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Erstellt am 26. Oktober 2017 von

So lautet der Buchtitel eines Erziehungsklassikers, der bei uns im Regal steht.

Leben pur – Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Komplexer Behinderung heißt ein Buch, das soeben im Verlag des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen erschienen ist.

Im Kurztext zum Buch heißt es:

 

 

Herausforderndes Verhalten stellt eine Belastung für alle Beteiligten dar: Für Menschen mit Komplexer Behinderung, weil sie sich und andere mit ihrem Verhalten körperlich und/oder emotional schädigen und Gefahr laufen, sich sozial auszugrenzen. Für die Betreuenden, die mit dem Verhalten konfrontiert sind und häufig selbst in Konflikte geraten, weil sie gegen den offensichtlichen Willen ihrer Betreuten handeln oder Grenzen überschreiten müssen. Gefühle von Überforderung können die Folge sein. Und nicht zuletzt leiden weitere Menschen in der unmittelbaren Umgebung, wenn sie sich vor körperlichen Angriffen schützen müssen, Ängste entwickeln oder mit unangenehmen Situationen zurechtkommen müssen, die sie selbst nicht kontrollieren können.

Wie kann man, wie soll man mit Herausforderndem Verhalten umgehen? In der Grundannahme, dass Verhalten immer einen Grund und auch einen Sinn hat – ohne zu vergessen, dass medizinische und psychologisch-psychiatrische Aspekte abgeklärt werden müssen – bietet dieses Buch theoretisches Wissen, Berichte aus der Praxis und Hilfen für den Alltag.

 

Die Herausgeber Gerhard Grunick und Dr. Nicola Maier-Michalitsch haben darin Beiträge von Fachleuten vereint, ergänzt durch einen Bericht einer Mutter, den ich besonders wertvoll finde. In ihrem Artikel „Herausforderndes Verhalten … und was es mit mir macht!“ erzählt sie, wie sich die Sicht auf ihren behinderten Sohn verändert hat.

Der Tenor des Buches lautet: Jedes Verhalten hat einen Grund, und oftmals fordern uns Menschen mit Behinderung durch ihr Verhalten heraus, weil sie keinen anderen Weg finden, um mit uns zu kommunizieren.

Das macht es doppelt schwer, denn als Eltern oder pädagogisch-therapeutische Fachkräfte sind wir natürlich oft gar nicht in der Lage, uns davon dann nicht provozieren zu lassen, sondern hinzuhören und kreativ zu forschen, welche Botschaft uns da gerade erreichen soll – weil wir viel zu angespannt sind, uns keine Zeit nehmen, keine Kraft mehr haben etc. Dabei wäre es gerade wertvoll und oftmals wegweisend, innezuhalten, hinzuhören und mitzufühlen, sich ganz auf unser Gegenüber einzulassen.

In diesem Sinn macht das Buch Mut, genau diese Perspektive im Blick zu behalten, sich nicht so sehr leiten zu lassen von dem, „was die Leute wohl denken“ (und vor allem in der Öffentlichkeit liegt dieser Reflex uns besonders nah), sondern sich immer wieder neu aufeinander einzulassen, sich auf den Weg zu machen und zu lernen.

Dieser Weg kostet viel und fordert uns. Und er ist durchaus verheißungsvoll. Wie heißt es auf S. 129:

 

Letztendlich stellt die emotionale Begleitung von Menschen mit Behinderung eine große Chance für alle Beteiligten dar. Die Chance, den eigenen Gefühlen, also sich selbst, zu begegnen und darüber hinaus Gefühle als einen der besten Ratgeber für ein lebendiges, erfülltes Leben zu nutzen. … Zurückgehaltene Gefühle blockieren das Denkvermögen und die kreativen Fähigkeiten und rauben zum Beispiel den Schlaf.

 

Wie wahr!

