Kategorie: Gemeindearbeit

 

Erstellt am 20. Januar 2020 von

Er war Missionar in Sambia und Simbabwe, und dabei tauchten rasch Fragen zum Verhältnis von Glaube und Kultur auf: Will ich eigentlich meine Kultur weitergeben oder das Evangelium?

Im Zweifelsfall auf der Seite der einheimischen Christen, geriet Glenn Schwartz immer mehr in Konflikt mit seiner Missionsleitung. Schließlich kehrte Familie Schwartz zurück in die USA, er setzte sein Studium an der Schule für Weltmission am Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, fort.

Die Impulse der Gemeindewachstumsbewegung dort waren Ermutigung und Bestätigung für Glenn Schwartz: Nein, du bist nicht verrückt, sondern du stellst die richtigen Fragen! Sie bestärkten ihn darin, den kolonialistisch geprägten Missionsansatz noch radikaler in Frage zu stellen.

Schwartz blieb u. a. als Assistent des Dekans dort und arbeitete für Koryphäen wie Donald A. McGavran, Alan R. Tippett, Ralph Winter, C. Peter Wagner, Charles H. Kraft oder J. Edwin Orr. Auch die Begegnungen mit hunderten Missionaren und Gemeindeleitern aus aller Welt erweiterten seinen Horizont.

Auf der Basis seiner jahrelangen Erfahrung und Forschung zu interkultureller Mission sowie Fragen von Abhängigkeit und Eigenständigkeit – und der ehrlichen Reflexion seines eigenen Lebensweges (den man hier ausführlich nachlesen kann) – hat Glenn Schwartz schließlich sein Buch Wenn Nächstenliebe klein macht – Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden verfasst.

Neben der US-amerikanischen Originalausgabe (die mit über 400 Seiten noch umfangreicher ist) ist es inzwischen auch auf Russisch, Spanisch und Französisch erschienen.

Schwartz ist überzeugt: Wenn wir für andere tun, was sie selbst können und auch sollten, entstehen ungesunde Abhängigkeiten. Und so beschreibt er anhand von vielen Beispielen, wie Wege zu gesunder Eigenständigkeit in der interkulturellen Zusammenarbeit aussehen können – damit Verantwortung, Selbstvertrauen und Eigentümerschaft vor Ort wachsen.

Wer glaubt, dieses Buch sei lediglich ein Fachbuch für Missionare und Missionsgesellschaften, könnte sich allerdings täuschen: Die biblischen und soziologischen Grundlagen, die der Autor gut verständlich vermittelt, sind für alle herausfordernd, die sich (hinter)fragen, wie Christen verantwortlich mit Geld umgehen und angemessen miteinander kooperieren können.

Unser Lektor Dr. Thomas Baumann meint:

„Wenn Nächstenliebe klein macht ist ein spannendes und aktuelles Buch, das auf jahrzehntelanger Erfahrung des Autors als Afrikamissionar und einer sehr breiten und intensiven Beschäftigung mit dem Thema Abhängigkeit und Bevormundung einheimischer Gemeinden von Kirchen, Missionswerken und Geldgebern „aus dem Westen“ basiert. Es enthält eine Fülle wertvoller Informationen, Anregungen und Gedankenanstöße.

Vor allem gefällt mir die demütige Haltung des Autors und sein überall spürbares Bestreben, die Missionskirchen ernst zu nehmen.“

Glenn J. Schwartz

Wenn Nächstenliebe klein macht

Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden

Aus dem Englischen von Anna-Lena Matthias

300 Seiten, Paperback

€ [D] 19,90 • € [A] 20,50 • CHF 30,60

Bestell-Nr. 590 157, ISBN 978-3-86256-157-5

Neufeld Verlag, Cuxhaven 2020

Hier gibt es eine Leseprobe und hier kann man das Buch direkt bestellen.


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Erstellt am 10. Januar 2020 von

Im Bienenberg-Magazin erschien kürzlich ein Interview mit Bruxy Cavey, Pastor von „The Meeting House“ – das wir hier mit freundlicher Genehmigung wiedergeben:

Bruxy Cavey wird an der Tagung „Weitersagen“ (vom 19. bis 21. Juni 2020 auf dem Bienenberg, Liestal bei Basel) erzählen, wie er die gute Nachricht von Jesus und seiner Botschaft vom Reich Gottes in einfachen Worten zusammenfasst.

