Kategorie: Neuerscheinungen

 

Erstellt am 5. November 2018 von

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzen das, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Weil uns genau das am Herzen liegt, bieten wir Ihnen als Verlag auch 2019 wieder günstige Artikel zu Selbstkosten an, um Sie bei Ihrem Einsatz zu unterstützen.

Hier können Sie sich ein Bestellformular für die unten abgebildeten Give-Aways herunterladen (natürlich muss das dann nicht an uns gefaxt werden, man kann es auch fotografieren und uns mailen oder ganz einfach formlos bestellen).

 

„Für eine bunte Welt!“ Das steht auf der Packung der Qualitäts-Blumensamen, die wir 2019 noch einmal zum Welt-Down-Syndrom-Tag anbieten: eine bunte Sommerblumenmischung!

Die Tütchen sind etwas größer, damit sie auch wirklich auffallen. Und man kann sie wunderbar:

  • bei Aktionen in Einkaufszentren, Buchhandlungen, in Fußgängerzonen … verteilen
  • in Kindergärten und Schulen, in Kirchen und Gemeinden … weitergeben
  • in Arztpraxen und Kliniken … auslegen
  • Briefen, Spendenbescheinigungen … beilegen
  • zum Beispiel als Unternehmen seinen Kunden … schenken

 

 

 

 

Wenn Sie als Elterngruppe also eine Aktion in der Öffentlichkeit planen, bestellen Sie sich einen Schwung Blumensamen zum großzügigen Verschenken. Sie wissen ja: Glück vermehrt sich, wenn man es teilt …

Wir haben wieder spitz gerechnet, um Ihnen (für Bestellungen bis 31. März 2019) günstige Mengenpreise anzubieten:

 

Sommerblumenmischung: „Für eine bunte Welt!“ (8,7 x 12 cm, je 3,7 g, mind. 2 Jahre haltbar).

10 Stück à 0,62 EUR

ab 50 Stück à 0,58 EUR

ab 100 Stück à 0,56 EUR

ab 250 Stück à 0,52 EUR

ab 500 Stück à 0,48 EUR

(jeweils zuzüglich Versandkosten, inkl. 19 % MwSt.)

 

Neu: Poster „Für eine bunte Welt!“ im Format DIN A3 (je 1,- EUR) oder DIN A2 (je 2,- EUR; jeweils gefalzt auf DIN A4), mit demselben Motiv wie die Sommerblumenmischung.

 

 

 

Die Postkarte: „Prinz Seltsam“ (die Rückseite ist frei zum Beschriften)

neufeld-verlag_postkarte_prinz-seltsam

 

sowie das beliebte Lesezeichen „Down-Syndrom – na und?!“ (Motiv „Prinz Seltsam“) gibt es weiterhin gratis (gegen Versandkosten).

lesezeichen_wie-gut-dass-jeder-anders-ist_2015

 

Und auch unsere beliebten Aufkleber „Down-Syndrom – na und?!“ bieten wir weiterhin an:

Down-Syndrom-Aufkleber3

je 0,20 EUR

ab 100 Stück à 0,15 EUR

ab 250 Stück à 0,10 EUR

(jeweils zuzüglich Versandkosten, inkl. 19 % MwSt.)

 

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen beim nächsten Welt-Down-Syndrom-Tag! Bitte bestellen Sie all diese Artikel direkt bei uns im Verlag:

Neufeld Verlag, Sauerbruchstr. 16, 27478 Cuxhaven, Telefon 0 47 23/5 05 72 60, Telefax 0 47 23/5 05 72 63, E-Mail info@neufeld-verlag.de

 

Neu: Elterngruppen, Frühförderstellen etc. bieten wir ab sofort erstmals ein speziell zusammengestelltes Paket zum Down-Syndrom mit Super-Rabatt an!

Erstellt am 27. September 2018 von

… da denkt man als Familienvater natürlich erstmal an die wunderschönen „Pettersson und Findus„-Bücher und den etwas knorrigen Nachbarn Gustavsson.