2017, 174 Seiten, ISBN 978-3-945771-08-2,
17,40 Euro, Düsseldorf, verlag selbstbestimmtes leben

 

Erstellt am 20. Oktober 2017 von

Menschen mit Behinderung sollen uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Kultur, Information und unabhängiger Beratung haben“, fordert die gemeinnützige Beratungsinstanz „Mittendrin“ – und wird dabei lautstark unterstützt vom Verein „Down Syndrom Hannover“.

Gemeinsam präsentieren die beiden Initiativen auch 2017 die Miteinanders-Tage. Unterstützt werden sie dabei von Schauspielstar Armin Rohde. Der berühmte Mime meint, dass es noch immer zu viele Vorurteile gegenüber Menschen mit Down-Syndrom gäbe. „Ich ertrage es nicht, wenn Menschen für das, was sie sind, ob es nun eine Behinderung oder auch die Hautfarbe ist, ausgegrenzt werden“, betont er „Das schmerzt tief in meiner Seele.“

Jedes Mal, wenn er Menschen mit Down-Syndrom begegne, habe er den Eindruck, „dass sie einen ganz besonderen Zugang zum Leben haben, für den ich sie beneide, eine beeindruckende Mischung aus großer Direktheit und Neugier sowie einem feinen Sinn für Theatralik“.

„Wir wollen den Blick auf die Inklusion und die Kinder von heute richten“, betont die Vorsitzende des Vereins „Down-Syndrom Hannover“, Tanja Zurek. Von der Inklusion profitierten nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern die gesamte Gesellschaft.

Mit dem Markt der Möglichkeiten im Haus der Region startet am Sonnabend, 21. Oktober, 15 bis 18 Uhr, der Aktionsreigen für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Sozialdezernent Erwin Jordan eröffnet den bunten Nachmittag, der geprägt sein wird von zahlreichen Informationen an inklusiven Ausstellungsständen, von Musik, Tanz, einer Tombola, den Experimentierstationen von Lili & Claudius und einem integriertem Café mit leckerem Kuchen. Für Kinderbetreuung ist an diesem Nachmittag gesorgt.

 

 

Am Montag, am 23. Oktober, 19.30 Uhr, geht’s weiter im Programm mit dem Vortrag „Fit for life!“. Cora Halder referiert in der Alice-Salomon-Schule über Modelle, die zeigen, wie Eltern ihren Sohn oder ihre Tochter mit Beeinträchtigung aufs Erwachsenenleben vorbereiten können.

Journalistin Mareice Kaiser – bekannt als Buchautorin und Verfasserin des Blogs Kaiserinnenreich – ist am Freitag, 27. Oktober, im Kulturzentrum Pavillon zu Gast. Sie liest aus ihrem Buch „Alles inklusive“ von der Unplanbarkeit des Lebens, vom Alltag zwischen Krankenhaus und Kita, von ungewollten Rechtfertigungen, dummen Sprüchen, stereotypen Rollenverteilungen, bürokratischem Irrsinn und schwierigen Gewissensfragen. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr.

„Die fromme Helene – oder: Wer Sorgen hat, hat auch Likör“ heißt es am Sonnabend, 28. Oktober ab 17 Uhr  im Inklusiven Café Anna Blume. Axel LaDeur zitiert die „Fromme Helene“ von Wilhelm Busch und wird dabei musikalisch begleitet vom hannoverschen Quartett „Die Fagottiere“.

Zum Familiengottesdienst „Gut behütet“ am Sonntag, 29. Oktober, 11 Uhr, laden die Veranstalter in die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Martin, (Kirchstraße 19) ein. Pastorin Kerstin Häusler gestaltet gemeinsam mit Aktiven aus den Vereinen den Gottesdienst im Rahmen der Miteinanders-Tage. Im Anschluss ist ein Picknick im Gemeindehaus geplant.

Professorin Etta Wilken fungiert als Gastreferentin am Freitag, 3. November, 19.30 Uhr, in der Alice-Salomon-Schule. Sie ist unter anderem Expertin für „Sprachförderung von Kindern mit Down-Syndrom im Vorschulalter“ und zeigt Beispiele aus der Praxis, welche Wege für Kinder mit Trisomie 21 besonders geeignet sind, um Sprachübungen zu verfeinern.

