Archiv vom Dezember, 2013

 

Erstellt am 7. Dezember 2013 von

Der Film „Ziemlich beste Freunde“ war in vielen Ländern ein großer Kino-Hit. Erstmals ist mit dem gleichnamigen Buch nun ein aktueller Bestseller in Einfacher Sprache auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich. Mit der Übersetzung in Kooperation mit dem Spaß am Lesen Verlag macht die Aktion Mensch Philippe Pozzo di Borgos „Ziemlich beste Freunde“ lesbar für alle.

Erhältlich ist diese Ausgabe unter www.einfachebuecher.de sowie auf Bestellung im Buchhandel (ISBN 978-3-9813270-9-0).

(Den Hinweis auf diese Neuerscheinung fand ich übrigens in den HEP Informationen, der Mitgliederzeitschrift des Berufsverbandes Heilerziehungspflege.)

 

 

 

Erstellt am 7. Dezember 2013 von

Bei Superhelden denken viele zuerst an die üblichen Verdächtigen Batman, Spinne, Superman oder Hulk. Doch was die Redaktion des Magazins „Ohrenkuss …da rein, da raus“ sich zu dem Thema hat einfallen lassen, geht weit über das Gewöhnliche hinaus. Es geht um Angst und Mut, um Flucht und Kampf und um die simple Frage, wie man denn bitteschön die Welt rettet. Kürzlich ist die aktuelle Ausgabe mit dem Titel „Superkräfte“ erschienen.

Die Journalisten mit Down-Syndrom philosophieren in dem neuen Magazin in Hochglanzoptik darüber, was Superkräfte sind und woran man diese erkennt. In ihrer Theorie der Superhelden wird deutlich, dass dies nicht nur überirdische Wundertäter sind, sondern ganz normale Menschen wie du und ich. Julian Göpel tippt in seine Tastatur, wer für ihn dazugehört: Feuerwehrleute und Polizisten, Ärzte und Jäger, Hausmeister, Maurer und Maler, Schreiner und Angler. Jeder kann ein Held mit Superkräften sein. Verena Günnel schreibt über ihre Arbeit im Seniorenheim: „Wenn jemand mich höflich anspricht, meine Hilfe will, dann bin ich da und mache das bestimmt, wenn ich Zeit habe.“

Das Magazin „Ohrenkuss …da rein, da raus“ erscheint zweimal im Jahr und veröffentlicht ausschließlich Texte, die Menschen mit Down-Syndrom selbst verfasst haben. So können die Leser von Ohrenkuss direkt daran teilhaben, wie sie ihre Umgebung wahrnehmen und was sie wirklich denken. Das Magazin ist in einer besonderen Optik gestaltet und veröffentlicht viele Fotos der Autoren, die sie in ungewöhnlichen oder alltäglichen Situationen zeigen.

„Ohrenkuss … da rein, da raus“ hat bereits viele Preise gewonnen, darunter den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland (für das Ohrenkuss-Wörterbuch) und den Jugendkulturpreis Nordrhein-Westfalen, den Designpreis Deutschland und aktuell den Matthias-Claudius-Preis für soziales Handeln. Glückwunsch!

Erstellt am 7. Dezember 2013 von

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Der Vorverkauf für die 14. Ausgabe des erfolgreichen internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE hat soeben begonnen. Und wer ist mittendrin dabei: Prinz Seltsam!

Mit bis zu 175 Veranstaltungen und einem eigenen Programm für Kinder (lit.kid.COLOGNE) ist die lit.COLOGNE (12. bis 22. März 2014) eines der größten Literaturfestivals in Europa. Die Veranstaltungen finden statt in Theatern und Spielorten im gesamten Kölner Stadtgebiet.

Silke Schnee und Heike Sistig sind mit dabei und inszenieren ihr neues Buch Prinz Seltsam und die Schulpiraten. Auch die Autorinnen und Autoren des Ohrenkuss-Magazins (also Journalisten mit Down-Syndrom) veranstalten eine Lesung.

Die lit.COLOGNE fühlt sich dem Auftrag der „Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung“ der Vereinten Nationen verpflichtet, die die uneingeschränkte Teilnahme und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens fordert. Nun will sich die lit.COLOGNE mit einem zunehmenden Angebot barrierefreier Veranstaltungen in den kommenden Jahren zu einem „inklusiven“ Festival weiterentwickeln. Die Zugänge einzelner Veranstaltungen werden barrierefrei gestaltet und Gebärden- sowie Schriftdolmetscher zur Übersetzung eingesetzt. Auch Lesungen in einfacher Sprache bereichern seit 2013 das Angebot des Festivals.

Programmhefte gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Buchhandel; Eintrittskarten sind bei den Vorverkaufsstellen, über www.koelnticket.de oder telefonisch unter 02 21/28 01 erhältlich.

