Schlagwort-Archiv: Spiritualität

 

Erstellt am 5. Juni 2018 von

 

 

Was für eine unermessliche, prachtvolle Schönheit. Gleich hinter dem Ortsausgangsschild.

Das Gras am Straßenrand ist in die Höhe geschossen, Mohnblumen und Kornblumen blühen in seiner Mitte. Strahlendes Rot und leuchtendes Blau. Ich parke mein Auto und mache Fotos für meine Frau – sie liebt Mohnblumen.

Und wie ich da so in der Wiese stehe, umschwärmt von Insekten, muss ich an eine Passage aus der Bergpredigt denken:

 

„Warum sorgt ihr euch um die Kleidung?

Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?

Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“

 

Machen wir uns nichts vor: Es ist nicht immer leicht, sein Tagewerk zu schaffen und für die Familie zu sorgen.

Doch hier, inmitten der Blütenpracht, haben diese Worte von Jesus Christus eine ganz direkte Kraft. Hat er nicht recht? Vor all unserem Tun sind wir zuallererst Beschenkte. Staunen und ehrfürchtige Dankbarkeit pochen in meinen Adern.

Uwe Heimowski

Erstellt am 8. März 2018 von

Wenn’s nur immer so leicht wäre: Sobald es uns gelingt, unser Gegenüber, eine Situation oder auch ein bestimmtes Thema mit anderen Augen zu betrachten, sieht die Welt gleich ganz anders aus. Diese Tatsache hilft uns immerhin, dass wir nicht vergessen, dass unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Horizont ziemlich … beschränkt sind.

 

 

 

In wenigen Tagen erscheint nun ein Buch, in dem es darum geht, Jesus Christus und den Kern des christlichen Glaubens nicht nur durch die gewohnte (und vielleicht ein wenig trüb gewordene?) Brille zu sehen, sondern sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben:

Neben unserer individuellen Persönlichkeit bestimmt ja auch unsere kulturelle Prägung unsere Identität, unser Weltbild und unsere Ethik – und somit auch unser Verständnis der guten Nachricht von Jesus Christus. Während Christen im Westen traditionell eher die Erlösung von Schuld betonen, sehnen sich die Menschen vieler anderer Kulturen rund um die Welt eher nach Ehre, um Schande abzuwenden, und nach Macht, um ihre Angst zu überwinden.

Hier ein kleiner Einblick in die unterschiedlichen kulturellen Prägungen (im Buch auf S. 35):

 

 

Die befreiende Botschaft von Jesus gilt allen und umfasst viel mehr, als wir erkennen. Tatsächlich geht die Bibel einfühlsam auf die Bedürfnisse aller drei „Kulturtypen“ ein. Sie zeigt uns, wie wir Menschen durch Gottes Gnade von Scham, Angst und nicht zuletzt auch von unserer Schuld geheilt werden können.

Der Missionswissenschaftler Jayson Georges hilft uns mit diesem Standardwerk, das Evangelium mit anderen Augen zu sehen – und es Menschen anderer Kulturen oder auch Generationen zu eröffnen.

 

Jayson Georges

Mit anderen Augen – Perspektiven des Evangeliums für Scham-, Schuld- und Angstkulturen

 

Bei der Veröffentlichung dieses Buches haben wir mit DMG interpersonal e.V., Sinsheim, Orientierung: M e.V., Dortmund, und dem Arbeitskreis Migration und Integration der Deutschen Evangelischen Allianz (AMIN), Bad Blankenburg, zusammengearbeitet. Vielen Dank!

Erstellt am 4. Januar 2018 von

Erholung, Begegnung und Inspiration für Familien mit behinderten Kindern – das ist die Idee der FamilienWoche Spezial.

Wie in den vergangenen Jahren, lädt das Dünenhof Ferienhotel bei Cuxhaven an der Nordsee auch dieses Jahr zu einer Woche ab Ostermontag ein – vom 2. bis 8. April 2018.

 

 

Das meinen Teilnehmer der vergangenen Jahre:

„Unser Kind (8) war total begeistert und fühlte sich sehr wohl.“

„Endlich ein Ort, an dem ich mit meiner Familie nichts Besonderes war. Wir haben uns in der Gemeinschaft sehr wohlgefühlt und wurden von Gott beschenkt!“

„Für mich waren diese Tage so reichhaltig, dass ich lange etwas davon habe.“

„Meine Tochter (11) hat gelernt auf Toilette zu gehen.“

 

Und so sind die Tage strukturiert:

Nach einem gemeinsamen Anfang mit viel Singen gibt es jeden Vormittag ein eigenes Kinderprogramm; dafür stehen kompetente und motivierte Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter bereit. Für Eltern gibt es währenddessen biblisch-geistliche Impulse, Gelegenheit zur Vertiefung und zum Austausch. Die Nachmittage können als Familie gestaltet werden, und abends ist Raum für Gespräche oder Seminare.