Die zweite konzertante Lesung im Inklusiven Café Anna Blume findet am Sonnabend, 11. November, 15 Uhr, statt. Marie-Madleine Krause wird aus dem Tagebuch der Anne Frank lesen, unterlegt mit der Filmmusik von Schindlers Liste.

Ebenfalls in der Alice-Salomon-Schule sind Vortrag und Workshop „Trisomie 21 und Mathematik“ am Sonnabend, 18. November, angesagt. Zwischen 10 und 13 Uhr erläutert Torben Rieckmann von der Universität Hamburg, welche spezifischen Lernschwierigkeiten Menschen mit Down-Syndrom haben und wie man ihnen begegnen kann. Im anschließenden Workshop lernen die Teilnehmer, wie sich mit Hilfe der App mathildr mathematische Inhalte erfolgreich vermitteln lassen.

Erstellt am 17. Oktober 2017 von

Die Bundestagswahl liegt hinter uns. Endlich, denke ich. Obwohl ich ein politischer Mensch bin, wird es mir irgendwann dann doch zuviel mit all den Plakaten und täglichen Wassserstandsmeldungen zu den aktuellsten Umfragewerten …

Aber ein Thema möchte ich noch einmal aufgreifen. Angela Merkel trat während des Wahlkampfs in der sogenannten Wahlarena auf. 150 Bürger waren nach einem repräsentativen System ausgewählt worden und konnten der Kanzlerin ihre Fragen stellen. Eine 18-jährige Frau mit Down-Syndrom meldete sich zu Wort. Sie fragte: „Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben? Dieses Thema ist mir wichtig. Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben.“

In Psalm 139 lesen wir in den Versen 13 bis 16:

„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, da ich im Verborgenen gemacht wurde, da ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.“

Jeder Mensch, so lesen wir, ist ein einmaliges und besonderes Geschöpf Gottes. Jeder einzelne Tag ist „in ein Buch geschrieben“. Wer kann sich anmaßen, dieses Buch zuzuschlagen, noch bevor ein Mensch das Licht der Welt erblickt hat? Kein Mensch, und kein Politiker, hat das Recht dazu. Und doch geschieht es täglich, dass Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben werden. Das ist ein Skandal. Ich bin froh, dass die junge Frau in der Wahlarena mutig daran erinnert hat. Denn sie und wir alle sind „wunderbar gemacht“.

Uwe Heimowski

(Uwe Heimowski ist Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung.)

Erstellt am 10. Oktober 2017 von

Auch im Neufeld Verlag feiern wir das Reformationsfest, und zwar mit einem besonderen Angebot:

Ausgewählte Bücher aus dem Neufeld Verlag gibt’s jetzt nämlich bis zum Reformationstag, 31.10.2017 zum Schnäppchen-Preis, dazu ein Überraschungsgeschenk!

 

 

Nur für kurze Zeit bieten wir Ihnen Restexemplare einiger Bücher, bei denen die feste Preisbindung aufgehoben wurde, zum Sonderpreis an. Diese Bücher bekommen Sie nun bis zu 60 % günstiger. Natürlich können wir nur liefern, solange unser Vorrat reicht …

Schauen Sie sich einfach hier die Übersicht der Angebote an (alphabetisch sortiert nach Buchtiteln):

 

Marina S., Albtraum ohne Ende? Eine Geschichte von Missbrauch und Heilung (nur 4,90 EUR statt 9,90 EUR)

Wolfgang J. Bittner, Bist du es, Gott? Liebe, Leid, Ungerechtigkeit (nur 4,90 statt 9,90 EUR)

Kim Tan, Das Erlassjahr-Evangelium – Ein Unternehmer entdeckt Gottes Gerechtigkeit (nur 5,90 EUR statt 14,90 EUR)

Gertrud und Tim Geddert, Das sogenannte Alte Testament – Warum wir nicht darauf verzichten können (nur 4,90 EUR statt 9,90 EUR)

