Kategorie: Neuerscheinungen

 

Erstellt am 28. Mai 2020 von

Niemand sehnt sich nach Krisen oder Konflikten. Und allzu oft haben wir das Gefühl, dass Krisen uns den Boden unter den Füßen wegziehen; dass Konflikte uns schier zerreißen und wir völlig die Kontrolle verlieren – über die Situation, über unsere Beziehungen, über unsere eigenen Gefühle und unser Verhalten.

Kann ich lernen, mich trotz allem konstruktiv in Krisen und Konflikten zu verhalten? Wie können meine Beziehungen konfliktfester werden?

 

Selbstführung in stürmischen Zeiten – Wie wir krisenfester und konfliktfähiger werden lautet der Titel des Buches von Frieder Boller, das diese Tage erscheint und genau diese Fragen aufgreift.

Hier erklärt er in 11 Minuten (dem ersten von mehreren Video-Talks zu den Themen dieses Buches), worum es geht.

 

 

Thomas Härry, Autor (Von der Kunst, sich selbst zu führen und Von der Kunst des reifen Handelns), Berater von Führungskräften und Dozent am TDS Aarau, schreibt in seinem Vorwort:

 

… In Familien, Teams, Kirchgemeinden, Organisationen, ja, in ganzen Staaten kann es vorkommen, dass sich die Anspannung und Furcht Einzelner auf ihre Mitmenschen überträgt. Verunsicherte Menschen suchen ein Ventil.

In der Hoffnung, sich selbst Erleichterung zu verschaffen, suchen sie Verbündete, die ihre Bedenken teilen. Doch wer seine Angst weiterträgt, halbiert sie nicht, er verdoppelt sie. Das gilt besonders dann, wenn sich sein Umfeld davon anstecken lässt. So können innert kurzer Zeit Beziehungssysteme in einen Zustand furchtsamer Erregung geraten ….

Die Folge sind unüberlegte, von unnötiger Hektik und Angst geprägte Verhaltensmuster. Ganze Organisationen können im daraus resultierenden Gewirr aus Mobbing, Sofortkündigungen, Aufständen, Kungeleien, Verleumdungen, eskalierenden Konflikten, Strafaktionen und Machtgebaren destabilisiert werden und sich selbst schachmatt setzen.

 

 

Das Beste, was wir Menschen angesichts entfesselter Dynamiken tun können, ist, uns selbst zu führen.

Was das heißt, begann ich vor rund zwanzig Jahren zu verstehen, als ich Leiter einer größeren Kirche wurde. In den Jahren zuvor hatte diese Gemeinde einige Krisen erlebt. Schon bald war ich als Pfarrer mit mancher Unsicherheit konfrontiert, die ihre Wurzeln in der Vergangenheit hatte, aber in die Gegenwart nachwirkte. Ich suchte nach Wegen, wie ich damit (und mit einigen meiner Führungsfehler darin) besser umgehen konnte.

Ich begann zu verstehen, dass der Schlüssel guten Leitens primär in meinem eigenen Verhalten lag. Ich kam immer dort nicht vom Fleck, wo ich von anderen erwartete oder gar forderte, dass sie dieses oder jenes tun oder nicht tun sollten. Und so suchte ich nach der rechten Haltung für mich selbst. Eines Tages begegnete ich dem folgenden Zitat des Managementvordenkers Peter Drucker: „Die meisten Führungskräfte werden sich in ihrem ganzen Leben nicht bewusst, dass sie nur eine Person zu führen haben, nämlich sich selbst.“

Dieser Satz öffnete mir eine Türe. Er gab mir die passende Bezeichnung für das, was ich mehr und mehr als meine Aufgabe verstand: Es geht darum, dass ich mich selbst führe. Gute Führung ist nichts anderes als die Frucht guter Selbstführung. …

 

 

Einige Zeit später besuchte ich eine vom Institut Compax für Konflikttransformation angebotene Weiterbildung auf dem Bienenberg im schweizerischen Liestal. Auch hier ging es um diese entscheidende Frage: Wie führt eine Führungskraft sich selbst inmitten des angespannten Beziehungssystems einer Organisation? Was kann sie dazu beitragen, damit sie angesichts einer sich abzeichnenden Büffelpanik nicht mitgerissen wird – und auch selbst keine verursacht? Dabei lernte ich Frieder Boller, den Autor dieses Buches, und die anderen Mitarbeitenden des Instituts Compax kennen und schätzen.

