Kategorie: Christliche Autoren

 

Erstellt am 20. Januar 2020 von

Er war Missionar in Sambia und Simbabwe, und dabei tauchten rasch Fragen zum Verhältnis von Glaube und Kultur auf: Will ich eigentlich meine Kultur weitergeben oder das Evangelium?

Im Zweifelsfall auf der Seite der einheimischen Christen, geriet Glenn Schwartz immer mehr in Konflikt mit seiner Missionsleitung. Schließlich kehrte Familie Schwartz zurück in die USA, er setzte sein Studium an der Schule für Weltmission am Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, fort.

Die Impulse der Gemeindewachstumsbewegung dort waren Ermutigung und Bestätigung für Glenn Schwartz: Nein, du bist nicht verrückt, sondern du stellst die richtigen Fragen! Sie bestärkten ihn darin, den kolonialistisch geprägten Missionsansatz noch radikaler in Frage zu stellen.

Schwartz blieb u. a. als Assistent des Dekans dort und arbeitete für Koryphäen wie Donald A. McGavran, Alan R. Tippett, Ralph Winter, C. Peter Wagner, Charles H. Kraft oder J. Edwin Orr. Auch die Begegnungen mit hunderten Missionaren und Gemeindeleitern aus aller Welt erweiterten seinen Horizont.

Auf der Basis seiner jahrelangen Erfahrung und Forschung zu interkultureller Mission sowie Fragen von Abhängigkeit und Eigenständigkeit – und der ehrlichen Reflexion seines eigenen Lebensweges (den man hier ausführlich nachlesen kann) – hat Glenn Schwartz schließlich sein Buch Wenn Nächstenliebe klein macht – Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden verfasst.

Neben der US-amerikanischen Originalausgabe (die mit über 400 Seiten noch umfangreicher ist) ist es inzwischen auch auf Russisch, Spanisch und Französisch erschienen.

Schwartz ist überzeugt: Wenn wir für andere tun, was sie selbst können und auch sollten, entstehen ungesunde Abhängigkeiten. Und so beschreibt er anhand von vielen Beispielen, wie Wege zu gesunder Eigenständigkeit in der interkulturellen Zusammenarbeit aussehen können – damit Verantwortung, Selbstvertrauen und Eigentümerschaft vor Ort wachsen.

Wer glaubt, dieses Buch sei lediglich ein Fachbuch für Missionare und Missionsgesellschaften, könnte sich allerdings täuschen: Die biblischen und soziologischen Grundlagen, die der Autor gut verständlich vermittelt, sind für alle herausfordernd, die sich (hinter)fragen, wie Christen verantwortlich mit Geld umgehen und angemessen miteinander kooperieren können.

Unser Lektor Dr. Thomas Baumann meint:

„Wenn Nächstenliebe klein macht ist ein spannendes und aktuelles Buch, das auf jahrzehntelanger Erfahrung des Autors als Afrikamissionar und einer sehr breiten und intensiven Beschäftigung mit dem Thema Abhängigkeit und Bevormundung einheimischer Gemeinden von Kirchen, Missionswerken und Geldgebern „aus dem Westen“ basiert. Es enthält eine Fülle wertvoller Informationen, Anregungen und Gedankenanstöße.

Vor allem gefällt mir die demütige Haltung des Autors und sein überall spürbares Bestreben, die Missionskirchen ernst zu nehmen.“

Glenn J. Schwartz

Wenn Nächstenliebe klein macht

Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden

Aus dem Englischen von Anna-Lena Matthias

300 Seiten, Paperback

€ [D] 19,90 • € [A] 20,50 • CHF 30,60

Bestell-Nr. 590 157, ISBN 978-3-86256-157-5

Neufeld Verlag, Cuxhaven 2020

Hier gibt es eine Leseprobe und hier kann man das Buch direkt bestellen.


Bleiben Sie auf dem Laufenden und bestellen Sie hier unseren Newsletter!