Erstellt am 7. Dezember 2013 von

Logo EDENerdig

 

„Werden Sie Profi in Sachen Nächstenliebe!“ Dafür wollen sich Nicole und Markus Schenderlein (Dornum/Ostfriesland) stark machen und gründeten jetzt mit „EDENerdig“ eine christliche Initiative für Inklusion und Barrierefreiheit. „Wir wünschen uns, dass Gottes Liebe für alle Menschen sichtbar wird. Doch noch viel zu oft werden Menschen mit Handicap wegen baulicher und zwischenmenschlicher Barrieren ausgeschlossen“, weiß Markus Schenderlein, selbst Rollstuhlfahrer. Hier will EDENerdig ansetzen und durch Informationen sowie Beratung helfen, Barrieren zu erkennen und abzubauen.

„Wir wünschen uns, dass EDENerdig dazu beiträgt, dass Inklusion vor allem in Kirchen und christlichen Gemeinden stärker thematisiert und irgendwann selbstverständlich wird“, sagt Nicole Schenderlein. Denn noch viel zu oft könnten Menschen mit Behinderungen nicht oder nur mit großem Aufwand an Gottesdiensten, christlichen Freizeiten oder Seminaren teilnehmen. Hinzu komme: Aufgrund weit verbreiteter Unsicherheit würden Betroffene häufig nicht gleichwertig behandelt.

Das Ehepaar kennt bauliche und zwischenmenschliche Barrieren aus eigener Erfahrung. Markus Schenderlein ist seit einem Motorradunfall 1995 querschnittsgelähmt. Handicaps sind jedoch nicht immer nur körperlich: In der christlichen Beratungsstelle, die das Paar seit sechs Jahren leitet, berichten Christen ihnen immer wieder auch von zwischenmenschlichen Hürden, die sie in ihren Kirchengemeinden erleben.

„Wir finden, dass Jesus Christus Inklusion in Person ist“, sagt Markus Schenderlein. Deshalb lautet der biblische Leitspruch der Initiative: „An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid“ (Johannes 13,35).

EDENerdig steht unter der Schirmherrschaft von Paralympics-Siegerin im Fechten Esther Weber: „Es ist so klasse, dass EDENerdig einfach nur versucht aufzuklären. Da sind keine belehrenden Worte notwendig, damit der Leser versteht und ein kleines Gefühl für die so besonderen Herausforderungen im Leben eines Menschen mit Handicap bekommt“, erläutert sie ihr Engagement für die Initiative.

Auf der Internetseite www.edenerdig.de gibt es grundsätzliche Informationen über Inklusion, theologische Hintergrundgedanken, Artikel, Porträts von Menschen mit Handicap, Buchtipps zum Thema sowie eine weiterführende Linkliste und Arbeitsmaterial zum Download. Vor allem unter dem Menüpunkt „Du“ gibt es Vorschläge, wie sich Inklusion im eigenen Umfeld umsetzen lässt.

Mit dem sportmissionarischen Verein „SRS e.V.“, den Schweizer Internetmagazinen „jesus.ch“ und „livenet.ch“, dem Neufeld Verlag sowie dem Fachverband für Sexualethik und Seelsorge im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschland „Weißes Kreuz e. V.“ haben sich EDENerdig bereits fünf starke Partner angeschlossen.

EDENerdig – Christliche Initiative für Barrierefreiheit und Inklusion, Nicole und Markus Schenderlein, Schatthauserstraße 23, 26553 Dornum, Telefon 0 49 33/9 91 84 92, E-Mail kontakt@edenerdig.de, www.edenerdig.de, www.facebook.de/edenerdig

Erstellt am 4. Dezember 2013 von

Im Januar erscheint der Bestseller 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte des US-amerikanischen Methodistenpastors Adam Hamilton auf Deutsch. Nutzen Sie dieses Buch für eine eine 40-Tage-Aktion in Ihrer Gemeinde und helfen Sie mit, weiteres Material für 40-Tage-Aktionen zu erstellen!

 

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Kirchen und Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind herzlich eingeladen, das Material in der Passions- oder Fastenzeit (Sonntag, 9. März bis Karfreitag, 18. April 2014) zu verwenden; es kann aber natürlich auch sonst das ganze (Kirchen-)Jahr über als Impulsgeber genutzt werden.

Vertiefen Sie die Inhalte von 24 Stunden – Der Tag, der die Welt veränderte mit Ihrer ganzen Gemeinde! Das Buch ist so aufgebaut, dass es sich hervorragend für eine 40-Tage-Aktion eignet. Die sieben Kapitel bilden dann die Schwerpunkte für sieben Wochen und sieben Gottesdienste.

Unterstützt und initiiert wird diese Kampagne von der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie dem Medienwerk der EmK.

Seien Sie schon 2014 als Pilotgemeinde dabei und stellen Sie Ihre Erfahrungen und ggf. Material auch anderen zur Verfügung!

