birte Müller

Willis Welt

Der nicht mehr ganz normale Wahnsinn

Gebunden mit Schutzumschlag, 228 Seiten

Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2014

 

Bei Birte Müller herrscht seit der Geburt von Willi – heute 6 Jahre alt – der nicht mehr ganz normale Wahnsinn. Willi hat das Down-Syndrom und dazu noch ein paar andere Symptome obendrauf. Seine Schwester Olivia ist vier und hat das Normal-Syndrom, der Vater Matthias ist autoverrückter Familienstatist und die Autorin ist von Beruf Bilderbuchautorin – und die Mutter in der Familie. Das klingt nach einer spannenden Mischung – und das ist es auch.

Birte Müller erzählt von einem Leben, in dem sie in der „Extremnormalität“ gefangen ist. Dabei schreibt sie sehr ehrlich und packend, macht sich erbarmungslos auch mal über sich selbst lustig und ist zum Glück nicht immer politisch korrekt – zum Beispiel, wenn sie sich Gedanken darüber macht, ob das eigene Kind wohl auch mal „so bescheuert aussehen wird wie das behinderte Kind, das man als Jugendlicher kannte“, oder ganz frech die Frage stellt, ob man Männer mit dem Auto-Gen nicht vielleicht auch durch die Pränataldiagnostik hätte rechtzeitig aussortieren können.

Ein wunderbar selbstironisches Buch über den ganz normalen Familienwahnsinn – genauso tragikomisch wie das Leben selbst.

 Katja Arnold

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.