Schlagwort-Archiv: Margot Käßmann

 

Erstellt am 5. Juni 2014 von

Argula von Grumbach – Das Leben der bayerischen Reformatorin: Diese neue Biografie stellt Autor Uwe Birnstein gemeinsam mit Dr. Margot Käßmann am Sonntag, 22. Juni 2014 in Nürnberg vor.

Die EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 wird über „Starke Frauen der Reformation“ sprechen und dann mit Biograf Birnstein über die wortmächtige Argula von Grumbach ins Gespräch kommen.

Dazu gibt es Musik von schola cantorum nürnberg (Leitung: Pia Praetorius) aus der Lebenszeit Argulas.

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung mit Margot Käßmann gibt es hier.

 

Sonntag, 22. Juni 2014, 17.00 Uhr in der Kirche St. Egidien, Egidienplatz 37, Nürnberg

Eintritt: 8 € (ermäßigt 5 €)

Karten im Vorverkauf gibt es bei: i-Punkt – Evangelischer Informationsladen, eckstein, Burgstr. 1-3, 90403 Nürnberg, Tel. 0911/2 14 21 40, Fax 2 14 21 54, E-Mail: i-punkt@eckstein-evangelisch.de

 

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„Starke Frauen der Reformation“: Es waren nicht nur Männer, die die Reformation vorangetrieben haben, sondern es gab auch einige (wenige) Frauen wie Katharina Zell und Argula von Grumbach. Es lohnt sich, diese Frauen der Reformationszeit endlich stärker in den Blick zu nehmen.

Für Bayern ist dabei die in Beratzhausen geborene Argula von Grumbach  (1492–1554) bedeutsam. Im Vorfeld des Reichstages besuchte Argula am 30. November 1523 auch die Stadt Nürnberg und nahm an Banketten teil. Hier lernte sie den Pfalzgrafen Johann II. von Simmern kennen, mit dem sie eine Korrespondenz begann (siehe auch www.frauen-und-reformation.de).

Bei der Veranstaltung in der Egidienkirche wird von Frau Käßmann diese bedeutende Frau der Reformationszeit ins Bewusstsein der Gegenwart bringen.

 

„Die Affäre Seehofer“ – so hat Uwe Birnstein Kapitel 3 seiner Biografie überschrieben. Da gab es nämlich einen jungen Mann, der an der Ingolstädter Universität reformatorisches Gedankengut verbreitete. Und eine Frau, die ihre Stimme für ihn erhob, als er daraufhin Schwierigkeiten bekam …

Argula von Grumbach setzte sich couragiert für die Erneuerung der Kirche ein. Leidenschaftlich und beharrlich forderte sie Amtsträger und Akademiker mit der Bibel heraus. Argulas Schriften wurden noch zu ihren Lebzeiten Bestseller. Sie stand mit berühmten Reformatoren in Kontakt, mit Martin Luther etwa traf sie sich.

Argula von Grumbach war eine der wenigen eigenständigen Frauen der Reformation, von denen wir wissen. Mutig agierte sie sogar gegen den Willen ihres Ehemannes, was die ganze Familie zu spüren bekam. Und sie war eine der wichtigsten Figuren der Reformation in Deutschland.

Die leicht lesbare Biografie, eine Einführung in Argulas Leben und Wirken, wird ergänzt durch einen informativen und farbig gestalteten Reiseführer an ihre Wirkungsstätten (Beratzhausen – München – Dietfurt – Lenting – Burggrumbach – Nürnberg – Ingolstadt – Regensburg – Köfering – Coburg – Augsburg – Zeilitzheim – Hausham).

Uwe Birnsteins Argula-Biografie ist auch als E-Book erhältlich.

Erstellt am 7. März 2013 von

Hanna Schott

 

Immer wieder ist unsere Autorin Hanna Schott auch zu Lesungen unterwegs, zum Beispiel in der nächsten Woche: Am Mittwoch, 13. März 2013 liest sie um 19.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Kurhausstr. 6  in 55543 Bad Kreuznach; am Donnerstag, 14. März dann um 8 Uhr in der Gesamtschule Stromberg, Rother Weg 19 in 55442 Stromberg. In beiden Fällen liest Hanna Schott aus der faszinierenden Biografie Von Liebe und Widerstand – Das Leben von Magda & André Trocmé.

Auch Margot Käßmann nimmt übrigens in ihrem neuen und gemeinsam mit Anke Silomon herausgegebenen Buch Gott will Taten sehen: Christlicher Widerstand gegen Hitler – Ein Lesebuch Bezug auf die Trocmés; mehr dazu demnächst an dieser Stelle …

 

 

Erstellt am 27. Oktober 2009 von

Nicht nur auf politischer Ebene gab es diesen Oktober entscheidende Weichenstellungen. Mit der Wahl der Landesbischöfin Margot Käßmann zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat auch die Kirche ein positives Signal zur Gleichstellung von Mann und Frau gegeben.

Zwei Frauen an der Spitze

Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt für weitere vier Jahre Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Margot Käßmann wird als Ratsvorsitzende der EKD mindestens zwei Jahre länger als Merkel den Vorsitz innehaben. Am 28. Oktober wurde die 51-jährige Landesbischöfin mit großer Mehrheit während der EKD-Synode in Ulm gewählt.

Mit Käßmann steht zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der EKD. Die Wahl des EKD-Rates entwickelte sich zu einem echten Wahl-Marathon. Über 16 Stunden wurde, mit einigen Unterbrechungen, über die nächsten sechs Jahre der evangelischen Christen in Deutschland beraten und gewählt. Gleichzeitig wurde der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Huber gebührend verabschiedet. Huber hatte das Amt ebenfalls sechs Jahre inne und stellte sich aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl zur Verfügung.

Welche Schwerpunkte möchte die neue EKD-Ratsvorsitzende Käßmann setzen?

In einem Interview wünscht sich Margot Käßmann eine kreative Vielfalt und wirbt dafür, dass die Kirche sowohl neue Kommunikationswege wie das Internet nutzt und gleichzeitig aber auch den traditionellen Wegen in den Ortsgemeinden treu bleibt, um die Menschen zu erreichen. Einen weiteren Schwerpunkt möchte die neue Ratsvorsitzende der EKD auch bei den Gemeinden generell legen. „Ich möchte die Bindekraft der Ortsgemeinden stärken“, berichtet Käßmann im Interview.

Eine Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche von Deutschland? Was ist Ihre Meinung zu dem Thema? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare hier auf der Seite des Neufeld-Verlags.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.