Schlagwort-Archiv: Gebet

 

Erstellt am 17. Dezember 2014 von

Heute gibt es in der Reihe „Heimowskis Mutmacher“ – monatlich verfasst von unserem Freund und Autor Uwe Heimowski – ein Lied zum Advent:

 

Ich erhebe meine Augen

 

Refrain:

Ich erhebe meine Augen,

woher kommt mir Kraft?

Sie kommt von dem Herrn,

der Himmel und Erde gemacht.

 

Hier ist mein Leben, ich brauche ein Ziel,

ohne eine Richtung wird mir alles zu viel.

 

Hier ist mein Denken, ich brauche ein Wort,

bei mir selber zu bleiben, ist ein einsamer Ort.

 

Hier ist meine Seele, ich brauche ein Licht,

das auch die düsterste Stimmung durchbricht.

 

Uwe Heimowski

Erstellt am 9. Dezember 2014 von

Morgen, am 10. Dezember, jährt sich der Tod des Dichters und Schriftstellers Jochen Klepper (1903-1942).

Für mich hat die Beschäftigung mit Jochen Klepper (unter anderem angeregt durch die neuen Vertonungen seiner Lieder durch Siegfried Fietz, enthalten auf der CD Trost für jeden Tag, 1992) geradezu neue Welten eröffnet: Literatur, Kultur und Glaube, das passt zusammen!

Nachdem es lange keine populär geschriebene Biografie Kleppers gab, die dem aktuellen Forschungsstand entsprach, war es ein Traum von mir, solch ein Lebensbild verlegen zu dürfen. Am 1. August 2011 wurde dieser Traum tatsächlich wahr – und das Buch Jochen Klepper aus der Feder von Markus Baum landete auf meinem Schreibtisch. Inzwischen ist es in der zweiten Auflage lieferbar und auch als E-Book erhältlich.

 

Jochen Klepper

 

Jochen Klepper war einer der wichtigsten christlichen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er ist der bedeutendste evangelische Liederdichter seit Gerhard Tersteegen und Philipp Friedrich Hiller; im Liederkanon der deutschsprachigen evangelischen Christenheit kommt Klepper zusammen mit Martin Luther direkt nach Paul Gerhardt. Sein Roman Der Vater war ein Bestseller, sogar seine Gedichte Kyrie wurden bis heute ca. 150.000 mal verkauft.

Tatsächlich dürfte zum Beispiel Kleppers Die Nacht ist vorgedrungen zu den bekanntesten Adventsliedern zählen. In sein Tagebuch notierte er am 18. Dezember 1937:

Ich schrieb am Nachmittag ein zweites Weihnachtslied: „Die Nacht ist vorgedrungen …“

Sich mit Jochen Klepper, seinen Liedern und Texten zu beschäftigen, lohnt sich!

Erstellt am 4. November 2014 von

Das Buch Neunmalweise – Lebensmuster zum Nachmachen und Selberglauben (auch als E-Book erhältlich) von Christoph Schmitter wird mittlerweile in diversen Gemeinden als hilfreiches Tool zur Glaubensförderung genutzt.

Die neun LebensMuster unterstützen geistliches Wachstum und lassen sich hervorragend in Kleingruppen und Gottesdiensten verwenden. Seit einiger Zeit bietet Schmitter auch das Neunmalweise-Seminar an, das solche Gemeindeprozesse begleiten kann.

 

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Hier einige Stimmen aus der Praxis:

 

„Das Seminar zu den Beziehungen in unserem Leben hat unsere Sofagruppenleiter persönlich und in der Leiterschaft weitergebracht. Christoph Schmitter referiert authentisch, lebensnah, kreativ, bewegend und zum Nachdenken anregend. Die Selbsterarbeitung bringt das eigene Beziehungsnetzwerk ans Licht. 90 wertvolle Minuten, die man nicht so schnell vergisst.“

Konstantin von Abendroth, Pastor Berlinprojekt

 

„Einige Gemeinden und Gründungsinitiativen haben Neunmalweise bereits genutzt. Es wird in Hauskreisen gelesen und in Predigtreihen umgesetzt. Das Buch eignet sich auch für Menschen, die mit Christsein wenig anfangen können.“

Sascha Rützenhoff, Leiter der FeG-Inlandmission

 

„In unserer Gemeinde haben inzwischen zwei Hauskeise das Buch Neunmalweise gelesen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Hauskreisteilnehmer, die gerade durch den Alphakurs zum Glauben gekommen waren, haben es begeistert gelesen. Das Buch hat ihnen geholfen, den Glauben zu vertiefen, zu festigen und viele Fragen zum gelebten Glauben zu beantworten. Daher planen wir, Neunmalweise ab jetzt kontinuierlich als ,Betakurs‘ im Anschluss an die Alphakurse anzubieten.“

Joachim Hipfel, Pastor FeG Saarbrücken

 

