Archiv vom September, 2018

 

Erstellt am 27. September 2018 von

… da denkt man als Familienvater natürlich erstmal an die wunderschönen „Pettersson und Findus„-Bücher und den etwas knorrigen Nachbarn Gustavsson.

Stefan Gustavsson ist zum Glück ein ganz anderer Typ: Er ist Direktor eines Zentrums für christliche Apologetik in Stockholm und gründete die Schwedische Evangelische Allianz, deren erster Generalsekretär er auch wurde.

Außerdem ist er Professor an der Gimlekollen School of Journalism and Communication in Kristiansand, Norwegen. In Schweden und darüber hinaus ist Gustavsson ein gefragter Referent zu Fragen der christlichen Apologetik.

 

 

In seinem druckfrischen Buch Kein Grund zur Skepsis! Acht Gründe für die Glaubwürdigkeit der Evangelien (das wir im Buchhandel noch gar nicht angekündigt haben) räumt er unaufgeregt, aber gründlich Einwände und scheinbare Widersprüche aus dem Weg – sachlich, kompetent und spannend.

 

 

Prof. Dr. Matthias Clausen, Dozent an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Theologischer Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft, meint dazu:

 

„Das Neue Testament hält kritischen Fragen stand – das führt Stefan Gustavsson hier überzeugend vor: Gut informiert, unterhaltsam geschrieben, mit der neuesten Literatur zum Thema vertraut, logisch bestens nachvollziehbar und ohne Scheu auch vor energischen Nachfragen. Jesus ist eben nicht eine Gestalt im historischen Nebel, sondern die Berichte des Neuen Testaments über ihn sind glaubwürdig und belastbar. Ein nötiges und hilfreiches Buch.“

 

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Erstellt am 25. September 2018 von

Als Verleger freut man sich natürlich immer über positive Rezensionen – auch wenn kritische Äußerungen durchaus hilfreich sein können und immerhin davon zeugen, dass der Rezensent oder die Rezensentin das Buch überhaupt gelesen haben.

Diese Tage erreichte uns eine der ersten Besprechungen des Eltern-Ratgebers Stärke fürs Leben entwickeln – So meistern Sie den Alltag mit einem behinderten Kind.

Und weil sie so viel von dem zur Sprache bringt, was uns bei der Herausgabe dieses Buches am Herzen lag, freue ich mich ganz besonders.

Das Autorenpaar, Sylvia und Alfred Sobel, ist in den letzten Jahren (!) so manche extra-Meile gegangen, damit der Ratgeber genau so entstehen konnte. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön nach Berlin!

 

 

 

Hier also gerne die Rezension im vollen Wortlaut – aus lauter Freude 🙂 :

 

Das Buch richtet sich an Eltern von „besonderen“ Kindern und begleitet die Eltern von der Diagnose einer Erkrankung oder Behinderung entlang des Lebens- und Entwicklungsweges des Kindes bis zum Erwachsenwerden. Es ist aber weit mehr als ein Elternbuch und ist lesenswert für alle Menschen, die eine niederschmetternde Diagnose zu verkraften haben. Aus der Erfahrung heraus, dass Menschen sehr unterschiedlich auf Schwierigkeiten und Schicksalsschläge reagieren können, arbeitet das Buch die Gründe dafür heraus und zeigt Wege auf, die zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit führen können – unter Einbeziehung des Partners, der Familie, von Freunden, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.

Eine besondere Stärke des Buchs ist der modulare Aufbau; man muss es also nicht von vorn bis hinten durcharbeiten, sondern kann überall einsteigen und sich Anregungen holen. Dabei helfen sich wiederholende Überschriften wie „Gut zu wissen“, „Verbreiteter Irrtum“ und prägnante inhaltliche Zusammenfassungen wie „Persönliche Stärke erfahren“ und „Kurz und knapp“. Wer etwas tiefer in sich hineinhören möchte, findet am Ende jedes Kapitels einen „Text für stille Momente“ als Denkanstoß.