 

 

Und das an der Nordseeküste:

Das Dünenhof Ferienhotel liegt in wunderschöner Randlage von Cuxhaven, unmittelbar an Salzwiesen – direkt vor dem Wattenmeer. Und das bedeutet Wolken, Wind und Weite, Stille und Sturm. Die herrliche Natur – von Küstenwald und Heide bis hin zu Sandstränden – lädt dazu ein, Gottes Schöpfung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Allein der besondere Ort macht es leicht, Weitblick zu gewinnen, zu entspannen und loszulassen. Und die Umgebung von Cuxhaven bietet zudem vielfältige Ausflugsmöglichkeiten.

 

Sich verwöhnen lassen:

Komfortable Zimmer, ein komplett barrierefreies Gelände, gutes Essen, das Schwimmbad (mit Lifter) oder die Sauna im Haus tragen zur Erholung bei. An einem Abend wird für zwei Stunden eine Beaufsichtigung der Kinder angeboten. Und natürlich ist die Begegnung mit anderen Familien in durchaus ähnlicher Lebenssituation oft wertvoll und inspirierend.

 

 

Und wer steht dahinter?

Viel mehr als ein Hotel: Die WegGemeinschaft ist Träger und Gründer des Dünenhofes – neun Freunde, die sich vor über 30 Jahren zu einer christlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die Tagungen und Seminare auf dem Dünenhof sollen Raum schaffen, dem lebendigen Gott zu begegnen, neue Perspektiven zu gewinnen, Heilung und Inspiration zu erfahren.

 

 

 

Die FamilienWoche Spezial wird geleitet von:

  • Beate und Hergen vor dem Berge. Ihre Tochter Merle erkrankte im Alter von elf Jahren plötzlich an einer Hirnstammentzündung und ist seitdem fast vollständig gelähmt. Hier wird die Liebesgeschichte von Merle erzählt, die 2015 geheiratet hat.
  • Carolin und David Neufeld haben zwei Söhne mit Down-Syndrom und Erfahrungen als Pflegeeltern.
  • Sabine und Martin Zinkernagel sind Eltern von zwei erwachsenen Söhnen mit dem CRASH-Syndrom. In diesem Buch erzählt Sabine Zinkernagel aus diesem besonderen Leben.
  • Das Kinderprogramm wird geleitet von der Heilpädagogin und Ergotherapeutin Tanja Linnemann, unterstützt von einem Team.

 

 

Noch gibt es freie Plätze für die FamilienWoche Spezial (die Teilnehmerzahl ist naturgemäß begrenzt)! Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich hier:

DÜNENHOF FERIENHOTEL
In den Dünen 4
27476 Cuxhaven-Berensch
Telefon 0 47 23/71 23-0
Telefax 0 47 23/71 23 40 40
E-Mail info@duenenhof.org
www.duenenhof.org

Erstellt am 21. Dezember 2017 von

Leichter leben – wer will das nicht?

Vor einigen Monaten schrieb uns Daniel Plessing, Pastor in Überlingen am Bodensee:

 

 

Ich möchte ein kleines leichtes Büchlein mit Tiefgang über das Thema Sorgen schreiben. Es soll Spaß machen, dieses Buch zu lesen. Die konkret von mir erhoffte Wirkung: Sorgengeplagte Leser werden diese Pest los. Sie schlafen besser. Sie können ihren Alltag besser bewältigen. Ihre Beziehung zu Jesus gewinnt an Tiefe.

 

Klingt gut? Finde ich auch – denn ich vermute, die allermeisten Menschen sind sich durchaus dessen bewusst, dass sie sich viel mehr Sorgen machen, als ihnen gut tut. Dass Sorgen eigentlich nie weiterhelfen. Und uns nur Energie kosten, die wir anderweitig gut gebrauchen könnten.

Am 8. Januar ist es so weit und dieses wunderbare Büchlein Leichter leben ohne Sorgen von Daniel Plessing kommt aus der Druckerei.

Schauen Sie sich jetzt an, was der Autor selbst darüber sagt (1:46), und begleiten Sie Daniel Plessing auf seiner ganz persönlichen Reise vom Sorgenmenschen zum Vertrauensmenschen.

Ein Buch, das auch Ihr Leben leichter machen kann!