Für die Passionszeit 2015 bieten wir Gemeinden dann praktische Hilfen zur Durchführung einer 40-Tage-Aktion, zum Beispiel:

  • ein Begleitheft mit 40 kurzen Andachten
  • Anregungen für Gruppen und Hauskreise
  • einen Organisations-Leitfaden
  • Praxis-Erfahrungen von Pilotgemeinden
  • Material zur Vorstellung der 40-Tage-Aktion
  • Werbematerialien (Logos, Texte für Ihren Gemeindebrief, Flyer, Plakate, Powerpoint-Vorlagen)
  • Gottesdienst-Hilfen
  • Bestell-Möglichkeiten für Buchpakte (günstige Mengenpreise!) und Werbematerialien
  • Kontakt zu Pilotgemeinden mit Erfahrung in 40-Tage-Aktionen, an die Sie sich mit Ihren Fragen wenden können

Weitere Informationen und Anmeldung demnächst unter www.24Stunden.net, im Neufeld Verlag oder direkt hier:

Evangelisationswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, Pastor Eberhard Schilling, Dagmarstr. 14, D-90482 Nürnberg, Telefon 09 11/98 03 08 90, Telefax 09 11/98 03 54 95, www.evangelisationswerk.de, eberhard.schilling@emk.de

Pastor Marc Nussbaumer, 3x3emk, Stationsweg 6, CH-5502 Hunzenschwil, Telefon 0 62/892 23 71, www.3x3emk.ch, marc-nussbaumer@bluewin.ch

Erstellt am 4. Dezember 2013 von

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Bereits Ende Oktober erschien das Mennonitische Jahrbuch 2014. In unserem Dienstleistungsverlag Edition Wortschatz haben wir Satz, Umschlaggestaltung, Druck und Vertrieb übernommen, für den Herausgeber Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland.

Unter dem Titel „Auf Gerechtigkeit setzen“ sind hier Beiträge zu Gerechtigkeit in gesellschaftlicher Sicht, in biblischer, theologischer und gemeindlicher Sicht; in politischer und ethischer Sicht sowie in der ökumenischen Diskussion versammelt. Die Autorinnen und Autoren bilden ein spannendes Spektrum, teilweise international.

Hier oder direkt per Mail an info@edition-wortschatz.de kann man das Jahrbuch bestellen (9,50 EUR zzgl. Versandkosten).

Erstellt am 3. Dezember 2013 von

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Im Herbst ist im Neufeld Verlag ein Mutmach-Block mit lauter wunderbaren Fotos von Conny Wenk erschienen. 96 Blatt auf richtig festem Papier (10,5 x 10,5 cm) – hinten drauf ist Platz für Nachrichten, Liebeserklärungen, Ermutigungen, ein Dankeschön, den neusten Witz, kleine Kunstwerke …

Als wir den Block hier für den Druck vorbereitet haben, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen – wenn man sich eine Weile mit diesen Bildern beschäftigt, wird man sozusagen gezwungen, zu lächeln.

Gestern habe ich gelesen, dass es Auswirkungen hat, wenn man lächelt – und zwar nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Wenn ich lächle, kann das meine eigene Haltung prägen. Da frage ich mich nur noch, wann die Krankenkassen Conny Wenks Fotos endlich verschreiben. Die Welt wäre um einiges gesünder, da bin ich sicher …

Wenn wir den Mutmach-Block in letzter Zeit auf einem Büchertisch dabei hatten, war er schnell der absolute Bestseller. Hier gibt es einen kleinen Film, den Conny Wenk gerade produziert hat. Und hier kann man sich ein paar der Bilder anschauen …

Erstellt am 3. Dezember 2013 von

Hier und da dürfte heute in den Medien davon die Rede sein – vom Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, der jährlich am 3. Dezember begangen wird. Freilich ist das immer eine gute Gelegenheit, außergewöhnliche Menschen in den Blick zu nehmen.

Natürlich, jeder Mensch ist einzigartig, hat ganz individuelle Begabungen, einen einmaligen Blick auf die Welt und freilich auch seine Begrenzungen. Und auch wenn wir oft denken: „Wir schaffen das im Grunde alles schon alleine“, sieht die Wahrheit anders aus: Wir brauchen einander. Wir brauchen Menschen, die barmherzig mit uns sind. Die unsere Schwächen nicht ausnutzen, sondern die uns annehmen, wie wir sind. Mit Ecken und Kanten. Schließlich sehnt sich jeder Mensch zutiefst danach, geliebt zu werden.

Genau hier, scheint mir, können Menschen mit sichtbaren Behinderungen uns viel geben. Wer morgens ganz selbstverständlich damit aufwacht, auf praktische Unterstützung angewiesen zu sein, der kann uns viel sagen über das Menschsein. Was im Leben wirklich zählt. Und warum Beziehungen unbezahlbar sind.

Auch deshalb träumen wir als Verlag von einer Welt, in der jeder willkommen ist. Und wir träumen nicht nur davon, wir wollen mitnehmen auf Entdeckungsreise auf andere „Kontinente“ und sogar „Planeten“ – wo vieles vermutlich ganz anders ist, und unbekannt. Aber nicht unbedingt schlechter. Sondern wo wir gemeinsam so manchen Schatz heben und das Leben auf einmal von ganz anderen Seiten sehen.

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.