Michael Frost/ Alan Hirsch, Der wilde Messias – Mission und Kirche von Jesus neu gestaltet (nur 5,90 EUR statt 14,90 EUR)

Rudolf Westerheide, Die Bibel – 7 Gründe, warum ich sie lese (nur 2,90 EUR statt 5,90 EUR)

Heiko Hörnicke, Die neue Freiheit – Gottes Perspektive für die Generation plus (nur 4,90 EUR statt 12,90 EUR)

Howard Zehr, Fairsöhnt – Restaurative Gerechtigkeit – Wie Opfer und Täter heil werden können (nur 4,90 EUR statt 12,90 EUR)

Uwe Schäfer, Freude ohne Ende – „Schluss mit lustig? Jetzt erst recht!“ (nur 4,90 EUR statt 9,90 EUR)

Fernando Enns/Hans-Jochen Jaschke, Gemeinsam berufen, Friedensstifter zu sein (nur 4,90 EUR statt 9,90 EUR)

Johannes Reimer, Gott in der Welt feiern – Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst (nur 4,90 EUR statt 12,90 EUR)

Anni Dyck, Gute Worte sind Bäume ins Erdreich des Herzens gepflanzt. Sätze, die mein Leben prägten (nur 4,90 EUR statt 12,90 EUR)

Frank Heinrich, Lieben, was das Zeug hält – Wie Gott unser Herz verändert (nur 4,90 EUR statt 9,90 EUR)

Neil Cole, Organisch leitenWie natürliche Leitung uns selbst, Gemeinden und die Welt verändert (nur 9,90 EUR statt 22,90 EUR)

Werner May, So wird’s im Himmel sein (nur 1,90 EUR statt 4,90 EUR)

Joel Edwards, Unwiderstehlich – Kirche, die Jesus verkörpert (nur 4,90 EUR statt 12,90 EUR)

Alan Hirsch, Vergessene Wege – Die Wiederentdeckung der missionalen Kraft der Kirche (nur 6,90 EUR statt 17,90 EUR)

Conny Wenk, Wandkalender A little extra 2017 (nur 1,00 EUR statt 14,90 EUR)

Wolfgang Vorländer, Weisheit für Vielbeschäftigte (nur 5,90 EUR statt 14,90 EUR)

Jean Vanier, Weites Herz – Dem Geheimnis der Liebe auf der Spur (nur 5,90 EUR statt 14,90 EUR)

 

Also: Jetzt schnell bestellen (wie immer liefern wir Bestellungen in unserem Webshop innerhalb Deutschlands ab 19,- EUR versandkostenfrei) …!

 

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Erstellt am 28. September 2017 von

Dr. Oliver Merz ist aktuell Projektleiter für Inklusion beim Sozialwerk der Heilsarmee Schweiz, Österreich, Ungarn. Zudem arbeitet er als Pfarrer und Seelsorger, Gastdozent und Referent. Gerade ist seine Dissertation erschienen – auf die wir hier sehr gerne hinweisen:

 

Kirche steht dem Thema Inklusion ihrem Selbstverständnis nach positiv gegenüber und vertritt dies auch offensiv. Aber wie sieht es innerhalb der Kirche aus? Was geschieht, wenn die Pfarrerin oder der Pfarrer mit einer chronischen Krankheit oder einer körperlichen oder seelischen Beeinträchtigung leben muss, die den Berufsalltag erheblich einschränkt? Wie können Betroffene und ihre Kirchen konkret damit umgehen?

 

 

 

Ich gehöre zum Kreis dieser Betroffenen. Im Jahr 1990 erkrankte ich im Alter von 19 Jahren an „Multipler Sklerose“ (MS). Die Diagnose veränderte meinen Lebensverlauf einschneidend und beeinflusste auch nachhaltig den beruflichen Werdegang.