 

Hier können Sie im Buch blättern.

Wenn Sie dieses Buch selbst als Kursmaterial verwenden möchten, finden Sie im Anhang einen Gesprächsleitfaden für ein erstes Treffen. (Die Zugangsdaten für ergänzendes Material sowie kurze Videos zu jedem Kapitel erhalten Sie mit dem Buch.)

Hier finden Sie weitere Informationen und können es direkt bestellen.

(Abbildungen: Andrey Polivanov; Aleksandrs Muiznieks/Shutterstock.com)

 

Erstellt am 15. April 2020 von

Lustige, spannende und unterhaltsame Geschichten in einfacher Sprache: für Jugendliche und Erwachsene mit Lernschwierigkeiten, über Themen aus ihrer Lebenswelt – das ist die Tigerbande, von der es bisher sechs Bände (in zwei günstigen Sets: Band 1-3 und Band 4-6) gibt.

 

Nun hat Nina Skauge, die Erfinderin der Tigerbande, aus aktuellem Anlass eine neue Serie geschrieben, um die ungewöhnliche Situation rund um die Corona-Pandemie zu erklären: illustrierte Geschichten, die man sich jetzt sogar digital vorlesen lassen kann!

Ein herzliches Dankeschön für die blitzschnelle Übersetzung, Konzeption, Bearbeitung geht an Cora Halder, Andrea Halder, Judith Halder sowie Wolfgang Halder – und an den Sprecher Michael Aue!

 

Den ersten Teil kann man sich hier gratis herunterladen.

 

Den dritten Teil kann man sich hier gratis herunterladen.

 

 

Den vierten und letzten Teil kann man sich hier gratis herunterladen.

 

 

Arbeitsblätter zu jedem einzelnen (gedruckten) Band kann man prima für den Unterricht, den Berufsbildungsbereich etc. nutzen – und zum Beispiel jetzt gerade, während man viel zuhause sein muss!

Hier können Sie sich bequem alle sechs Arbeitsblätter gratis herunterladen:

Arbeitsblatt zu Band 1: Die Tigerbande

Arbeitsblatt zu Band 2: Tommy zieht aus

Arbeitsblatt zu Band 3: Olle will selbst bestimmen

Arbeitsblatt zu Band 4: Tommy wünscht sich eine Freundin

Arbeitsblatt zu Band 5: Die Tigerbande feiert ein Fest

Arbeitsblatt zu Band 6: Maren und Tommy haben Liebeskummer

 

Viel Freude damit!

Erstellt am 8. April 2020 von

Der Angst etwas entgegensetzen – gerade angesichts der Corona-Krise

Dass wir Angst empfinden, ist ein Geschenk Gottes. Denn sie bewahrt uns vor Gefahren und lässt uns handeln.

Doch Angst kann unser Leben auch bestimmen: Wir machen uns Sorgen über die Zukunft, in Zeiten von Corona sicherlich in besonderer Weise über unsere Gesundheit und im Blick auf das Gesundheitswesen überhaupt – wir haben Angst vor der Überlastung von Ärzten und des Pflegepersonals, denken an die begrenzten Kapazitäten von Krankenhäusern. Und an die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Wenn solche negativen Gedanken in uns kreisen, können sie uns die Freude rauben. Sie halten uns davon ab, zuversichtlich zu leben.


In seinem neuen Buch Gegen die Angst – 31 Lektionen der Hoffnung für unsichere Zeiten zeigt der Pastor und Bestseller-Autor Adam Hamilton, wie biblische Geschichten uns Frieden, Mut und Hoffnung schenken.

Anhand von 31 Geschichten aus der Bibel schildert er, wie Menschen auch in schwierigen Lagen Hoffnung in Gott fanden. Einen Monat lang entfaltet er für jeden Tag eine neue Lektion und zeigt anschaulich, wie die Liebe Gottes und seine Erlösung uns Kraft geben können für unseren eigenen täglichen Kampf.

Adam Hamilton, Gegen die Angst – 31 Lektionen der Hoffnung für unsichere Zeiten. Aus dem amerikanischen Englisch von Eva Weyandt. 147 S., gebunden, Bestell-Nr. 590.163, ISBN 978-3-86256-163-6, Neufeld Verlag, Cuxhaven, je € [D] 12,90

Empfohlene Mengenpreise für Endabnehmer: ab 10 Ex. je € [D] 12,00 / ab 25 Ex. je € [D] 11,00 / ab 50 Ex. je € [D] 10,00

Blättern Sie hier in einer Leseprobe zum Buch!