„Wir mögen Geschichten und können uns Bilder besser merken als Regeln. Diese einfachen Wahrheiten nutzt Neunmalweise und der Ansatz gefällt – also haben wir in der CityChurch München eine Reihe für unsere Gottesdienste und Kleingruppen daraus gemacht. Uns war schnell klar: eine absolute Stärke liegt in den einfachen Bildern. Die vergisst niemand und man kann sie direkt auf den Alltag anwenden – auch dank der guten Materialien auf der Homepage.“

Benjamin Koch, bis 2013 Pastor CityChurch München

 

„Christsein ist unterwegs sein. Neunmalweise ist ein toller Wegbegleiter. Ich finde es gut, zentrale Lebensthemen herauszugreifen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Präsentiert wird das Ganze sehr lebensnah und unterhaltsam und doch praktisch und tiefgehend. Ich habe eine Predigtreihe draus gemacht und sie einmal im Monat gepredigt. Öfter macht m. E. keinen Sinn, da die Kapitel echte Denk- und Arbeitsanregungen sind. Toll auch das Arbeitsmaterial (Gruppenentwürfe in dreierlei Intensität und Videoclips). Uneingeschränkte Empfehlung!!!“

Tobias Radtke, Pastor FeG Elberfeld

 

 

Erstellt am 31. Oktober 2014 von

Die Pilgerreise von John Bunyan gilt als eines der meist verkauften Bücher (nach der Bibel). Der britische Autor Simon Parke hat der Idee mit Randis Reise ein modernes Gesicht verliehen. Mich begeistert sein Buch. Weil es ehrlich ist. Echt. Und zugleich spannend und unterhaltsam zu lesen. Vielleicht, weil es auch meine Geschichte erzählt?

„Es ist witzig, abenteuerlich, faszinierend, unheimlich, ironisch, traurig und schön zugleich“, schrieb Kristina Lagerbauer in DRAN NEXT.

Wenn Sie Randis Reise noch nicht kennen, dann haben wir an dieser Stelle in den kommenden Wochen ein Schmankerl für Sie: Hier im Blog bringen wir einige Auszüge zum Kennenlernen.

 

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 Los geht es ab Seite 16:

 

… die mutige PILGERIN wollte sich gerade auf den Weg zum Himmel machen, als ihr Nachbar ihr über die Hecke hinweg etwas zurief. Sein Name war GERNRAT SENFGEB. Er verdiente seinen Lebensunterhalt damit, dass er anderen für teures Geld riet, Dinge zu tun, die er selbst niemals tat. Er propagierte positives Denken, obwohl er selbst unter einer dichten Wolke zu leben schien, die nicht weichen wollte.
»Wo willst du hin?«, fragte GERNRAT.
»Ich trete meine Reise zum Himmel an«, erwiderte PILGERIN.
»In diesem Fall habe ich eine gute Nachricht für dich.«
»Welche gute Nachricht?«
»Ich kann dir diese Reise ersparen.«
»Tatsächlich?«
»Oh ja, vertrau mir! Ich meine, wer will denn schon eine Reise machen, wenn er nur an einer Konferenz teilzunehmen braucht?«
»An einer Konferenz?«
»Bequeme Stühle, bequemes Lernen.«
»Ein guter Slogan.«
»Das finde ich auch. Wissensvermehrung in einer entspannten, aber an Wissenserweiterung interessierten Umgebung, die ganz auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.«
»Das hört sich an wie ein Slogan aus einer Broschüre.«
»Das hier ist meine Werbebroschüre. Ich hoffe, sie gefällt dir.«
Er drückte PILGERIN ein kleines farbiges Heftchen in die Hand. Die abgebildeten Stühle machten tatsächlich einen bequemen Eindruck.
»Das klingt wirklich so, als wäre es viel einfacher«, stimmte sie zu.

»Sehr viel einfacher. Bei mir steht Gastfreundschaft an erster Stelle.«
»Ein hoher Anspruch.«
»Bei meiner nächsten Konferenz geht es zufällig um den Himmel.«
»Wie aufregend. Wie heißt das Thema?«
»›Ist die Hölle unten eine Konsequenz des Himmels oben?‹ Clever, nicht?«
»Du bist sehr clever, GERNRAT.«
»Und das ist die Art von Knowhow, die Art von Kompetenz, die ich dir verkaufen will.«
»Und wie genau sieht deine Kompetenz aus?«, fragte PILGERIN hoffnungsvoll.
Bei der Frage nach dem Himmel war sie auf alle Hilfe angewiesen, die sie bekommen konnte.
»Ein großartiger Deal. Für 1 000 Euro –«
»1 000 Euro?«
»Der Kaffee kostet natürlich extra.«
»Natürlich.«
»Ich biete einen allgemeinen Überblick über das Thema, die Debatten in Vergangenheit und Gegenwart, die Geschichte des Himmels, solche Dinge, und rücke sie in eine Art sozio-dynamische Perspektive.«
»Ah ja.«
PILGERIN wunderte sich, warum GERNRAT eine Sonnenbrille trug, obwohl die Sonne gar nicht schien, aber er war in Fahrt gekommen.
»Darauf folgt ein zielorientiertes Seminar zur praxisbezogenen und proaktiven Analyse deiner persönlichen oder beruflichen Zielsetzungen und möglicher Resultate hinsichtlich kurzfristiger und mittel- bis langfristiger Zielvorgaben.«
PILGERIN hörte nur Lärm.
»Entschuldige«, warf sie ein, »aber ich habe keine Ahnung, wovon du redest.«

