Der gewaltfreie Messias

Erstellt am 13. Juni 2014 von

Das Werk des amerikanischen mennonitischen Theologen John Howard Yoder (1927-1997) scheint immer stärker wahrgenommen zu werden. In der englischsprachigen Welt gehören seine Bücher bereits zu den wichtigsten des 20. Jahrhunderts. Jim Wallis schreibt: „John Yoder inspirierte eine ganze Generation von Christen, dem Weg Jesu in soziale Aktion und Friedensarbeit zu folgen.“

 

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In diesem Frühjahr ist die Dissertation von Joel Micha Driedger erschienen: Der gewaltfreie Messias – Einführung in Theologie und Ethik von John H. Yoder (EB-Verlag, Berlin). Der Verlag beschreibt das Buch wie folgt:

 

Für den nordamerikanischen Theologen John H. Yoder sind Kreuz und Auferstehung Jesu Christi politische Zeichen der anbrechenden Gottesherrschaft und begründen eine radikale Friedensethik.
In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts avancierte Yoder zu einem führenden Vertreter des christlichen Pazifismus in der Ökumene. Als Schüler Karl Barths lehrte er jahrzehntelang an der katholischen University of Notre Dame (Indiana).

Dieses Buch analysiert John H. Yoders erkenntnistheoretische Grundlagen, seine theologischen Begründungsmuster, ethische Konsequenzen und politische Perspektiven.

 

Driedger, Jahrgang 1983, ist seit April Pastor der Berliner Mennoniten-Gemeinde. Nach einem Freiwilligendienst in Brasilien studierte er Evangelische Theologie in Tübingen, Straßburg und Marburg und arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg.

Im Neufeld Verlag sind die beiden Yoder-Titel Die Politik des Leibes Christi. Als Gemeinde zeichenhaft leben sowie Die Politik Jesu (auch als E-Book erhältlich) erschienen.

In den letzten Jahren findet (erneut) eine verstärkte Auseinandersetzung um sexuelles Fehlverhalten Yoders statt.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.