Momente, die zählen

Dass sie schreiben kann, wusste ich schon länger. Im Selbstverlag hat sie zum Beispiel vor einigen Jahren ein Büchlein über ihre ganz persönliche Pilgerreise veröffentlicht.

Dass sie etwas zu sagen hat, wusste ich auch längst. Auch wenn sie zu den Menschen gehört, die sich nicht gerade vordrängen, sondern irgendwie zu glauben scheinen, andere hätten immer mehr zu sagen.

Und als wir sie dann vor über einem Jahr gefragt haben, ob sie sich vorstellen könnte, für uns zu schreiben, war sie bereit, sich auf diese „richtig schöne Herausforderung“ einzulassen. Wie schön!

 

Nun ist er also da, unser diesjähriger geistlicher Begleiter durch den Advent, verfasst von Susanne Tobies.

Advent als Gelegenheit

Die Grund-Idee dazu stammte von Katja Arnold, meiner damaligen Assistentin. Katja fand, der Advent biete sich doch geradezu an, innezuhalten und das Wesentliche wahrzunehmen.

Unsere Idee war, neben den vielen netten Adventsangeboten ein Büchlein mit, nun ja: etwas mehr Substanz anzubieten. Der Advent ist ja eine geniale Gelegenheit, bewusst in der Erwartung von Gottes Gegenwart zu leben.

Eigentlich! Denn irgendwie haben wir uns eine ziemlich stressige Zeit daraus gebastelt. Und so soll dieser Adventskalender helfen, Gott im Alltag zu erwarten, ihn zu entdecken, ihm zu begegnen.

Von erfolgreichen Debüts

Also fragten wir Vera Klaunzer, ob sie sich vorstellen könnte, ein Büchlein für den Advent zu verfassen, das dabei hilft, den lebendigen Gott in unserem unspektakulären Alltag zu entdecken.

Vera hatte zuvor noch kein Buch veröffentlicht. Aber dass Sie schreiben kann, hatte ich schon länger gewusst. Dass sie etwas zu sagen hat, auch … Wir alle haben uns dann über den großartigen Erfolg ihrer 24 Türen zur Ankunft des Königs (vergriffen) im Advent 2014 gefreut.

Die Reihe haben wir dann natürlich gerne fortgesetzt. Und so erschienen inzwischen Adventskalender von Sabine Zinkernagel, Sabine Langenbach (3. Auflage), Sabine Dittrich (vergriffen), Elke Werner und Claudia Stangl.

Nachspüren lohnt sich

Und was ist der rote Faden von Susanne Tobies’ Buch 24 Augenblicke im Advent?

Viele Momente sind unspektakulär. Doch manchmal hinterlassen sie kleine Spuren. Und vereinzelt sind sie sogar lebensverändernd. Darum lohnt es sich, innezuhalten – besonders im Advent: einer Zeit voller verborgener Hinweise und Zeichen, voller Überraschungen und Geschenke Gottes.