Riki Neufeld und Eric Braun konnten ihm dazu ein paar Fragen stellen, wie sie das in ihrer Kirche „The Meeting House“ konkret tun und welche Rolle ihre friedenskirchlich-täuferische Identität dabei spielt.

Als „Meeting House“ nennt ihr euch „Kirche für Menschen, die nicht in die Kirche gehen“. Wie versteht ihr das, und wie sieht das konkret aus?

Im „Meeting House“ verstehen wir uns als eine Gemeinschaft, die miteinander auf Mission ist. Unser Motto („Kirche für Menschen, die nicht in die Kirche gehen“) spiegelt unseren Fokus wider: wir wollen Raum schaffen für geistlich Neugierige, für Menschen, die kommen und Fragen stellen. Wir gehen über eine Offenheit für Fragen hinaus und ermutigen unsere Besucher, sich mit dem Gehörten auseinander zu setzen: jeden Sonntag führen wir live Q&A (Frage & Antwort) als Feedback auf die Predigt durch und laden wöchentlich zu Diskussionen über die Sonntagspredigt in privaten Häusern ein (diese kleinen Gemeinschaften nennen wir unsere „Hauskirchen“).

Was war euch bei der Gründung der Gemeinde wichtig und in welche Richtung haben sich die Dinge in den folgenden Jahren entwickelt?

Zu lernen, wie man die gute Nachricht von Jesus am besten in unserer Kultur vermittelt, war schon immer eine treibende Kraft für uns. Dieses Lernen geht immer weiter. Wir sind „lebenslang“ Lernende, weil sich unsere Kultur ständig verändert. Und weil es immer mehr über Jesus zu entdecken gibt!

Ihr versteht euch als Teil der täuferischen Tradition. Welche Aspekte dieser Tradition sind für euch besonders wichtig, und in welchen Bereichen geht ihr bewusst andere Wege?

Wir sind stark bewegt und ermutigt von der radikalen Zentralität Jesu in der täuferischen Tradition. Die Täufer sind nicht nur eine Friedensbewegung, eine Genügsamkeits-Bewegung oder eine Barmherzigkeits-Bewegung. Wir kümmern uns um Frieden, Einfachheit und Barmherzigkeit, weil wir eine Jesus-Bewegung sind, und Jesus führt uns auf dem Weg des Friedens, der Einfachheit und des Mitgefühls. Als Täufer öffnen wir unsere Bibel, um Jesus zu begegnen. Dann lehrt und begleitet uns Jesus dabei, unsere eigenen Bibeln zu lesen, von der ersten bis zur letzten Seite. Einige täuferische Bewegungen entwickelten in Nordamerika aus nachvollziehbaren Umständen bestimmte gesetzliche und separatistische Tendenzen, für die wir um Vergebung bitten. Wir wollen die Welt um uns herum und den Rest des Leibes Christi wieder mit der frohen Botschaft von Jesus und seinem Königreich zusammenbringen.

„Jesus Collective“ ist eine neue Initiative – worum geht es dabei?

Wir wurden von Hunderten von Pastoren und Gemeindeleitenden aus der ganzen Welt kontaktiert, die uns sagten, dass Gott bei ihnen etwas bewegt und sie ihren Fokus erneut auf Jesus als Mittelpunkt des Glaubens setzen. Diese Leiterinnen und Leiter suchen eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, in der sie Fragen bearbeiten können, wo sie ermutigt werden, und wo ihre Fähigkeiten weiterentwickelt werden. Wir hoffen, dass das „Jesus Collective“ dazu beitragen kann, diese Menschen zusammenzubringen und auszurüsten für ein Jesus-zentriertes Denken und Leben.

Wie teilt ihr als Gemeinde die gute Nachricht mit Menschen, die wenig oder gar nichts mit der Kirche zu tun haben?

Wir beginnen mit Jesus. Und wir beginnen mit Jesus als Lehrer. Jesus hat nie Leute abgewiesen oder abgelehnt, die sich ihm zunächst als Lehrer zugewandt haben. Tatsächlich bezeichnete sich Jesus unter anderem als „der Lehrer“ (z. B. Markus 14,14). Viele Nichtchristen sind bereit, diesen ersten Schritt in Richtung Jesus als inspirierender Lehrer zu gehen. Wir helfen einfach den Menschen, eine lernende Haltung gegenüber Jesus einzunehmen. Dann kann Jesus selbst sie lehren, dass er mehr als ein Lehrer ist.

