Ein New Yorker Jude in Deutschland …

Erstellt am 3. Dezember 2014 von

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David Jaffin

„… und geh in ein Land, das ich dir zeigen will“

Autobiografische Anmerkungen

96 Seiten, Paperback, 13,5 x 21 cm

 

Diese Neuauflage der Autobiografie von Dr. David Jaffin erschien im Sommer in unserem Dienstleistungsverlag Edition Wortschatz. Jaffin ist Pfarrer im Ruhestand und lebt heute in Oberbayern. Und er ist weiterhin unglaublich produktiv: Täglich schreibt er 15 bis 20 englische Gedichte; der 33. Gedichtband Taking Leave ist soeben aus der Druckerei gekommen.

Hans Steinacker, langjähriger Wegbegleiter und sehr geschätzter ehemaliger Verlagsleiter des Aussaat Verlages und dann des Brendow Verlages, hat eine Rezension zu den neu aufgelegten Lebenserinnerungen David Jaffins verfasst:

 

Die Liste der veröffentlichten Bücher von David Jaffin ist beachtlich, namentlich die seiner englischsprachigen Titel. So ungewöhnlich wie seine umtriebige Schreib- und auch Vortragsaktivität ist sein Leben. Der quirlige Zeitgenosse verblüfft in jeder Weise. Als Junge jüdischer Eltern mit Wurzeln in Osteuropa ist er mit zwei Schwestern in dem heißen Schmelztiegel New York aufgewachsen. Dort wurde der Baseball-Amerikaner zum Dichter David, der nach dem Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und  Psychologie zum Dr. phil. promoviert wurde.

Jaffin hat nicht nur geografisch einen sehr weiten Weg zurückgelegt. Stationen waren nach seiner Bekehrung das Theologiestudium in Tübingen, das ihn als lutherischer Pfarrer mit bewusst pietistischer Prägung nach Württemberg führte.

Mit anschaulichem Humor gewährt er uns Einblick in seine Lebensphasen. Dabei kann es sich nicht versagen, immer wieder seine Ehefrau Rosemarie aus Bayern als den guten Engel seiner ungewöhnlichen Führung ins Gespräch zu bringen.

Was hätte er nicht noch alles zu erzählen, wenn er sich zu einer umfangreicheren Biografie hätte hinreißen lassen.

In seinen fast halbjährlich in Englisch erscheinenden Gedichtbänden verarbeitet er in expressionistischer Sprache alltägliche Impressionen. Der Sprachkünstler lyrischer Wortkaskaden, ebenfalls auch ein großer Liebhaber des Gottesvolks Israel, lässt uns an seiner kulturellen Begeisterung teilhaben. Ein Gemälde  von Carragio, ein Smetana-Quartett oder ein Roman von Dostojewski sind für ihn gute Gaben Gottes.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.