Archiv vom März, 2020

 

Erstellt am 31. März 2020 von

Im Newsletter der Evangelischen Mennonitengemeinde Schänzli (Muttenz bei Basel) haben wir ein einfaches Gebet entdeckt – und die Autorin gefragt, ob wir es an dieser Stelle weitergeben dürfen.

Wir dürfen! Und Martina Wüthrich hat gleich ein Bild und ein paar Zeilen ergänzt:

Martina Wüthrich

Ich bin Martina Wüthrich und wohne in der Schweiz nahe bei Basel. Im Mai werde ich 50 Jahre alt.

Ich arbeite an einem geschützten Arbeitsplatz in einem Second-Hand-Laden für Kleider. Das gefällt mir sehr gut.

Jeden Monat feiern wir einen Gottesdienst für Menschen mit Behinderungen. Das gestalten meine Freundin Gaby, Judith und Röbi als Pfarrer und ich zusammen. Es hilft mir, wenn wir in dieser schwierigen Zeit miteinander beten können.

Herzliche Grüsse, Martina

Und hier ist das Gebet:

Lieber Vater im Himmel,

Wir sind in einer speziellen Zeit.

Aber du bist mitten unter uns.

Ich habe oft Angst und bin manchmal verzweifelt.

Aber ich bin froh, dass du mit mir bist.

Manchmal fehlen mir die Worte, um mit dir zu sprechen.

Aber du verstehst mich trotzdem.

Du trocknest meine Tränen, du gehst neben mir

und begleitest mich Tag und Nacht.

Amen.

Erstellt am 19. März 2020 von

Dieses Zitat des anglikanischen Erzbischofs Justin Welby gefällt mir:

Woher ich das habe? Steht im druckfrischen Buch Mehr! Warum es sich lohnt, Jesus zu folgen aus der Feder von Friedemann Büttel.

Friedemann Büttel ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, und sein Herz schlägt dafür, dass die Jesus-Nachfolge wiederentdeckt wird.

Als Verlag lieben wir besonders solche Bücher, die eng mit der Lebensberufung unserer Autorinnen und Autoren verwoben sind. Das hier ist wieder mal so ein Fall – der rote Faden, der sich durch Studium und Dienst Friedemann Büttels zieht, lässt sich so zusammenfassen:

Was können wir dafür tun, dass das neue Leben, das Gott uns in Christus geschenkt hat, im eigenen Leben und im Leben unserer Gemeinden Gestalt gewinnt?

Autor Friedemann Büttel, Schulpfarrer in Weißenburg in Bayern

In diesem Buch, an dem der Autor seit mehreren Jahren gearbeitet hat, lädt er leidenschaftlich dazu ein, dass

Menschen sich vertrauensvoll an Jesus Christus binden und ihm als seine Schüler folgen, um ihm ähnlich zu werden.

Und mit diesem Anliegen ist er im Neufeld Verlag natürlich wunderbar aufgehoben, denn dafür schlägt auch unser Herz!

Für die Vertiefung der Inhalte in einer Kleingruppe und in Leitungskreisen hat der Autor zudem viele Anregungen zur Vertiefung und Umsetzung zusammengestellt, die man sich hier gratis herunterladen kann.

Hier geht’s zu einer Leseprobe, hier kann man das Buch direkt bestellen.

Friedemann Büttel, Mehr! Warum es sich lohnt, Jesus zu folgen, Geleitwort von Peter Zimmerling, ISBN 978-3-86256-158-2, Neufeld Verlag, März 2020. Empfohlene Mengenpreise für Endabnehmer!

Erstellt am 18. März 2020 von

Fakten sind Freunde, oder? Auf jeden Fall helfen sie, ein realistischeres Bild zu bekommen. Und die eigenen Vorstellungen zu überdenken.

Im Vorfeld des diesjährigen Welt-Down-Syndrom-Tages (21.3.) hat das
Deutsche Down-Syndrom InfoCenter eine Online-Umfrage unter Eltern gemacht, deren Kinder mit Down-Syndrom leben. Es ist die erste Umfrage dieser Art in Deutschland.

Oft kursieren klischeehafte Vorstellungen über Menschen mit Down-Syndrom und das Leben ihrer Familien. Doch wie ist es wirklich, mit einem Kind mit Trisomie 21 zu leben?

Das Leben mit Kind mit Down-Syndrom? Meist schön und lebenswert!

Die Bandbreite der Themen und Herausforderungen des Familien-Alltags ist groß. Und jeder Mensch ist schließlich einmalig. Doch die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich:

Das Leben mit einem Kind mit Trisomie 21 ist für die meisten Eltern zwar herausfordernd, doch vor allem fast immer schön, Horizont erweiternd und lebenswert!

