Die Nacht ist vorgedrungen

Erstellt am 9. Dezember 2014 von

Morgen, am 10. Dezember, jährt sich der Tod des Dichters und Schriftstellers Jochen Klepper (1903-1942).

Für mich hat die Beschäftigung mit Jochen Klepper (unter anderem angeregt durch die neuen Vertonungen seiner Lieder durch Siegfried Fietz, enthalten auf der CD Trost für jeden Tag, 1992) geradezu neue Welten eröffnet: Literatur, Kultur und Glaube, das passt zusammen!

Nachdem es lange keine populär geschriebene Biografie Kleppers gab, die dem aktuellen Forschungsstand entsprach, war es ein Traum von mir, solch ein Lebensbild verlegen zu dürfen. Am 1. August 2011 wurde dieser Traum tatsächlich wahr – und das Buch Jochen Klepper aus der Feder von Markus Baum landete auf meinem Schreibtisch. Inzwischen ist es in der zweiten Auflage lieferbar und auch als E-Book erhältlich.

 

Jochen Klepper

 

Jochen Klepper war einer der wichtigsten christlichen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er ist der bedeutendste evangelische Liederdichter seit Gerhard Tersteegen und Philipp Friedrich Hiller; im Liederkanon der deutschsprachigen evangelischen Christenheit kommt Klepper zusammen mit Martin Luther direkt nach Paul Gerhardt. Sein Roman Der Vater war ein Bestseller, sogar seine Gedichte Kyrie wurden bis heute ca. 150.000 mal verkauft.

Tatsächlich dürfte zum Beispiel Kleppers Die Nacht ist vorgedrungen zu den bekanntesten Adventsliedern zählen. In sein Tagebuch notierte er am 18. Dezember 1937:

Ich schrieb am Nachmittag ein zweites Weihnachtslied: „Die Nacht ist vorgedrungen …“

Sich mit Jochen Klepper, seinen Liedern und Texten zu beschäftigen, lohnt sich!


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.