Archiv vom Januar, 2020

 

Erstellt am 21. Januar 2020 von

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzen das, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Weil uns genau das am Herzen liegt, bieten wir Ihnen als Verlag auch 2020 wieder günstige Artikel zu Selbstkosten an, um Sie bei Ihrem Einsatz zu unterstützen. Damit können Sie:

  • bei Aktionen in Einkaufszentren, Buchhandlungen, in Fußgängerzonen … verteilen
  • in Kindergärten und Schulen, in Kirchen und Gemeinden … weitergeben
  • in Arztpraxen und Kliniken … auslegen
  • Paketen … beilegen
  • zum Beispiel als Unternehmen Ihren Kunden …
  • schenken

Hier können Sie sich ein Bestellformular für die unten abgebildeten Give-Aways herunterladen (natürlich muss das dann nicht an uns gefaxt werden, man kann es auch fotografieren und uns mailen oder ganz einfach formlos bestellen).

„Nicht vergessen: Du bist spitze!“ Das steht auf den Textmarkern, die wir dieses Jahr für Sie ausgesucht haben. Wir finden nämlich, jeder kann so eine kleine Portion Ermutigung gut gebrauchen. Und das ist eine Botschaft, die man außerdem durchaus in leuchtenden Farben unterstreichen darf.

Dazu gibt es gratis Postkarten, die man ergänzend verschenken kann:

„Für eine bunte Welt!“ Das steht auf der Packung der Qualitäts-Blumensamen, die wir weiterhin (solange der Vorrat reicht) anbieten: eine bunte Sommerblumenmischung!

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen beim nächsten Welt-Down-Syndrom-Tag! Bitte bestellen Sie all diese Artikel direkt bei uns im Verlag:

Neufeld Verlag, Sauerbruchstr. 16, 27478 Cuxhaven, Telefon 0 47 23/5 05 72 60, Telefax 0 47 23/5 05 72 63, E-Mail info@neufeld-verlag.de

Buchhandlungen bieten wir wieder ein speziell zusammengestelltes Paket zum Welt-Down-Syndrom-Tag sowie ein weiteres Paket zum Aktionstag der Aktion Mensch (5. Mai) mit interessanten Konditionen an!

Erstellt am 20. Januar 2020 von

Er war Missionar in Sambia und Simbabwe, und dabei tauchten rasch Fragen zum Verhältnis von Glaube und Kultur auf: Will ich eigentlich meine Kultur weitergeben oder das Evangelium?

Im Zweifelsfall auf der Seite der einheimischen Christen, geriet Glenn Schwartz immer mehr in Konflikt mit seiner Missionsleitung. Schließlich kehrte Familie Schwartz zurück in die USA, er setzte sein Studium an der Schule für Weltmission am Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, fort.

Die Impulse der Gemeindewachstumsbewegung dort waren Ermutigung und Bestätigung für Glenn Schwartz: Nein, du bist nicht verrückt, sondern du stellst die richtigen Fragen! Sie bestärkten ihn darin, den kolonialistisch geprägten Missionsansatz noch radikaler in Frage zu stellen.

Schwartz blieb u. a. als Assistent des Dekans dort und arbeitete für Koryphäen wie Donald A. McGavran, Alan R. Tippett, Ralph Winter, C. Peter Wagner, Charles H. Kraft oder J. Edwin Orr. Auch die Begegnungen mit hunderten Missionaren und Gemeindeleitern aus aller Welt erweiterten seinen Horizont.

Auf der Basis seiner jahrelangen Erfahrung und Forschung zu interkultureller Mission sowie Fragen von Abhängigkeit und Eigenständigkeit – und der ehrlichen Reflexion seines eigenen Lebensweges (den man hier ausführlich nachlesen kann) – hat Glenn Schwartz schließlich sein Buch Wenn Nächstenliebe klein macht – Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden verfasst.

Neben der US-amerikanischen Originalausgabe (die mit über 400 Seiten noch umfangreicher ist) ist es inzwischen auch auf Russisch, Spanisch und Französisch erschienen.

Schwartz ist überzeugt: Wenn wir für andere tun, was sie selbst können und auch sollten, entstehen ungesunde Abhängigkeiten. Und so beschreibt er anhand von vielen Beispielen, wie Wege zu gesunder Eigenständigkeit in der interkulturellen Zusammenarbeit aussehen können – damit Verantwortung, Selbstvertrauen und Eigentümerschaft vor Ort wachsen.

Wer glaubt, dieses Buch sei lediglich ein Fachbuch für Missionare und Missionsgesellschaften, könnte sich allerdings täuschen: Die biblischen und soziologischen Grundlagen, die der Autor gut verständlich vermittelt, sind für alle herausfordernd, die sich (hinter)fragen, wie Christen verantwortlich mit Geld umgehen und angemessen miteinander kooperieren können.