Erstellt am 10. Januar 2020 von

Im Bienenberg-Magazin erschien kürzlich ein Interview mit Bruxy Cavey, Pastor von „The Meeting House“ – das wir hier mit freundlicher Genehmigung wiedergeben:

Bruxy Cavey wird an der Tagung „Weitersagen“ (vom 19. bis 21. Juni 2020 auf dem Bienenberg, Liestal bei Basel) erzählen, wie er die gute Nachricht von Jesus und seiner Botschaft vom Reich Gottes in einfachen Worten zusammenfasst.

Riki Neufeld und Eric Braun konnten ihm dazu ein paar Fragen stellen, wie sie das in ihrer Kirche „The Meeting House“ konkret tun und welche Rolle ihre friedenskirchlich-täuferische Identität dabei spielt.

Als „Meeting House“ nennt ihr euch „Kirche für Menschen, die nicht in die Kirche gehen“. Wie versteht ihr das, und wie sieht das konkret aus?

Im „Meeting House“ verstehen wir uns als eine Gemeinschaft, die miteinander auf Mission ist. Unser Motto („Kirche für Menschen, die nicht in die Kirche gehen“) spiegelt unseren Fokus wider: wir wollen Raum schaffen für geistlich Neugierige, für Menschen, die kommen und Fragen stellen. Wir gehen über eine Offenheit für Fragen hinaus und ermutigen unsere Besucher, sich mit dem Gehörten auseinander zu setzen: jeden Sonntag führen wir live Q&A (Frage & Antwort) als Feedback auf die Predigt durch und laden wöchentlich zu Diskussionen über die Sonntagspredigt in privaten Häusern ein (diese kleinen Gemeinschaften nennen wir unsere „Hauskirchen“).

Was war euch bei der Gründung der Gemeinde wichtig und in welche Richtung haben sich die Dinge in den folgenden Jahren entwickelt?

Zu lernen, wie man die gute Nachricht von Jesus am besten in unserer Kultur vermittelt, war schon immer eine treibende Kraft für uns. Dieses Lernen geht immer weiter. Wir sind „lebenslang“ Lernende, weil sich unsere Kultur ständig verändert. Und weil es immer mehr über Jesus zu entdecken gibt!

Ihr versteht euch als Teil der täuferischen Tradition. Welche Aspekte dieser Tradition sind für euch besonders wichtig, und in welchen Bereichen geht ihr bewusst andere Wege?

Wir sind stark bewegt und ermutigt von der radikalen Zentralität Jesu in der täuferischen Tradition. Die Täufer sind nicht nur eine Friedensbewegung, eine Genügsamkeits-Bewegung oder eine Barmherzigkeits-Bewegung. Wir kümmern uns um Frieden, Einfachheit und Barmherzigkeit, weil wir eine Jesus-Bewegung sind, und Jesus führt uns auf dem Weg des Friedens, der Einfachheit und des Mitgefühls. Als Täufer öffnen wir unsere Bibel, um Jesus zu begegnen. Dann lehrt und begleitet uns Jesus dabei, unsere eigenen Bibeln zu lesen, von der ersten bis zur letzten Seite. Einige täuferische Bewegungen entwickelten in Nordamerika aus nachvollziehbaren Umständen bestimmte gesetzliche und separatistische Tendenzen, für die wir um Vergebung bitten. Wir wollen die Welt um uns herum und den Rest des Leibes Christi wieder mit der frohen Botschaft von Jesus und seinem Königreich zusammenbringen.

„Jesus Collective“ ist eine neue Initiative – worum geht es dabei?

Wir wurden von Hunderten von Pastoren und Gemeindeleitenden aus der ganzen Welt kontaktiert, die uns sagten, dass Gott bei ihnen etwas bewegt und sie ihren Fokus erneut auf Jesus als Mittelpunkt des Glaubens setzen. Diese Leiterinnen und Leiter suchen eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, in der sie Fragen bearbeiten können, wo sie ermutigt werden, und wo ihre Fähigkeiten weiterentwickelt werden. Wir hoffen, dass das „Jesus Collective“ dazu beitragen kann, diese Menschen zusammenzubringen und auszurüsten für ein Jesus-zentriertes Denken und Leben.