Stefan Gustavsson ist zum Glück ein ganz anderer Typ: Er ist Direktor eines Zentrums für christliche Apologetik in Stockholm und gründete die Schwedische Evangelische Allianz, deren erster Generalsekretär er auch wurde.

Außerdem ist er Professor an der Gimlekollen School of Journalism and Communication in Kristiansand, Norwegen. In Schweden und darüber hinaus ist Gustavsson ein gefragter Referent zu Fragen der christlichen Apologetik.

 

 

In seinem druckfrischen Buch Kein Grund zur Skepsis! Acht Gründe für die Glaubwürdigkeit der Evangelien (das wir im Buchhandel noch gar nicht angekündigt haben) räumt er unaufgeregt, aber gründlich Einwände und scheinbare Widersprüche aus dem Weg – sachlich, kompetent und spannend.

 

 

Prof. Dr. Matthias Clausen, Dozent an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Theologischer Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft, meint dazu:

 

„Das Neue Testament hält kritischen Fragen stand – das führt Stefan Gustavsson hier überzeugend vor: Gut informiert, unterhaltsam geschrieben, mit der neuesten Literatur zum Thema vertraut, logisch bestens nachvollziehbar und ohne Scheu auch vor energischen Nachfragen. Jesus ist eben nicht eine Gestalt im historischen Nebel, sondern die Berichte des Neuen Testaments über ihn sind glaubwürdig und belastbar. Ein nötiges und hilfreiches Buch.“

 

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Erstellt am 25. September 2018 von

Als Verleger freut man sich natürlich immer über positive Rezensionen – auch wenn kritische Äußerungen durchaus hilfreich sein können und immerhin davon zeugen, dass der Rezensent oder die Rezensentin das Buch überhaupt gelesen haben.

Diese Tage erreichte uns eine der ersten Besprechungen des Eltern-Ratgebers Stärke fürs Leben entwickeln – So meistern Sie den Alltag mit einem behinderten Kind.

Und weil sie so viel von dem zur Sprache bringt, was uns bei der Herausgabe dieses Buches am Herzen lag, freue ich mich ganz besonders.

Das Autorenpaar, Sylvia und Alfred Sobel, ist in den letzten Jahren (!) so manche extra-Meile gegangen, damit der Ratgeber genau so entstehen konnte. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön nach Berlin!

 

 

 

Hier also gerne die Rezension im vollen Wortlaut – aus lauter Freude 🙂 :

 

Das Buch richtet sich an Eltern von „besonderen“ Kindern und begleitet die Eltern von der Diagnose einer Erkrankung oder Behinderung entlang des Lebens- und Entwicklungsweges des Kindes bis zum Erwachsenwerden. Es ist aber weit mehr als ein Elternbuch und ist lesenswert für alle Menschen, die eine niederschmetternde Diagnose zu verkraften haben. Aus der Erfahrung heraus, dass Menschen sehr unterschiedlich auf Schwierigkeiten und Schicksalsschläge reagieren können, arbeitet das Buch die Gründe dafür heraus und zeigt Wege auf, die zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit führen können – unter Einbeziehung des Partners, der Familie, von Freunden, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.

Eine besondere Stärke des Buchs ist der modulare Aufbau; man muss es also nicht von vorn bis hinten durcharbeiten, sondern kann überall einsteigen und sich Anregungen holen. Dabei helfen sich wiederholende Überschriften wie „Gut zu wissen“, „Verbreiteter Irrtum“ und prägnante inhaltliche Zusammenfassungen wie „Persönliche Stärke erfahren“ und „Kurz und knapp“. Wer etwas tiefer in sich hineinhören möchte, findet am Ende jedes Kapitels einen „Text für stille Momente“ als Denkanstoß.

Das Buch ist aus einer christlichen Grundhaltung heraus geschrieben, die aber nur im siebten Kapitel „Auf die Lebenseinstellung kommt es an“ als Beispiel für gelebte Spiritualität ausgebreitet wird. Der Tenor bleibt immer wohltuend unaufdringlich und lässt Raum für andere Grundüberzeugungen.

