Erstellt am 5. November 2018 von

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen (Trisomie 21, das passt einfach gut zu diesem Datum 21.3.), und viele Elterngruppen und Initiativen nutzen das, um in ihrer Region für Vielfalt zu werben und dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Weil uns genau das am Herzen liegt, bieten wir Ihnen als Verlag auch 2019 wieder günstige Artikel zu Selbstkosten an, um Sie bei Ihrem Einsatz zu unterstützen.

Hier können Sie sich ein Bestellformular für die unten abgebildeten Give-Aways herunterladen (natürlich muss das dann nicht an uns gefaxt werden, man kann es auch fotografieren und uns mailen oder ganz einfach formlos bestellen).

 

„Für eine bunte Welt!“ Das steht auf der Packung der Qualitäts-Blumensamen, die wir 2019 noch einmal zum Welt-Down-Syndrom-Tag anbieten: eine bunte Sommerblumenmischung!

Die Tütchen sind etwas größer, damit sie auch wirklich auffallen. Und man kann sie wunderbar:

  • bei Aktionen in Einkaufszentren, Buchhandlungen, in Fußgängerzonen … verteilen
  • in Kindergärten und Schulen, in Kirchen und Gemeinden … weitergeben
  • in Arztpraxen und Kliniken … auslegen
  • Briefen, Spendenbescheinigungen … beilegen
  • zum Beispiel als Unternehmen seinen Kunden … schenken

 

 

 

 

Wenn Sie als Elterngruppe also eine Aktion in der Öffentlichkeit planen, bestellen Sie sich einen Schwung Blumensamen zum großzügigen Verschenken. Sie wissen ja: Glück vermehrt sich, wenn man es teilt …

Wir haben wieder spitz gerechnet, um Ihnen (für Bestellungen bis 31. März 2019) günstige Mengenpreise anzubieten:

 

Sommerblumenmischung: „Für eine bunte Welt!“ (8,7 x 12 cm, je 3,7 g, mind. 2 Jahre haltbar).

10 Stück à 0,62 EUR

ab 50 Stück à 0,58 EUR

ab 100 Stück à 0,56 EUR

ab 250 Stück à 0,52 EUR

ab 500 Stück à 0,48 EUR

(jeweils zuzüglich Versandkosten, inkl. 19 % MwSt.)

 

Neu: Poster „Für eine bunte Welt!“ im Format DIN A3 (je 1,- EUR) oder DIN A2 (je 2,- EUR; jeweils gefalzt auf DIN A4), mit demselben Motiv wie die Sommerblumenmischung.

 

 

 

Die Postkarte: „Prinz Seltsam“ (die Rückseite ist frei zum Beschriften)

neufeld-verlag_postkarte_prinz-seltsam

 

sowie das beliebte Lesezeichen „Down-Syndrom – na und?!“ (Motiv „Prinz Seltsam“) gibt es weiterhin gratis (gegen Versandkosten).

lesezeichen_wie-gut-dass-jeder-anders-ist_2015

 

Und auch unsere beliebten Aufkleber „Down-Syndrom – na und?!“ bieten wir weiterhin an:

Down-Syndrom-Aufkleber3

je 0,20 EUR

ab 100 Stück à 0,15 EUR

ab 250 Stück à 0,10 EUR

(jeweils zuzüglich Versandkosten, inkl. 19 % MwSt.)

 

Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen beim nächsten Welt-Down-Syndrom-Tag! Bitte bestellen Sie all diese Artikel direkt bei uns im Verlag:

Neufeld Verlag, Sauerbruchstr. 16, 27478 Cuxhaven, Telefon 0 47 23/5 05 72 60, Telefax 0 47 23/5 05 72 63, E-Mail info@neufeld-verlag.de

 

Neu: Elterngruppen, Frühförderstellen etc. bieten wir ab sofort erstmals ein speziell zusammengestelltes Paket zum Down-Syndrom mit Super-Rabatt an!