Stimmen zu diesem Buch:

Dieses Buch kommt genau richtig! Es ist ein gehaltvolles, tiefgründiges Kraftpaket gegen alles, was uns erschüttert und verunsichert. Es bietet in der Bibel verankerten Zuspruch für Zweifler, sich Sorgende und andere Strauchelnde. Beste Medizin für Zeiten, in denen alles wankt und unser Herz erschrickt. Meine Empfehlung: zugreifen und sich von Hoffnung anstecken lassen!

Thomas Härry

Angst haben ist menschlich, in Angst zu leben ist zerstörerisch. In 31 kurzen Beiträgen wirft Adam Hamilton einen Blick auf verschiedene Lebenssituationen, in denen die Angst uns bedrängt und manchmal gänzlich gefangen nimmt. Einfühlsam und behutsam führt er die Leser heraus aus dem Irrgarten der Gefühle und hinein in befreiende Begegnungen mit Jesus Christus. Seine 31 Lektionen helfen, die Gedanken neu zu ordnen, und machen Mut, neu in die Freiheit aufzubrechen. Ein belebendes und heilendes Buch, das viel von der Schönheit des Evangeliums deutlich werden lässt.

Stefan Kraft (Superintendent der Evangelisch-methodistischen Kirche im Distrikt Essen)

 

Adam Hamilton schreibt ermutigend und praktisch, lebensnah und biblisch fundiert. Wer sich von 31 biblischen Beispielen mitnehmen lässt, erfährt mehr als nur einen Impuls für den Alltag.  Es entsteht ein Fundament, das in unsicheren Zeiten trägt und prägt. Wir empfehlen einzelnen, Gruppen und Gemeinden, sich mit voller Überzeugung aufzumachen „gegen die Angst“. Marc Nussbaumer und Eberhard Schilling (Pastoren, Gemeindeberater und Coaches)

Marc Nussbaumer und Eberhard Schilling (Pastoren, Gemeindeberater und Coaches)

Die Angst; ungeliebter Dauergast, der sich in ganz unterschiedlicher Gestalt in unseren Leben einnistet. Weil wir sie so einfach nicht loswerden, ist es eine der großen Herausforderung unserer Existenz, in eine Haltung zu finden, die angstfrei mit der Angst zu leben weiß. Adam Hamilton gelingt genau dies: meisterhaft zeigt er anhand biblischer Geschichten auf, dass das Mittel gegen die Angst der richtige Umgang mit der Angst ist. Dabei bleibt er stets theologisch fundiert und sprachlich verständlich. Dass er sich getraut, aus seiner eigenen persönlichen und seelsorgerischen Erfahrung Beispiele anzuführen, macht das Buch zu einem tiefsinnigen Lesegenuss erster Güte. Das Buch bekommt meine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Markus Giger (Pfarrer und theologischer Leiter der Streetchurch, Zürich)

Angst ist die große Diebin. Sie raubt uns unseren Frieden. Still und heimlich entzieht sie uns einen Moment der Gegenwart nach dem anderen, ohne dass wir es überhaupt merken. Adam Hamilton liefert mit diesem Buch eine kundige und glaubensvolle Orientierungshilfe, wie wir die Hoheit über unsere Gedanken und unser Leben zurückgewinnen.

John Ortberg 

Adam Hamilton versorgt uns mit praktischer Weisheit aus der Bibel, ergänzt durch Erkenntnisse aus der Psychologie und Neurowissenschaft sowie durch seine Erfahrung als Pastor. Ich konnte beim Lesen fast spüren, wie mein Blutdruck sank.

Philip Yancey

Praktische Anregungen, wie Sie dieses inspirierende und Mut machende Buch in Kirchen, Gemeinden und darüber hinaus nutzen können (wie das bereits über 30 Gemeinden tun), finden Sie online auf gegendieangst.net.

Pilotprojekte stellen hier kostenlos Konzepte und Materialien zur Verfügung: 

  • Material für Werbung, Einladung und Grafik
  • Kleingruppen-Arbeitshefte für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
  • Gottesdienst- und Predigtentwürfe
  • Impulse zur persönlichen Vertiefung
  • weitere Ideen zur Umsetzung auf Gruppen- und Gemeindeebene

 

Hier können Sie das Buch direkt in unserem Shop bestellen (für Kunden aus Deutschland und Österreich // für Kunden aus der Schweiz). Selbstverständlich ist es auch überall im Buchhandel erhältlich.