Das Buch ist aus einer christlichen Grundhaltung heraus geschrieben, die aber nur im siebten Kapitel „Auf die Lebenseinstellung kommt es an“ als Beispiel für gelebte Spiritualität ausgebreitet wird. Der Tenor bleibt immer wohltuend unaufdringlich und lässt Raum für andere Grundüberzeugungen.

In diesem Buch ist vieles so beschrieben, wie ich es selbst erlebt habe. Die Autoren beschreiben treffend die Lage und Gefühlswelt von Menschen in einer Ausnahmesituation. Sie geben – ohne erhobenen Zeigefinger – wertvolle Tipps, wie man mit dieser besonderen Situation umgehen und zu einem „normalen“, erfüllten Leben zurückfinden kann. Ein wertvoller Ratgeber.

Andrea Schaller

 

(Die Rezension erschien auf der Website des Vereins Pompe Deutschland e. V., wo sich vor allem von Morbus Pompe betroffene Menschen zusammenschließen. Morbus Pompe ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit, die sich vor allem in der Muskulatur bemerkbar macht.)

 

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Erstellt am 6. September 2018 von

Am Montag, 10. September, feiert Jean Vanier seinen 90. Geburtstag.

 

 

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Der Herzschlag von Jean Vanier (Foto: John McElroy) ist für den Neufeld Verlag eine echte Inspiration: Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist Vanier Freund und radikaler Fürsprecher von Menschen mit geistiger Behinderung. Er lädt uns ein, ihre Gaben ernst zu nehmen und von ihnen zu lernen.

Die Arbeit von Jean Vanier dreht sich im Grunde um drei Fragen:

Was bedeutet es, ganz Mensch zu sein? Was heißt es, anderen wirklich zu dienen? Und wie kann Einheit zwischen unterschiedlichen Menschen entstehen? Seine Antworten waren immer praktisch wie intellektuell, durch sein Leben und Schreiben.

Als wir 2008 – gemeinsam mit dem Tyrolia Verlag – die einzige deutschsprachige Biografie von Jean Vanier herausgeben konnten, war in unserem Verlagsprogramm noch gar nicht erkennbar, wie sehr dieses Buch und das Anliegen Jean Vaniers einmal im Zentrum unserer Überlegungen stehen würde.

Inzwischen hat seine Lebensmission ihren Niederschlag sehr sichtbar im Neufeld Verlag (und in meinem persönlichen Leben) gefunden; wir teilen die tiefe Überzeugung, dass Menschen mit Behinderung uns etwas zu sagen und zu geben haben – und dass wir noch ziemlich am Anfang stehen, das überhaupt wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Der renommierte Theologe Stanley Hauerwas meinte einmal:

Jean Vanier steht wie ein Leuchtturm, der uns allen hilft, besser zu erkennen und zu verstehen, was Frieden bedeutet. Als Theologe habe ich mich der Praxis christlicher Gewaltfreiheit verschrieben. In dieser Position werde ich oft herausgefordert, zu zeigen, wo denn, bitteschön, solche Gewaltlosigkeit aktuell existiere. Seit vielen Jahren verweise ich die, die mir diese Frage stellen, auf das Werk von Jean Vanier.

Sind Jean Vaniers Bücher Bestseller im klassischen Sinn? Eher weniger. Tritt dieser Autor entsprechend lautstark auf, so dass seine Botschaft auch ja Gehör findet? Eher weniger. Ist seine Botschaft zentral für unsere Gesellschaft, für die Kirche, für unser Verständnis von Christsein, Menschsein und Reich Gottes; ist sie wert, in weiten Kreisen gehört zu werden? Durchaus!

Wir sind tief berührt und dankbar für die Inspiration durch Jean Vanier und die Arche-Gemeinschaften. Und wir wünschen ihm ein wunderbares Geburtstagsfest!

 

Im Neufeld Verlag erschienen die Biografie Jean Vaniers:

sowie weitere Bücher aus der Feder von Jean Vanier:

 

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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.