In diesem Buch ist vieles so beschrieben, wie ich es selbst erlebt habe. Die Autoren beschreiben treffend die Lage und Gefühlswelt von Menschen in einer Ausnahmesituation. Sie geben – ohne erhobenen Zeigefinger – wertvolle Tipps, wie man mit dieser besonderen Situation umgehen und zu einem „normalen“, erfüllten Leben zurückfinden kann. Ein wertvoller Ratgeber.

Andrea Schaller

 

(Die Rezension erschien auf der Website des Vereins Pompe Deutschland e. V., wo sich vor allem von Morbus Pompe betroffene Menschen zusammenschließen. Morbus Pompe ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit, die sich vor allem in der Muskulatur bemerkbar macht.)

 

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Erstellt am 31. Juli 2018 von

Gestern haben wir unser diesjähriges Adventsbuch in Druck gegeben, und das ist gedanklich mindestens ein erfrischender Vorgeschmack auf kühlere Zeiten … Damit sind bald all unsere Herbstneuheiten erhältlich.

Kürzlich erschien nämlich das brandneue Buch aus der Feder von Reinhard Deichgräber:

 

 

 

Auf 90 Seiten entfaltet der Autor eine tiefe Wahrheit, die sich vielen leider kaum oder gar nicht erschließt. Hand aufs Herz: Wie lange schaffen Sie es, sich wohlwollend im Spiegel zu betrachten? Und wie leicht gelingt es Ihnen, dabei zufrieden zu erkennen: Ich bin eine Perle!

Nicht zufällig lautet unser Motto als Verlag: „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“ Die Erfahrung, dass ich bei Gott willkommen bin, dass Gott mich mag und mit allem, was mich ausmacht, sogar liebt, zählt zu den wichtigsten Momenten meines Lebens.

Und deswegen passt dieses Buch so wunderbar zu uns. Ganz und gar nicht oberflächlich, sondern gewohnt fundiert, beschreibt Reinhard Deichgräber also in seinem neuen Buch

  • dass uns unser Leben geschenkt ist
  • dass wir begabt sind – und zwar alle
  • wie wir eine Grundhaltung der Dankbarkeit pflegen können
  • das Geheimnis von „vertrauensseliger Hilfsbedürftigkeit“
  • dass auch das Empfangen durchaus eine wertvolle Gabe ist

Es ist also ein reiches Buch, und ich bin überzeugt, dass es seinen Reichtum in unserem Leben entfalten wird, wenn wir das zulassen.

Wir haben dieses Buch übrigens bewusst als Geschenkbuch konzipiert – weil es Sinn macht, möglichst viele Menschen damit zu beglücken, dass sie begabt und reich beschenkt sind.

Ein Rezensent meint:

Besonders entlastend und nachdenkenswert ist die erstaunliche These, dass auch die Unvollkommenheit ein Geschenk ist. Uns zeichnet eine paradoxe „unvollkommene Vollkommenheit“ aus. Darum gehören auch unsere Schwächen und Grenzen, unsere Angst und unser Nicht-Können zu uns. Der unserer Gesellschaft so unausrottbar innewohnende Perfektionismus wird damit in erfrischender Klarheit relativiert.

 

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Erstellt am 22. Mai 2018 von

Junge Menschen, die lesen möchten, brauchen geeignete Literatur, passend zu ihrem Leseniveau und ihren Interessen: Geschichten, die an ihre Lebenswelt anknüpfen und ihre Lesekompetenz berücksichtigen.

Das meint Cora Halder, die Gründerin und langjährige Leiterin des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters. Und so hat sie uns die Tigerbande ans Herz gelegt, eine erfolgreiche Geschichten-Serie aus Norwegen. Denn:

… genau das bietet die Tigerbande. Dazu noch lustige bunte Illustrationen. Lesefreude pur!

 

In wenigen Wochen ist es nun soweit, und die ersten drei Hefte der Tigerbande-Serie kommen aus der Druckerei.

 

 

Worum geht’s? Die Tigerbande-Reihe handelt von fünf Freunden: Jana, Tommy, Olle, Kim und Maren. Sie sind wie die meisten anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, nur dass sie im Alltag ein wenig mehr Unterstützung brauchen. Sie verlieben sich, sie arbeiten, sie streiten sich und finden Lösungen. Zusammen erleben sie spannende Abenteuer.