Adam Hamilton, Jahrgang 1964, ist Pastor der Church of the Resurrection, einer Evangelisch-methodistischen Kirche in Leawood, Kansas. Diese wachsende Gemeinde – die größte methodistische Gemeinde in den USA – gilt als eine der einflussreichsten Kirchen in den USA.

Hamilton war u. a. Redner beim Leadership Summit der Willow Creek Community Church in Chicago. Er ist Autor von 25 Büchern, darunter 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte.

Er ist seit 30 Jahren verheiratet mit LaVon, die beiden haben zwei erwachsene Töchter.

Erstellt am 19. März 2020 von

Dieses Zitat des anglikanischen Erzbischofs Justin Welby gefällt mir:

Woher ich das habe? Steht im druckfrischen Buch Mehr! Warum es sich lohnt, Jesus zu folgen aus der Feder von Friedemann Büttel.

Friedemann Büttel ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, und sein Herz schlägt dafür, dass die Jesus-Nachfolge wiederentdeckt wird.

Als Verlag lieben wir besonders solche Bücher, die eng mit der Lebensberufung unserer Autorinnen und Autoren verwoben sind. Das hier ist wieder mal so ein Fall – der rote Faden, der sich durch Studium und Dienst Friedemann Büttels zieht, lässt sich so zusammenfassen:

Was können wir dafür tun, dass das neue Leben, das Gott uns in Christus geschenkt hat, im eigenen Leben und im Leben unserer Gemeinden Gestalt gewinnt?

Autor Friedemann Büttel, Schulpfarrer in Weißenburg in Bayern

In diesem Buch, an dem der Autor seit mehreren Jahren gearbeitet hat, lädt er leidenschaftlich dazu ein, dass

Menschen sich vertrauensvoll an Jesus Christus binden und ihm als seine Schüler folgen, um ihm ähnlich zu werden.

Und mit diesem Anliegen ist er im Neufeld Verlag natürlich wunderbar aufgehoben, denn dafür schlägt auch unser Herz!

Für die Vertiefung der Inhalte in einer Kleingruppe und in Leitungskreisen hat der Autor zudem viele Anregungen zur Vertiefung und Umsetzung zusammengestellt, die man sich hier gratis herunterladen kann.

Hier geht’s zu einer Leseprobe, hier kann man das Buch direkt bestellen.

Friedemann Büttel, Mehr! Warum es sich lohnt, Jesus zu folgen, Geleitwort von Peter Zimmerling, ISBN 978-3-86256-158-2, Neufeld Verlag, März 2020. Empfohlene Mengenpreise für Endabnehmer!

Erstellt am 3. März 2020 von

Lustige, spannende und unterhaltsame Geschichten in einfacher Sprache: für Jugendliche und Erwachsene mit Lernschwierigkeiten, über Themen aus ihrer Lebenswelt – das ist die Tigerbande, von der es bisher sechs Bände (in zwei günstigen Sets) gibt.

Cora Halder hat die Geschichten für uns aus dem Norwegischen übersetzt, und seit kurzem gibt es nun auch Arbeitsblätter zu jedem einzelnen Band.

Die kann man prima für den Unterricht, den Berufsbildungsbereich etc. nutzen.

Hier können Sie sich jetzt bequem alle sechs Arbeitsblätter gratis herunterladen:

Arbeitsblatt zu Band 1: Die Tigerbande

Arbeitsblatt zu Band 2: Tommy zieht aus

Arbeitsblatt zu Band 3: Olle will selbst bestimmen

Arbeitsblatt zu Band 4: Tommy wünscht sich eine Freundin

Arbeitsblatt zu Band 5: Die Tigerbande feiert ein Fest

Arbeitsblatt zu Band 6: Maren und Tommy haben Liebeskummer

Viel Freude damit!

Erstellt am 19. Februar 2020 von

Wenn ein Buch längere Zeit vergriffen war, macht es besonders Freude, eine Neuauflage zu drucken. Finde ich.