Das März-Motiv von Conny Wenks Wandkalender A little extra 2020

Die Ergebnisse im Überblick

1.717 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. Die Kinder der befragten Eltern sind zwischen 1955 und 2020 geboren. Am meisten vertreten sind die Geburtenjahrgänge 2010 bis 2019 (Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren).

Gefühle zum Kind

98,1 % der befragten Eltern sagen: „Ich liebe mein Kind.“
89,8 % meinen: „Ich bin stolz auf mein Kind.“
0,5 % sagen: „Mir fällt es schwer, mein Kind zu lieben.“

Alltag mit dem Kind

76 % stimmen dem Satz überwiegend bzw. voll und ganz zu: „Der Alltag mit meinem Kind ist nicht so problematisch, wie ich es befürchtet habe.“

88 % stimmen dem Satz überwiegend bzw. voll und ganz zu: „Die schönen Momente mit meinem Kind wiegen die Herausforderungen und Probleme auf.“

Die befragten Eltern empfinden den Alltag mit ihrem Kind
98, 46 % „schön“, darunter 10,01 % oft, 47,76 % fast immer, 40 % immer;
95,86 % „heiter“, darunter 22,04 % oft, 49 % fast immer, 24,82 % immer;
91,12 % „Horizont erweiternd“, darunter 23,12 % oft, 22,29 % fast immer, 45,71 % immer;
55,52 % „herausfordernd“, darunter 35,89 % oft, 10,27 % fast immer, 9,39 % immer;
35,38 % „anstrengend“, darunter 26,65 % oft, 6,19 % fast immer, 2,54 % immer;
11,63 % „belastend“, darunter 8,74 % oft, 1,77 % fast immer, 1,12 % immer;
8,11 % „frustrierend“, darunter 6,86 % oft, 1,01 % fast immer 0,24 % immer.

Positiv Überraschendes

68,5 % sind positiv überrascht von den Kompetenzen ihres Kindes;
57,3 % von ihrer eigenen Stärke;
58,4 % vom „ganz normalen“ Alltag;
50,02 % von der Reaktion ihres Umfeldes;
41 % von den guten Fördermöglichkeiten für ihr Kind;
2 % sagen, sie seien von nichts positiv überrascht.

Lebensveränderndes

Bei der Frage „Inwiefern hat Ihr Kind Ihr Leben verändert?“ (Mehrfachnennungen waren möglich)

wurde am meisten (50 % und mehr) genannt:

76,4 %: „Mir ist klarer, was im Leben wirklich zählt.“
68,1 %: „Ich bin offener und toleranter geworden.“
60,7 %: „Ich habe gemerkt, dass ich vieles schaffen kann.“
59,0 %: „Ich bin geduldiger geworden.“

Vor allem aus den Zusatz-Antworten geht hervor, so das InfoCenter in einer Pressemitteilung, dass nicht vorrangig die gesundheitlichen Einschränkungen/Themen/Herausforderungen des Down-Syndroms den Alltag der Familien belasten/erschweren, sondern vor allem bürokratische und gesellschaftliche Hürden, durch die sich die Familien diskriminiert fühlen und die den Kindern die gesellschaftliche Teilhabe erschweren.

Wir sagen danke an das Team des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters für diese erhellende Umfrage – und natürlich allen Eltern, die sich daran beteiligt haben!

Erstellt am 3. März 2020 von

Lustige, spannende und unterhaltsame Geschichten in einfacher Sprache: für Jugendliche und Erwachsene mit Lernschwierigkeiten, über Themen aus ihrer Lebenswelt – das ist die Tigerbande, von der es bisher sechs Bände (in zwei günstigen Sets) gibt.

Cora Halder hat die Geschichten für uns aus dem Norwegischen übersetzt, und seit kurzem gibt es nun auch Arbeitsblätter zu jedem einzelnen Band.

Die kann man prima für den Unterricht, den Berufsbildungsbereich etc. nutzen.

Hier können Sie sich jetzt bequem alle sechs Arbeitsblätter gratis herunterladen:

Arbeitsblatt zu Band 1: Die Tigerbande

Arbeitsblatt zu Band 2: Tommy zieht aus

Arbeitsblatt zu Band 3: Olle will selbst bestimmen

Arbeitsblatt zu Band 4: Tommy wünscht sich eine Freundin

Arbeitsblatt zu Band 5: Die Tigerbande feiert ein Fest

Arbeitsblatt zu Band 6: Maren und Tommy haben Liebeskummer

Viel Freude damit!

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.