Schlagwort-Archiv: Johannes Reimer

 

Erstellt am 2. Januar 2013 von

 

So lautet der Titel einer Tagung, die diesen Freitag in Herrenberg beginnt. Am 4. und 5. Januar 2013 laden der Arbeitskreis für evangelikale Missiologie, die Deutsche Evangelische Allianz, die Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen, die Micha-Initiative, Stopp Armut 2015 und World Vision dazu ein, der Frage: „Was ist Evangelisation?“ nachzugehen.

In vier Einheiten soll von Freitag Vormittag bis Samstag Mittag das Thema sowohl aus theologischer Sicht als auch von der Praxis her bearbeitet werden. Dabei sind auch die Neufeld-Autoren Tobias Faix und Johannes Reimer. Letzterer bringt druckfrisch zur Tagung sein neues Buch Hereinspaziert! Willkommenskultur und Evangelisation mit, das soeben in der Edition IGW erschienen ist.

„Ich komme gerne in diese Gemeinde – hier fühle ich mich willkommen.“ Johannes Reimer weiß: Dieser Satz wird gerne gehört, aber selten gesagt. Denn die Kirche hat an vielen Stellen den Kontakt zu den Menschen in ihrem Umfeld verloren. Sicher, an evangelistischen Bemühungen und Aufwand fehlt es nicht, doch der Ertrag ist mager. Gottes außergewöhnliche Botschaft kommt ungewöhnlich schlecht an. Wieso? Stimmt etwas nicht mit unserer Theologie? Sind unsere Methoden verkehrt? Oder hat der moderne Mensch einfach kein Interesse mehr an Religion?
Reimer stellt (noch) eine ganz andere Frage: Könnte es sein, dass Christen und ihre Gemeinden als Fremdkörper in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden? Dann kann Evangelisation nicht gelingen. Denn die gute Nachricht von Hoffnung und Gnade gehört mitten hinein in das Leben der Menschen. Sie muss die Menschen erreichen, sie buchstäblich berühren.
Deshalb fordert der Autor die christliche Gemeinde heraus: Heißt die Menschen endlich willkommen, mit Wort und Tat, mit Raum und Zeit. Lasst euch ein auf die Kultur der Menschen, mit denen ihr unterwegs sein möchtet. Folgt Jesus.
Dieses Buch bietet eine Fülle von Ideen und praktischen Hilfen, um die eigene Gemeindekultur zu entdecken und zu entwickeln. Johannes Reimer ist überzeugt: Unsere Gemeinden können etwas bewirken, wenn sie das Potenzial ihrer Glieder erwecken und Gottes Reich mit einer Kultur der Liebe, der Annahme und der Teilhabe bauen. Herzlich willkommen auf diesem Weg!

Johannes Reimers Buch Gott in der Welt feiern – Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst (Edition IGW, bereits in der 2. Auflage) ist übrigens inzwischen in Curitiba, Brasilien, in einer portugiesischen Ausgabe erschienen: Celebrando Deus no mundo – Em busca do culto missional.

 

Erstellt am 5. Januar 2010 von

Gott in der Welt feiern

Stell dir vor, es ist Gottesdienst und alle wollen hin. Immer weniger Menschen besuchen die sonntäglichen Veranstaltungen der Kirchen und Gemeinden. Ein Dutzend Gottesdienstbesucher verlieren sich im gewaltigen Schiff einer evangelischen Kirche in Hamburg-Altona. In den meisten Baptistengemeinden der Stadt erscheint weniger als die Hälfte der Mitglieder zum Gottesdienst. Nicht viel anders sieht es in Berlin aus oder in Düsseldorf, in Köln, Zürich oder Wien.

Warum besuchen die Menschen keinen Gottesdienst mehr, obwohl sie sich zur Kirche zählen? Vielleicht weil die meisten Gottesdienste mit Gott selbst nur noch am Rande zu tun haben? Doch wen wundert es, dass die Krise des westlichen Christentums – die wesentlich eine Krise ihres Missionsverständnisses ist -, eine Gottesdienstkrise nach sich gezogen hat? 

Dies ist ein Buch über geistliche Gottesdienst-Leitung. Denn diese Fähigkeitfehlt in vielen Gemeinden. Und oftmals ist längst aus dem Blick geraten, was Gottesdienst eigentlich bedeutet. Die Theologie dieses Buches zielt auf die Praxis und hilft, beides zu klären: das Wesen des Gottesdienstes und Prinzipien gottesdienstlicher Leitung. Wie leitet man Menschen dorthin, wo Gott ihnen dient? Wie führt man sie dahin, dass sie selbst beginnen, Gott zu dienen? Und wie wird der Gottesdienst zu einem missionalen Ereignis (denn Kirche ist missionarischvon ihrem Wesen her)?

„Stell dir vor, es ist Gottesdienst und alle wollen hin“ – das ist die Vision, die diesem Buch zugrunde liegt.

Ab Januar 2010 im Neufeld Verlag:

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.