2012: Die erste Neuerscheinung
All unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir von hier aus noch ein gesegnetes Jahr 2012! Wir bleiben als Verlag weiter dran, richtig gute Bücher zu machen. Mit Herzblut und Leidenschaft, mit inhaltlicher Substanz und in ordentlicher Qualität.
Ende Dezember ist bereits der erste Titel aus unserem Frühjahrsprogramm erschienen, ein weiteres Buch von Alan Hirsch: „Vergessene Wege – Die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche“, so heißt die deutsche Ausgabe von „The Forgotten Ways – Reactivating the missional Church“.
Alan Hirsch ist in Südafrika aufgewachsen, war Pastor in Australien und lebt heute in Kalifornien. Von dort aus ist er er rund um den Globus unterwegs, begleitet und berät Gemeinden und Verbände. Dass er als jemand, der Mega-Kirchen eher kritisch sehen dürfte, auch schon Willow Creek beraten hat, spricht sicher für ihn. Im Herbst 2012 wird er gemeinsam mit seiner Frau auf einer Novavox-Konferenz in Deutschland sein, und in der Edition Novavox ist auch dieses neue Buch erschienen.
Alan Hirschs Thema (und das bewegt uns auch als Verlag immer wieder zentral) ist die Frage, wie Kirche heute bedeutsam sein kann. Was geschehen muss, damit die unglaubliche Botschaft und die lebensverändernde Kraft Gottes sichtbar und spürbar werden – in einer Welt, die so vieles über Bord wirft und doch eine tiefe Sehnsucht nach Heilung in sich trägt.
Mich hat Alan Hirschs Buch gepackt, denn er arbeitet sich solide von der Bibel her an die Thematik heran, schreibt nicht von oben herab, sondern schildert als Praktiker auch eigene schmerzhafte Erfahrungen. Wie können wir Gemeinde so leben, dass die Menschen in die Jesus-Nachfolge geführt werden? Was hatte die frühe Kirche oder auch die Untergrund- und Hauskirchenbewegung Chinas, das diese schier unglaubliche Dynamik und geistliche Lebendigkeit und Echtheit mit sich brachte?
Alan Hirsch hat kreative Wege gefunden, diese vergessenen Wege des Evangeliums neu in den Blick zu nehmen. Mit seinen Bildern und Vergleichen schafft er es, Wesentliches darzustellen. Er ist mutig, prophetisch und direkt – zum Beispiel durchaus institutionskritisch. Aber er ist konstruktiv und bringt griffige Vorschläge, wie wir diese vergessenen, alten und guten Wege wieder beschreiten können.
Es ist ein herausforderndes Buch, das sich längst nicht nur an Pioniere richtet, sondern auch vielen Gemeindeleitern und Pastoren und überhaupt Leuten, denen die Gegenwart und Zukunft der Kirche am Herzen liegt, wertvolle und praktikable Impulse liefert.
Leonard Sweet meint im Vorwort: „Es gibt einige Bücher, die so gut sind, dass man sie zu Ende lesen sollte. Es gibt nur wenige Bücher, die gut genug sind, dass man sie bis zum Ende der Zeit lesen sollte. Vergessene Wege gehört dazu.“ (Schon ab 5 Exemplare gibt’s übrigens Mengenpreise.)



Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