Wie teilt ihr als Gemeinde die gute Nachricht mit Menschen, die wenig oder gar nichts mit der Kirche zu tun haben?

Wir beginnen mit Jesus. Und wir beginnen mit Jesus als Lehrer. Jesus hat nie Leute abgewiesen oder abgelehnt, die sich ihm zunächst als Lehrer zugewandt haben. Tatsächlich bezeichnete sich Jesus unter anderem als „der Lehrer“ (z. B. Markus 14,14). Viele Nichtchristen sind bereit, diesen ersten Schritt in Richtung Jesus als inspirierender Lehrer zu gehen. Wir helfen einfach den Menschen, eine lernende Haltung gegenüber Jesus einzunehmen. Dann kann Jesus selbst sie lehren, dass er mehr als ein Lehrer ist.

„Jesus als Lehrer“ – wie sieht das konkret und in der Praxis eurer Kirche aus? Geht ihr auf die Straße und sprecht Unbekannte auf ihren Glauben an, oder macht ihr große evangelistische Veranstaltungen?

Jesus als Lehrer – dieser Ansatz spiegelt wider, wie wir unsere Gemeindeleute für Gespräche mit ihren Freunden und Familie schulen. Es ist auch der Ansatz unseres (Re-)Union-Kurses, den wir in Gruppen oder in Zweiergesprächen mit Freunden anbieten (Anmerkung: Reunion lautet der englische Originaltitel von Bruxy Caveys Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder). Obwohl ich persönlich jahrelang Straßen- und Haus-zu-Haus-Evangelisation gemacht habe, neigen wir nicht dazu, diese Ansätze heute im „Meeting House“ anzuwenden.

Wir werden von dir dazu an der Tagung im Juni noch mehr erfahren. Vielen Dank für das Gespräch!


Bruxy Caveys Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder ist 2019 im Neufeld Verlag erschienen.

Erstellt am 9. Januar 2020 von

Sein Buch Heilen, trösten, begleiten – Die Heilungskompetenz der christlichen Gemeinde erschien Anfang 2019 und wird von manchen bereits als Standardwerk betrachtet.

Auch zum Thema des Buches ist Heinrich Christian Rust, Pastor im Ruhestand, landauf, landab unterwegs.

Vom 23. bis 25. Januar 2020 ist er mit einem Plenumsvortrag sowie einem Seminar beim 7. Christlichen Gesundheitskongress in Kassel.

Auf dem Dünenhof in Cuxhaven gibt es vom 20. bis 22. März 2020 dazu ein Seminar mit Heiner Rust.

Und auch beim großen Treffen Pfingsten 21 vom 30. April bis 3. Mai 2020 in Würzburg ist er mit einem Seminar zum Buchthema vertreten.

Und das ist nur eine Auswahl …



Erstellt am 22. Oktober 2019 von

In diesen Wochen ist unser neuester kleiner Begleiter 24 Seelenwärmer im Advent gerade wieder sehr gefragt. (Die bisherigen Bücher in dieser Reihe sind alle noch lieferbar, mit günstigen Mengenpreisen.)

Kenner wissen: Zu dieser beliebten Adventskalender-Serie gehört jeweils eine Geschenkkarte, die dem Buch beiliegt.

Passend zum jeweiligen Buch …
Noch eine Karte, die dem Weihnachtsgeschichten-Buch von André Trocmé „Engel singen nicht für Geld“ beiliegt

Nun haben wir aus drucktechnischen Gründen in den vergangenen Jahren immer wieder mal mehr Karten gedruckt als benötigt. Und anstatt diese schönen Karten nun einfach zu entsorgen, verschenken wir sie lieber.

Solange der Vorrat reicht, kann man sie also nun gratis (gegen Versandkosten) bei uns im Verlag bestellen:

Telefon 0 47 23/5 05 72 60 oder E-Mail info@neufeld-verlag.de


Bleiben Sie auf dem Laufenden und bestellen Sie hier unseren Newsletter!