Unser Lektor Dr. Thomas Baumann meint:

„Wenn Nächstenliebe klein macht ist ein spannendes und aktuelles Buch, das auf jahrzehntelanger Erfahrung des Autors als Afrikamissionar und einer sehr breiten und intensiven Beschäftigung mit dem Thema Abhängigkeit und Bevormundung einheimischer Gemeinden von Kirchen, Missionswerken und Geldgebern „aus dem Westen“ basiert. Es enthält eine Fülle wertvoller Informationen, Anregungen und Gedankenanstöße.

Vor allem gefällt mir die demütige Haltung des Autors und sein überall spürbares Bestreben, die Missionskirchen ernst zu nehmen.“

Glenn J. Schwartz

Wenn Nächstenliebe klein macht

Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden

Aus dem Englischen von Anna-Lena Matthias

300 Seiten, Paperback

€ [D] 19,90 • € [A] 20,50 • CHF 30,60

Bestell-Nr. 590 157, ISBN 978-3-86256-157-5

Neufeld Verlag, Cuxhaven 2020

Hier gibt es eine Leseprobe und hier kann man das Buch direkt bestellen.


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Erstellt am 10. Januar 2020 von

Im Bienenberg-Magazin erschien kürzlich ein Interview mit Bruxy Cavey, Pastor von „The Meeting House“ – das wir hier mit freundlicher Genehmigung wiedergeben:

Bruxy Cavey wird an der Tagung „Weitersagen“ (vom 19. bis 21. Juni 2020 auf dem Bienenberg, Liestal bei Basel) erzählen, wie er die gute Nachricht von Jesus und seiner Botschaft vom Reich Gottes in einfachen Worten zusammenfasst.

Riki Neufeld und Eric Braun konnten ihm dazu ein paar Fragen stellen, wie sie das in ihrer Kirche „The Meeting House“ konkret tun und welche Rolle ihre friedenskirchlich-täuferische Identität dabei spielt.

Als „Meeting House“ nennt ihr euch „Kirche für Menschen, die nicht in die Kirche gehen“. Wie versteht ihr das, und wie sieht das konkret aus?

Im „Meeting House“ verstehen wir uns als eine Gemeinschaft, die miteinander auf Mission ist. Unser Motto („Kirche für Menschen, die nicht in die Kirche gehen“) spiegelt unseren Fokus wider: wir wollen Raum schaffen für geistlich Neugierige, für Menschen, die kommen und Fragen stellen. Wir gehen über eine Offenheit für Fragen hinaus und ermutigen unsere Besucher, sich mit dem Gehörten auseinander zu setzen: jeden Sonntag führen wir live Q&A (Frage & Antwort) als Feedback auf die Predigt durch und laden wöchentlich zu Diskussionen über die Sonntagspredigt in privaten Häusern ein (diese kleinen Gemeinschaften nennen wir unsere „Hauskirchen“).

Was war euch bei der Gründung der Gemeinde wichtig und in welche Richtung haben sich die Dinge in den folgenden Jahren entwickelt?

Zu lernen, wie man die gute Nachricht von Jesus am besten in unserer Kultur vermittelt, war schon immer eine treibende Kraft für uns. Dieses Lernen geht immer weiter. Wir sind „lebenslang“ Lernende, weil sich unsere Kultur ständig verändert. Und weil es immer mehr über Jesus zu entdecken gibt!

Ihr versteht euch als Teil der täuferischen Tradition. Welche Aspekte dieser Tradition sind für euch besonders wichtig, und in welchen Bereichen geht ihr bewusst andere Wege?

Wir sind stark bewegt und ermutigt von der radikalen Zentralität Jesu in der täuferischen Tradition. Die Täufer sind nicht nur eine Friedensbewegung, eine Genügsamkeits-Bewegung oder eine Barmherzigkeits-Bewegung. Wir kümmern uns um Frieden, Einfachheit und Barmherzigkeit, weil wir eine Jesus-Bewegung sind, und Jesus führt uns auf dem Weg des Friedens, der Einfachheit und des Mitgefühls. Als Täufer öffnen wir unsere Bibel, um Jesus zu begegnen. Dann lehrt und begleitet uns Jesus dabei, unsere eigenen Bibeln zu lesen, von der ersten bis zur letzten Seite. Einige täuferische Bewegungen entwickelten in Nordamerika aus nachvollziehbaren Umständen bestimmte gesetzliche und separatistische Tendenzen, für die wir um Vergebung bitten. Wir wollen die Welt um uns herum und den Rest des Leibes Christi wieder mit der frohen Botschaft von Jesus und seinem Königreich zusammenbringen.

„Jesus Collective“ ist eine neue Initiative – worum geht es dabei?