In den ersten Bänden lernen wir die Tigerbande kennen, wie sie aus dem Elternhaus aus- und in eine WG ziehen. Sie werden selbstständiger und versuchen den Alltag zu meistern.

 

Dr. Elzbieta Szczebak, Geschäftsführerin des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters (Mitherausgeber der Tigerbande), meint:

Ich kenne viele Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom, die gerne lesen oder sich vorlesen lassen. Es ist deshalb längst fällig, ihnen allen ein Stück guter Literatur vorzulegen.

Die Tigerbande ist ein solches aus mindestens drei Gründen: Die Geschichten verarbeiten Themen, die Menschen mit Down-Syndrom aus ihrem Leben gut kennen. Sie erkennen sich selbst in den Hauptfiguren – und das wurde bislang kaum literarisch in deutscher Sprache umgesetzt.

Und sie werden beim Lesen viel lachen müssen. Denn bei allem Ernst des Lebens schaffen die einzelnen Geschichten es prima, das Praktische und das Zwischenmenschliche des Alltags mit Humor und Leichtigkeit zu vermitteln.

Zu guter Letzt: Menschen mit 46 Chromosomen können sich eine Scheibe von den Figuren aus der Tigerbande abschneiden – sie erfahren mehr über ihre Welt und was sie bewegt. So gesehen ist Die Tigerbande höchst inklusiv!

 

Tolle Geschichten also, in einfacher Sprache!

Die Tigerbande gibt es günstig im 3er-Set, und natürlich auch einzeln. Das ist was für Eltern, für Schulen …!

Hier geht’s zum 3er Set, zu Band 1, Band 2 und Band 3. Und hier kann man bereits online drin blättern – in Band 1, Band 2 sowie in Band 3.

Erstellt am 26. März 2018 von

Am 21. April 2018 eröffnet in Burg (bei Magdeburg) die Landesgartenschau. Im Rahmen eines ökumenischen Projektes engagieren sich dort auch verschiedene Kirchen – mit einem eigenen Kirchen-Pavillon an den Ihlegärten.

Dazu haben sie gemeinsam eine Mini-Bibel auf den Weg gebracht, die den Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau Appetit machen soll:

 

 

„Aus der Quelle erfrischt“ lautet das Motto der ökumenischen Aktion, und so soll der Bibel-Auszug (enthalten sind das Lukas-Evangelium sowie die Apostelgeschichte) zeigen, dass die Bibel eine erfrischende Kraftquelle fürs Leben sein kann.

 

Der biblische Texte wird dabei ergänzt von den Gedanken von Christen aus der Region zu ihren jeweiligen Lieblings-Bibelstellen.

 

Eine tolle Idee, wie wir finden – nicht nur, weil wir dieses Buchprojekt in den vergangenen Monaten in unserem Dienstleistungsverlag Edition Wortschatz begleiten durften.

Hier geht’s zur Website der Landesgartenschau, hier zum Projekt der Kirchen.

Erstellt am 8. März 2018 von

Wenn’s nur immer so leicht wäre: Sobald es uns gelingt, unser Gegenüber, eine Situation oder auch ein bestimmtes Thema mit anderen Augen zu betrachten, sieht die Welt gleich ganz anders aus. Diese Tatsache hilft uns immerhin, dass wir nicht vergessen, dass unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Horizont ziemlich … beschränkt sind.

 

 

 

In wenigen Tagen erscheint nun ein Buch, in dem es darum geht, Jesus Christus und den Kern des christlichen Glaubens nicht nur durch die gewohnte (und vielleicht ein wenig trüb gewordene?) Brille zu sehen, sondern sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben:

Neben unserer individuellen Persönlichkeit bestimmt ja auch unsere kulturelle Prägung unsere Identität, unser Weltbild und unsere Ethik – und somit auch unser Verständnis der guten Nachricht von Jesus Christus. Während Christen im Westen traditionell eher die Erlösung von Schuld betonen, sehnen sich die Menschen vieler anderer Kulturen rund um die Welt eher nach Ehre, um Schande abzuwenden, und nach Macht, um ihre Angst zu überwinden.