Erstellt am 24. Oktober 2018 von

Erholung, Begegnung und Inspiration für Familien mit behinderten Kindern – das ist die Idee der FamilienWoche Spezial.

Wie in den vergangenen Jahren, lädt das Dünenhof Ferienhotel bei Cuxhaven an der Nordsee auch im kommenden Jahr zu einer Woche ab Ostermontag ein – vom 22. bis 28. April 2019.

 

 

Das meinen Teilnehmer der vergangenen Jahre:

„Unser Kind (8) war total begeistert und fühlte sich sehr wohl.“

„Endlich ein Ort, an dem ich mit meiner Familie nichts Besonderes war. Wir haben uns in der Gemeinschaft sehr wohlgefühlt und wurden von Gott beschenkt!“

„Für mich waren diese Tage so reichhaltig, dass ich lange etwas davon habe.“

„Meine Tochter (11) hat gelernt auf Toilette zu gehen.“

 

Und so sind die Tage strukturiert:

Nach einem gemeinsamen Anfang mit viel Singen gibt es jeden Vormittag ein eigenes Kinderprogramm; dafür stehen kompetente und motivierte Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter bereit. Für Eltern gibt es währenddessen biblisch-geistliche Impulse, Gelegenheit zur Vertiefung und zum Austausch. Die Nachmittage können als Familie gestaltet werden, und abends ist Raum für Gespräche oder Seminare.

 

 

Und das an der Nordseeküste:

Das Dünenhof Ferienhotel liegt in wunderschöner Randlage von Cuxhaven, unmittelbar an Salzwiesen – direkt vor dem Wattenmeer. Und das bedeutet Wolken, Wind und Weite, Stille und Sturm. Die herrliche Natur – von Küstenwald und Heide bis hin zu Sandstränden – lädt dazu ein, Gottes Schöpfung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Allein der besondere Ort macht es leicht, Weitblick zu gewinnen, zu entspannen und loszulassen. Und die Umgebung von Cuxhaven bietet zudem vielfältige Ausflugsmöglichkeiten.

 

Sich verwöhnen lassen:

Komfortable Zimmer, ein komplett barrierefreies Gelände, gutes Essen, das Schwimmbad (mit Lifter) oder die Sauna im Haus tragen zur Erholung bei. An einem Abend wird für zwei Stunden eine Beaufsichtigung der Kinder angeboten. Und natürlich ist die Begegnung mit anderen Familien in durchaus ähnlicher Lebenssituation oft wertvoll und inspirierend.

 

 

Und wer steht dahinter?

Viel mehr als ein Hotel: Die WegGemeinschaft ist Träger und Gründer des Dünenhofes – neun Freunde, die sich vor über 30 Jahren zu einer christlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die Tagungen und Seminare auf dem Dünenhof sollen Raum schaffen, dem lebendigen Gott zu begegnen, neue Perspektiven zu gewinnen, Heilung und Inspiration zu erfahren.

 

 

 

Die FamilienWoche Spezial wird geleitet von:

  • Beate und Hergen vor dem Berge. Ihre Tochter Merle erkrankte im Alter von elf Jahren plötzlich an einer Hirnstammentzündung und ist seitdem fast vollständig gelähmt. Hier wird die Liebesgeschichte von Merle erzählt, die 2015 geheiratet hat.
  • Carolin und David Neufeld haben zwei Söhne mit Down-Syndrom und Erfahrungen als Pflegeeltern.
  • Sabine und Martin Zinkernagel sind Eltern von zwei erwachsenen Söhnen mit dem CRASH-Syndrom. In diesem Buch erzählt Sabine Zinkernagel aus diesem besonderen Leben.
  • Das Kinderprogramm wird geleitet von der Erzieherin Gerda Landes (die natürlich auch über Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Behinderung verfügt), unterstützt von einem Team.

 

 

Noch gibt es freie Plätze für die FamilienWoche Spezial (die Teilnehmerzahl ist naturgemäß begrenzt)!

