Schlagwort-Archiv: Nachfolge

 

Erstellt am 8. März 2018 von

Wenn’s nur immer so leicht wäre: Sobald es uns gelingt, unser Gegenüber, eine Situation oder auch ein bestimmtes Thema mit anderen Augen zu betrachten, sieht die Welt gleich ganz anders aus. Diese Tatsache hilft uns immerhin, dass wir nicht vergessen, dass unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Horizont ziemlich … beschränkt sind.

 

 

 

In wenigen Tagen erscheint nun ein Buch, in dem es darum geht, Jesus Christus und den Kern des christlichen Glaubens nicht nur durch die gewohnte (und vielleicht ein wenig trüb gewordene?) Brille zu sehen, sondern sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben:

Neben unserer individuellen Persönlichkeit bestimmt ja auch unsere kulturelle Prägung unsere Identität, unser Weltbild und unsere Ethik – und somit auch unser Verständnis der guten Nachricht von Jesus Christus. Während Christen im Westen traditionell eher die Erlösung von Schuld betonen, sehnen sich die Menschen vieler anderer Kulturen rund um die Welt eher nach Ehre, um Schande abzuwenden, und nach Macht, um ihre Angst zu überwinden.

Hier ein kleiner Einblick in die unterschiedlichen kulturellen Prägungen (im Buch auf S. 35):

 

 

Die befreiende Botschaft von Jesus gilt allen und umfasst viel mehr, als wir erkennen. Tatsächlich geht die Bibel einfühlsam auf die Bedürfnisse aller drei „Kulturtypen“ ein. Sie zeigt uns, wie wir Menschen durch Gottes Gnade von Scham, Angst und nicht zuletzt auch von unserer Schuld geheilt werden können.

Der Missionswissenschaftler Jayson Georges hilft uns mit diesem Standardwerk, das Evangelium mit anderen Augen zu sehen – und es Menschen anderer Kulturen oder auch Generationen zu eröffnen.

 

Jayson Georges

Mit anderen Augen – Perspektiven des Evangeliums für Scham-, Schuld- und Angstkulturen

 

Bei der Veröffentlichung dieses Buches haben wir mit DMG interpersonal e.V., Sinsheim, Orientierung: M e.V., Dortmund, und dem Arbeitskreis Migration und Integration der Deutschen Evangelischen Allianz (AMIN), Bad Blankenburg, zusammengearbeitet. Vielen Dank!

Erstellt am 20. Februar 2018 von

Warum wird ein über zweitausend Jahre altes griechisches Drama in heutigen Gymnasien gelesen und auf deutschen Bühnen vermehrt aufgeführt? Was macht die Dichtung eines Sophokles zu Macht und Machtmissbrauch so brandaktuell?

Damit hat sich Wolfgang Kubik in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder beschäftigt. In diesen Tagen nun erscheint sein Buch Antigone – Hingabe und Machtmissbrauch in der Tragödie des Sophokles:

 

Sophokles lebte und dichtete in einer Zeit des Niedergangs der Athenischen Demokratie. Die hergebrachte Religion hat ihre prägende Kraft verloren. Das Wettrüsten zwischen der Seemacht Athen und der Landmacht Sparta steuert zu auf einen kritischen „Point of no return“.

Geradezu prophetisch hat Sophokles die verhängnisvollen Folgen eines Kampfes um Macht um jeden Preis zur Darstellung gebracht.

Es ist eine junge Frau, deren Widerstand und Hingabe bis zum Äußersten geht. Was ihr heilig ist, ist es auch heute!

 

 

 

Wolfgang Kubik ist promovierter Theologe, war Dozent am Missionsseminar Hermannsburg und Landeskirchenrat in Bückeburg.

Sein Weggefährte Reinhard Deichgräber schreibt zu dieser Neuerscheinung:

 

„Normalerweise sind es zwei je ganz eigene Welten: Wer als Theologe für das Christentum spricht, weiß meistens über die griechische Antike und ihre Literatur wenig zu sagen. Und umgekehrt: Wer als Altphilologe die griechische Antike erforscht, lässt das Christentum sozusagen links liegen.

