Menschen mit Behinderung in China

Erstellt am 22. Juli 2015 von

„Das freie Leben gewinnnen“ lautet die Überschrift einer Reportage in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift kontinente.

In Chi­na wur­den Men­schen mit Be­hin­de­run­gen lan­ge Zeit ver­steckt. Kin­der wur­den aus­ge­setzt und von den El­tern ver­sto­ßen, weil die­se über­for­dert wa­ren. Die Ein-Kind-Po­li­tik hat das Schick­sal von be­hin­der­ten Kin­dern ver­schärft. Nun wer­den Än­de­run­gen sicht­bar.

 

Nach offiziellen Angaben leben mehr als 80 Millionen Menschen mit Behinderungen in China (fast 1,4 Mrd Einwohner). Allerdings seien die Sozialsysteme darauf nicht eingerichtet. Die Kirchen engagierten sich verstärkt für Menschen mit Behinderungen, verfügten aber nicht in ausreichendem Maße über geschultes Persona und Ressourcen …

Uns tut ein Blick über den Tellerrand freilich immer gut. Und zeigt uns – bei allen guten Gründen, sich weiter für Verbesserungen einzusetzen -, dass wir in vielem eine hervorragende z. B. medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können.

Das katholische Magazin kon­ti­nen­te be­steht bereits seit 1966. Unter dem Anspruch, eine fach­lich ver­sier­te Be­rich­t­er­stat­tung über Mis­si­on und „Drit­te Welt“ zu­ bie­ten, wird es heute von 26 Ge­mein­schaf­ten herausgegeben.

Zum Leben mit Behinderung in China bzw. ergänzend zur erwähnten Reportage gibt es zugleich ein Video.


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.