Eine ausführlichere Übersicht auch zum Charakter dieser Tage gibt es in dieser pdf-Datei.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich hier:

DÜNENHOF FERIENHOTEL
In den Dünen 4
27476 Cuxhaven-Berensch
Telefon 0 47 23/71 23-0
Telefax 0 47 23/71 23 40 40
E-Mail info@duenenhof.org
www.duenenhof.org

Erstellt am 27. September 2018 von

… da denkt man als Familienvater natürlich erstmal an die wunderschönen „Pettersson und Findus„-Bücher und den etwas knorrigen Nachbarn Gustavsson.

Stefan Gustavsson ist zum Glück ein ganz anderer Typ: Er ist Direktor eines Zentrums für christliche Apologetik in Stockholm und gründete die Schwedische Evangelische Allianz, deren erster Generalsekretär er auch wurde.

Außerdem ist er Professor an der Gimlekollen School of Journalism and Communication in Kristiansand, Norwegen. In Schweden und darüber hinaus ist Gustavsson ein gefragter Referent zu Fragen der christlichen Apologetik.

 

 

In seinem druckfrischen Buch Kein Grund zur Skepsis! Acht Gründe für die Glaubwürdigkeit der Evangelien (das wir im Buchhandel noch gar nicht angekündigt haben) räumt er unaufgeregt, aber gründlich Einwände und scheinbare Widersprüche aus dem Weg – sachlich, kompetent und spannend.

 

 

Prof. Dr. Matthias Clausen, Dozent an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Theologischer Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft, meint dazu:

 

„Das Neue Testament hält kritischen Fragen stand – das führt Stefan Gustavsson hier überzeugend vor: Gut informiert, unterhaltsam geschrieben, mit der neuesten Literatur zum Thema vertraut, logisch bestens nachvollziehbar und ohne Scheu auch vor energischen Nachfragen. Jesus ist eben nicht eine Gestalt im historischen Nebel, sondern die Berichte des Neuen Testaments über ihn sind glaubwürdig und belastbar. Ein nötiges und hilfreiches Buch.“

 

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Erstellt am 25. September 2018 von

Als Verleger freut man sich natürlich immer über positive Rezensionen – auch wenn kritische Äußerungen durchaus hilfreich sein können und immerhin davon zeugen, dass der Rezensent oder die Rezensentin das Buch überhaupt gelesen haben.

Diese Tage erreichte uns eine der ersten Besprechungen des Eltern-Ratgebers Stärke fürs Leben entwickeln – So meistern Sie den Alltag mit einem behinderten Kind.

Und weil sie so viel von dem zur Sprache bringt, was uns bei der Herausgabe dieses Buches am Herzen lag, freue ich mich ganz besonders.

Das Autorenpaar, Sylvia und Alfred Sobel, ist in den letzten Jahren (!) so manche extra-Meile gegangen, damit der Ratgeber genau so entstehen konnte. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön nach Berlin!

 

 

 

Hier also gerne die Rezension im vollen Wortlaut – aus lauter Freude 🙂 :

 

Das Buch richtet sich an Eltern von „besonderen“ Kindern und begleitet die Eltern von der Diagnose einer Erkrankung oder Behinderung entlang des Lebens- und Entwicklungsweges des Kindes bis zum Erwachsenwerden. Es ist aber weit mehr als ein Elternbuch und ist lesenswert für alle Menschen, die eine niederschmetternde Diagnose zu verkraften haben. Aus der Erfahrung heraus, dass Menschen sehr unterschiedlich auf Schwierigkeiten und Schicksalsschläge reagieren können, arbeitet das Buch die Gründe dafür heraus und zeigt Wege auf, die zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit führen können – unter Einbeziehung des Partners, der Familie, von Freunden, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.