Und was verbindet die beiden unterschiedlichen Geisteshaltungen miteinander? Beide weisen vielfältige Bezüge zu den Problemen der europäisch-amerikanischen Gegenwartskultur auf: Verfall der überlieferten Religion; Verfall der die Gemeinschaft bestimmenden Verbindlichkeiten; vielfältige Arten von Machtmissbrauch; Relativierung überkommener Wertvorstellungen; Konflikte, die da entstehen, wo das Heilige, wo der Heilige sich plötzlich einem Menschen sehr persönlich offenbart und ihn fordert. Wo Letzteres geschieht, sieht sich ein Mensch zu einem Verhalten gezwungen, das die Selbstverständlichkeiten einer Kultur auf den Kopf stellt.

Am Beispiel Antigones zeigt Wolfgang Kubik, wie unterschiedliche Betroffene einen solchen Konflikt erleben: Wenn jemand Heiliges heilig halten muss; wenn ein König nur im Sinn hat, was dem Erhalt seiner Macht dient; wenn überall Maßlosigkeit einkehrt; wenn Menschen für alles Verständnis aufbringen, sich aber für nichts und niemanden entscheiden können – um solche und ähnliche Fragen geht es in der Tragödie Antigone.

Dem Buch liegen vielfältige persönliche Erfahrungen des Autors zugrunde: Schulzeit im humanistischen Gymnasium; Studium der Theologie; verschiedene Tätigkeiten als theologischer Lehrer; als Landeskirchenrat; Ferienseminare, in denen er den Stoff der Antigone mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen erarbeitete; Gründung und Leitung einer christlichen Wohn- und Lebensgemeinschaft.“

 

Hier (und in jeder Buchhandlung) kann man das Buch – das sich übrigens hervorragend für den Unterricht sowie die kirchliche Erwachsenenbildung eignet – bestellen!

Erstellt am 21. Dezember 2017 von

Leichter leben – wer will das nicht?

Vor einigen Monaten schrieb uns Daniel Plessing, Pastor in Überlingen am Bodensee:

 

 

Ich möchte ein kleines leichtes Büchlein mit Tiefgang über das Thema Sorgen schreiben. Es soll Spaß machen, dieses Buch zu lesen. Die konkret von mir erhoffte Wirkung: Sorgengeplagte Leser werden diese Pest los. Sie schlafen besser. Sie können ihren Alltag besser bewältigen. Ihre Beziehung zu Jesus gewinnt an Tiefe.

 

Klingt gut? Finde ich auch – denn ich vermute, die allermeisten Menschen sind sich durchaus dessen bewusst, dass sie sich viel mehr Sorgen machen, als ihnen gut tut. Dass Sorgen eigentlich nie weiterhelfen. Und uns nur Energie kosten, die wir anderweitig gut gebrauchen könnten.

Am 8. Januar ist es so weit und dieses wunderbare Büchlein Leichter leben ohne Sorgen von Daniel Plessing kommt aus der Druckerei.

Schauen Sie sich jetzt an, was der Autor selbst darüber sagt (1:46), und begleiten Sie Daniel Plessing auf seiner ganz persönlichen Reise vom Sorgenmenschen zum Vertrauensmenschen.

Ein Buch, das auch Ihr Leben leichter machen kann!

 

 

 

Erstellt am 21. Juli 2017 von

 

Wer wäre nicht gerne ein Mensch, der für seine Barmherzigkeit geschätzt wird? Dass der Weg, ein solcher Mensch zu werden, durchaus steinig und dornig sein kann, zeigt Peter Mommsen in der opulent ausgestatteten Biografie seines Großvaters Johann Heinrich Arnold.

Können unsere Verletzungen zu unseren größten Gaben werden? Johann Heinrich Arnold (1913–1982) war ein verwundeter Mann. Dennoch, wer ihn kannte, bezeichnet die Begegnung mit ihm als einzigartig. Manche erwähnen seine Demut und sein Mitgefühl; andere seine Direktheit und seinen bodenständigen Humor. Wildfremde Menschen offenbarten ihm ihre dunkelsten Geheimnisse und zogen verwandelt weiter. Andere hätten ihm am liebsten umgebracht.