Dabei schätzen wir uns als Verlag ohnehin glücklich, eine äußerst lebendige „Backlist“ im Gepäck zu haben. (Unter „Backlist“ verstehen wir die Titel, die nicht soeben neu erschienen sind.) Viele unserer Bücher verkaufen sich über Jahre, was uns darin bestätigt, uns für bleibende Inhalte stark zu machen.

In wenigen Wochen erscheint nun die zweite Auflage von Roland Hardmeiers Buch Kirche ist Mission – Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis.

Dieses Buch erschien erstmals im März 2009 und ist Band 2 der Edition IGW. Im selben Jahr wurde es prompt mit einem Preis ausgezeichnet, weil die „umfassende missiologische Darstellung überzeugt“ hat. Und es gab anerkennende Rezensionen wie Leserstimmen (einige davon haben wir in unserem Webshop zusammengestellt), bis hin zur Aussage:

„Mir ist keine Alternative zu diesem Buch in deutscher Sprache bekannt.“

Immer wieder haben Kunden nach diesem Buch gefragt, und auch wenn es als E-Book erhältlich ist, halten viele Leser doch lieber ein gedrucktes Buch in der Hand (mir selbst geht es übrigens genau so). Wenn dann ein Exemplar der ersten Auflage antiquarisch für 4.990,- angeboten wird, gibt es womöglich doch ganz gute Gründe für einen Nachdruck.

Herzlichen Glückwunsch also an den fleißigen und produktiven Autor Roland Hardmeier!

Bereits im letzten Jahr haben wir auch den ersten Band der Edition IGW, Peter Müllers Studie Columbans Revolution – Wie irische Mönche Mitteleuropa mit dem Evangelium erreichten – und was wir von ihnen lernen können neu aufgelegt.

Erstellt am 21. Januar 2020 von

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzen das, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Weil uns genau das am Herzen liegt, bieten wir Ihnen als Verlag auch 2020 wieder günstige Artikel zu Selbstkosten an, um Sie bei Ihrem Einsatz zu unterstützen. Damit können Sie:

  • bei Aktionen in Einkaufszentren, Buchhandlungen, in Fußgängerzonen … verteilen
  • in Kindergärten und Schulen, in Kirchen und Gemeinden … weitergeben
  • in Arztpraxen und Kliniken … auslegen
  • Paketen … beilegen
  • zum Beispiel als Unternehmen Ihren Kunden …
  • schenken

Dass diese charmanten Mutmach-Artikel gerne auch ganz unabhängig von unserem Thema Down-Syndrom von Schulpsychologen oder bei Familiengottesdiensten oder als Dankeschön für ehrenamtlich Engagierte weitergegeben werden, stört uns dabei ganz und gar nicht. Ermutigung tut schließlich uns allen gut!

Hier können Sie sich ein Bestellformular für die unten abgebildeten Give-Aways herunterladen (natürlich muss das dann nicht an uns gefaxt werden, man kann es auch fotografieren und uns mailen oder ganz einfach formlos bestellen).

„Nicht vergessen: Du bist spitze!“ Das steht auf den Textmarkern, die wir dieses Jahr für Sie ausgesucht haben. Wir finden nämlich, jeder kann so eine kleine Portion Ermutigung gut gebrauchen. Und das ist eine Botschaft, die man außerdem durchaus in leuchtenden Farben unterstreichen darf.

(Update: Inzwischen sind die Textmarker leider ausverkauft!)

Dazu gibt es gratis Postkarten, die man ergänzend verschenken kann:

„Für eine bunte Welt!“ Das steht auf der Packung der Qualitäts-Blumensamen, die wir weiterhin (solange der Vorrat reicht) anbieten: eine bunte Sommerblumenmischung!

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen beim nächsten Welt-Down-Syndrom-Tag! Bitte bestellen Sie all diese Artikel direkt bei uns im Verlag:

Neufeld Verlag, Sauerbruchstr. 16, 27478 Cuxhaven, Telefon 0 47 23/5 05 72 60, Telefax 0 47 23/5 05 72 63, E-Mail info@neufeld-verlag.de

Buchhandlungen bieten wir wieder ein speziell zusammengestelltes Paket zum Welt-Down-Syndrom-Tag sowie ein weiteres Paket zum Aktionstag der Aktion Mensch (5. Mai) mit interessanten Konditionen an!

Erstellt am 20. Januar 2020 von

Er war Missionar in Sambia und Simbabwe, und dabei tauchten rasch Fragen zum Verhältnis von Glaube und Kultur auf: Will ich eigentlich meine Kultur weitergeben oder das Evangelium?

