Teilen, was wir sind und haben

Lind, Tim

Teilen, was wir sind und haben

Als Kirche weltweit geben und empfangen


Vom Glück, zu teilen, was Gott uns anvertraut hat

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Die Mehrheit der Christen lebt heute in Afrika, Asien und Lateinamerika, während die Leitung hauptsächlich von Nordamerika und Europa ausgeht. Zugleich vergrößert sich die Kluft zwischen arm und reich. Hinzu kommen hartnäckige Verhaltensmuster in den internationalen Beziehungen zwischen Kirchen und Gemeinden: Afrika, Asien und Lateinamerika werden häufig als »bedürftig«, Europa und Nordamerika als »wohlhabend« betrachtet. Als würden die Kirchen im Süden nur »empfangen« und die im Norden nur »geben«.

Das Zeugnis der Bibel steht in krassem Widerspruch dazu: Alle haben etwas beizutragen, verfügen über Gaben, die sie der weltweiten Kirche – dem Leib Christi – schenken können. Jeder Teil dieses Körpers braucht die anderen.

Der Afrikaner Pakisa K. Tshimika und der Nordamerikaner Tim Lind schreiben hier von Erfahrungen der Initiative: Gaben teilen der Mennonitischen Weltkonferenz. Neben den biblischen Grundlagen gehen sie dabei eine Reihe herausfordernder Fragen an: Sind Gemeinden bereit, nicht nur zu geben, sondern auch zu empfangen? Und wie können Kirchen Hindernisse überwinden und teilen, was Gott ihnen anvertraut hat?

 

Buch des Jahres 2003 der Mennonitischen Weltkonferenz

Rezensionen:

„Wenn ein Afrikaner und ein Amerikaner ein gemeinsames Buch schreiben, dann scheint eine gewisse Spannung vorprogrammiert und wenn es dann auch noch um Gerechtigkeit und um das praktische Verhalten von Christen weltweit geht, dann wird es richtig interessant. Und diese Spannung wird nicht enttäuscht. Zwar sind sich Lind und Tshimika in ihrem Anliegen einig und auch ist die Sprache des Buches nicht apologetisch, sondern gewinnend und werbend und doch bleibt bei aller Freundlichkeit das Thema brisant. Es geht um den weltweiten Leib Christi und um die Frage, was jeder Teil, egal ob arm (weite Teile Afrikas, Asiens und Lateinamerikas) oder reich (Europa und Nordamerika) zu geben hat. Denn das ist die Grundthese, von der die beiden Autoren ausgehen: Alle Geschwister am Leib Christi sind unterschiedlich von Gott beschenkt und sollen diese Geschenke miteinander teilen. Dabei gehen sie vom bekannten biblischen Text aus 1. Korinther 12 aus und legen ihn global für alle Christen aus. Das ist neu und herausfordernd, darüber lässt sich nicht einfach eine Rezension schreiben, das lässt sich nur leben. Während wir in Deutschland, die Bibel meist für den eigenen Kontext auslegen und nur peripher und meist mit schlechtem Gewissen auf die soziale Ungleichheit beziehen, versuchen die Autoren die großen Zusammenhänge und die damit verbundene Verantwortung darzulegen. Dabei gehen sie nicht moralisch vor, sondern versuchen die biblischen Verheißungen und die schöpferischen Geschenke jeder Kultur herauszuarbeiten. Daneben entlarven sie die falsche Priorisierung, die im Westen oft herrscht, wo Gaben wie Reichtum, Macht oder Wissen eine große Rolle spielen. Gaben, das umfasst für die Autoren sowohl materielle als auch geistliche Gaben, die alle von Gott geschenkt sind. Diese sind aber nicht zum Selbstzweck, sondern zum Dienen untereinander da. „Kommt nicht alles, was du hast von Gott? Wie kannst du dann damit angeben, als hättest du es von dir selbst?“ (1. Kor 4,7) Von diesem Vers her zeigen sie auf, dass Gaben nur dann in die Freiheit führen, wenn wir sie für unsere Nächsten einsetzen, sie weiter verschenken. Tun wir das nicht, werden sie uns gefangen nehmen und wir werden zu geistlichen Egoisten, die immer mehr Gaben brauchen und wollen. Diese Freiheit des Teilens ist ein Problem des Westens und auch ein Problem von vielen Gemeinden in Deutschland. Damit sich dies verändern kann, haben die Autoren im Anhang eine Zusammenfassung der wichtigsten Gedanken mit Fragen zum Weiterdenken für die Kleingruppe oder den Hauskreis in der Gemeinde erstellt. Das ist konkret, nachdenkenswert und hilfreich – genau wie das ganze Buch.“

Dr. Tobias Faix in respect///

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