Der Autor Henri J. M. Nouwen bezeichnete ihn als „prophetisch“ und schrieb, seine Worte würden ihn treffen „wie ein zweischneidiges Schwert“ und stellten ihn „vor die Wahl zwischen Wahrheit und Lüge, Selbstlosigkeit und Egoismus … Heini Arnold ist kein frommer, sentimentaler Leiter. Jedes Wort entspringt seiner Erfahrung“.

Wer war dieser außergewöhnliche und doch einfache Mann? In diesem packenden und geistlich reichen Buch erzählt Peter Mommsen die dramatische Geschichte des Großvaters, den er kaum kannte. Wer es liest, wird danach anders auf sein eigenes Leben blicken.

Wer J. Heinrich Arnold, genannt Heini, erst spät kennenlernte, wunderte sich vielleicht darüber, wie sehr Menschen sich zu diesem merkwürdigen Mann mit seinem starken Akzent und seinem ungezwungenen Lächeln hingezogen fühlten. Sie spürten: hier war einer, der sie verstand; einer, dem man vertrauen konnte. Was machte ihn so besonders?

Peter Mommsen ist dieser Frage nachgegangen und hat die Spur seines Großvaters verfolgt. Dabei entdeckte er einen Jungen, der nur mit Kartoffeln im Bauch und radikalen Ideen im Kopf den Nationalsozialisten die Stirn bot. Den Sohn eines bekannten Intellektuellen, der raus aus der Schule wollte, um durch die Lande zu ziehen. Einen frisch verliebten jungen Mann, der aus seiner Heimat fliehen musste. Einen Vater, der sein erstes Kind verlor. Einen Pionier wider Willen im Herzen Südamerikas.

Dort, im Urwald Paraguays, wurde die christliche Lebensgemeinschaft, die seine Eltern gegründet hatten, durch Gesetzlichkeit und machthungrige Leiter entstellt und verkam zu einer kalten, herzlosen Organisation. Heini wurde von den Menschen betrogen, denen er am meisten vertraut hatte, und von seiner Frau und den Kindern getrennt.

Oft hing sein Leben am seidenen Faden. Doch Heini wusste, dass er noch nicht sterben durfte – er hatte seine Berufung noch nicht erfüllt und sein als Kind geleistetes Versprechen noch nicht eingelöst …

Erstellt am 14. März 2017 von

Überraschung gelungen! Im Sommer wird er 65, und am vergangenen Wochenende wurde Bernhard Ott, langjähriger Leiter und Dozent des Bildungszentrums Bienenberg, verabschiedet.

Zu diesem Anlass haben Lukas Amstutz, der neue Bienenberg-Leiter, sowie Hanspeter Jecker weitgehend unbemerkt ein Buch zusammengestellt, das Bernhard Ott gewidmet ist.

Keine Sorge, diese Festschrift ist alles andere als trockene akademische Lektüre, sondern atmet viel von der Lebendigkeit, die ich mit Bernhard Ott und überhaupt dem Bienenberg verbinde. (Ganz egal, welchem dieser drei Herren man zum Beispiel zuhört – intellektuelle Redlichkeit, geistliche Weisheit und Lebenserfahrung sind immer spürbar, verpackt in eine unterhaltsame Darbietung, die ihresgleichen sucht.)

 

 

 

Bernhard Ott hat den Neufeld Verlag von der ersten Stunde an unterstützt und ist mit zwei Büchern auch als Autor vertreteten: Die Kirche – 7 Gründe, warum ich sie liebe und Handbuch Theologische Ausbildung: Grundlagen – Programmentwicklung – Leitungsfragen (in der zweiten, überarbeiteten Auflage).

Aktuell arbeitet er noch für die Europäische Ev. Akkreditierungsvereinigung und ist Dekan für die akademischen Studiengänge der Akademie für Weltmission (AWM) in Korntal.

