Kompetent scheitern

Erstellt am 6. November 2012 von

Was wie ein Widerspruch klingt, ist die wichtige Tugend, die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit auszuhalten. Das kann man lernen, meint Daniel Zindel, und führt in seinem Artikel „Bewährte wissen mehr als Bewahrte“ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Brennpunkt Seelsorge – Beiträge zur biblischen Lebensberatung aus, „wie das Scheitern die Treue festigen kann“. Dabei zeigt er sieben Kompetenzen des Scheiterns:

1. Schuldfähigkeit, 2. Eigenverantwortung, 3. Vergebungsbereitschaft, 4. Fähigkeit zu neuer Würde, 5. Versöhnungsfähigkeit, 6. Geduld und Hartnäckigkeit, 7. Demut und selbstbewusste Transparenz.

Auch in dem Ehebuch Lieben, leiten, leben, das Daniel Zindel gemeinsam mit seiner Frau Käthi geschrieben hat, ist das letzte Kapitel dem Thema „Segensreich scheitern“ gewidmet. Weil es zum Leben gehört.


Kommentare sind geschlossen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.