„Jesus als Lehrer“ – wie sieht das konkret und in der Praxis eurer Kirche aus? Geht ihr auf die Straße und sprecht Unbekannte auf ihren Glauben an, oder macht ihr große evangelistische Veranstaltungen?

Jesus als Lehrer – dieser Ansatz spiegelt wider, wie wir unsere Gemeindeleute für Gespräche mit ihren Freunden und Familie schulen. Es ist auch der Ansatz unseres (Re-)Union-Kurses, den wir in Gruppen oder in Zweiergesprächen mit Freunden anbieten (Anmerkung: Reunion lautet der englische Originaltitel von Bruxy Caveys Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder). Obwohl ich persönlich jahrelang Straßen- und Haus-zu-Haus-Evangelisation gemacht habe, neigen wir nicht dazu, diese Ansätze heute im „Meeting House“ anzuwenden.

Wir werden von dir dazu an der Tagung im Juni noch mehr erfahren. Vielen Dank für das Gespräch!


Bruxy Caveys Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder ist 2019 im Neufeld Verlag erschienen.

Erstellt am 9. Januar 2020 von

Sein Buch Heilen, trösten, begleiten – Die Heilungskompetenz der christlichen Gemeinde erschien Anfang 2019 und wird von manchen bereits als Standardwerk betrachtet.

Auch zum Thema des Buches ist Heinrich Christian Rust, Pastor im Ruhestand, landauf, landab unterwegs.

Vom 23. bis 25. Januar 2020 ist er mit einem Plenumsvortrag sowie einem Seminar beim 7. Christlichen Gesundheitskongress in Kassel.

Auf dem Dünenhof in Cuxhaven gibt es vom 20. bis 22. März 2020 dazu ein Seminar mit Heiner Rust.

Und auch beim großen Treffen Pfingsten 21 vom 30. April bis 3. Mai 2020 in Würzburg ist er mit einem Seminar zum Buchthema vertreten.

Und das ist nur eine Auswahl …



Erstellt am 3. Dezember 2019 von

„In unserer Kirche sind wir die einzigen mit einem behinderten Kind. Und in der Lebenshilfe offenbar die einzigen, die danach fragen, was Gott damit zu tun hat.“

Wenn es Ihnen so oder ähnlich geht, dann sind diese beiden Angebote an der Nordseeküste und im Vogtland vielleicht genau das Richtige für Sie:

Erholung, Begegnung und Inspiration für Familien mit behinderten Kindern – das ist die Idee der FamilienWoche Spezial in Cuxhaven.

Wie in den vergangenen Jahren, lädt das Dünenhof Ferienhotel bei Cuxhaven an der Nordsee auch im kommenden Jahr zu einer Woche ab Ostermontag ein – vom 13. bis 19. April 2020.

Das meinen Teilnehmer der vergangenen Jahre:

„Unser Kind (8) war total begeistert und fühlte sich sehr wohl.“

„Endlich ein Ort, an dem ich mit meiner Familie nichts Besonderes war. Wir haben uns in der Gemeinschaft sehr wohlgefühlt und wurden von Gott beschenkt!“

„Für mich waren diese Tage so reichhaltig, dass ich lange etwas davon habe.“

„Meine Tochter (11) hat gelernt auf Toilette zu gehen.“

Und so sind die Tage strukturiert:

Nach einem gemeinsamen Anfang mit viel Singen gibt es jeden Vormittag ein eigenes Kinderprogramm; dafür stehen kompetente und motivierte Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter bereit. Für Eltern gibt es währenddessen biblisch-geistliche Impulse, Gelegenheit zur Vertiefung und zum Austausch. Die Nachmittage können als Familie gestaltet werden, und abends ist Raum für Gespräche oder Seminare.

Und das an der Nordseeküste:

Das Dünenhof Ferienhotel liegt in wunderschöner Randlage von Cuxhaven, unmittelbar an Salzwiesen – direkt vor dem Wattenmeer. Und das bedeutet Wolken, Wind und Weite, Stille und Sturm. Die herrliche Natur – von Küstenwald und Heide bis hin zu Sandstränden – lädt dazu ein, Gottes Schöpfung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Allein der besondere Ort macht es leicht, Weitblick zu gewinnen, zu entspannen und loszulassen. Und die Umgebung von Cuxhaven bietet zudem vielfältige Ausflugsmöglichkeiten.