 

Im Kurztext zu dem ihm gewidmeten Buch Fit für die Welt!? Beiträge zu einer friedenskirchlichen Theologie und Gemeindepraxis heißt es:

Einen gängigen Slogan aus der Hochschulbildung bezeichnete er einst als Steilpass, um die Aufgabe theologischer Ausbildung zu beschreiben: „Fit für die Welt!“

Bernhard Ott interpretierte dies aus missionstheologischer Perspektive und verstand seinen Dienst als Beitrag, Menschen für Gottes Schalom-Projekt in und mit dieser Welt fit zu machen. Dabei war er offen für innovative Wege, stellte jedoch immer wieder kritische Fragen an allzu pragmatische und marktwirtschaftliche Konzepte.

Die in diesem Buch vorliegenden Beiträge zu einer friedenskirchlichen Theologie und Gemeindepraxis haben die Autorinnen und Autoren aus Dankbarkeit für eine längere oder kürzere Weggemeinschaft mit Bernhard Ott verfasst. Die Artikel spiegeln damit eine Auswahl von Themen wider, die dem Jubilar in seinen vielfältigen Tätigkeiten wichtig gewesen sind.

 

 

Mit Beiträgen von Tobias Faix, Timothy J. Geddert, Paul Kleiner, Daniel Plessing, Johannes Reimer, David W. Shenk, Willy Surbeck, Thomas R. Yoder Neufeld, Beat Weber und vielen anderen.

Erstellt am 5. Dezember 2016 von

… und doch haben wir wieder mal getan, was „man“ nicht tut: Für die zweite Auflage von Stefan Vatters Buch Finden, fördern freisetzen haben wir gemeinsam mit dem Autor noch einmal kräftig investiert.

  • Der bisherige Inhalt wurde komplett durchgesehen,
  • das Buch wurde massiv erweitert,
  • erscheint nun im größeren Format
  • und mit neuem Cover
  • und kostet weniger als vorher!

Na, na, na …

Der Untertitel von Stefan Vatters Buch Finden, fördern, freisetzen lautet nun: Wirksam führen – die Wiederentdeckung des apostolischen Dienstes.

 

 

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Sie sind Gottes weise Strategen und kühne Eroberer. Loyale Radikale, die Kirchengemeinden fördern und freisetzen, ihre himmlische Leuchtkraft und göttliche Salzwirkung zu entfalten. Um sein Reich zu etablieren, setzen sie ihr Leben aufs Spiel: die Apostel. Doch es ist still geworden um apostolisch begabte Männer und Frauen. Der fünffältige Dienst (Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer) ist zum einfältigen Dienst verkümmert.

Stefan Vatter ist überzeugt: Wir müssen den apostolischen Dienst neu entdecken! Wir brauchen Männer und Frauen, die ihre apostolische Begabung und Berufung von Gott begreifen und annehmen. Dieses Buch greift das Phänomen apostolischer Wirksamkeit auf. Es beschreibt, was die Bibel darüber lehrt, was den Dienst der Apostel durch die Jahrhunderte auszeichnete und was sie der Gemeinde und Gesellschaft zu bringen haben.

Ein Buch für alle, die verstehen und erleben wollen, wie Gott seine Gemeinde baut und unsere Gesellschaft wirksam mit dem Evangelium durchdringt.

 

 

Stefan Hänisch, Leitender Pastor von ICF Berlin, meint:

„Wie ein Altbau, der nach einer frischen Sanierung in einem neuen Glanz erscheint und die Blicke der Passanten auf sich zieht, erstrahlt diese zweite Auflage. Das Buch ist nach der Überarbeitung der Hammer geworden. Ein Buch mit hoher Aktualität und Praxisnähe.“

 

Und Lothar Krauss, BFP-Pastor und Vorstandsmitglied von Willow Creek Deutschland, schrieb schon zur ersten Auflage auf seinem Leiterblog:

„Vatter legt mit dem Band eine sorgfältige biblische und praktische Reflexion zur Frage des apostolischen Dienstes vor, die ihresgleichen sucht.“

 

Hier geht’s zu weiteren Stimmen zum Buch, zur Leseprobe und zu informativem Zusatzmaterial. Und natürlich auch direkt zur Bestellung …

Erstellt am 18. November 2016 von

Neil Cole zu lesen, ist wie an einem Virus zu nippen“, meinte ein Rezensent zu Coles Buch Organisch leiten – Wie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert, das im Neufeld Verlag erschienen ist.