Im Zweifelsfall auf der Seite der einheimischen Christen, geriet Glenn Schwartz immer mehr in Konflikt mit seiner Missionsleitung. Schließlich kehrte Familie Schwartz zurück in die USA, er setzte sein Studium an der Schule für Weltmission am Fuller Theological Seminary in Pasadena, Kalifornien, fort.

Die Impulse der Gemeindewachstumsbewegung dort waren Ermutigung und Bestätigung für Glenn Schwartz: Nein, du bist nicht verrückt, sondern du stellst die richtigen Fragen! Sie bestärkten ihn darin, den kolonialistisch geprägten Missionsansatz noch radikaler in Frage zu stellen.

Schwartz blieb u. a. als Assistent des Dekans dort und arbeitete für Koryphäen wie Donald A. McGavran, Alan R. Tippett, Ralph Winter, C. Peter Wagner, Charles H. Kraft oder J. Edwin Orr. Auch die Begegnungen mit hunderten Missionaren und Gemeindeleitern aus aller Welt erweiterten seinen Horizont.

Auf der Basis seiner jahrelangen Erfahrung und Forschung zu interkultureller Mission sowie Fragen von Abhängigkeit und Eigenständigkeit – und der ehrlichen Reflexion seines eigenen Lebensweges (den man hier ausführlich nachlesen kann) – hat Glenn Schwartz schließlich sein Buch Wenn Nächstenliebe klein macht – Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden verfasst.

Neben der US-amerikanischen Originalausgabe (die mit über 400 Seiten noch umfangreicher ist) ist es inzwischen auch auf Russisch, Spanisch und Französisch erschienen.

Schwartz ist überzeugt: Wenn wir für andere tun, was sie selbst können und auch sollten, entstehen ungesunde Abhängigkeiten. Und so beschreibt er anhand von vielen Beispielen, wie Wege zu gesunder Eigenständigkeit in der interkulturellen Zusammenarbeit aussehen können – damit Verantwortung, Selbstvertrauen und Eigentümerschaft vor Ort wachsen.

Wer glaubt, dieses Buch sei lediglich ein Fachbuch für Missionare und Missionsgesellschaften, könnte sich allerdings täuschen: Die biblischen und soziologischen Grundlagen, die der Autor gut verständlich vermittelt, sind für alle herausfordernd, die sich (hinter)fragen, wie Christen verantwortlich mit Geld umgehen und angemessen miteinander kooperieren können.

Unser Lektor Dr. Thomas Baumann meint:

„Wenn Nächstenliebe klein macht ist ein spannendes und aktuelles Buch, das auf jahrzehntelanger Erfahrung des Autors als Afrikamissionar und einer sehr breiten und intensiven Beschäftigung mit dem Thema Abhängigkeit und Bevormundung einheimischer Gemeinden von Kirchen, Missionswerken und Geldgebern „aus dem Westen“ basiert. Es enthält eine Fülle wertvoller Informationen, Anregungen und Gedankenanstöße.

Vor allem gefällt mir die demütige Haltung des Autors und sein überall spürbares Bestreben, die Missionskirchen ernst zu nehmen.“

Glenn J. Schwartz

Wenn Nächstenliebe klein macht

Finanzielle Abhängigkeit in Mission und Gemeinde überwinden

Aus dem Englischen von Anna-Lena Matthias

300 Seiten, Paperback

€ [D] 19,90 • € [A] 20,50 • CHF 30,60

Bestell-Nr. 590 157, ISBN 978-3-86256-157-5

Neufeld Verlag, Cuxhaven 2020

Hier gibt es eine Leseprobe und hier kann man das Buch direkt bestellen.


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Erstellt am 1. Oktober 2019 von

Als Unternehmerin führte sie jahrelang eine der traditionsreichsten Buchhandlungen Deutschlands: Die Buchhandlung Grau & Cie. in Hof war 1722 gegründet worden.

Als Bilanzbuchhalterin hat sie Steuerrecht und Rechnungswesen unterrichtet, Fachliteratur dazu verfasst.

Eine vielseitige Autorin: Sabine Dittrich (Foto: Anja Böttcher, Leupoldgsrün)

Dann aber setzte Sabine Dittrich sich hin und schrieb einen Roman: Erben des Schweigens.