 

 

 

Erstellt am 20. Dezember 2017 von

Am 8. Januar erscheint Ulrich Müllers faszinierendes Buch Heimat finden. Es orientiert sich an der Rut-Geschichte aus dem Alten Testament – und greift ein überaus aktuelles Thema auf:

 

 

In unserer angeblich so säkularisierten Welt trifft man erstaunlicherweise ständig auf Menschen mit einer ungestillten, meist aber auch recht undefinierten „spirituellen Sehnsucht“. Viele Menschen suchen ein geistliches Zuhause. Glücklicherweise kommen viele Suchende auch in Kontakt mit dem Glauben und lebendigen Gemeinden. An diesem Punkt setzt Ulrich Müller an – und nimmt von beiden Seiten (Heimatsuchende vs. im Glauben bereit Beheimatete) die Frage in den Blick, wie der Weg weitergehen und die Integration in eine Gemeinde gelingen kann.

Rut entpuppt sich dabei als eine faszinierende Hauptdarstellerin. Und so ganz nebenbei widerlegt der Autor das Vorurteil, die Geschichten des Alten Testaments hätten uns heute kaum etwas zu sagen. Von wegen!

Kurz gesagt: Heimat finden interpretiert das biblische Buch Rut unter der Fragestellung, wie man bei Gott und im Glauben ein geistliches Zuhause finden kann. Und natürlich – diese Neuerscheinung passt hervorragend zu unserem Verlagsmotto „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“.

Ist es Zufall, dass die kommende Allianzgebetswoche (Sonntag, 14. bis 21. Januar 2018) unter dem Thema „Als Pilger und Fremde unterwegs“ steht? Am Dienstag, 16. Januar geht es ganz konkret um Rut – unter der Überschrift „In der Fremde Heimat finden“.

Wir hätten da also das passende Buch – übrigens in einem wunderbar bibliophilen Format und in gebundener Ausstattung …

 

Übrigens ist es auch das ideale Präsent für Absolventen eines Glaubensgrundkurses oder zur Aufnahme neuer Gemeindemitglieder. Dazu bieten wir hier auch gleich die passende Geschenkkarte an:

 

 

Erstellt am 24. November 2017 von

Kommt Ihnen dieses Liedzitat bekannt vor? Ich mag diesen Klassiker von Gerhard Tersteegen (1697–1769), sein Lied: „Gott ist gegenwärtig“. Ich muss zugeben, je älter ich werde, um so besser gefällt mir gerade diese sechste Strophe:

 

Du durchdringest alles; lass dein schönstes Lichte,
Herr, berühren mein Gesichte.
Wie die zarten Blumen willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
lass mich so
still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.

 

Am 25. November ist der 320. Todestag von Tersteegen. Bekannt als evangelischer „Mystiker“, lädt er mit seinen Liedern und Gebeten, seinen „Lebensbildern heiliger Seelen“ und seinen Übersetzungen (u. a. der Schriften des Bruder Lorenz von der Auferstehung) auch heute noch zu einem Leben in Gottes Gegenwart ein.

 

 

In unserer Reihe Klassiker der christlichen Spiritualität hat Dr. Thomas Baumann den Band In Gottes Gegenwart – Gedanken zum geistlichen Leben herausgegeben. Er bietet – neben einer Einführung in Leben und Werk Tersteegens – eine Auswahl kleiner Schriften, die zu verschiedenen Gelegenheiten entstanden und bisher kaum bekannt waren: Kleine geistliche Atempausen zum Auftanken, Kraft schöpfen, inne halten in Gottes Gegenwart.

Erstellt am 1. August 2017 von

Manchmal machen wir es uns einfach: Schublade auf Thema rein, Schublade zu – und fertig. Doch vielen Themen werden wir damit nicht gerecht. Und dem Leben schon gar nicht. Dafür ist es einfach zu kompliziert. Denn im wahren Leben treffen wir echte Menschen, und die sind nun mal nicht einfach oder eindimensional.

Klischees sind ja manchmal spaßig: wir zeichnen die Bayern in knackigen Krach-Lederhosen, wir stellen uns die Norddeutschen vor einem Teller mit wimmelnden Meerestieren vor, wir witzeln über die ach so laaaangsaaaamen Schweizer, spotten über die westfälischen Sturköppe und schmunzeln über die gemiieetlichen Sachsen. Man nimmt sich gegenseitig auf die Schippe, das ist lustig und das ist gut so.

Der Spaß hört dann auf, wenn aus dem Sticheln ein Vorwurf wird, aus dem Klischee ein Vorurteil. Dann sind plötzlich alle Arbeitslosen faul oder alle Reichen gierig, alle Jungen ungezogen, alle Alten von gestern, aus Flüchtlingen werden „Asylbetrüger“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ oder Schlimmeres.