 

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Neil Cole ist  international als Redner unterwegs und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Sein Herz schlägt für einfache Kirche ohne große Strukturen und all das, was Institutionen behäbig und unbeweglich macht. Die gute Botschaft von Jesus Christus ist einfach, meint Cole, also sollten Gemeinden es nicht unnötig kompliziert machen.

Wir haben Organisch leiten selbst als Gemeindeleitung gelesen und davon profitiert. Seine Analyse ist nicht immer bequem, aber es tut gut, sich hinterfragen zu lassen.

Im Verlag Gloryworld Medien ist Neil Coles Klassiker Organische Gemeinde erhältlich, und in wenigen Tagen erscheint dort auch ein neues Buch von ihm: Leiten lernen wie Paulus – Hineinwachsen in ein Leben, das Kreise zieht.

 

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Welche Lektionen können wir von Paulus, einem der größten Weltveränderer der Geschichte, lernen? Welche Lebens- und Leiterschule durchlief er, um am Ende sagen zu können: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet …“ (2. Timotheus 4,7)?

 

Ich empfehle gerne die Lektüre der Bücher von Neil Cole, auch weil sie durchtränkt sind von der praktischen Erfahrung des Autors. Er will uns keine Methoden verkaufen, sondern fragt nach Wegen, wie wir heute Menschen einladen können, sich Gott anzuvertrauen. Und da kann ich noch viel lernen …

Erstellt am 31. Oktober 2016 von

Am 10. Dezember 2017 jährt sich der Todestag des Dichters Jochen Klepper zum 75. mal.

Markus Baum, im Hauptberuf Redakteur bei ERF Medien, „nebenbei“ Autor z. B. der wunderbaren Biografie Jochen Kleppers, aber auch Organist, bietet interessierten Gemeinden, Bildungswerken, Institutionen etc. in der Zeit vom 4. bis 19. November 2017 verschiedene Veranstaltungsangebote an. (Nach Absprache sind auch andere Zeiten möglich.)

 

Jochen Klepper

 

 

1. Biografischer Vortrag mit Mitmachkomponente: Von Jochen Klepper hören – mit Jochen Klepper singen

Die meisten Liedtexte aus Jochen Kleppers Feder sind inspiriert von Versen aus der Hebräischen Bibel und setzen Abschnitte daraus z. T. wortgetreu in gebundene Sprache um. Eine biografische und hymnologische Entdeckungsreise.

Beamer und Klavier oder E-Piano erforderlich; Zeitrahmen: 1 ½  h + Aussprache

 

2. Biografischer Vortrag: Kein Held – aber ein Gerechter?

Neue Zugänge zu einem nicht einfachen, vielschichtigen Menschen, der bei aller Begrenztheit ein eindrückliches und starkes Lebens- und Glaubenszeugnis abgibt und mit seinen Liedtexten und Gedichten bis heute Menschen aufrichtet und tröstet.

Beamer erforderlich, Zeitrahmen: 1 h + Aussprache

 

3. Angebot für Frauen und für Paare: Die Liebe war stärker – Jochen Klepper und Hanni Stein

Mit besonderer Betonung auf der Frau an Jochen Kleppers Seite, ihrer Entwicklung, ihrem Glaubensweg und ihrem Beitrag zu Jochen Kleppers literarischem Werk.

Beamer erforderlich, Zeitrahmen: 1 h + Aussprache

 

4. Für Literaturinteressierte, zeitgeschichtlich und politisch Interessierte: Könige und Tyrannen

Jochen Klepper als Journalist, Dichter und Erzähler mit besonderer Betonung auf Jochen Kleppers Roman Der Vater, seiner Haltung zum totalitären Staat und der Frage: Wie aufrecht, wie gebeugt war Jochen Kleppers Gang in diesem Staat?