Eine besondere Stärke des Buchs ist der modulare Aufbau; man muss es also nicht von vorn bis hinten durcharbeiten, sondern kann überall einsteigen und sich Anregungen holen. Dabei helfen sich wiederholende Überschriften wie „Gut zu wissen“, „Verbreiteter Irrtum“ und prägnante inhaltliche Zusammenfassungen wie „Persönliche Stärke erfahren“ und „Kurz und knapp“. Wer etwas tiefer in sich hineinhören möchte, findet am Ende jedes Kapitels einen „Text für stille Momente“ als Denkanstoß.

Das Buch ist aus einer christlichen Grundhaltung heraus geschrieben, die aber nur im siebten Kapitel „Auf die Lebenseinstellung kommt es an“ als Beispiel für gelebte Spiritualität ausgebreitet wird. Der Tenor bleibt immer wohltuend unaufdringlich und lässt Raum für andere Grundüberzeugungen.

In diesem Buch ist vieles so beschrieben, wie ich es selbst erlebt habe. Die Autoren beschreiben treffend die Lage und Gefühlswelt von Menschen in einer Ausnahmesituation. Sie geben – ohne erhobenen Zeigefinger – wertvolle Tipps, wie man mit dieser besonderen Situation umgehen und zu einem „normalen“, erfüllten Leben zurückfinden kann. Ein wertvoller Ratgeber.

Andrea Schaller

 

(Die Rezension erschien auf der Website des Vereins Pompe Deutschland e. V., wo sich vor allem von Morbus Pompe betroffene Menschen zusammenschließen. Morbus Pompe ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit, die sich vor allem in der Muskulatur bemerkbar macht.)

 

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Erstellt am 6. September 2018 von

Am Montag, 10. September, feiert Jean Vanier seinen 90. Geburtstag.

 

 

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Der Herzschlag von Jean Vanier (Foto: John McElroy) ist für den Neufeld Verlag eine echte Inspiration: Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist Vanier Freund und radikaler Fürsprecher von Menschen mit geistiger Behinderung. Er lädt uns ein, ihre Gaben ernst zu nehmen und von ihnen zu lernen.

Die Arbeit von Jean Vanier dreht sich im Grunde um drei Fragen:

Was bedeutet es, ganz Mensch zu sein? Was heißt es, anderen wirklich zu dienen? Und wie kann Einheit zwischen unterschiedlichen Menschen entstehen? Seine Antworten waren immer praktisch wie intellektuell, durch sein Leben und Schreiben.

Als wir 2008 – gemeinsam mit dem Tyrolia Verlag – die einzige deutschsprachige Biografie von Jean Vanier herausgeben konnten, war in unserem Verlagsprogramm noch gar nicht erkennbar, wie sehr dieses Buch und das Anliegen Jean Vaniers einmal im Zentrum unserer Überlegungen stehen würde.

Inzwischen hat seine Lebensmission ihren Niederschlag sehr sichtbar im Neufeld Verlag (und in meinem persönlichen Leben) gefunden; wir teilen die tiefe Überzeugung, dass Menschen mit Behinderung uns etwas zu sagen und zu geben haben – und dass wir noch ziemlich am Anfang stehen, das überhaupt wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Der renommierte Theologe Stanley Hauerwas meinte einmal:

Jean Vanier steht wie ein Leuchtturm, der uns allen hilft, besser zu erkennen und zu verstehen, was Frieden bedeutet. Als Theologe habe ich mich der Praxis christlicher Gewaltfreiheit verschrieben. In dieser Position werde ich oft herausgefordert, zu zeigen, wo denn, bitteschön, solche Gewaltlosigkeit aktuell existiere. Seit vielen Jahren verweise ich die, die mir diese Frage stellen, auf das Werk von Jean Vanier.

Sind Jean Vaniers Bücher Bestseller im klassischen Sinn? Eher weniger. Tritt dieser Autor entsprechend lautstark auf, so dass seine Botschaft auch ja Gehör findet? Eher weniger. Ist seine Botschaft zentral für unsere Gesellschaft, für die Kirche, für unser Verständnis von Christsein, Menschsein und Reich Gottes; ist sie wert, in weiten Kreisen gehört zu werden? Durchaus!