Sich verwöhnen lassen:

Komfortable Zimmer, ein komplett barrierefreies Gelände, gutes Essen, das Schwimmbad (mit Lifter) oder die Sauna im Haus tragen zur Erholung bei. An einem Abend wird für zwei Stunden eine Beaufsichtigung der Kinder angeboten. Und natürlich ist die Begegnung mit anderen Familien in durchaus ähnlicher Lebenssituation oft wertvoll und inspirierend.

Und wer steht dahinter?

Viel mehr als ein Hotel: Die WegGemeinschaft ist Träger und Gründer des Dünenhofes – neun Freunde, die sich vor über 30 Jahren zu einer christlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die Tagungen und Seminare auf dem Dünenhof sollen Raum schaffen, dem lebendigen Gott zu begegnen, neue Perspektiven zu gewinnen, Heilung und Inspiration zu erfahren.

Die FamilienWoche Spezial wird geleitet von:

  • Sabine und Martin Zinkernagel sind Eltern von zwei erwachsenen Söhnen mit dem CRASH-Syndrom. In diesem Buch erzählt Sabine Zinkernagel aus diesem besonderen Leben.
  • Sandra und Daniel Zimmermann sind mit zwei Söhnen im Teenageralter unterwegs, von denen einer einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis hat.
  • Carolin und David Neufeld haben zwei Söhne mit Down-Syndrom und Erfahrungen als Pflegeeltern.

Aktuell gibt es nur noch wenige freie Plätze für die FamilienWoche Spezial 2020 (denn die Teilnehmerzahl ist naturgemäß begrenzt)!

Eine ausführlichere Übersicht auch zum Charakter dieser Tage gibt es in dieser pdf-Datei.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich hier:

DÜNENHOF FERIENHOTEL
In den Dünen 4
27476 Cuxhaven-Berensch
Telefon 0 47 23/71 23-0
Telefax 0 47 23/71 23 40 40
E-Mail info@duenenhof.org
www.duenenhof.org

In der christlichen Ferienstätte Haus Reudnitz findet vom 17. bis 23. August 2020 erstmals ebenso eine Familienwoche Spezial statt, eine Freizeit für Familien mit behinderten Kindern.

Auch hier gibt es Austausch über biblische Impulse, während die Kinder von erfahrenen Mitarbeitern betreut werden. Nachmittags gibt es Ausflugsangebote, aber auch freie Zeit für Begegnungen in dem behindertengerechten Haus mit Schwimmbad und Turnhalle oder in der Natur ringsherum. An thematischen Abenden können Erfahrungen ausgetauscht und Impulse für den Alltag gewonnen werden.

Sabine und Martin Zinkernagel sind auch hier aktiv und leiten diese Tage gemeinsam mit einem Team. Mohlsdorf-Teichwolframsdorf liegt am Rand des sächsisch-thüringisch-bayerischen Vogtlanddreiecks.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es in diesem Flyer oder direkt:

Haus Reudnitz
Burg 10, 07987 Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
Telefon 0 36 61/44 05 – 0
Telefax 0 36 61/44 05 – 11
E-Mail info@haus-reudnitz.de, www.haus-reudnitz.de

Erstellt am 6. Mai 2019 von

Im Frühjahr ist das Buch Jesus. Punkt. Gute Nachricht für Suchende, Heilige und Sünder des kanadischen Autors Bruxy Cavey erschienen.

Cavey ist ein unkonventioneller bunter Vogel, Pastor einer Gemeinde täuferischer Prägung in Ontario, die sich „The Meeting House“ (Haus der Begegnung) nennt und sich vor allem an Menschen wendet, die nicht viel für Kirche übrig haben. Inzwischen ist sie eine der größten Kirchen Kanadas, mit 19 Standorten.

Und Bruxy Cavey ist ein faszinierender Kommunikator, und mir scheint, sein Lebensthema ist, Menschen einzuladen, Jesus Christus zu begegnen – und ihre Vorstellungen von Glaube im Sinne einer Religion getrost abzulegen. Glaube ist Beziehung, nicht Religion.