Beamer erforderlich, Zeitrahmen: 1 h + Aussprache

 

5. Für junge Leute, Konfirmanden- und Jugendgruppen: Jung und bedroht: Jochen Klepper und Renate Stein

Hier steht neben Jochen Klepper und seinem ja auch nicht einfach Werdegang (Missbrauchserfahrung, wirtschaftlicher Existenzkampf, Verfehmung) seine Stieftochter Renate Stein im Mittelpunkt. Sie hat ein ebenso aufrüttelndes Schicksal erlebt wie Anne Frank oder Etti Hillesum, aber eben inmitten Berlins, in der Umgebung der Kulturgrößen und Paladine des Dritten Reiches. Renate Stein war 21, als sie starb. Man kann an ihrem kurzen Leben viel deutlich machen, bei allen Fragen, die offen bleiben müssen.

Beamer erforderlich; Zeitrahmen: 1 h, je nach Absprache geht es auch gestrafft in 45′, Zeit für Rückfragen und ggf. Gespräch sollte aber sein

 

Als Verlag stellen wir gerne den Kontakt zu Markus Baum her.

Erstellt am 11. August 2016 von

Wenn Theologie in philosophischen Begriffen ausgedrückt und mit Hilfe von Philosophie und Logik strukturiert wird, dann braucht man dazu Intelligenz und die Fähigkeit, logisch denken zu können. Wenn Theologie aber in Form einer Geschichte präsentiert wird, dann kann die Bedeutung dieser Geschichte nicht angemessen erfasst werden, ohne dass der Interpretierende – so gut wie nur möglich – Teil der Kultur des Erzählers und dessen Zuhörer wird.

Eine wunderbare Darstellung dieses Dilemmas präsentiert N. T. Wright in seinem Buch über die Auferstehung. Wright zitiert ein Beispiel von George Caird: Aus dem Mund eines Amerikaners bedeutet: »I am mad about my flat!«: »Ich ärgere mich über meine Reifenpanne!« Aber für einen Engländer bedeutet der gleiche Satz: »Ich bin von meiner Wohnung begeistert!« Die Kultur des Sprechers muss also berücksichtigt werden, wenn das Gesagte verstanden werden soll.

Das Gleiche trifft für das Leben und die Lehre Jesu zu. Natürlich ist der Geist Gottes durch die Jahrhunderte nicht ohne Zeugnis geblieben. Und doch gibt es Bedeutungsebenen eines Textes, die erst dann erschlossen werden können, wenn die Kultur des Nahen Ostens verstanden und bei der Auslegung der Schrift eingesetzt wird.

Lukas 15 ist ein hervorragendes Beispiel für diese Wahrheit:

Ist es eine Schande, wenn ein Mann seinen Vater um sein Erbe bittet, wenn der Vater noch lebt? Ist es ein schlechtes Zeichen, wenn der ältere Bruder dazu schweigt? Wie soll der Vater reagieren? Bringt der junge Mann seiner Familie im Dorf Schande, wenn er seinen Anteil des Erbes verkauft?

Als der Sohn »zu sich kam«, bedeutet das, dass er »bereute« oder dass er »versuchte, etwas zum Essen zu bekommen«? Warum gibt es in der Geschichte keine Mutter? Macht der Vater sich lächerlich, wenn er die Straβe hinunterrennt? Darf ein Vater seine Gäste verlassen, um mit seinem ältesten Sohn zu reden, der drauβen auf dem Hof schmollt? Und falls er es tut, was bedeutet das?

 

Als wir Kenneth E. Baileys (1930-2016) Buch Der ganz andere Vater – Die Geschichte vom verlorenen Sohn aus nahöstlicher Perspektive 2006 erstmals auf Deutsch herausgegeben haben (übrigens hervorragend übersetzt von Gertrud Geddert), waren wir begeistert.

Und nicht nur wir! Hier sehen Sie Auszüge aus den Stimmen zu diesem Buch.

Und hier erzählt Kenneth E. Bailey selbst in einem Fünf-Minuten-Film, worum es in dem berühmten „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ eigentlich geht.