Wir wurden von Hunderten von Pastoren und Gemeindeleitenden aus der ganzen Welt kontaktiert, die uns sagten, dass Gott bei ihnen etwas bewegt und sie ihren Fokus erneut auf Jesus als Mittelpunkt des Glaubens setzen. Diese Leiterinnen und Leiter suchen eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, in der sie Fragen bearbeiten können, wo sie ermutigt werden, und wo ihre Fähigkeiten weiterentwickelt werden. Wir hoffen, dass das „Jesus Collective“ dazu beitragen kann, diese Menschen zusammenzubringen und auszurüsten für ein Jesus-zentriertes Denken und Leben.

Wie teilt ihr als Gemeinde die gute Nachricht mit Menschen, die wenig oder gar nichts mit der Kirche zu tun haben?

Wir beginnen mit Jesus. Und wir beginnen mit Jesus als Lehrer. Jesus hat nie Leute abgewiesen oder abgelehnt, die sich ihm zunächst als Lehrer zugewandt haben. Tatsächlich bezeichnete sich Jesus unter anderem als „der Lehrer“ (z. B. Markus 14,14). Viele Nichtchristen sind bereit, diesen ersten Schritt in Richtung Jesus als inspirierender Lehrer zu gehen. Wir helfen einfach den Menschen, eine lernende Haltung gegenüber Jesus einzunehmen. Dann kann Jesus selbst sie lehren, dass er mehr als ein Lehrer ist.

„Jesus als Lehrer“ – wie sieht das konkret und in der Praxis eurer Kirche aus? Geht ihr auf die Straße und sprecht Unbekannte auf ihren Glauben an, oder macht ihr große evangelistische Veranstaltungen?

Jesus als Lehrer – dieser Ansatz spiegelt wider, wie wir unsere Gemeindeleute für Gespräche mit ihren Freunden und Familie schulen. Es ist auch der Ansatz unseres (Re-)Union-Kurses, den wir in Gruppen oder in Zweiergesprächen mit Freunden anbieten (Anmerkung: Reunion lautet der englische Originaltitel von Bruxy Caveys Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder). Obwohl ich persönlich jahrelang Straßen- und Haus-zu-Haus-Evangelisation gemacht habe, neigen wir nicht dazu, diese Ansätze heute im „Meeting House“ anzuwenden.

Wir werden von dir dazu an der Tagung im Juni noch mehr erfahren. Vielen Dank für das Gespräch!


Bruxy Caveys Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder ist 2019 im Neufeld Verlag erschienen.

Erstellt am 9. Januar 2020 von

Sein Buch Heilen, trösten, begleiten – Die Heilungskompetenz der christlichen Gemeinde erschien Anfang 2019 und wird von manchen bereits als Standardwerk betrachtet.

Auch zum Thema des Buches ist Heinrich Christian Rust, Pastor im Ruhestand, landauf, landab unterwegs.

Vom 23. bis 25. Januar 2020 ist er mit einem Plenumsvortrag sowie einem Seminar beim 7. Christlichen Gesundheitskongress in Kassel.

Auf dem Dünenhof in Cuxhaven gibt es vom 20. bis 22. März 2020 dazu ein Seminar mit Heiner Rust.

Und auch beim großen Treffen Pfingsten 21 vom 30. April bis 3. Mai 2020 in Würzburg ist er mit einem Seminar zum Buchthema vertreten.

Und das ist nur eine Auswahl …



Erstellt am 8. Januar 2020 von

Im Januar kommt Hanna Schott nach Cuxhaven!

Die engagierte Journalistin, Autorin und Übersetzerin liest in mehreren Schulen und bildet den Auftakt eines weiteren „Nachhall“-Aktionstages, der in breiter Trägerschaft im Haus der Jugend stattfindet. Im Mittelpunkt steht dabei ihr aktueller Kinderbuch-Bestseller „Klimahelden – Von Goldsammlerinnen und Meeresputzern“.

Doch was heißt hier „lesen“ – Hanna Schott ist eine begnadete Erzählerin und weiß ihr Publikum charmant zu unterhalten und mitzunehmen!

Und hier eine Übersicht, was geplant ist:

Dienstag, 21. Januar 2020: Zwei Lesungen in der Gorch-Fock-Grundschule Cuxhaven („Klimahelden“)

Mittwoch, 22. Januar 2020: Zwei Lesungen in der Tjede-Peckes-Grundschule Wremen (aus dem wunderbaren Afrika-Buch „Tuso“)

Donnerstag, 23. Januar 2020: Lesung in der Ritzebütteler Schule („Klimahelden“), 14.00 Uhr Lesung aus „Klimahelden“ als Auftakt des Nachhall-Aktionstages im Haus der Jugend, Cuxhaven

Schon ab heute gibt es die „Klimahelden“-Bücher in der Oliva-Buchhandlung.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.