Wenn sie es recht bedachte, ging ihr das bei Gesprächen mit GERNRAT häufig so.
»Es ist ein lösungsorientierter Ansatz«, erklärte er. »Wo stehen wir jetzt? Woher kommen wir? Wohin wollen wir?«
»Ich möchte mich jetzt auf den Weg machen«, erklärte PILGERIN.
»Und gegen eine kleine Gebühr«, fuhr GERNRAT fort, ohne ihren Einwurf zu beachten, bekommst du noch kostenfrei meine DVD ›Der Mythos Himmel und du‹.«
»Kostenfrei gegen eine kleine Gebühr? Wie könnte ich da nein sagen?«
»Aber das Wichtigste – und das ist das Beste, Randi – du ersparst dir dadurch diese ganze Reise, die ja mit vielen Unbequemlichkeiten verbunden sein kann.«
»Du hast sicher recht.«
»Dann gehe ich davon aus, dass du dabei bist?«
PILGERIN stand in ihrem Garten und beobachtete eine Amsel, die auf dem Zaun saß. Konnte GERNRAT davon ausgehen, dass sie dabei war?
»Nein, auf mich kannst du nicht zählen«, erklärte PILGERIN.
»Warum nicht?«
»Ich habe das Gefühl, dass etwas Gutes in mir erstickt wird.«
»Das ist doch genau das, was ich sage, Randi.«
»Und du bist derjenige, der es erstickt.«
»Ich?«
Schockiertes Schweigen.
Wie sollte sie diesem GERNRAT das klarmachen? Die Ewigkeit war zu kurz.
»Der Himmel ist eine Reise, keine Idee«, sagte PILGERIN. »Du bist ein Experte in der Theorie des Himmels, aber nicht der Erfahrung. Ich wünsche mir die Erfahrung, mein Freund.«
GERNRAT starrte sie mit offenem Mund an.
»Du machst einen großen Fehler, Randi.«
»Ach, und noch was«, fuhr sie fort.
»Was denn?«

»Ich heiße PILGERIN.«
In diesem Augenblick erhob sich ein Schmetterling aus den Blumen in die Lüfte, ein flatterndes Wunder in Orange und Blau. Er tanzte fröhlich an PILGERIN vorbei in Richtung Tor. PILGERIN beobachtete ihn und beschloss, ihm zu folgen.

 

Hier geht’s zu Folge 2.

Erstellt am 29. Oktober 2014 von

Hier gibt es heute die fünfte und letzte Folge unserer hoffentlich inspirierenden Serie mit Auszügen aus dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des schwedischen Autors Anders-Petter Sjödin.

Im zweiten Teil des Buches geht es konkret um geistliche Übungen – zunächst stellt Sjödin fünf grundlegende Übungen vor. Anschließend schildert er sehr knapp 20 weitere Übungen und Lebenshaltungen.

Heute folgt ein Auszug aus Kapitel 11:

 

"Eins der besten Bücher ..."

 

 

9. Genügsamkeit und Dankbarkeit

Genügsamkeit bedeutet, dass man schätzen lernt, was man im Leben hat. Dankbarkeit ist eine Haltung, eine Lebenseinstellung. Dankbarkeit ist ein Lebensstil.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Wir besaßen einen eigenen Brunnen und das Wasser ist jeden Winter eingefroren, manchmal monatelang. Wir mussten das Wasser in großen Milchkannen holen. Das ließ ein spontanes Gefühl der Dankbarkeit entstehen, jedes Mal, wenn wir Wasser hatten. Später, während der Zeit in Afrika, hatten wir mehrere Jahre lang ebenfalls kein fließendes Wasser. Wir mussten es aus zehn Kilometern Entfernung holen. In den letzten beiden Jahren hatten wir zwar fließendes Wasser, aber es besaß die braunrote Farbe der afrikanischen Erde. Das ganze Wasser musste abgekocht und gefiltert werden. Wenn ich unter der Dusche stand – gerade tagsüber –, kam oft ein spontanes »Danke« aus der Tiefe meines Herzens. Zwei Milliarden Menschen auf dieser Erde sind gezwungen, ihr Essen mit verschmutztem Wasser zu kochen und sich damit zu waschen. 5 000 Kinder sterben – jeden Tag – aufgrund von Krankheiten, die durch Wasser übertragen werden. Ich bin einmal mit zwei Israelis durch Nordschweden gereist. Jedes Mal, wenn wir an einem See vorbeikamen, brach es aus Dudu heraus: »Versteht ihr überhaupt, wie reich ihr seid?«