Erstellt am 1. Oktober 2019 von

Als Unternehmerin führte sie jahrelang eine der traditionsreichsten Buchhandlungen Deutschlands: Die Buchhandlung Grau & Cie. in Hof war 1722 gegründet worden.

Als Bilanzbuchhalterin hat sie Steuerrecht und Rechnungswesen unterrichtet, Fachliteratur dazu verfasst.

Eine vielseitige Autorin: Sabine Dittrich (Foto: Anja Böttcher, Leupoldgsrün)

Dann aber setzte Sabine Dittrich sich hin und schrieb einen Roman: Erben des Schweigens.

Ein Unternehmer meint dazu:

„Mit Erben des Schweigens hat Sabine Dittrich ein wunderbares, einfühlsames Werk vorgelegt, das die schwierige Geschichte des deutsch-tschechischen Verhältnisses ehrlich beleuchtet. Eine Frau erlebt einen Bruch ihres Lebens, als sie die Geschichte ihrer Herkunft entdeckt. Dabei wird ihr langsam klar, dass dadurch auch ihre Zukunft nicht mehr so bleiben kann, wie sie sich das einmal vorgestellt hatte. … Meine Empfehlung als Kaufmann: Der Preis des Buches und die Lesezeit von drei Stunden machen sich in der Summe mehr als bezahlt – eine Chance, Gewinn zu machen.“ Dr. Wolfgang Frisch

Weitere Romane folgten, einer zum Beispiel über Thomas Müntzer, akribisch recherchiert und mit leichter Hand geschrieben.

Den Namen Přemysl Pitter hatte ich zuvor noch nie gehört – bis Sabine Dittrich uns mit der Geschichte dieses bemerkenswerten Tschechen bekannt machte, der im Mai 1945 jüdische Kinder aus Theresienstadt holte, die dort ihre Familien verloren hatten. Sie vertiefte sich in den Stoff und gab seine Lebenserinnerungen neu heraus (aktuell ist dieses Buch leider vergriffen).

Seit mehreren Jahren ist Sabine Dittrich nun schon nicht nur durchs deutschsprachige Europa mit Lesungen und Veranstaltungen unterwegs, sondern auch grenzüberschreitend zwischen Deutschland und Tschechien aktiv; baut Beziehungen und lebt Versöhnung. Und wurde kürzlich sogar in den tschechischen P.E.N. aufgenommen …

Ist es da ein Wunder, dass wir diese spannende Frau vor längerer Zeit gefragt haben, ob sie sich vorstellen könnte, für dieses Jahr ein Adventsbuch für unsere beliebte Serie zu schreiben?

Sie hat zugesagt, und inzwischen sind ihre 24 Seelenwärmer im Advent erschienen.

Herzliche Empfehlung für diese inspirierende Lektüre, jeden Tag ein paar stille Minuten mitten im Advent!

Bleiben Sie auf dem Laufenden und bestellen Sie hier unseren Newsletter!

Erstellt am 13. Mai 2019 von

Am vergangenen Dienstag, 7. Mai 2019 ist Jean Vanier im Alter von 90 Jahren gestorben.

Jean Vanier in Trosly
(Foto: l’Arche, März 2011)


Vanier hatte vor 55 Jahren die Arche-Gemeinschaft gegründet, in der Menschen mit und ohne geistige Behinderung zusammenleben.

Schon bald hatte Vanier, Philosophiedozent und promovierter Theologe, entdeckt:

„Menschen mit einer Behinderung, speziell mit einer intellektuellen, haben der Welt etwas zu geben und zu sagen. Sobald wir mit ihnen in Beziehung treten, beginnen wir, uns zu verwandeln.“

Im Laufe der Jahrzehnte entstanden weltweit über 150 Arche-Gemeinschaften in Kanada, Indien, der Elfenbeinküste, Haiti und vielen anderen Ländern. In Deutschland gibt es heute Archen in Tecklenburg, Ravensburg und Landsberg am Lech.