Wir sind tief berührt und dankbar für die Inspiration durch Jean Vanier und die Arche-Gemeinschaften. Und wir wünschen ihm ein wunderbares Geburtstagsfest!

 

Im Neufeld Verlag erschienen die Biografie Jean Vaniers:

sowie weitere Bücher aus der Feder von Jean Vanier:

 

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Erstellt am 30. August 2018 von

Eigentlich ist er schon im Ruhestand, zumindest teilweise – denn noch ist Dr. Bernhard Ott Professor extraordinarius für Missiologie an der University of South Africa und leitet die Promotionsstudien an der European School of Cultur and Theology in Korntal bei Stuttgart. 25 Jahre lang hat er das Theologische Seminar Bienenberg (heute: Bildungszentrum Bienenberg) geleitet.

Wer schon mal das Vorrecht hatte, ihm zuzuhören, der wird bestätigen, dass Bernhard Ott eine ausgesprochene Begabung hat, Wesentliches und Gehaltvolles kurzweilig und unterhaltsam, ehrlich und getränkt von persönlichen Erfahrungen weiterzugeben.

Am Wochenende vom 26. bis 28. Oktober 2018 findet im Tagungszentrum Casa Moscia im Tessin (direkt am Lagio Maggiore bei Ascona) eine Tagung mit Bernhard Ott unter der Überschrift „Reich Gottes und persönliche Transformation – Buber, Bonhoeffer und die Bergpredigt“. In der Ausschreibung dazu heißt es:

 

Wie kann diese Welt wieder ins Lot kommen? Das beschäftigt nicht nur uns Menschen, das beschäftigt auch Gott. Dass Gott sein Reich aufrichtet, heißt nichts anderes, als dass er seine Welt wieder ins Lot bringen wird. Dabei setzt er bei der Transformation des Menschen an. Nichts braucht diese Welt dringender als aufrechte, integere und dienende Menschen. Tugenden und Charakter sind gefragt.

Ausgehend von der Spiritualität und der Pädagogik der Bergpredigt und im Gespräch mit Dietrich Bonhoeffer und Martin Buber fragen wir in diesen Tagen nach den Werten und den Tugenden des Reiches Gottes und wie diese im Leben von Menschen Gestalt gewinnen können – auch in unserem.

 

Hier gibt es nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit.

 

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Erstellt am 22. August 2018 von

Meine Frau ist Schweizerin. Sie ist mir nach Ost-Thüringen gefolgt. Aber im Urlaub geht es in ihre Heimat. Und so besuchen wir jedes Jahr die Schwiegereltern in den Berner Alpen.

Eine traumhaft schöne Gegend. Wandern und Klettern stehen auf dem Programm. Und der obligatorische Staudamm im wilden Bergbach wird gebaut. Nebenbei sammeln wir Steine. Hier liegen tausende. Der Strom hat sie alle herabgetragen. Wir finden Steine in originellen Formen und Farben, manche mit einem schönen Muster darauf.

Abends vergleichen wir unsere Schätze. Heute habe ich einen handtellergroßen dunkelgrauen Schieferstein gefunden, in den in weißer Kreide ein rechtwinkliges Kreuz eingezeichnet ist.

 

 

 

Eine meiner Töchter zieht einen bläulichen Herzstein heraus, groß wie ein „Fünfliber“, ein Fünffrankenstück. Sie lehnt ihn an meinen Kreuzstein und lächelt mich an: „Mein Herz gehört zu Jesus.“

Wir lassen die Steine so liegen. Als die Kinder im Bett sind, komme ich alleine noch einmal zurück. Mache ein Foto, nehme mir etwas Zeit, um still zu werden und zu beten. Daraus wird ein kleines Gedicht:

 

Komm zur Ruhe, mein Herz
Werde still – in ihm

Spüre Gnade, mein Herz
Atme auf – durch ihn

Finde Frieden, mein Herz
Und geh hin – mit ihm

Uwe Heimowski

Erstellt am 1. August 2018 von

Am 31. August ist der 330. Todestag John Bunyans (28.11.1628 bis 31.8.1688). Vermutlich im Gefängnis verfasste Bunyan The Pilgrim’s Progress, eine allegorische Darstellung des Christseins. Eine erste deutsche Übersetzung der Pilgerreise erschien 1685.