Wir werden zu glücklicheren Menschen, wenn wir uns im Blick auf die einfachen Dinge des Lebens in Dankbarkeit üben; für die Glockenblumen im Straßengraben, das Lamm auf der Weide und den Picknickkorb auf der Waldlichtung. Wir können uns darin üben, Gottes Gaben so schätzen zu lernen wie schöne Musik, den lautlosen Tanz der Schmetterlinge oder ein Glas Milch am Abend. Glück, das kann etwas so Einfaches sein, wie in einem See zu schwimmen, von einem schönen Lied geweckt zu werden, am Strand spazieren zu gehen oder wie ein Reh, das sich im Garten blicken lässt. Gute menschliche Beziehungen machen uns glücklicher und wir können uns darin üben, für Menschen in unserem Leben zu danken. Es ist eine Gabe, für das Essen auf dem Tisch Dankbarkeit zu empfinden oder dafür, dass man etwas Neues gelernt hat. Etwas, was mein Vater mir aus seinem 90-jährigen Leben hinterlassen hat, war die Neugierde auf das Leben: »Wie interessant!«, war sein häufig benutzter Ausdruck dafür. Als ich ihn einen Monat vor seinem Tod fragte: »Was war das Beste in deinem Leben?«, antwortete er: »Ach, da gibt es so vieles. Ich bin so dankbar für alles!« …

Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen verweist auf die positive Kraft der Dankbarkeit. Robert Emmons, Professor für Psychologie an der Universität von Kalifornien, hat gezeigt, dass Menschen, die sich in Dankbarkeit geübt haben, ganz einfach glücklicher, gesünder, entschlossener und enthusiastischer waren. Dankbare Menschen schliefen besser, machten größere Fortschritte im Blick auf ihre persönlichen Ziele, waren generöser und hilfsbereiter. Eine dankbare Einstellung gegenüber dem Leben verlieh ihnen eine größere Kreativität und eine bessere Regenerationsfähigkeit in Krisen. Dankbarkeit erhöhte sogar die Immunabwehr, die Stressverträglichkeit und ermöglichte ein längeres Leben. Professor Emmons wies darauf hin, dass Dankbarkeit etwas ist, »dass wir einüben müssen und das Disziplin verlangt«. Forschungen an der Universität Duke haben gezeigt, dass Dankbarkeit zu einer Vertiefung des geistlichen Lebens führt, was wiederum zu einem positiveren Weltbild führt, zu mehr Harmonie und größerem Glück, was seinerseits wieder die Dankbarkeit nährt. Paulus verstand das: »Dankt Gott in jeder Lebenslage!« Er hat sich auch in Genügsamkeit geübt: »Ich habe gelernt, in jeder Lage zurechtzukommen und nicht von äußeren Umständen abhängig zu sein« (Phil 4,11). …

! Zum Nachdenken: Materiell sind wir besser gestellt als jede andere Generation vor uns. Konsum ist zur Religion unserer Zeit geworden. Die Einkaufszentren sind unsere Tempel. Was fehlt, sind die Dankbarkeit und manchmal auch der Verstand. Das Verlangen giert nach dem Begehren, es begehrt immer mehr. Wir haben gelernt, unsere Rechte einzufordern und zu bewachen, eher jedenfalls, als Dankbarkeit zu zeigen. Üben Sie sich in Dankbarkeit und Genügsamkeit, indem Sie darüber reflektieren, dass alles von Gott kommt. Schaffen Sie sich ein Notizbuch an, in dem Sie die Dinge aufschreiben, die aufmunternd und inspirierend sind. Schreiben Sie auf, was Sie froh und dankbar gemacht hat. Danken Sie für die Menschen in Ihrem Leben. Warum schreiben Sie nicht einfach direkt jetzt drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind? Schreiben Sie jemandem ein Dankeschön auf eine Haft-Notiz, eine Postkarte oder per E-Mail. Rufen Sie jemanden an, einfach, um danke zu sagen. Dankbarkeit fördert die Dankbarkeit. Ihre Mutter hatte recht: Es ist gut, zu danken.

 

(Dieser Auszug entstammt dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe von Anders-Petter Sjödin, Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012, Seite 274f.)

Hier geht’s zu Folge 4!

Erstellt am 23. Oktober 2014 von

Sie kennen das: Im vorweihnachtlichen Trubel bleibt so manches auf der Strecke, das doch zum wahren Kern des Weihnachtsfestes gehört.

