Heimowskis Mutmacher: Das Kreuz und das Herz

Erstellt am 22. August 2018 von

Meine Frau ist Schweizerin. Sie ist mir nach Ost-Thüringen gefolgt. Aber im Urlaub geht es in ihre Heimat. Und so besuchen wir jedes Jahr die Schwiegereltern in den Berner Alpen.

Eine traumhaft schöne Gegend. Wandern und Klettern stehen auf dem Programm. Und der obligatorische Staudamm im wilden Bergbach wird gebaut. Nebenbei sammeln wir Steine. Hier liegen tausende. Der Strom hat sie alle herabgetragen. Wir finden Steine in originellen Formen und Farben, manche mit einem schönen Muster darauf.

Abends vergleichen wir unsere Schätze. Heute habe ich einen handtellergroßen dunkelgrauen Schieferstein gefunden, in den in weißer Kreide ein rechtwinkliges Kreuz eingezeichnet ist.

 

 

 

Eine meiner Töchter zieht einen bläulichen Herzstein heraus, groß wie ein „Fünfliber“, ein Fünffrankenstück. Sie lehnt ihn an meinen Kreuzstein und lächelt mich an: „Mein Herz gehört zu Jesus.“

Wir lassen die Steine so liegen. Als die Kinder im Bett sind, komme ich alleine noch einmal zurück. Mache ein Foto, nehme mir etwas Zeit, um still zu werden und zu beten. Daraus wird ein kleines Gedicht:

 

Komm zur Ruhe, mein Herz
Werde still – in ihm

Spüre Gnade, mein Herz
Atme auf – durch ihn

Finde Frieden, mein Herz
Und geh hin – mit ihm

Uwe Heimowski


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.