Wenn Pfarrer ausbrennen …

Erstellt am 9. Februar 2012 von

Es überrascht nicht wirklich: Die Burnout-Gefahr bei Menschen in geistlichen Berufen ist hoch. Zu den allgemeinen Stressfaktoren kommen oft hohe eigene Ansprüche des Ganz-für-den-anderen-da-seins sowie ein weit verbreitetes Einzelkämpfertum.

Dr. Andreas von Heyl, Jahrgang 1952, erfahrener Gemeinde- und Krankenhauspfarrer, hat sich intensiv mit Burnout bei Pfarrern, Religionspädagogen und anderen Menschen in geistlichen Berufen beschäftigt. Im Februar erscheint nun sein Buch: „Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer“. Darin benennt von Heyl die konkreten Gefahren, die zum Burnout in geistlichen Berufen führen können, und zeigt wirksame Strategien, wie man ihnen im Alltag begegnen kann. Für die eigene Seele sorgen, könnte man zusammenfassend vielleicht auch sagen.

Der Autor hat Zusatzausbildungen in KSA und prozessorientierter Psychologie und ist heute Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie Leiter der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ in der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Und ein sympathischer Mensch!

 

Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer

180 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-451-61040-0, € [D] 16,99

Kreuz Verlag, Freiburg 2012

 

 

 

 

 

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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.