Vera Klaunzers Buch 24 Türen zur Ankunft des Königs – ein Adventskalender für Erwachsene (auch als E-Book erhältlich) – lädt dazu ein, zwischen Einkaufsstress, Terminchaos und Plätzchenbäckerei für jeweils einen Moment innezuhalten und hinzuhören. Denn Gott hat sich aufgemacht, zu uns zu kommen, lange vor unserer Zeit.

Schließlich ist der Advent eigentlich eine phantastische Gelegenheit, einige Wochen lang mit besonderer Aufmerksamkeit durchs Leben zu gehen.

Lassen Sie sich also dazu einladen, Gott an 24 verschiedenen Türschwellen zu begegnen. Ob an der Balkontür beim Beobachten tanzender Schneeflocken oder an der geöffneten Backofentür, aus der der Duft von frisch gebackenen Plätzchen dringt – überall lohnt es sich, einen Augenblick stehenzubleiben.

 

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Die 24 kurzen Impulstexte, ergänzt durch stimmungsvolle schwarz-weiß-Fotografien und verpackt in ein handliches kleines Büchlein, inspirieren dazu, die Adventszeit in diesem Jahr mal ganz anders zu begehen – ohne Hektik, Terminstress und Geschenkezwang.

 

Wer ist eigentlich Vera Klaunzer? Als wir hier im Verlag die Idee eines solchen Adventskalenders bewegten, da dauerte es nicht lange, bis wir der Meinung waren: Sie ist genau die richtige Autorin für dieses Büchlein! Dabei hatte sie nie zuvor ein Buch geschrieben …

Vera Klaunzer, geb. 1983, studierte an der Universität Innsbruck Betriebswirtschaft und absolvierte daneben eine Ausbildung in der Pflegehilfe. Im Anschluss arbeitete sie im süddeutschen Raum im Sozialmanagement. Nach einem weiteren Studium am Theologischen Seminar Bienenberg in der Schweiz ist sie heute als Pastorin in der Evangelischen Mennonitengemeinde Schänzli in Muttenz tätig. Zudem ist sie Teil des House of Prayer Basel.

Sie ist begeistert vom König selbst, sonnenhungrig, lebensdurstig und hoffnungsvoll. Obwohl sie eher von ungeduldiger Natur ist, liebt sie die Vorweihnachtszeit, das Warten auf die Ankunft Gottes – in fantasievoller Erinnerung an damals, viele Jahre zurück, und in freudiger Erwartung auf das hin, was noch kommt.

 

Wir haben ihr drei Fragen gestellt:

1. Welches ist das schönste Weihnachtserlebnis aus deiner Kindheit?

„Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern jedes Jahr an Heiligabend heimlich alles vorbereitet haben. Irgendwann hat dann ein Glöckchen geklingelt und egal, wie schnell ich ins Wohnzimmer gestürmt kam, das Christkind war immer bereits entwischt. Heute weiß ich, dass das Christkind alles andere als flüchtig ist – und das ist auch ein wunderbares Geheimnis.“

2. Erinnerst du dich an ein ganz besonderes Geschenk, das du mal bekommen hast?

„In den letzten zwei Jahren hab ich einer meiner Mitbewohnerinnen am Weihnachtsmorgen bei ihrer Arbeit ausgeholfen. Sie arbeitet in einem kleinen Laden und ich durfte den ganzen Morgen Weihnachtspäckchen verpacken, mich an der Vorfreude der Käufer mitfreuen und mir die Freude der Beschenkten ausmalen. Das war ein toller Einstieg in die Weihnachtstage.“

3. Gibt es ein Adventsritual, das dir wichtig ist?

„Ich mag Adventskalender sehr. Meistens bastle ich selbst zwei, drei Kalender und verschenk sie in meinem Umfeld, manchmal an Leute, die ich gar nicht so gut kenne. Damit hab ich schon total schöne Überraschungen erlebt. Jeden Tag ein kleines Zeichen der Wertschätzung … Das sollte ja eigentlich nicht auf ein paar Tage im Dezember begrenzt sein.“

 

 Wenn Sie

  • dankbar sind für Pausen im Adventstrubel
  • einen kleinen geistlichen Begleiter für die kommenden Wochen suchen
  • gerne Geschenke mit Inhalte weitergeben

dann ist 24 Türen zur Ankunft des Königs genau das Richtige für Sie!

 

Und wenn Sie in Ihrer Kirche

  • im Advent jeden Tag eine halbe Stunde Stille und Besinnung anbieten, können Sie abschließend jeweils einen der kurzen Texte vorlesen
  • noch Stoff für Adventsfeiern brauchen – hier ist er
  • den ehrenamtlichen Mitarbeitern schon zum Advent eine Freude machen und Danke sagen möchten – dieses Büchlein wär doch was …

 

Für Buchhändler gibt es Vera Klaunzers Buch übrigens im attraktiven Adventspäckchen oder Adventspaket. Hier finden Sie nähere Informationen dazu.

