Schlagwort-Archiv: Schwangerschaft

 

Erstellt am 4. Februar 2015 von

„Alles selbst bestimmt? Funktionieren. Kontrollieren. Optimieren.“ Das ist das Thema der Jubiläumstagung des Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik.

 

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Mit der Jubiläumstagung (17. bis 19. April 2015 an der Hochschule Bremen) wird das „Spezialthema“ Pränataldiagnostik in den Mittelpunkt gerückt und mit gesundheits-, sozial- und frauenpolitischen Entwicklungen und Diskussionen verbunden.

Seit 20 Jahren engagieren sich Fachleute, Gruppen und Institutionen sowie Einzelpersonen im Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik. „Gerade mit Blick auf die sich immer wieder überbietenden Entwicklungen im Bereich selektiver Methoden in der Schwangerenbetreuung ist ein kritisches widerständiges Engagement weiterhin wichtig“, so das Netzwerk in einer Pressemitteilung. Stimmt!

Eingeladen sind, neben den Berufsgruppen und deren Facheinrichtungen, die konkret mit schwangeren Frauen/Paaren zu tun haben oder zu tun haben werden (Auszubildende, Studierende …), Interessierte aus politisch aktiven Gruppen, aus Landes- und Bundespolitik, Wissenschaft und Medien.

Das Anmelde-Formular und weitere Informationen findet man im Flyer zur Veranstaltung.

Kontakt: Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik, Sekretariat: c/o Simone Bahr, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V., Brehmstraße 5-7, 40239 Düsseldorf, Tel. 02 11/6 40 04-10, Fax 02 11/6 40 04-20, E-Mail netzwerk@bvkm.de

Erstellt am 5. Januar 2015 von

Das Jahr hat begonnen, Buchhandlungen ordern jetzt fleißig Frühjahrsneuerscheinungen und unsere Handelsvertreter sind auf Reisen, um vorzustellen, was es im Neufeld Verlag in den kommenden Wochen Neues gibt.

Das erste Buch, Ein Baby im Bauch aus der Feder von Holm Schneider, liebevoll-witzig illustriert von Peter Guckes, ist bereits lieferbar – die Exemplare, die wir hier für unser kleines Handlager in Schwarzenfeld bestellt haben, kamen pünktlich am 24. Dezember aus der Druckerei hier an!

 

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Als wir 2011 das Kinderbuch Die Geschichte von Prinz Seltsam herausgegeben haben, hätte man gut sagen können: „Ein Kinderbuch zu verlegen, macht nur dann Sinn, wenn man als Verlag ein entsprechendes Programm aufbaut. Also jedes Halbjahr mindestens ein weiteres Kinderbuch.“ Stimmt. Doch der Erfolg spricht eine andere Sprache: Die Geschichte von Prinz Seltsam zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Titeln des Neufeld Verlages.

Als wir Anfang 2014 Holm Schneiders Buch „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom herausgegeben haben, hätte man gut sagen können: „Das ist doch ein totales Nischenprodukt – Thema Inklusion und Beruf, und dann auch noch speziell von Menschen mit Down-Syndrom.“ Stimmt. Doch der Erfolg spricht eine andere Sprache: „Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ ist unser Bestseller des Jahres.

Wenn wir jetzt das Buch Ein Baby im Bauch herausgeben, könnte man gut sagen: „Ist das jetzt ein Kinderbuch oder ein Geschenkbuch? Was denn jetzt? Und überhaupt, das ist doch gar nicht Euer Ding …“ Mag sein. Doch ich weiß, auch dieses Projekt wird ein Erfolg.

Es ist tatsächlich ein wunderschönes Kinderbuch. Und ein ganz besonderes Geschenk zum Beispiel für werdende Eltern. Freunde von uns haben es inzwischen schon ihren Kindern geschenkt – um ihnen zu erklären, dass sie noch ein Geschwisterchen bekommen …

Erstellt am 27. August 2014 von

Am Samstag, 20. September 2014 findet in Mainz ein ganz besonderer Kongress statt: donum vitae, der an christlichen Werten orientierte Schwangerschafts(konflikt)beratungs-Verband, lädt  zu einem inspirierenden Tag zum Thema „Dem Leben Zukunft geben“ ein.

 

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Mit dabei ist auch Fotografin und Autorin Conny Wenk, die Kinder mit Down-Syndrom seit Jahren liebevoll in den Fokus nimmt. Auf dem Kongress spricht sie über ihren persönlichen Weg, zeigt Fotos und denkt laut darüber nach, was es in Deutschland braucht, um jedem Leben Zukunft zu geben.

Weitere Referenten sind zum Beispiel Julia Klöckner, MdL, Hermine Nock vom Bundesverband Herzkranke Kinder, Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier.

Information und Anmeldung zum Kongress ist bis zum 8.9.2014 unter www.zukunftleben.de möglich.

Erstellt am 25. Juli 2014 von

Der Mutterleib ist kein „erlebnisleerer“ Raum, meint die Journalistin Nicola Menke in ihrem Artikel, der u. a. in der Augsburger Allgemeinen erschienen ist.

So träumen Ungeborene bereits. Etwa ab dem 7. Monat sind bei ihnen während der Schlafphasen eine lebhafte Hirntätigkeit und schnelle Augenbewegungen – bekannt als REM (Rapid Eye Movement) – zu verzeichnen. Als wahrscheinlich gilt, dass sie, wie auch nach der Geburt, im Traum Erfahrungen verarbeiten, die sie im Wachzustand gemacht haben; sei es Musik oder sanftes Klopfen de s Vaters gegen Mamas Bauch .

Wir haben schon vor der Geburt Emotionen und zeigen das ab dem 4. Schwangerschaftsmonat auch, sei es über Mimik und Gestik oder durch „verräterische“ Bewegungen.

Dem Gynäkologen René van de Carr zu Folge ist „der Mutterleib das erste Klassenzimmer“. Der Amerikaner, der vor 30 Jahren mit Studien und Versuchen im Bereich der Pränatal-Entwicklung begann, meint damit, dass man Ungeborene aufgrund ihrer Lernfähigkeit gezielt fördern kann. Dies soll durch ein Föten-Training mit Musik, Sprachreizen und Lichtimpulsen möglich sein.

Der Mensch ist bereits vor der Geburt zur Interaktion fähig. Am eindrücklichsten zeigt sich das anhand von Zwillingsföten. Beobachtet man sie per Ultraschall, wie das unter anderem die italienische Ärztin und Psychoanalytikerin Alessandra Piontelli getan hat, sieht man, dass sie in regem Kontakt stehen und schon pränatal eine Beziehung aufbauen. (Quelle: Weißer Friede, Nürnberg.)

Am morgigen Samstag, 26. Juli 2014 findet in Nürnberg ab 10.30 Uhr ein „Fest für das Leben“ statt. Vor der Lorenzkirche demonstrieren Vertreter verschiedener Lebensrechtsorganisationen, die sich unter dem Namen „Weißer Friede“ zusammengetan haben, dann für das Recht auf Leben, darunter u. a. Ärzte für das Leben, Christdemokraten für das Leben oder die Aktion Lebensrecht für Alle.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.