Verborgene Schätze

Geht es Ihnen auch manchmal so:

  • Ich möchte, dass die Bibel mich wieder überrascht.
  • Ich möchte Jesus tiefer verstehen, nicht nur mehr Informationen sammeln.
  • Ich wünsche mir, die Zusammenhänge der Bibel zu entdecken, die ich bisher übersehen habe.

Dann könnte gerade das neue Buch von Tim Geddert eine wertvolle Lektüre für Sie sein …

Schatzsuche im Markusevangelium

Viele halten das Markusevangelium für das schlichteste der vier Evangelien: eine kurze, direkte Erzählung über das Leben Jesu. Doch was, wenn Markus viel mehr sagt, als wir auf den ersten Blick sehen?

Tim Geddert lädt mit seinem neuen Buch zu einer Schatzsuche ein:

  • Manche Schätze im Markusevangelium liegen offen zutage.
  • Andere waren für die ersten Leser selbstverständlich, sind uns heute jedoch verborgen.
  • Und wieder andere hat Markus so kunstvoll in seine Erzählung eingewoben, dass wir sie erst entdecken, wenn wir danach suchen.

Wer sich auf diese Reise begibt, wird Markus neu entdecken – als einen subtilen Erzähler, tiefgründigen Theologen und meisterhaften Gestalter der Jesusgeschichte.

Der Autor: Tim Geddert

Timothy J. Geddert, 1952 in Kanada geboren, war Professor für Neues Testament. Dabei hat er sich die Neugier erhalten, selbst in bekannten Texten immer noch Neues zu entdecken. Er lebt in Kalifornien, ist aber häufig in Europa – auch weil seine Frau Gertrud aus Deutschland stammt.

Als Verlag sind wir begeistert davon, wie er seine Leserinnen und Leser immer wieder dazu ermutigt, die Bibel selbst zu lesen und eigene Entdeckungen zu machen.

Zitate gefällig?

Beim Lesen dieses Buches sind mir einige Stellen besonders ins Auge gesprungen – hier eine Auswahl:

Das Evangelium des Markus ist eine Geschichte vom Scheitern der Jünger und von der grenzenlosen Gnade Jesu, der immer wieder zweite, dritte oder vierte Chancen gibt. (S. 117)

Ein erfolgreicher Dienst im Namen Jesu hängt nicht so sehr von persönlichen Qualifikationen, Einsichten und Fähigkeiten ab. Er hängt von demjenigen ab, der sendet, autorisiert und ermächtigt. (S. 131)

Jesus lehrt seine Jünger, dass ihre eigenen Bedürfnisse nicht immer an erster Stelle stehen. (S. 150)

Jesus ändert regelmäßig seine Pläne, wenn sich die Umstände ändern. (S. 154)

Es mag zwar manchmal wundersame Eingriffe geben, aber noch viel wichtiger ist die Gegenwart eines liebevollen, fürsorglichen Begleiters, der alles weiß und sich kümmert, auch wenn nicht immer Wunder den Weg ebnen. (S. 155)

Jesus versucht, die Jünger zu lehren, dass sie nicht jedes Mal ein weiteres Wunder erwarten sollen, wenn das Leben Schwierigkeiten mit sich bringt. (S. 158)

Wir stellen uns manchmal vor, dass wir mit einer guten Konkordanz (oder Künstlicher Intelligenz) leicht alle Texte der Bibel zu einem bestimmten Thema finden. Aber so funktioniert es nicht wirklich. Wenn ich dem Thema „Glauben im Markusevangelium“ nachgehen wollte und nur so eine „Konkordanz-Methode“ anwenden würde, würde ich nie auf diesen Text (Markus 7,24–30) stoßen. Ich würde ihn auch nicht finden, wenn ich „Gnade“ oder „Beharrlichkeit“ oder „Grenzen aufheben“ betrachten wollte. (S. 173)

Der beste Weg, die Bibel zu erforschen, besteht darin, Abschnitte nacheinander, im Detail und im Kontext zu untersuchen. Das wird zu einer weitaus reicheren Ernte an Einsichten, Ermutigungen und Herausforderungen führen, als es die „Konkordanz-Methode“ jemals könnte. Auf diese Weise können wir auch die reichen Schätze der Schrift entdecken, die zwischen den Zeilen verborgen sind. Das gilt vor allem, wenn Texte Themen ansprechen, ohne dass sie explizit genannt werden. (S. 173f.)

Mit Hilfe der biblischen Bildersprache entwickelten Theologen „Sühnetheorien“. Mit diesen Ansätzen wird versucht, das „Sühneopfer“ Jesu zu erklären. Dabei wird jedoch manchmal übersehen, dass die Bibel Bilder und Metaphern verwendet und keine Theorien. Diese Bilder sind dazu gedacht, Einblicke zu ermöglichen, nicht unwiderlegbare Glaubenslehren aufzustellen. (S. 279)

Zum Anschauen

Warum er sich gerade mit dem Markusevangelium so intensiv beschäftigt und was es da überhaupt noch zu entdecken gibt: davon erzählt Timothy J. Geddert in diesem kurzen Interview (6:42) mit Verleger David Neufeld.

Hier geht’s zum Buch mit Leseprobe:

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