Und für Gemeinde-Büchertische gibt es ebenfalls ein spannendes neues Angebot aus dem Neufeld Verlag – die NeufeldBox, ein „Rundum-sorglos-Paket“, das jetzt zum Advent natürlich auch das Büchlein von Vera Klaunzer enthält. Sprechen Sie uns an!

Erstellt am 2. Oktober 2014 von

Wer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse, hieß das erste Buch von Sabine Zinkernagel.

Es machte uns mit dieser sehr besonderen und doch auch wieder ganz normalen Familie bekannt und erwarb der Autorin auf Anhieb eine ansehnliche Lesergemeinde.

In den letzten 25 Jahren wurde unsere Liebe vor eine ganze Menge Herausforderungen gestellt. Die größten davon sind wohl einige Großbuchstaben, die jeweils eine Krankheit bezeichnen: Ein M und ein S für mich, und das so genannte CRASH-Syndrom1 bei unseren Jungs, das verhindert, dass sie sich so entwickeln können wie die meisten anderen Kinder um uns herum.

Die Ursache des CRASH-Syndroms ist eine Veränderung des L1-Gens (L1CAM). Jeder Buchstabe des Syndroms steht für ein Symptom des Gendefektes: Corpus-callosum-Agenesie, mentale Retardierung, adduzierte Daumen, spastische Paraplegie und Hydrozephalus. Hinter diesen Fachbegriffen verbergen sich eine ungenügende Verbindung zwischen beiden Hirnhälften, eine verzögerte geistige Entwicklung, eingeschlagene Daumen, eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Spastik und ein Wasserkopf.

Im Sommer erschien nun ein weiteres Buch aus der Feder von Sabine Zinkernagel: Von Dolomiten im Vorgarten und anderen Herausforderungen – Mehr von der Familie mit zwei besonderen Kindern.

 

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Auch in ihrem zweiten Buch erzählt Sabine Zinkernagel mit Witz und Ehrlichkeit von den immer wieder neuen Herausforderungen ihres turbulenten Familienalltags mit zwei behinderten Söhnen und einem quirligen Ehemann:

Wie kann man verhindern, dass sich die geplanten Blumenbeete im Vorgarten der Familie durch wahre Steinberge in die Dolomiten verwandeln? Wie geht man mit einem Teenager um, der seine Welt durch lautstarkes Wünschen verbessern möchte? Und warum fühlt man sich nach der Lektüre von Weihnachtsrundbriefen eigentlich immer so mies?

Zwischen diesen herrlich erfrischenden, nachdenklichen, schrägen und vor allem authentischen Episoden macht sich die Autorin so manche Gedanken über Gott und die Welt, über die Möglichkeit von Wundern und vor allem über die Frage: „Was passiert, wenn es ganz anders kommt?“

Nach einer Vorab-Lesung im Juli hat Sabine Zinkernagel jetzt weitere Lesungen geplant. Eine findet am nächsten Dienstag, 7. Oktober 2014 in der Bibliothek Weißwasser statt. Die Bücher gibt es dann nicht nur in der Bibliothek während der Lesung, sondern darüber hinaus in der Buchhandlung Hugendubel.

Beide Bücher sind übrigens auch als E-Book erhältlich – „Löcherkäse“; „Dolomiten“.

Erstellt am 1. Oktober 2014 von

Ich kann mich an keine andere TV-Sendung mit einer Neufeld-Autorin/einem Neufeld-Autor erinnern, die solch eine starke Resonanz erzeugt hätte.

Rosemarie Dingeldeys autobiografisches Buch Es war, als würde ich fallen … Leben mit einer psychischen Erkrankung ist soeben in der zweiten Auflage erschienen (und auch als E-Book erhältlich).

 

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„Psychische Krankheiten annehmen und verstehen lernen“ heißt die Sendung, die letzte Woche erneut auf Bibel.TV ausgestrahlt wurde und die ursprünglich für die Sendereihe „Hautnah“ produziert wurde. Online kann man sich das Interview jederzeit hier anschauen. Oder Sie hören sich Rosemarie Dingeldey hier im Radio an.

Denn immer mehr Menschen sind von psychischen Erkrankungen betroffen, und viele davon sind zunächst hilflos bis überfordert – von den Angehörigen und dem Umfeld von Freunden etc. ganz zu schweigen. Rosemarie Dingeldey macht Mut, und weil sie selbst einen schweren Weg gegangen ist, kann sie das auch glaubwürdig tun.

Anfang Oktober ist Frau Dingeldey zu Autorenlesungen in Erzgebirge unterwegs: am Sonntag, 5.10. um 17.00 Uhr in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Annaberg. Und am Donnerstag, 9.10. um 19.30 Uhr in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Crottendorf. Herzliche Empfehlung!