Hier ein kleiner Einblick in die unterschiedlichen kulturellen Prägungen (im Buch auf S. 35):

 

 

Die befreiende Botschaft von Jesus gilt allen und umfasst viel mehr, als wir erkennen. Tatsächlich geht die Bibel einfühlsam auf die Bedürfnisse aller drei „Kulturtypen“ ein. Sie zeigt uns, wie wir Menschen durch Gottes Gnade von Scham, Angst und nicht zuletzt auch von unserer Schuld geheilt werden können.

Der Missionswissenschaftler Jayson Georges hilft uns mit diesem Standardwerk, das Evangelium mit anderen Augen zu sehen – und es Menschen anderer Kulturen oder auch Generationen zu eröffnen.

 

Jayson Georges

Mit anderen Augen – Perspektiven des Evangeliums für Scham-, Schuld- und Angstkulturen

 

Bei der Veröffentlichung dieses Buches haben wir mit DMG interpersonal e.V., Sinsheim, Orientierung: M e.V., Dortmund, und dem Arbeitskreis Migration und Integration der Deutschen Evangelischen Allianz (AMIN), Bad Blankenburg, zusammengearbeitet. Vielen Dank!

Erstellt am 20. Februar 2018 von

Warum wird ein über zweitausend Jahre altes griechisches Drama in heutigen Gymnasien gelesen und auf deutschen Bühnen vermehrt aufgeführt? Was macht die Dichtung eines Sophokles zu Macht und Machtmissbrauch so brandaktuell?

Damit hat sich Wolfgang Kubik in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder beschäftigt. In diesen Tagen nun erscheint sein Buch Antigone – Hingabe und Machtmissbrauch in der Tragödie des Sophokles:

 

Sophokles lebte und dichtete in einer Zeit des Niedergangs der Athenischen Demokratie. Die hergebrachte Religion hat ihre prägende Kraft verloren. Das Wettrüsten zwischen der Seemacht Athen und der Landmacht Sparta steuert zu auf einen kritischen „Point of no return“.

Geradezu prophetisch hat Sophokles die verhängnisvollen Folgen eines Kampfes um Macht um jeden Preis zur Darstellung gebracht.

Es ist eine junge Frau, deren Widerstand und Hingabe bis zum Äußersten geht. Was ihr heilig ist, ist es auch heute!

 

 

 

Wolfgang Kubik ist promovierter Theologe, war Dozent am Missionsseminar Hermannsburg und Landeskirchenrat in Bückeburg.

Sein Weggefährte Reinhard Deichgräber schreibt zu dieser Neuerscheinung:

 

„Normalerweise sind es zwei je ganz eigene Welten: Wer als Theologe für das Christentum spricht, weiß meistens über die griechische Antike und ihre Literatur wenig zu sagen. Und umgekehrt: Wer als Altphilologe die griechische Antike erforscht, lässt das Christentum sozusagen links liegen.

Und was verbindet die beiden unterschiedlichen Geisteshaltungen miteinander? Beide weisen vielfältige Bezüge zu den Problemen der europäisch-amerikanischen Gegenwartskultur auf: Verfall der überlieferten Religion; Verfall der die Gemeinschaft bestimmenden Verbindlichkeiten; vielfältige Arten von Machtmissbrauch; Relativierung überkommener Wertvorstellungen; Konflikte, die da entstehen, wo das Heilige, wo der Heilige sich plötzlich einem Menschen sehr persönlich offenbart und ihn fordert. Wo Letzteres geschieht, sieht sich ein Mensch zu einem Verhalten gezwungen, das die Selbstverständlichkeiten einer Kultur auf den Kopf stellt.

Am Beispiel Antigones zeigt Wolfgang Kubik, wie unterschiedliche Betroffene einen solchen Konflikt erleben: Wenn jemand Heiliges heilig halten muss; wenn ein König nur im Sinn hat, was dem Erhalt seiner Macht dient; wenn überall Maßlosigkeit einkehrt; wenn Menschen für alles Verständnis aufbringen, sich aber für nichts und niemanden entscheiden können – um solche und ähnliche Fragen geht es in der Tragödie Antigone.