Folgerichtig hat sich Cavey ein Tattoo stechen lassen, groß sichtbar über den ganzen Unterarm. Dort steht lediglich eine Bibelstelle, nämlich Leviticus 19:28. („…und macht euch keine Tätowierungen!“). (Das Foto oben stammt von seiner Website.)

Natürlich ist das ein hervorragender Aufhänger, um ins Gespräch zu kommen – und so erklärt Bruxy Cavey anhand seiner Tätowierung jedem, der es wissen will, dass Jesus uns nicht nur von unserer Sünde erlöst, sondern auch von unserer Religion.

Lothar Krauss, Pastor der FCG Gifhorn sowie Betreiber des Leiterblog, meint zu Bruxy Caveys Buch:

„Brian Zahnd ist der Meinung, dass er wirklich niemanden kennt, der unserer Kultur die gute Nachricht von Jesus besser kommuniziert als Bruxy Cavey. Das mag verwundern. Aber nur, bis man das Buch gelesen hat. Als Kirche im Brauhaus ist es deshalb Pflichtlektüre für uns.“

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Erstellt am 26. März 2019 von

Am vergangenen Sonntag, 24. März 2019, wurde Dr. Heinrich Christian Rust als Pastor der Braunschweiger Friedenskirche in den Ruhestand verabschiedet. Rust hat im vergangenen Sommer sein 65. Lebensjahr vollendet.

In der Braunschweiger Stadthalle und der Friedenskirche wurde mit vielen Gästen und Wegbegleitern gefeiert – und natürlich der Friedenskirche selbst, einer Baptistengemeinde.
 


Als Überraschung präsentierte Dr. Michael Bendorf, der die pastorale Gesamtleitung der Gemeinde bereits vor einiger Zeit übernommen hat, dann ein Buch, das Heiner Rust gewidmet ist:


Unter dem Titel Wo der Geist weht – Beiträge zur Reich-Gottes-Theologie und Gemeindepraxis ist eine spannende Mischung von Beiträgen entstanden. Einige der Autorinnen und Autoren waren am Sonntag in Braunschweig dabei:

Herausgeber Michael Bendorf (links) und Heiner Rust, umgeben von Autorinnen und Autoren (Fotos: privat)

Auf der Buchrückseite heißt es:

Wo der Geist Gottes weht, bleibt letztlich ein Geheimnis. Dass er wehen und wirken will, liegt bereits in seinem Wesen begründet. Als Schöpfergeist durchdringt er alles und drängt auf die Vollendung der Neuschöpfung hin. Ihn treibt die Liebe zu seiner Schöpfung.

Wie kann man sich aber dieses Wehen und Wirken des Geistes vorstellen? Welche Bedeutung haben darin das Reich Gottes und die Neuschöpfung? Was dürfen wir von diesem Geist Gottes erwarten: für uns persönlich, für unsere Kirchen und Gemeinden und nicht zuletzt für die ganze Schöpfung?

Und wer hat mitgewirkt?

Im Buch sind Beiträge enthalten von Michael Bendorf, Michael Borkowski, Regina Claas, Henning Dobers, Siegfried Großmann, Helmut Hanusch, Geri Keller, Britta Koß-Misdorf, Tillmann Krüger, Margret Meier, Jürgen Moltmann, Michael Noss, Eckhard Schaefer, Sebastian Stark, Stefan Vatter, Gebhard von Krosigk, Keith Warrington, Roland Werner und Peter Zimmerling.

Wir wünschen Heinrich Christian Rust Gottes Segen für den nächsten Lebensabschnitt – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Das Buch ist ab sofort erhältlich …

Bücher von Heinrich Christian Rust im Neufeld Verlag:

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Erstellt am 12. März 2019 von


Andreas Fehler, Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Bonn, meint:

„Auf der Flucht sein, Heimat, Heimat haben, ein Zuhause finden, das sind Themen, die uns in den vergangenen Jahren stark beschäftigt haben. Und das nicht nur in der Politik, auch in unserer Gemeinde. Wir schenken jedem Neumitglied das Buch Heimat finden – weil es hilft, ganz in der Gemeinde anzukommen.“

Pastor Andreas Fehler, Bonn

Wer die Besprechungen von Ulrich Müllers faszinierendem Buch Heimat finden liest, der bekommt richtig Appetit.