Lange bevor unzählige Deutsche durch Hape Kerkelings Reisebericht Ich bin dann mal weg das Pilgern im wörtlichen Sinn für sich entdeckten und den Jakobsweg bevölkerten – und bis heute gilt Bunyans Werk weltweit als eines der meistverkauften Bücher, nach der Bibel wohlgemerkt.

Der britische Autor Simon Parke fragte sich, wie wohl eine moderne Fassung der Pilgerreise für heute aussehen könnte – und verfasste Pippa’s Progress.

Auch die deutsche Ausgabe von Parkes Erzählung Randis Reise hat laut Rezensenten das Potential, ihre Leser zu verändern:

 

 

Randi, eine junge Frau, begibt sich fast ein wenig unfreiwillig auf eine Reise zu sich selbst.

Ihr Nachbar Gernrat Senfgeb gehört dabei noch zu den harmloseren Gestalten, die ihren Pfad kreuzen. Schwieriger ist es schon, sich der Faszination des riesigen Zirkus von Kostas Kannabis zu entziehen. Ablenka oder „Depri“ Blender und seine „Star Show“ lassen sich natürlich leichter abschütteln als die verführerischen Einreden von Selbstmitleid oder die verlockende Aussicht von Altes Ego, doch einfach wieder umzukehren.

Doch Randi hat bereits zuviel geschmeckt von einer anderen Welt. Und am Ende erkennt sie, wer sie außerdem auf dem ganzen Weg begleitet hat.

 

Sie merken schon: Alleine die Namen der Protagonisten auf dieser Reise sind vielsagend …

 

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Erstellt am 31. Juli 2018 von

Gestern haben wir unser diesjähriges Adventsbuch in Druck gegeben, und das ist gedanklich mindestens ein erfrischender Vorgeschmack auf kühlere Zeiten … Damit sind bald all unsere Herbstneuheiten erhältlich.

Kürzlich erschien nämlich das brandneue Buch aus der Feder von Reinhard Deichgräber:

 

 

 

Auf 90 Seiten entfaltet der Autor eine tiefe Wahrheit, die sich vielen leider kaum oder gar nicht erschließt. Hand aufs Herz: Wie lange schaffen Sie es, sich wohlwollend im Spiegel zu betrachten? Und wie leicht gelingt es Ihnen, dabei zufrieden zu erkennen: Ich bin eine Perle!

Nicht zufällig lautet unser Motto als Verlag: „Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!“ Die Erfahrung, dass ich bei Gott willkommen bin, dass Gott mich mag und mit allem, was mich ausmacht, sogar liebt, zählt zu den wichtigsten Momenten meines Lebens.

Und deswegen passt dieses Buch so wunderbar zu uns. Ganz und gar nicht oberflächlich, sondern gewohnt fundiert, beschreibt Reinhard Deichgräber also in seinem neuen Buch

  • dass uns unser Leben geschenkt ist
  • dass wir begabt sind – und zwar alle
  • wie wir eine Grundhaltung der Dankbarkeit pflegen können
  • das Geheimnis von „vertrauensseliger Hilfsbedürftigkeit“
  • dass auch das Empfangen durchaus eine wertvolle Gabe ist

Es ist also ein reiches Buch, und ich bin überzeugt, dass es seinen Reichtum in unserem Leben entfalten wird, wenn wir das zulassen.

Wir haben dieses Buch übrigens bewusst als Geschenkbuch konzipiert – weil es Sinn macht, möglichst viele Menschen damit zu beglücken, dass sie begabt und reich beschenkt sind.