Dabei hat jeder Mensch eine ganz eigene Geschichte. Und was wissen wir schon darüber, warum ein Mensch zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist? Was wissen wir über sein Glück – oder sein Pech? Haben wir mit ihm gelacht – oder mit ihm geweint?

Ein altes Sprichwort der Indianer sagt:

„Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.“

Das ist weise. Unsere Schubladen werden keinem Menschen gerecht.

Gott alleine kennt unsere Geschichte. Er begleitet unseren Weg, tagaus, tagein. Ohne Vorurteile, aber mit großem Vertrauen und einem Herzen voller Barmherzigkeit. Jesus sagt uns zu:

„Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“

Uwe Heimowski

Erstellt am 23. Dezember 2016 von

… ist auch eine Reise zu sich selbst, meint Silke Bauerfeind.

Sie ist Mutter eines nicht sprechenden Sohnes mit Autismus. Ihre Website „Ellas Blog“ hat sich zu einer gefragten Anlaufstelle für Eltern autistischer Kinder entwickelt. Dabei lässt sie auch andere zu Wort kommen, Autisten oder Eltern geben ihre Erfahrungen weiter.

 

ella

 

Vor wenigen Monaten hat Silke Bauerfeind „das Buch zu Ellas Blog“ herausgegeben, und es trägt genau diesen Titel:

Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst

Books on Demand, Norderstedt, 360 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-7412-2458-4, 18,90 EUR

 

24 Rezensionen bei einem bekannten Online-Händler sprechen schon fast für sich. Kompetent und einfühlsam, weil sie weiß, wovon sie schreibt, hat die Autorin eine Fülle von Artikeln zusammengestellt. Im Kurztext zum Buch heißt es:

Authentisch und lebendig berichtet die Autorin aus ihrem Familienleben und dem eigenen Er-Leben und trägt zudem Erlebnisse, Gedanken, Gefühle und Tipps von Familien mit autistischen Kindern zusammen.

So vermittelt sie Kenntnisse über das Autismus-Spektrum, die direkt aus dem Alltag der Familien gegriffen sind. Darüber hinaus stellt sie Checklisten und Anregungen zur Verfügung.

 

Sie nimmt auch die Situation von Eltern intensiv in den Blick:

Wie verändern sich familiäre Bindungen und Freundschaften? Wie fühlen sich Eltern von der Öffentlichkeit akzeptiert? Was kann man tun, um gesund zu bleiben? Wie verändern sich Wertvorstellungen, Träume und Lebenswege? Welche Chancen birgt ein Leben mit autistischem Kind?

Eltern, Geschwister und Bezugspersonen werden Erzählungen und Informationen, sowie viel Verständnis finden. Fachleuten und allen anderen Interessierten ermöglicht das Buch einen intensiven Einblick in das Zusammenleben von Eltern und autistischen Kindern.

 

„Es ist mein bisher persönlichstes Buch“, so die Bloggerin. „Aber erst die vielfältigen Erfahrungen anderer Familien, die einfließen durften, machen es für mich so wertvoll.“

Tatsächlich will Silke Bauerfeind damit kein weiteres Fachbuch vorlegen, sondern widmet sich vor allem der Elternperspektive, angereichert mit vielen Erfahrungen.

Mich hat dieses Buch berührt – und es stimmt, das besondere Leben mit einem autistischen Kind ist tatsächlich eine Reise zu sich selbst. Die birgt so manches Abenteuer und oft genug kommt sie einem wie ein Weg ins Ungewisse vor. Danke an Silke Bauerfeind!

Erstellt am 22. Dezember 2016 von

Auch wenn Jesus Klartext gesprochen und vor allem Geschichten erzählt hat – biblische Texte sind nicht immer einfach zu verstehen. Selbst wer regelmäßig Gottesdienste besucht, hat damit oft Probleme.

Wie schwer mag es dann für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder solche, die (noch) nicht gut Deutsch sprechen, sein?

In Zusammenarbeit zwischen dem Katholischen Bibelwerk e.V., dem Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg und den Thuiner Franziskanerinnen entsteht seit drei Jahren für jedes Sonntagsevangelium eine Übertragung in Leichte Sprache. Dabei werden die Texte theologisch und auf ihre Verständlichkeit hin geprüft.

 

kun03_32194_1

 

Die starke Nachfrage hat dazu geführt, dass es die Evangelien des Lesejahrs A jetzt in Buchform gibt – rechtzeitig zum neuen liturgischen Lesejahr. Die Gestaltung mit einem leicht lesbaren Schriftbild lädt dazu ein, es im Gottesdienst zu verwenden.