Erstellt am 25. August 2014 von

Und wieder geht es weiter mit unserer Serie mit Auszügen aus dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe aus der Feder des schwedischen Autors Anders-Petter Sjödin. Im zweiten Teil des Buches geht es konkret um geistliche Übungen – zunächst stellt Sjödin fünf grundlegende Übungen vor. Anschließend schildert er sehr knapp 20 weitere Übungen und Lebenshaltungen.

Heute folgt also ein Auszug aus Kapitel 10 („Fünf grundlegende geistliche Übungen“):

 

"Eins der besten Bücher ..."

 

 

1. Abgeschiedenheit – die positive Einsamkeit

»Am nächsten Morgen verließ Jesus lange vor Sonnenaufgang die Stadt und zog sich an eine abgelegene Stelle zurück. Dort betete er.« Mk 1,35

Bei der Abgeschiedenheit handelt es sich um eine Übung der Enthaltsamkeit, die auf eine positive, selbst gewählte Einsamkeit abzielt, in der wir uns – für einen Tag – von menschlichen Beziehungen zurückziehen, um Gott Raum zu geben.

Die Abgeschiedenheit ist eine der grundlegenden geistlichen Übungen. Der Priester und Psychologe Henri J. M. Nouwen war der Meinung, dass es »ohne Abgeschiedenheit so gut wie unmöglich ist, ein geistliches Leben zu leben«.

Jesus ist das beste Beispiel für den verwandelnden Einfluss, den ein Lebensstil, in dem es Stunden der positiven Einsamkeit gibt, auf unsere Seele hat. Der Evangelist Lukas notiert neun Mal, dass Jesus sich auf einen Berg, in die Wildnis oder in einen Garten zurückzog. Jesus suchte Orte auf, an denen er mit sich allein sein und mit seinem Vater reden konnte.
Die Abgeschiedenheit ist vom »Sein« geprägt, statt vom »Tun«. Im Prinzip tun Sie in Ihrer Abgeschiedenheit – nichts. Sie steigen auf einen Berg oder gehen an den Strand oder an irgendeinen anderen Ort, an dem Sie einsam sein können. Sie enthalten sich für eine Weile von allem, was Sie gefangen nimmt, vor allem von Ihrer Abhängigkeit von der Akzeptanz und Bestärkung durch andere Menschen. Sie sind allein mit Gott, der nicht verlangt, dass Sie ihm imponieren sollen.

Im Licht der Ewigkeit sehen Sie dann alles, was Sie stresst, beunruhigt und gefangen nimmt. Die Abgeschiedenheit schenkt Ihnen Klarheit, Sinn, Ziel und Stärke.
In der Abgeschiedenheit wird man mit seiner eigenen Seele konfrontiert, seiner inneren Leere, seiner Unnatürlichkeit und seinen Masken. Man erkennt, wer man wirklich ist, was erschreckend sein kann, aber auch befreiend. Aus Angst vor der Einsamkeit füllen wir unser Leben mit Aktivitäten, Lärm und Eile an. Denken Sie daran, dass Jesus mit Ihnen in diese Einsamkeit geht und dass er Sie so liebt, wie Sie sind.

Selbst kurze Augenblicke der Abgeschiedenheit können die Möglichkeit zur Reflexion, Kontemplation und zum Kontakt mit Gott bieten: Eine Mittagspause in einem schönen Park, allein in einer Kirche sitzen, blinzelnd einen Sonnenuntergang betrachten oder auf einem Sofa vor dem Feuer sitzen. Die Abgeschiedenheit wird durch Schweigen verstärkt, aber man kann sie auch mit einem aufgeschlagenen Buch in einem Café in der Anonymität einer großen Stadt erreichen. Abgeschiedenheit lässt sich gut mit der Meditation über die Bibel, dem Fasten, dem Gebet oder einer geistlichen Lesung kombinieren. Aber es ist wichtig, dass die Abgeschiedenheit nicht in Arbeit ausartet und zu einem neuen Projekt wird.

Dazu einige Stellen aus der Bibel: Mt 4,1; 11,28; 14,13.23; 17,1; 26,36; Mk 1,35; 6,31.46; Lk 4,1.42; 5,16; 6,12; 9,28; 22,39.

! Zum Nachdenken: Nicht unverantwortlich einfach »abhauen«, sondern die Umgebung darauf vorbereiten, indem man entsprechende Vorkehrungen trifft, um anderen unsere Abwesenheit erträglich zu machen. Wenn Sie sowieso einen Hang zur Introvertiertheit besitzen, sollten Sie sich eher mit aktiven Übungen vertraut machen. Extrovertierten Menschen kann es schwerfallen, »nichts« zu tun, sie fangen dann an, die Abgeschiedenheit mit neuen Aktivitäten auszufüllen, die schließlich zu einer neuen »Arbeit« werden. Abgeschiedenheit ist eine Einstellung des Herzens. Rein technisch kann man Abgeschiedenheit auch in einer Stadt erleben, aber man kann zehn Jahre lang als Einsiedler in der Wüste leben, ohne je Abgeschiedenheit zu erfahren. Die Abgeschiedenheit ist eine fundamentale geistliche Übung, auf der viele andere Übungen aufbauen.