 

Nachdem die gedruckte Ausgabe nun eine Weile vergriffen war (es ist auch als E-Book verfügbar), ist dieses wunderbare Buch ab Mitte September wieder erhältlich.

 

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Es ist ein ungewöhnlich reiches Buch:

  • In einem spannend zu lesenden Kommentar zu Lukas 15 liefert Bailey wertvolles Hintergrundwissen.
  • Mit arabischen Kalligrafien aus eigener Feder illustriert er diese Botschaft,
  • und schließlich zeigt ein dramatisches Theaterstück (das sich mit einfachen Mitteln aufführen oder vorlesen lässt): Gott ist auf der Suche nach seinen Kindern.

Hier als Beispiel eine Kalligrafie samt Erklärung:

 

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In unserem Lektoratsteam habe ich in letzter Zeit manches Mal gefragt: Welches Buch kann auf den Punkt bringen, wofür unser Herz schlägt:

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist! Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben: Bei Gott bin ich willkommen.

 

Als ich jetzt an der zweiten Auflage von Der ganz andere Vater arbeitete, wurde mir klar: Hier ist es, und zwar schon lange, bevor wir dieses Motto überhaupt formuliert haben.

 

Es berührt mich tief, wie Bailey uns die Geschichte dieses Vaters und seiner Söhne erklärt. Und ich entdecke mich wieder in dieser Geschichte – mit meiner Angst, zu kurz zu kommen. Mit meinem Hunger nach Leben, nach Freiheit. Aber auch mit der Sorge: Was habe ich eigentlich von meiner Treue?

Was für ein Vorrecht, solche Bücher verlegen zu dürfen!

 

P. S.: Gerne weisen wir an dieser Stelle übrigens auf ein zweites Buch von Kenneth E. Bailey hin, das derzeit im Verlag SCM R. Brockhaus in Vorbereitung ist (und wohl im Februar 2017 erscheint): Jesus war kein Europäer – Die Kultur des Nahen Ostens und die Lebenswelt der Evangelien.

Erstellt am 14. Juli 2016 von

Wir freuen uns immer wieder, zu hören, wie unsere Bücher für die Gemeindearbeit fruchtbar werden können.

Ein Beispiel lieferte nun die Braunschweiger Friedenskirche, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Im Rahmen einer „Gemeindeinitiative: Verwandelt in Gottes Nähe“ lud Pastor Dr. Michael Bendorf zu sechs Treffen innerhalb von sechs Wochen ein. In der Einladung dazu heißt es:

Wie kann das Wesen Jesu in den Stürmen und Herausforderungen unseres Lebens in uns Gestalt gewinnen? Wie kann es uns durch den Heiligen Geist gelingen,  dass sich die Wesenszüge Jesu in unserer Persönlichkeit ausdrücken? Und wie kann sich aus diesem Verwandlungsprozess heraus eine echte und lebendige Nachfolge Jesu formen?

Die Initiative bietet Impulse und Hilfestellungen, um persönliche Veränderungsprozesse und Christusnachfolge miteinander zu verbinden.

Dabei geht es um ursprüngliche Lebensprozesse, vergessene Wege und die Wiederentdeckung der geistlichen Kraft von gewöhnlichen Menschen, die sich der Führung und dem Wirken des Heiligen Geistes anvertrauen. Grundlage der Initiative ist das Buch „Verwandelt in Gottes Nähe“ von Anders-Petter Sjödin.

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Am Anfang des Abends steht ein geistlicher Impuls, der anschließend in Kleingruppen vertieft wird. Zudem soll  auch Raum für geistliche Übungen und Lebenshaltungen sein, die wir in unseren Alltag integrieren können.

Dieses Beispiel zeigt, dass man – abgesehen von Kampagnen mit entsprechend aufbereitetem Material – auch gut selbst Kurse mit Hilfe z. B. von Büchern anbieten kann.

Wenn Sie mit Neufeld-Büchern arbeiten möchten: Gerne beraten wir auf Wunsch Gemeinden, welche unserer Bücher sich dazu besonders gut eignen. Anruf genügt!

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.