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Loslassen und fliegen

Henri Nouwens ungewöhnliche Freundschaft mit Zirkus-Artisten - Über Vertrauen, Freiheit und die Kunst, sich fallen zu lassen

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Was geschieht, wenn wir aufhören, alles festhalten zu wollen – und darauf vertrauen, dass uns jemand auffängt?

Henri Nouwen ist fasziniert. Als er die Flying Rodleighs, eine Gruppe internationaler Trapez-Artisten, im Zirkus erlebt, kann er den Blick nicht abwenden. Hoch oben unter der Zirkuskuppel sieht er Menschen fliegen, fallen – und sich auffangen lassen.

Was zunächst wie Begeisterung für eine spektakuläre Zirkusnummer aussieht, berührt bald eine tiefe Sehnsucht in ihm: frei zu sein und zugleich gehalten. Loszulassen, ohne ins Bodenlose zu fallen. Zu vertrauen, statt alles selbst kontrollieren zu müssen.

Nouwen freundet sich mit den Artisten an und begleitet sie auf ihren Reisen durch Deutschland und die Niederlande. Immer stärker wird ihm das Trapez zum Bild für das Leben und den Glauben: Wer fliegen will, muss loslassen. Und wer sich fallen lässt, muss dem Fänger vertrauen.

Nouwen wollte aus diesen Erfahrungen ein Buch machen. Durch seinen plötzlichen Tod 1996 blieb es unvollendet. Seine Freundin und Weggefährtin Carolyn Whitney-Brown hat seine unveröffentlichten Aufzeichnungen, Tagebücher und Texte mit der wahren Geschichte seiner Freundschaft zu den Flying Rodleighs verbunden. So entstand ein ungewöhnliches Buch, das sich erzählerisch liest und zugleich mitten hineinführt in einige der großen Fragen unseres Lebens.

Wie viel Sicherheit brauchen wir? Was dürfen wir loslassen? Wem können wir vertrauen? Und könnte gerade darin Freiheit liegen, dass wir nicht alles selbst in der Hand behalten müssen?

Ein überraschend persönlicher Henri Nouwen – über Vertrauen und Kontrolle, Risiko und Sicherheit, Gemeinschaft, Glauben und die Freiheit des Loslassens.

„Die Leserschaft Nouwens, die gerne noch mehr von dem Menschen Henri und seinen letzten Lebensjahren erfahren möchte …, wird hier viel Persönliches erfahren.“

Kerstin Wendel in der Zeitschrift AUFATMEN

„Insgesamt zeigt das Werk an einem Beispiel in beeindruckender Weise, wie Leben gelingen kann. Sehr zu empfehlen.“

Michael Mücke in den medienprofilen

„… ein feinfühliges und sehr lesenswertes Buch …“

Rolf Lorig in Paulinus, der Wochenzeitung im Bistum Trier

„Eine gelungene, ungewöhnliche Mischung aus Erzählung, autobiographischen Notizen und geistlichen Einsichten, mit einem aufregenden Blick auf das Zirkusleben. Sehr empfehlenswert, vor allem für Menschen, die mehr über das Leben von Henri Nouwen erfahren möchten.“

Marianne Müller auf ihrem Blog Strickleserl

„Keine Frage, dass Fliegen, Fallen und Fangen ungewöhnliche Lehrer für Henri Nouwen waren, dessen klare Vorlieben Sicherheit, Stabilität und Gehaltenwerden waren! Ich hoffe und vertraue darauf, dass Sie als Leserinnen und Leser Henri erlauben, Sie auf Ihrer eigenen Reise durch das Risiko in die Freiheit zu begleiten!“

Sr. Sue Mosteller, CSJ, Henri Nouwens literarische Nachlassverwalterin

„Ich bin sehr dankbar für Carolyn Whitney-Browns treffende Darstellung der tiefen Gefühle und Hoffnungen, der Wünsche und der Verzweiflung meines Bruders Henri. Du hast ihn mir wieder sehr nah gebracht.“

Laurent Nouwen, Gründer der Henri Nouwen Stichting, Rotterdam

„Mit der Zirkusgeschichte wollte Henri eine Brücke schlagen zu einer weltlichen Leserschaft, wie er es nie zuvor versucht hatte. Er hatte das Gefühl, dass dies das Wichtigste sei, was er je schreiben würde.“

Bart und Patricia Gavigan, Freunde von Henri Nouwen (Autorin und Drehbuchautor des „Luther“-Filmes mit Joseph Fiennes)

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