Mutter-Kind-Kur und das Down-Syndrom

Erstellt am 12. März 2009 von

Gestern habe ich meine Frau und unsere drei Jungs zu einer dreiwöchigen Mutter-Kind-Kur an die Ostsee gebracht. Nachdem unsere Krankenkasse ihren Antrag noch am Mittwoch abgelehnt hatte, kam dann am Freitag Mittag ganz kurzfristig die Zusage.

Die Mitarbeiterinnen der Kureinrichtung, betrieben von der Arbeiterwohlfahrt, waren schon in den spannenden letzten Tagen vor der Ankunft meiner Familie sehr freundlich und verständnisvoll. Als gestern an die 50 Mütter anrauschten, waren die Damen an der Rezeption dennoch nichts weniger als gestresst – und jede Familie wurde persönlich ins Appartment geleitet. Ein warmherziger Empfang!

Wenn ich da an die Reaktion der christlichen Mutter-Kind-Einrichtung denke – als meine Frau vor einigen Wochen wegen einer möglichen Kur mit unseren zwei Jungs mit Down-Syndrom angefragt hatte, kam nur die platte Antwort: „Machen wir nicht!“ Nun denn.



 

Kommentare

  1. Wir waren an der Ostsee, in der Nähe von Rostock:

    Mutter-Kind-Therapiezentrum
    Strandstraße 22
    18181 Ostseeheilbad Graal-Müritz
    Tel. 03 82 06/74 14 09
    Fax 03 82 06/74 22 11
    E-Mail belegung@asb-mv.de
    http://www.asb-therapiezentrum.de

    Diese Einrichtung ist wirklich empfehlenswert – sie machen jeweils im März (vor dem Osterferienansturm) und im November Schwerpunktkuren für Kinder mit Down-Syndrom.

    Herzliche Grüße,

    Carolin Neufeld

  2. hülya hascelik sagt:

    Hallo habe auch eine tochter(down syndrom)sie ist 12 jahre alt ,würde mich auch intressieren wo sie ihr kur gemacht haben,wo kann ich mich erkundigen??
    danke alles gute mit ihren kids wünsch ich ihnen

  3. Diana Oliphant sagt:

    Hi. habe auch davon gehoert dass es einem kurort fuer ds betroffene gibt. der ort würde mich auch interessieren, falls das moeglich waere. 😉

  4. Tanja Popp sagt:

    hallo, ich habe auch ein DS Kind. Wir würden uns für den Kurort bzw. die KLinik in der sie ihre Kur machen interessieren!!

 

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

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  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

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