Die Politik Jesu

Von „Christianity Today“ auf Platz 5 der 100 wichtigsten theologischen Bücher des 20. Jahrhunderts gesetzt

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Aus einer Exegese des Lukasevangelium und des Römerbriefes verdeutlicht John Howard Yoder in diesem Buch – seinem bekanntesten Werk – die Relevanz der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus für die gesellschaftliche Haltung der Kirche. Nachfolge Jesu führe zu einem radikalen Pazifismus, der in leidensbereiter Liebe die Maßstäbe normaler Politik umkehre. Dies sei die Berufung der ganzen Kirche und nicht nur einzelner Ausnahmechristen oder historischer Friedenskirchen.

„Zu meiner ersten literarischen Begegnung mit Yoder kam es, als ich mich intensiver mit christlicher Friedensethik beschäftigte. Einige meiner Überzeu­gungen hat Yoder erschüttert – mit Sätzen wie dem, dass es in der Nachfolge, die auf Gewalt verzichtet, nicht auf den Erfolg, sondern auf Treue ankommt. Das beantwortet nicht jede Frage, aber es hat mir Mut gemacht, auf der Suche nach Antworten in neue Richtungen zu sehen.“

Prof. Dr. Christoph Raedel, Internationale CVJM-Hochschule in Kassel

„Eine drastische Studie christlicher Sozialethik – bei diesem Thema hat mich niemand stärker beeinflusst als Yoder. Seine Kapitel ,Christus und die Macht‘ so­wie ,Revolutionäre Unterordnung‘ sind schlicht das Beste, was zu diesem Thema geschrieben wurde.“

Richard J. Foster

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