Neben vielen anderen Auszeichnungen hat Jean Vanier 2015 den Templeton Prize erhalten. Diese hochdotierte Auszeichnung gilt als einer der weltweit bedeutendsten jährlich verliehenen Preise für Verdienste rund um die Menschlichkeit und in Anerkennung der „spirituellen Natur des Lebens“. 

Für den Neufeld Verlag ist der Herzschlag von Jean Vanier eine echte Inspiration: Der Freund und radikale Fürsprecher von Menschen mit geistiger Behinderung lädt uns ein, ihre Gaben ernst zu nehmen und von ihnen zu lernen.

Die Arbeit von Jean Vanier dreht sich im Grunde um drei Fragen:

Was bedeutet es, ganz Mensch zu sein? Was heißt es, anderen wirklich zu dienen? Und wie kann Einheit zwischen unterschiedlichen Menschen entstehen? Seine Antworten waren immer praktisch wie intellektuell, durch sein Leben und Schreiben.

Als wir 2008 – gemeinsam mit dem Tyrolia Verlag – die einzige deutschsprachige Biografie von Jean Vanier herausgeben konnten, war in unserem Verlagsprogramm noch gar nicht erkennbar, wie sehr dieses Buch und das Anliegen Jean Vaniers einmal im Zentrum unserer Überlegungen stehen würde.

Inzwischen hat seine Lebensmission ihren Niederschlag sehr sichtbar im Neufeld Verlag (und in meinem persönlichen Leben) gefunden; wir teilen die tiefe Überzeugung, dass Menschen mit Behinderung uns etwas zu sagen und zu geben haben – und dass wir noch ziemlich am Anfang stehen, das überhaupt wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Wir sind tief berührt und dankbar für die Inspiration durch Jean Vanier und die Arche-Gemeinschaften.

Im Neufeld Verlag erschienen die Biografie Jean Vaniers:

sowie weitere Bücher aus der Feder von Jean Vanier:

Bleiben Sie auf dem Laufenden und bestellen Sie hier unseren Newsletter!

Erstellt am 6. Mai 2019 von

Im Frühjahr ist das Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder des kanadischen Autors Bruxy Cavey erschienen.

Cavey ist ein unkonventioneller bunter Vogel, Pastor einer Gemeinde täuferischer Prägung in Ontario, die sich „The Meeting House“ (Haus der Begegnung) nennt und sich vor allem an Menschen wendet, die nicht viel für Kirche übrig haben. Inzwischen ist sie eine der größten Kirchen Kanadas, mit 19 Standorten.

Und Bruxy Cavey ist ein faszinierender Kommunikator, und mir scheint, sein Lebensthema ist, Menschen einzuladen, Jesus Christus zu begegnen – und ihre Vorstellungen von Glaube im Sinne einer Religion getrost abzulegen. Glaube ist Beziehung, nicht Religion.

Folgerichtig hat sich Cavey ein Tattoo stechen lassen, groß sichtbar über den ganzen Unterarm. Dort steht lediglich eine Bibelstelle, nämlich Leviticus 19:28. („…und macht euch keine Tätowierungen!“). (Das Foto oben stammt von seiner Website.)

Natürlich ist das ein hervorragender Aufhänger, um ins Gespräch zu kommen – und so erklärt Bruxy Cavey anhand seiner Tätowierung jedem, der es wissen will, dass Jesus uns nicht nur von unserer Sünde erlöst, sondern auch von unserer Religion.

Lothar Krauss, Pastor der FCG Gifhorn sowie Betreiber des Leiterblog, meint zu Bruxy Caveys Buch:

„Brian Zahnd ist der Meinung, dass er wirklich niemanden kennt, der unserer Kultur die gute Nachricht von Jesus besser kommuniziert als Bruxy Cavey. Das mag verwundern. Aber nur, bis man das Buch gelesen hat. Als Kirche im Brauhaus ist es deshalb Pflichtlektüre für uns.“

Bleiben Sie auf dem Laufenden und bestellen Sie hier unseren Newsletter!