 

(Dieser Auszug entstammt dem Buch Verwandelt in Gottes Nähe von Anders-Petter Sjödin, Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2012, Seite 198f.)

Hier geht’s zu Folge 3!

Erstellt am 20. August 2014 von

Dallas Willard gilt schon lange als weiser Impulsgeber, wenn es um Themen wie geistliches Leben (das würde ihm vermutlich schon wieder viel zu fromm und künstlich klingen) und Christsein im Alltag geht. Sein Buch Jünger wird man unterwegs – Jesus-Nachfolge als Lebensstil ist bereits in der 2. Auflage erhältlich und macht Mut dazu, sich Jesus in allen Lebensbereichen anzuvertrauen.

Willard (1935–2013) war „eigentlich“ Philosophie-Professor in Los Angeles, übersetzte den Philosophen und Mathematiker Edmund Husserl aus dem Deutschen. Doch Dallas Willard war auch ordinierter Baptisten-Pastor. Und seine populär geschriebenen geistlichen Bücher prägen unzählige Menschen, darunter Autoren wie Gordon MacDonald, Brennan Manning, Richard Foster oder Henri Nouwen.

Nun ist vor wenigen Tagen ein weiteres Willard-Buch im Neufeld Verlag erschienen: Jünger leben mittendrin.

 

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„Ich schreibe ,Dallas Willard für Dummies‘“, meinte John Ortberg einmal. „Er hat mich beeinflusst wie niemand sonst.“ Dieses Buch mit Kapiteln von Dallas Willard und John Ortberg basiert auf einer Konferenz, die die beiden im Februar 2013 gemeinsam bestritten – kurz bevor Dallas Willard (auf dem Konferenzfoto unten rechts) starb.

 

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Auch wenn auf dem Umschlag nur Dallas Willard als Autor zu erkennen ist, sind drei der sieben Kapitel in diesem Buch von John Ortberg. Im Anschluss an die Kapitel (also die ursprünglichen Vorträge) sind auch noch Gespräche zwischen Ortberg und Willard oder auch Rückfragen aus dem Publikum enthalten.

Bei besagter Konferenz ging es um das Herzensanliegen des außergewöhnlichen Bestseller-Autors Dallas Willard: Jesus Christus nachfolgen. Im Alltag erleben, dass das Reich Gottes bereits Wirklichkeit ist. Und dass Jesus unser Meister ist. In allen Fragen.

Als ich das Buch im Vorfeld gelesen haben, bin ich an vielen Stellen hängen geblieben – immer mehr Leserinnen und Leser auch in Deutschland haben erkannt, dass Dallas Willard enorm Hilfreiches zu sagen hat und manche Wahrheit formuliert, die ich so noch kaum anderswo gelesen oder gehört habe.

Als Verlag sind wir ja geradezu elektrisiert von der Tatsache, dass Gott offensichtlich sogar Bücher gebraucht, um Menschen zu berühren. Und wenn wir unseren Slogan betrachten:

 

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

 

dann meinen wir damit ja auch, dass bei Gott jeder willkommen ist. Ich fürchte nur, dass selbst viele Christen das (noch) gar nicht so erfahren und für sich annehmen. Auch hier bringt Dallas Willard wunderbare Impulse:

 

Jesus sagt, „Nehmt mein Joch“. Schafft euch das Joch der offiziellen Religion vom Hals. (Seite 16)

Das Großartige an Jesus war seine Fähigkeit, einen Bezug zur Realität herzustellen. (Seite 25)

Der Bewährungstest für das religiöse Leben ist das Leben. (Seite 25)

Wenn es nur darum geht, dass Gott unser Denken inspiziert und feststellt, dass wir genau den richtigen Dingen zugestimmt haben, dann sind wir vermutlich auf dem Holzweg. (Seite 32)

Sünden zu vergeben heißt für Gott, dass er eine Sorge weniger hat. Er tut es gerne. (Seite 32)

Frag dich einmal, warum Gott nicht im Garten geblieben ist. Er hat vorbeigeschaut. (Seite 35)

Das sanfte Joch besteht darin, deine und meine Projekte auf die Seite zu legen und uns um Gottes Projekte zu kümmern. (Seite 37)

Wir tun unser Bestes, aber wir verlassen uns nicht auf unser Bestes. Wenn wir unser Vertrauen auf unser Bestes legen, dann denken wir, die Lösung lautet, härter zu arbeiten, und das kann nie die Lösung sein, besonders nicht für Menschen, die in leitender Position für Christus arbeiten. (Seite 38)

 

Na, haben Sie Appetit bekommen? Wenn das keine inspirierende Lektüre für die nächsten Wochen ist! Weitere Zitate folgen demnächst an dieser Stelle …

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.