Dem Buch liegen vielfältige persönliche Erfahrungen des Autors zugrunde: Schulzeit im humanistischen Gymnasium; Studium der Theologie; verschiedene Tätigkeiten als theologischer Lehrer; als Landeskirchenrat; Ferienseminare, in denen er den Stoff der Antigone mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen erarbeitete; Gründung und Leitung einer christlichen Wohn- und Lebensgemeinschaft.“

 

Hier (und in jeder Buchhandlung) kann man das Buch – das sich übrigens hervorragend für den Unterricht sowie die kirchliche Erwachsenenbildung eignet – bestellen!

Erstellt am 5. Februar 2018 von

Das biblische Buch Rut (oder Ruth) steht im Fokus des Buches Heimat finden – Impulse aus dem Buch Rut von Ulrich Müller, das kürzlich erschienen ist. Dieser faszinierende Abschnitt des Alten Testaments, so Müller, erzählt konkret und anschaulich vom Suchen und Finden der Heimat. Doch:

Es kann wie nur wenige andere biblische Texte unter ganz verschiedenen Blickrichtungen gelesen werden, da es Anregungen und Impulse zu völlig unterschiedlichen Fragestellungen enthält (etwa zum Verhältnis von Frau und Mann, Armen und Reichen, Alten und Jungen, Einheimischen und Fremden – aber auch zum Verhältnis von Gottes Handeln und menschlicher Eigenverantwortung).

 

Das weckt mein Interesse, noch mal genauer hinzuschauen bzw. mich neu mit diesem Buch der Bibel zu beschäftigen.

 

 

Und dazu lädt auch der Bibelpodcast bibletunes ein, nämlich im Aktionszeitraum ab Montag, 12. Februar 2018.

bibletunes-Gründer Detlef Kühlein (im Bild unten) liest und erklärt dann selbst die bewegende Geschichte jener Frau, die ihre Heimat zunächst verlässt …

 

 

 

bibletunes ist ein deutschsprachiger, kostenloser Bibelpodcast zu verschiedenen Büchern und Themen der Bibel. Die bibletunes dauern 5-10 Minuten und werden täglich von über 15.000 Menschen in 84 Ländern gehört.

 

Hier geht’s direkt zu den Ruth-bibletunes …

Erstellt am 25. Januar 2018 von

Seit 2007 findet auf Initiative der Vereinten Nationen jährlich am 2. April der internationale Welt-Autismus-Tag statt – eine wunderbare Gelegenheit, in der Öffentlichkeit auf dieses Thema hinzuweisen.

Im Neufeld Verlag geht es in bisher zwei Büchern explizit um Autismus:

Die Geschichte, die Dagmar Eiken-Lüchau in ihrem Kinderbuch Mia – meine ganz besondere Freundin erzählt, hilft, das Verhalten und die Gefühle von autistischen Kindern besser zu verstehen (wunderbar illustriert von Tanja Husmann.

 

Und Doro May erzählt in ihrem Buch Das Leben ist schön, von einfach war nicht die Rede – Meine besondere Tochter ist erwachsen vom Leben im Wohnheim, von stressigen Arztterminen und überraschenden Glücksmomenten.

 

Anlässlich des Welt-Autismus-Tages bieten wir nun auch Lesezeichen sowie ein Faltblatt „Was ist eigentlich Autismus?“ an. Hier das Lesezeichen:

 

 

 

In dem Faltblatt ist der wunderbare Text von Dagmar Eiken-Lüchau abgedruckt, den sie für den Anhang ihres Buches (siehe oben …) verfasst hat. Es umfasst vier Seiten im Format DIN A5 und ist auf wertigem Papier gedruckt:

 

 

 

Lesezeichen und Faltblatt gibt es gratis und kann man formlos oder mit diesem Bestellformular bei uns ordern  (gegen Versandkosten):

Neufeld Verlag, Sauerbruchstr. 16, D-27478 Cuxhaven, Telefon 0 47 23/5 05 72 60, Telefax 0 47 23/5 05 72 63, E-Mail info@neufeld-verlag.de

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.