Erstellt am 26. März 2019 von

Am vergangenen Sonntag, 24. März 2019, wurde Dr. Heinrich Christian Rust als Pastor der Braunschweiger Friedenskirche in den Ruhestand verabschiedet. Rust hat im vergangenen Sommer sein 65. Lebensjahr vollendet.

In der Braunschweiger Stadthalle und der Friedenskirche wurde mit vielen Gästen und Wegbegleitern gefeiert – und natürlich der Friedenskirche selbst, einer Baptistengemeinde.
 


Als Überraschung präsentierte Dr. Michael Bendorf, der die pastorale Gesamtleitung der Gemeinde bereits vor einiger Zeit übernommen hat, dann ein Buch, das Heiner Rust gewidmet ist:


Unter dem Titel Wo der Geist weht – Beiträge zur Reich-Gottes-Theologie und Gemeindepraxis ist eine spannende Mischung von Beiträgen entstanden. Einige der Autorinnen und Autoren waren am Sonntag in Braunschweig dabei:

Herausgeber Michael Bendorf (links) und Heiner Rust, umgeben von Autorinnen und Autoren (Fotos: privat)

Auf der Buchrückseite heißt es:

Wo der Geist Gottes weht, bleibt letztlich ein Geheimnis. Dass er wehen und wirken will, liegt bereits in seinem Wesen begründet. Als Schöpfergeist durchdringt er alles und drängt auf die Vollendung der Neuschöpfung hin. Ihn treibt die Liebe zu seiner Schöpfung.

Wie kann man sich aber dieses Wehen und Wirken des Geistes vorstellen? Welche Bedeutung haben darin das Reich Gottes und die Neuschöpfung? Was dürfen wir von diesem Geist Gottes erwarten: für uns persönlich, für unsere Kirchen und Gemeinden und nicht zuletzt für die ganze Schöpfung?

Und wer hat mitgewirkt?

Im Buch sind Beiträge enthalten von Michael Bendorf, Michael Borkowski, Regina Claas, Henning Dobers, Siegfried Großmann, Helmut Hanusch, Geri Keller, Britta Koß-Misdorf, Tillmann Krüger, Margret Meier, Jürgen Moltmann, Michael Noss, Eckhard Schaefer, Sebastian Stark, Stefan Vatter, Gebhard von Krosigk, Keith Warrington, Roland Werner und Peter Zimmerling.

Wir wünschen Heinrich Christian Rust Gottes Segen für den nächsten Lebensabschnitt – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Das Buch ist ab sofort erhältlich …

Bücher von Heinrich Christian Rust im Neufeld Verlag:

Bleiben Sie auf dem Laufenden und bestellen Sie hier unseren Newsletter!

Erstellt am 12. März 2019 von


Andreas Fehler, Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Bonn, meint:

„Auf der Flucht sein, Heimat, Heimat haben, ein Zuhause finden, das sind Themen, die uns in den vergangenen Jahren stark beschäftigt haben. Und das nicht nur in der Politik, auch in unserer Gemeinde. Wir schenken jedem Neumitglied das Buch Heimat finden – weil es hilft, ganz in der Gemeinde anzukommen.“

Pastor Andreas Fehler, Bonn

Wer die Besprechungen von Ulrich Müllers faszinierendem Buch Heimat finden liest, der bekommt richtig Appetit.

Heimat finden interpretiert das biblische Buch Rut unter der Fragestellung, wie man bei Gott und im Glauben ein geistliches Zuhause finden kann. Und natürlich – diese Neuerscheinung passt hervorragend zu unserem Verlagsmotto „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“.

Dieses Buch – übrigens in einem wunderbar bibliophilen Format und in gebundener Ausstattung – ist also wirklich das ideale Präsent für Absolventen eines Glaubensgrundkurses oder zur Aufnahme neuer Gemeindemitglieder.

Dazu bieten wir hier auch gleich die passende Geschenkkarte an:

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.