Tobias Faix: Würdest Du bei IKEA einkaufen?

Erstellt am 2. April 2009 von

Unser Autor Tobias Faix schreibt:

„Mit Jesus hat das Reich Gottes begonnen, welches sich seither unter uns Christen ausbreitet und durch uns sichtbar wird. Da gibt es viel Schönes zu sehen, Christen haben vieles auf dieser Welt entwickelt und geprägt und so Gott die Ehre gegeben. Aber manchmal, so ist es jedenfalls bei mir, ist von der Herrlichkeit des Reiches Gottes nicht so viel zu sehen und zu spüren.

Um diesen Nachfolgeprozess zwischen der Herrlichkeit Gottes und der Schwerkraft des Alltags geht es in meinem Buch Würde Jesus bei IKEA einkaufen? Herausforderungen zur ganzheitlichen Nachfolge. Ich beschreibe darin verschiedene Bereiche der Nachfolge und auch die Schwierigkeiten, die ich damit habe. Ehrlich und auch herausfordernd, so wie ich es selbst erlebe. Damit können sich anscheinend viele identifizieren, was mich natürlich freut: Noch nie habe ich so viele Briefe, E-Mails und Anrufe erhalten wie auf dieses Buch. Viele der Reaktionen waren sehr positiv und ermutigend und haben mich in meiner Nachfolge weiter vorangebracht. Aber es gab auch ärgerliche Reaktionen, vor allem zu dem Text: »Warum ich als Christ nicht für schönes Wetter beten darf«. Da habe ich wohl in ein »individualistisches Wespennest« gestochen. Es lohnt sich, sich darüber aufzuregen!

Vor ein paar Monaten las ich gerade einen ausführlichen Brief einer jungen Frau, die sich über besagtes Kapitel aufregte, als mein Kollege Andi Schuß zur Tür herein kam. Ich las ihm einen Briefabschnitt vor und wir kamen darüber ins Gespräch. Andi erzählte, dass sie das Buch mit Gewinn in ihrem Hauskreis lesen würden und auch andere Kreise in seiner Gemeinde sich damit beschäftigten. Das freute mich natürlich. Aber diese Freude währte nur kurz, denn dann meinte Andi trocken: »Toby, das Buch allein reicht nicht für einen Hauskreis. Die Leute brauchen Impulse, wie sie das Ganze praktisch umsetzen können, sonst nützt das nichts.«

Da saß ich nun und wusste, dass mein Kollege recht hatte. Und er hatte auch gleich einen Vorschlag: »Du musst zum ›IKEA-Buch‹ ein Aktivbuch schreiben!« Ich überlegte kurz, fand den Vorschlag eigentlich ganz gut – und drehte den Spieß um: »Wie wäre es, wenn du das Buch schreibst? Ihr lest es doch gerade als Hauskreis!« Wie das im Leben so ist, fanden wir einen Kompromiss: Wir machen es gemeinsam und nehmen uns noch einen Kollegen dazu, nämlich Heiko Metz. Und weil uns das immer noch nicht genug erschien, haben wir noch 23 unserer Studierenden hinzu gebeten, so dass es tatsächlich eine sehr bunte, vielfältige und spannende Buchaktion wurde! “

Ende April erscheint also:

Würdest du bei IKEA einkaufen?
4×3 Aktiveinheiten zur ganzheitlichen Nachfolge

In unserem Weblog findet Ihr in den kommenden Wochen weitere Aktiv-Tipps und Erfahrungen, Links und Anregungen für Nachfolgerinnen und Nachfolger! Also klickt Euch wieder rein!


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  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.