Ein Unternehmer meint dazu:

„Mit Erben des Schweigens hat Sabine Dittrich ein wunderbares, einfühlsames Werk vorgelegt, das die schwierige Geschichte des deutsch-tschechischen Verhältnisses ehrlich beleuchtet. Eine Frau erlebt einen Bruch ihres Lebens, als sie die Geschichte ihrer Herkunft entdeckt. Dabei wird ihr langsam klar, dass dadurch auch ihre Zukunft nicht mehr so bleiben kann, wie sie sich das einmal vorgestellt hatte. … Meine Empfehlung als Kaufmann: Der Preis des Buches und die Lesezeit von drei Stunden machen sich in der Summe mehr als bezahlt – eine Chance, Gewinn zu machen.“ Dr. Wolfgang Frisch

Weitere Romane folgten, einer zum Beispiel über Thomas Müntzer, akribisch recherchiert und mit leichter Hand geschrieben.

Den Namen Přemysl Pitter hatte ich zuvor noch nie gehört – bis Sabine Dittrich uns mit der Geschichte dieses bemerkenswerten Tschechen bekannt machte, der im Mai 1945 jüdische Kinder aus Theresienstadt holte, die dort ihre Familien verloren hatten. Sie vertiefte sich in den Stoff und gab seine Lebenserinnerungen neu heraus (aktuell ist dieses Buch leider vergriffen).

Seit mehreren Jahren ist Sabine Dittrich nun schon nicht nur durchs deutschsprachige Europa mit Lesungen und Veranstaltungen unterwegs, sondern auch grenzüberschreitend zwischen Deutschland und Tschechien aktiv; baut Beziehungen und lebt Versöhnung. Und wurde kürzlich sogar in den tschechischen P.E.N. aufgenommen …

Ist es da ein Wunder, dass wir diese spannende Frau vor längerer Zeit gefragt haben, ob sie sich vorstellen könnte, für dieses Jahr ein Adventsbuch für unsere beliebte Serie zu schreiben?

Sie hat zugesagt, und inzwischen sind ihre 24 Seelenwärmer im Advent erschienen.

Herzliche Empfehlung für diese inspirierende Lektüre, jeden Tag ein paar stille Minuten mitten im Advent!

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Erstellt am 26. August 2019 von

Letztes Jahr sind die ersten drei Hefte der Tigerbande erschienen, spannende Geschichten in einfacher Sprache für Jugendliche und Erwachsene mit Lernschwierigkeiten. Das, was diese Reihe so einzigartig macht, sind dabei sicher die vertrauten Themen aus ihrer eigenen Lebenswelt.

In Kürze erscheint nun die zweite Staffel der Tigerbande – mit drei weiteren Heften, die es wieder günstig im Set (und dann auch noch zu Mengenpreisen – für Schulklassen, Leseklubs etc.) gibt.

Und das sagen die Leser der bisherigen Hefte:

„Wir haben Band 1 und 2 mit der ersten Berufsschulklasse (10. Schuljahr) behandelt und sind begeistert. Alle sind gespannt, wie die Geschichte weiter geht!“

Eine Förderschule

„Mein Sohn [14, mit Down-Syndrom] hat alle drei Bände verschlungen und möchte wissen, wie es mit den Fünfen weiter geht. Es gibt nichts Vergleichbares in einfacher Sprache.“

Eine Mutter

„Zu empfehlen für alle, die junge Leute mit Handicap beim Erwachsenwerden unterstützen wollen.“

Sozialcourage – Das Magazin für soziales Handeln

Wir freuen uns, dass wir diese witzig illustrierte Reihe in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Down-Syndrom InfoCenter (als Mitherausgeber) sowie der Bundesvereinigung Lebenshilfe fortsetzen können!

Hier geht’s zu Heft 4 („Tommy wünscht sich eine Freundin“), Heft 5 („Die Tigerbande feiert ein Fest“) und Heft 6 („Maren und Tommy haben Liebeskummer“) sowie direkt zum günstigen 3er-Set (Heft 4-6).

Und hier geht’s zu Heft 1 („Die Tigerbande“), Heft 2 („Tommy zieht aus“) und Heft 3 („Olle will selbst bestimmen“) sowie zum 3er-Set (Heft 1-3).

Die erste Staffel ist ja bereits lieferbar; die zweite Staffel wird in wenigen Wochen (Mitte bis Ende September 2019) erscheinen und kann in unserem Webshop schon jetzt vorbestellt werden.

Oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens …

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.