Heimat finden interpretiert das biblische Buch Rut unter der Fragestellung, wie man bei Gott und im Glauben ein geistliches Zuhause finden kann. Und natürlich – diese Neuerscheinung passt hervorragend zu unserem Verlagsmotto „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“.

Dieses Buch – übrigens in einem wunderbar bibliophilen Format und in gebundener Ausstattung – ist also wirklich das ideale Präsent für Absolventen eines Glaubensgrundkurses oder zur Aufnahme neuer Gemeindemitglieder.

Dazu bieten wir hier auch gleich die passende Geschenkkarte an:

Erstellt am 25. Februar 2019 von

Sie suchen aus persönlicher Betroffenheit nach Orientierung zum Thema Heilung? Sie sind Seelsorger, Therapeutin oder Arzt und wünschen sich einen ganzheitlichen Blick darauf? Ihre Gemeinde möchte die eigene Heilungskompetenz erkennen und entfalten?

Dann ist das neue Buch von Heinrich Christian Rust genau das Richtige für Sie.

Heilen, trösten, begleiten ist ein gut lesbares Buch mit vielen Erfahrungsberichten und Praxisbezügen. Und es liefert zugleich eine solide biblisch-theologische Grundlage.

Das überrascht nicht, denn wer den Autor – bis Ende März 2019 Pastor der Braunschweiger Friedenskirche – kennt, der weiß, dass er lebendige Erfahrung und solide theologische Reflexion überzeugend miteinander verbindet.

Hier erste Stimmen zum Buch:

„… berührend persönlich, theologisch reflektiert und ermutigend-visionär.“ Michael Utsch

„Ein von großer Sachkenntnis geprägtes und zugleich sehr persönliches Buch!“ Peter Zimmerling

„Ein unbedingt lesenswertes Buch für alle, die sich als engagierte Christen für kranke Menschen einsetzen!“ Georg Schiffner

„Die Kirchen sind dabei, in der Nachfolge des Heilands zum ,Heil-Land‘ zu werden. Dieses feine, wichtige Buch gibt hierzu viele Anregungen.“ Paul M. Zulehner

Erstellt am 5. Januar 2018 von

 

Vom 8. bis 10. Februar 2018 findet in der Dortmunder Westfalenhalle wieder ein Willow Creek Leitungskongress statt.

Auch der Neufeld Verlag ist wieder bei der Ausstellung vertreten – Ihr findet uns am Stand Nr. A03 (erstmals gemeinsam mit Mike Müllerbauer).

Einige unserer Bücher sind natürlich auch im Willow Shop erhältlich, und sicher werden eine Reihe unserer Autoren in Dortmund sein. Ulrich Müller, Autor der Frühjahrs-Neuerscheinung Heimat finden, hat sein Kommen zum Beispiel schon angekündigt …

Wir freuen uns auf Inspiration und viele gute Begegnungen!

Erstellt am 22. Dezember 2017 von

Haben Sie es schon entdeckt?

In seinem Buch Der ganz andere Vater – Die Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive zeigt Kenneth E. Bailey, wie Jesus in der Geschichte vom verlorenen Sohn auf atemberaubende Weise von der Vaterliebe Gottes erzählt. Neben einem spannenden (!) Kommentar zu Lukas 15 und arabischen Kalligrafien enthält dieses Buch auch ein Theaterstück.

 

 

 

Die Projektgruppe der Kirchengemeinde Wart-Ebershardt & JMS Altensteig bereitet sich derzeit bereits zum zweiten Mal auf eine Aufführung dieses Stückes vor. Premiere ist am Samstag, 14. April 2018 (ca. 19.00 Uhr, Turnhalle, 72213 Altensteig-Wart), eine weitere Aufführung ist geplant für Sonntag, 10. Juni 2018 (ca. 17.00 Uhr, JMS-Zentrum, 72213 Altensteig).

Gemeinden im Umkreis bis zu 300 km können die Schauspieler gerne und zu überschaubaren Kosten einladen (Fahrt, ggf. Unterkunft, Verpflegung, Spenden zur Deckung weiterer Unkosten und zur Unterstützung von ausgewählten Projekten). Interessierte können sich dazu unverbindlich melden bei A. Müller, Wildberger Str. 2, 72224 Ebhausen, Tel. 0 74 58/13 24, mueller-oder-was@web.de.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.