Seit 1999 übe ich trotz meiner gesundheitlichen Konstitution eine pastorale Tätigkeit aus. Dass mir darum viele Herausforderungen im Zusammenhang von Behinderung und Pfarrberuf vertraut sind, erklärt sich von selbst. So wurde meine grundsätzliche Tauglichkeit und Tragbarkeit zur Ausübung einer pastoralen Tätigkeit aufgrund der körperlichen Voraussetzungen wiederholt thematisiert und kritisch hinterfragt. Die Konstitution muss bei neuen Anstellungen und in der täglichen Arbeitsplanung offengelegt und berücksichtigt werden. Das bedingt nicht zuletzt von Lokalkirchen und anderen Arbeitgebern eine gewisse Flexibilität und Bereitschaft, damit einhergehende Risiken von vornherein in Kauf zu nehmen.

Alle Beteiligten leben im ständigen Bewusstsein für unvorhergesehene Programmänderungen, die direkt oder indirekt durch die körperliche Konstitution ausgelöst werden können. Abgesehen von nicht zu verschweigenden Herausforderungen fördert diese Situation aber unter anderem die Sensibilität dafür, dass das Leben und insbesondere das kirchliche Gemeindeleben im Miteinander von grundsätzlich ergänzungsbedürftigen Individuen gründet und Unvorhergesehenes zum Leben dazugehört. Dies begünstigte insbesondere eine breiter abgestützte Verantwortungsteilung bzw. den stärkeren Miteinbezug von Mitarbeitenden in kirchlichen Arbeitsumfeldern, in denen ich seit 1999 war und bin.

Das Buch setzt sich mit dem Verhältnis von Inklusion, Behinderung und Pfarramt auseinander und scheut auch unbequeme Themen nicht. Es werden erste empirische Resultate aus dem deutschsprachigen landes- und freikirchlichen Umfeld dokumentiert, Herausforderungen bei der Inklusion von Pfarrpersonen mit Behinderung erläutert und Maßnahmen vorgestellt.

 

Erstellt am 26. September 2017 von

Mitte Oktober erscheint unser Herbst- und Weihnachtsprospekt 2017.

Auf 16 locker und übersichtlich gestalteten Seiten stellen wir in diesem kleinen Katalog im Format DIN A4 einen Querschnitt aus unserem Angebot vor.

Wenn Sie also Ihre Freunde, Ihre Kirchengemeinde etc. damit beglücken möchten (manche Pfarrer legen die Prospekte auch ihren Gemeindebriefen bei), schicken wir Ihnen gerne gratis einen Stapel davon zu!

Hier kann man schon jetzt drin blättern:

 

 

Und hier kann man den Prospekt ganz einfach bestellen.

Erstellt am 18. September 2017 von

Was würden Sie tun, wenn Sie erfahren, dass Sie das Baby in Ihrem Bauch verlieren werden?

Neufeld-Autorin Katrin Schmidt hat diesen Albtraum erlebt: Sie hatte sich auf ihr zweites Kind gefreut. Alles hatte gut angefangen und plötzlich wird sie mit der niederschmetternden Diagnose konfrontiert, dass das Baby schwerstbehindert ist und die Geburt wahrscheinlich nicht überleben wird. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war …

In ihrem Buch Gehalten, wenn nichts mehr hält – Meine Geschichte mit unserer still geborenen Tochter beschreibt sie ihre Erfahrungen.

 

 

Unzählige Frauen erleben diesen oder ähnliche Schockmomente. Wie verarbeitet man dieses Erleben? Wie geht man als Ehepaar damit um?

Das Bibelseminar Bonn lädt zu einem Trauerseminar mit Katrin Schmidt sowie Ute Horn am Samstag, 11. November 2017 in Bornheim (bei Bonn) ein. Hier geht’s zu weiteren Infos und der Anmeldung.

Erstellt am 14. September 2017 von

Heute feiert Pfarrer Dr. David Jaffin seinen 80. Geburtstag, und dazu gratulieren wir ganz herzlich!

Wir sind mit David Jaffin seit Jahren verbunden, unter anderem, weil wir ihn bei der Herausgabe seiner englischen Lyrik-Bände unterstützen dürfen.