Ein Rezensent meint:

Besonders entlastend und nachdenkenswert ist die erstaunliche These, dass auch die Unvollkommenheit ein Geschenk ist. Uns zeichnet eine paradoxe „unvollkommene Vollkommenheit“ aus. Darum gehören auch unsere Schwächen und Grenzen, unsere Angst und unser Nicht-Können zu uns. Der unserer Gesellschaft so unausrottbar innewohnende Perfektionismus wird damit in erfrischender Klarheit relativiert.

 

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Erstellt am 6. Juni 2018 von

 

Es hat seine Vorteile, wenn man das Büro im Wohnhaus hat. Auch wenn für einen Selbstständigen damit praktisch immer die Gelegenheit besteht, „mal eben“ ins Büro zu gehen (seltsamerweise komme ich dann selten genauso schnell wieder raus). Aber im Gegensatz zu unzähligen Berufstätigen bin ich in nur wenigen Augenblicken vom Esstisch am Schreibtisch. Und zurück!

Im Moment ist es außerdem gut, dass ich schnell für meine Frau erreichbar bin, wenn sie mich im Umgang mit unseren Jungs mal eben braucht. Und natürlich genieße ich die vielen Freiheiten, die damit verbunden sind – zum Beispiel das Privileg, am Freitagnachmittag gemeinsam eine Kaffeepause zu verbringen.

So wie letzten Freitag. Da unser Samuel (12) sein Zimmer genau neben meinem Büro hat (wir bilden also so eine Art Bürogemeinschaft) und meine Abwesenheit manchmal gerne nutzt, um sich mal an Papas PC zu setzen, habe ich mir angewöhnt, zumindest eine Tastensperre einzugeben.

Ich sitze also gemütlich mit meiner Frau bei einer Tasse Kaffee, als Samuel ins Wohnzimmer schlendert, „Anrufbeantworter“ sagt er dabei. Mir schwant etwas … Als ich dann später wieder ins Büro gehe, sehe ich, dass jemand angerufen hat, der Mitarbeiter einer Druckerei. Außerdem schickt er eine Mail hinterher mit der Bitte um Rückruf, ich sei telefonisch offenbar gerade nicht erreichbar.

Als ich ihn zurückrufe, erzählt er, dass er soeben drei Mal versucht habe, mich anzurufen, aber wohl mit der Leitung etwas nicht stimme. Jedes Mal sei „eine fremde Person“ am Apparat gewesen, „aus einem fremden Land“, und sie hätte außerdem „in einer fremden Sprache“ mit ihm gesprochen.

Ich kann mich nicht beherrschen und muss lauthals loslachen: Jetzt weiß ich sicher, was Samuel mit „Anrufbeantworter“ gemeint hat – während ich gemütlich an meinem Kaffee genippt habe, hat er mal eben den Telefondienst übernommen.

Den Druckerei-Mitarbeiter konnte ich schnell aufklären: Mit unserem Telefon stimmt alles, nur konnte er unseren Samuel leider nicht verstehen. Samuel hat Down-Syndrom und ist auch Autist; mit dem Sprechen und Verstanden werden ist das so eine Sache. Trotzdem kann er mit Telefon in der Hand im Zimmer auf und ab gehen und sehr glaubwürdig nachspielen, wie Mama und Papa so telefonieren. In seiner Sprache eben.

Den ganzen Tag habe ich mich über diese Episode amüsiert; und der Druckerei-Mitarbeiter konnte sein Telefonerlebnis auch wieder richtig einordnen.

Auf jeden Fall bin ich ziemlich stolz, dass ich einen ganz persönlichen Anrufbeantworter habe! Falls Sie mich also mal telefonisch erreichen wollen und überraschend „eine fremde Person“ hören – versuchen Sie es ruhig nochmal. Denn über den Inhalt der eingegangenen Anrufe schweigt Samuel wie ein Grab.

Das Schöne ist: Wenn man Fremde kennen lernt, beginnt man auch, sie zu verstehen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.