Heimowskis Mutmacher: Eine Socke für Jesus

Erstellt am 13. Januar 2015 von

Über den Jahreswechsel besuchte ich Freunde in Amerika. Das ganze Haus war noch weihnachtlich geschmückt. Vor dem Kamin hingen Socken. In der amerikanischen Tradition bringt Santa Claus die Geschenke in der Heiligen Nacht durch den Schornstein und versteckt sie in den Socken.

Meine Freunde haben fünf Kinder und einen ganzen Schwung Enkelkinder, da reichte der Platz vor dem Kamin nicht aus. Die vielen Socken waren in der ganzen Wohnung verteilt. Jede einzelne war mit einem Namen bestickt: Rebekka, Daniel, Benjamin usw. Neugierig ging ich von Raum zu Raum und las die Beschriftungen.

 

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An einer der Wände hing eine besondere Socke. „Jesus“ war darauf zu lesen, und auf einer goldenen Plakette, die an der Socke befestigt war, stand ein Gedicht:

 

Hang a stocking for Jesus

and fill it with love,

do good deeds for others

to thank God above.

 

Sinngemäß: Häng eine Socke für Jesus auf und füll sie mit Liebe. Tu anderen Gutes, dann dankst du Gott.

 

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Man mag das für kitschig halten. Mir jedenfalls hat es gut gefallen. Immerhin haben wir an Weihnachten den Geburtstag von Jesus gefeiert. Und was könnte ich ihm besseres schenken als ein dankbares und liebendes Herz, das sich dem Nächsten zuwendet?

Uwe Heimowski


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.