In seiner Autobiografie „… und geh in ein Land, das ich dir zeigen will“ schreibt Jaffin humorvoll, spannend und ungemein anregend über seinen kurvenreichen Lebensweg vom Kind amerikanischer jüdischer Eltern über den vielversprechenden Historiker zum „lutherisch-jüdischen Pietisten“ und Gemeindepfarrer in der württembergischen Landeskirche.

 

 

Diese Biografie sei „getragen von einer wohltuenden fröhlichen Dankbarkeit“, meint Pastor Dr. Joachim Cochlovius in einer Rezension: „Man lernt einen natürlichen, der Kunst und Poesie zugewandten, vor allem aber von tiefer Liebe zu Jesus Christus geprägten Menschen näher kennen. Und das tut gut.“

„Die Liste der veröffentlichten Bücher von David Jaffin ist beachtlich, namentlich die seiner englischsprachigen Titel. So ungewöhnlich wie seine umtriebige Schreib- und Vortragsaktivität ist sein Leben …“, schrieb auch Hans Steinacker, der die Verlage Aussaat und Brendow leitete.

Seit einigen Jahren erscheinen jährlich zwei Bände mit englischen Gedichten von David Jaffin. Und es mag durchaus sein, dass er der weltweit produktivste Dichter ist … Wir wünschen ihm weiter alles Gute und Gottes Segen!

Erstellt am 12. September 2017 von

Der Verein „Die Wortfinder e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, kreatives Schreiben und Literatur von besonderen Menschen und Menschen in besonderen Lebenslagen zu fördern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen mit geistiger Behinderung.

Mehr als 700 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol reichten Texte für den aktuellen Literaturwettbewerb zum Thema „Von großen und von kleinen Dingen“ ein.

Die Texte der Preisträger erscheinen – wie jedes Jahr – in einem literarischen Wandkalender für das Jahr 2018. Auch dieses Jahr bereichern Zeichnungen und Schriftbilder den Kalender im Format DIN A4.

 

 

Der Kalender mit den Texten der Preisträger wird am Donnerstag, 14. September im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung der Öffentlichkeit präsentiert, und zwar um 19.30 Uhr auf der Lesebühne der Stadtbibliothek Bielefeld (Am Neumarkt 1).

Erstellt am 5. September 2017 von

 

Vom 10. bis 19. November 2017 findet ein Online-Kongress zum Thema Down-Syndrom statt – zuhause und kostenlos.

Initiatorin Mareike Fuisz schreibt:

 

Der Kongress bietet Dir Informationen aus allen Lebensbereichen, die mit Down Syndrom zu tun haben. Dir begegnen inspirierende Erfahrungen von Familien, hilfreiche Lebenstipps von Coaches, neueste Erkenntnisse aus Medizin und Forschung, spannende Projekte aus Kunst und Kultur und viele Ideen rund um das Thema Down-Syndrom.

Meine Motivation zu dem Kongress: Ich bin Mareike Fuisz, die glückliche Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom. Nach der Geburt unserer Tochter war ich jedoch zunächst gar nicht glücklich über die Diagnose. Ich war verzweifelt und hatte den Kopf voller Fragen.

Im Laufe der Entwicklung meiner Tochter und meiner eigenen Entwicklung fand ich nach und nach viele Antworten auf meine Alltags- und Sinnfragen.

Mir hat geholfen, zu erleben, wie das Leben mit Down-Syndrom aussehen kann. Darum mache ich diesen Kongress: „Down-Syndrom – leicht.er.leben!“ Ich biete Dir Antworten auf Deine Fragen. Ich möchte Dir Ressourcen zur Verfügung stellen, Dich informieren und inspirieren.

Meine Mission ist es, das Leben mit Down-Syndrom zu erleichtern. Dazu gehört für mich, das Herz und den Kopf anzusprechen.

Ich freue mich, wenn Du dabei bist und auch anderen davon erzählst!

Weitere Informationen und die Anmeldung findest Du unter www.downsyndromkongress.de.

 

Neben Conny Wenk ist auch David Neufeld als Interview-Partner dabei …

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.