Die christliche Sicht auf Energiefragen

Erstellt am 21. Oktober 2009 von

Eine christliche Sicht auf Energiefragen – ist das überhaupt möglich und sinnvoll? Ja, sagt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK). In einer Studie hat der SEK Leitgedanken für ein zukunftsfähiges Energiesystem formuliert. Hauptthese der SEK: Die „2000-Watt-Gesellschaft“.

Christliche Sicht schlägt Senkung des Energieverbrauchs um zwei Drittel vor

Die christliche Sicht zum Thema Energiepolitik der SEK sieht im ersten Moment dramatisch aus. Um zwei Drittel sollte jeder unserer Nachbarn in der Schweiz seinen jährlichen Energieverbrauch senken und sich somit an der „2000-Watt-Gesellschaft“ beteiligen. „Unsere Welt verbraucht jede Stunde ungefähr eine Million Tonnen Erdöl und weitere fossile Energien, spuckt Schadstoffe in die Atmosphäre, die unser Klima verändern, und lässt die Hälfte ihrer Bevölkerung in unmenschlichen Lebensbedingungen vegetieren“, schreibt Bertrand Piccard in seiner 180-seitigen Studie „Energieethik“.

Ziel der Studie ist ein verantwortungsvollerer Umgang mit den vorhandenen Rohstoffen der Erde und die Aufforderung zu einem ethischeren Handeln. Auch der Ethikbeauftragte der SEK unterstreicht die Aussage der Studie: „Energiepolitik muss sich an Grundwerten messen lassen, die zu verantwortungsbewussten Entscheidungen führen. Als Werte werden genannt: Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Freiheit (Entscheidungsfreiheit auch künftiger Generationen), Beteiligung und Frieden.“

Christliche Sicht auf Energiefragen soll für Nachhaltigkeit sorgen

Eine christliche Sicht kann natürlich nicht die Energieprobleme der Weltbevölkerung lösen und die Schweiz ist im Vergleich zu den großen Industrienationen wie den USA, China oder Indien eine recht kleine Nation, aber dennoch ermutigt das Beispiel der Nachbarn im Süden, dass die christliche Sicht auch in unser energiepolitisches Denken in Deutschland einfließen kann. Vielleicht auch unterstützt durch den Regierungswechsel.

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