Lektorinnen und Lektoren sowie Gottesdienstverantwortliche finden außerdem zu jedem Text Erläuterungen zur Übertragung sowie Vorschläge für die Katechese.

Für Dieter Bauer, einem der Initiatoren des Projekts im Katholischen Bibelwerk e.V., ist das Evangelium in Leichter Sprache ein wichtiges Inklusionsprojekt, um Menschen mit Lernbehinderungen einen Zugang zur Bibel in der Liturgie zu ermöglichen.

Was ist Leichte Sprache?

Als Leichte Sprache wird eine barrierefreie Sprache bezeichnet. Sie hat einfache, klare Sätze, ein übersichtliches Schriftbild, klare Gliederung und erklärende Bilder. Das Ziel der Leichten Sprache ist Textverständlichkeit.

 

Und was heißt eigentlich „Evangelien der Sonn- und Festtage im Lesejahr A“? Wikipedia hilft uns auf die Sprünge:

Die Leseordnung der katholischen Kirche legt die biblischen Textstellen fest, die im Gottesdienst gelesen werden. So werden die wichtigsten Textstellen der Bibel in einem dreijährlichen Turnus vorgetragen. Jedes Jahr ist einem der drei Evangelisten Matthäus (Lesejahr A), Markus (Lesejahr B) und Lukas (Lesejahr C) gewidmet, das heißt, es wird also vorwiegend daraus gelesen.

 

Ich habe bei uns im Gottesdienst neulich gleich mal einen Abschnitt aus dieser Bibel-Ausgabe verwendet – und finde, das sind sehr schöne Texte. Es schadet schließlich nicht, wenn jeder versteht, was man da so liest …

 

Bibel in Leichter Sprache
Evangelien der Sonn- und Festtage im Lesejahr A
ISBN 978-3-460-32194-6
EUR 39,90 · ca. 352 Seiten, gebunden

Erstellt am 21. November 2016 von

Ihren wunderbaren Adventskalender 24 Begegnungen zum Staunen im Advent durften wir aufgrund der großen Nachfrage soeben nachdrucken –

Das Staunen hat im Advent einen besonderen Platz: wenn der erste Schnee fällt, beim Bummel über den Weihnachtsmarkt oder beim Genuss liebevoll selbstgebackener Plätzchen.

Und jeden Tag gibt es eine kleine Adventsüberraschung. In diesem Büchlein erzählt die Autorin von 24 Begegnungen zum Staunen, die einen ganz neuen Blick auf das Leben schenken.

Die 24 Impulstexte mit stimmungsvollen Fotografien inspirieren, die Adventszeit in diesem Jahr ganz anders zu begehen – ohne Stress und Hektik. Und dabei dem zu begegnen, der hinter dem Fest der Feste steht …

 

Mit Texten aus diesem Buch und begleitet von einer Jazz-Combo ist Sabine Langenbach in den kommenden Wochen unterwegs.

 

neufeld-verlag_24-begegnungen-zum-staunen-im-advent_langenbach_cover_rgb

 

 

Herzliche Empfehlung also zu den folgenden Terminen:

 

Do. 24.11. – 19.00 Uhr Gebrüder Nolte Honda Autoforum Hemer, Iserlohner Str. 85, 58675 Hemer

So. 27.11. – 17 Uhr FeG Lüdenscheid mit Aeterno Bestattungen, Börsenstraße 6, 58507 Lüdenscheid,

Do. 1.12. – Buchvorstellung in der Alpha Buchhandlung Frankfurt, mit Musik von Claudia Lemperle

Fr. 2.12. – 19 Uhr Stadtbücherei Altena mit Buchhandlung Katerlöh, Marktstraße 14-16, 58762 Altena

So. 4.12. – 17 Uhr Aeterno Bestattungen, Kreuzstr 1, 51702 Bergneustadt

So. 11.12. – 16  Uhr Mit ERF Medien: Kaffee und Kuchen – Begegnungen im Advent in der Fuchskaute Willingen/Westerwald

 

 

 

langenbach6_low

Die Vorfreude ist groß: Max Jalay (Kontrabass), Sabine Langenbach (Gesang), Andreas Theil (Keyboard) und Jens Gerlach (Drums) (Foto: © Susanne Mewes).

Die ersten Terminanfragen für 2017 und 2018 laufen bereits …

 

Und für Radio-Hörer von ERF Plus gibt es den ganzen Advent über eine besonderes Schmankerl: Jeden Tag liest Sabine Langenbach dann eine ihrer 24 Geschichten vor.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.