Heimowskis Mutmacher: Seitenstechen

Erstellt am 20. Juli 2016 von

Dieses Jahr ist es soweit: die Jüngste kommt in die Schule. Natürlich teilen die Großen ihre Erfahrungen mit der Schwester. Vorfreude und Ängste. Und plötzlich verrät mein Sohn, dass er bei seiner Einschulung vor allem Angst vor dem Sportunterricht gehabt hätte. Ich bin etwas irritiert, denn er mochte Sport, vor allem Fußball.

„Warum hattest du Angst?“, frage ich. „Wegen dem Seitenstechen“, Florian grinst. „Einige Schulkinder hatten mir erzählt, sie hätten beim Rennen Seitenstechen bekommen. Ich habe mir das ausgemalt und dachte, die Lehrer laufen mit einem Spieß nebenher und stechen alle in die Seite, die nicht schnell genug laufen.“

Wir lachen herzlich. Das liegt ja auch schon mehr als zehn Jahre zurück. Aber welche Angst mag der kleine Kerl damals wirklich gehabt haben!

Die Bilder in unserem Kopf, nicht nur bei Kindern, entwickeln eine enorme Kraft, ob sie nun stimmen oder nicht. Sie können uns beflügeln – oder lähmen. Darum heißt es in den Zehn Geboten: „Du sollst dir kein Bild machen von Gott.“ Auch falsche Gottesbilder blockieren.

Gegen falsche Bilder hilft nur eine Begegnung mit der Realität. Die Erfahrungen der anderen erfragen und eigene Erfahrungen machen. Mein Sohn ist ein guter Schüler geworden, trotz „Seitenstechen“. Und die Kleinste freut sich schon auf die Schule, sie hat genug Gutes gehört.

Auch gegen falsche Gottesbilder hilft, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. In Jesus, soviel kann ich verraten, lässt Gott sich finden.

Uwe Heimowski

Hier erzählt Uwe Heimowski aus seinem bewegten Leben und wie er frei wurde von der Sucht nach Alkohol, Drogen und Glücksspiel.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

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