Heimowskis Mutmacher: Wie wollen wir leben? (Deutschland)

Erstellt am 13. November 2012 von

 

Für meinen Blog-Beitrag in diesem Monat habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht – ein Lied:

Wie wollen wir leben? Wen wollen wir nehmen?

Können Fremde hier Freunde werden?

Wie wollen wir leben? Wen wollen wir nehmen?

Können Fremde Freunde sein?

 

Menschen begegnen, die anders ausehen?

Mit ihnen leben und Spaß verstehen?

Arbeit, Fußball, Arzt und Freizeit, KiTa, Supermarkt.

Neben dir der Mann aus China und die Frau aus dem Irak.

So lebhaft und facettenreich

kann es in Deutschland sein,

wenn die Entscheidung Menschen gilt,

dem Menschen ganz allein.

 

Für wen die rote Karte, der letzte Besuch?

Für wen ist schon der Flieger ins Heimatland gebucht?

Wer bestimmt, wer bleiben darf?

Wen wir brauchen, wer uns nützt,

dazu noch gut studiert und ausgebildet ist?

Gilt nicht noch viel mehr, hat nicht auch Gewicht, dass unser Land ein sicherer Schutzraum für verfolgte Menschen ist?

 

Die deutsche Geschichte

kennt Schatten, kennt Licht.

Sie lehrt uns zu achten.

Das Grundgesetz verspricht:

Die Würde des Menschen,

die Würde jedes Menschen

ist unantastbar, ungeteilt.

Nur wann? Wann wird das Wirklichkeit?

 

Wie wollen wir leben? Wen wollen wir nehmen?

Können Fremde hier Freunde werden?

Wie wollen wir leben? Wen wollen wir nehmen?

Können Fremde Freunde sein?

Dieses Lied habe ich für die CD „Dies ist mein Land. Sieben Länder – sieben Lieder“ geschrieben, die wir kürzlich in Gera in einem Benefizkonzert für den Freundeskreis für Flüchtlinge vorgestellt haben.

Bis bald, Uwe Heimowski

 


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    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

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