Wunder im Mutterleib: Fest für das Leben

Erstellt am 25. Juli 2014 von

Der Mutterleib ist kein „erlebnisleerer“ Raum, meint die Journalistin Nicola Menke in ihrem Artikel, der u. a. in der Augsburger Allgemeinen erschienen ist.

So träumen Ungeborene bereits. Etwa ab dem 7. Monat sind bei ihnen während der Schlafphasen eine lebhafte Hirntätigkeit und schnelle Augenbewegungen – bekannt als REM (Rapid Eye Movement) – zu verzeichnen. Als wahrscheinlich gilt, dass sie, wie auch nach der Geburt, im Traum Erfahrungen verarbeiten, die sie im Wachzustand gemacht haben; sei es Musik oder sanftes Klopfen de s Vaters gegen Mamas Bauch .

Wir haben schon vor der Geburt Emotionen und zeigen das ab dem 4. Schwangerschaftsmonat auch, sei es über Mimik und Gestik oder durch „verräterische“ Bewegungen.

Dem Gynäkologen René van de Carr zu Folge ist „der Mutterleib das erste Klassenzimmer“. Der Amerikaner, der vor 30 Jahren mit Studien und Versuchen im Bereich der Pränatal-Entwicklung begann, meint damit, dass man Ungeborene aufgrund ihrer Lernfähigkeit gezielt fördern kann. Dies soll durch ein Föten-Training mit Musik, Sprachreizen und Lichtimpulsen möglich sein.

Der Mensch ist bereits vor der Geburt zur Interaktion fähig. Am eindrücklichsten zeigt sich das anhand von Zwillingsföten. Beobachtet man sie per Ultraschall, wie das unter anderem die italienische Ärztin und Psychoanalytikerin Alessandra Piontelli getan hat, sieht man, dass sie in regem Kontakt stehen und schon pränatal eine Beziehung aufbauen. (Quelle: Weißer Friede, Nürnberg.)

Am morgigen Samstag, 26. Juli 2014 findet in Nürnberg ab 10.30 Uhr ein „Fest für das Leben“ statt. Vor der Lorenzkirche demonstrieren Vertreter verschiedener Lebensrechtsorganisationen, die sich unter dem Namen „Weißer Friede“ zusammengetan haben, dann für das Recht auf Leben, darunter u. a. Ärzte für das Leben, Christdemokraten für das Leben oder die Aktion Lebensrecht für Alle.


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.