Von Liebe und Widerstand
Magda & André Trocmé – Wie ein Ehepaar im Zweiten Weltkrieg Tausende Juden vor dem Holocaust rettete. Die bewegende Geschichte des Widerstands von Le Chambon-sur-Lignon
Eine wahre Geschichte über Liebe, Mut und Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg
Magda und André Trocmé gehören zu den beeindruckendsten Persönlichkeiten des französischen Widerstands. Während der deutschen Besatzung Frankreichs wurden sie im kleinen Ort Le Chambon-sur-Lignon zu Hoffnungsträgern für verfolgte Menschen. Gemeinsam mit den Bewohnern der Region retteten sie Tausende Juden vor Deportation und Holocaust – nicht aus Heldentum, sondern weil sie ihrem Gewissen folgten.
Dabei begann ihre gemeinsame Geschichte ganz anders: Das französisch-russisch-italienische Paar lernt sich in New York kennen und träumt davon, nach Indien zu reisen, um Mahatma Gandhi zu treffen. Stattdessen führt ihr Weg in die französische Provinz, wo André als Pfarrer und Magda als Lehrerin wirken. Als der Zweite Weltkrieg Frankreich erreicht, werden Glaube, Nächstenliebe und Zivilcourage zu ihrer wichtigsten Antwort auf Gewalt und Unrecht.
Hanna Schott erzählt diese wahre Geschichte lebendig, spannend und nahbar. Sie macht sichtbar, wie aus einem kleinen Dorf ein einzigartiger Ort des christlichen Widerstands wurde und wie gewöhnliche Menschen außergewöhnlichen Mut bewiesen.
Ein bewegendes Buch über
- die Rettung Tausender Juden während des Holocaust,
- den französischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus,
- gelebten christlichen Glauben und Zivilcourage,
- eine außergewöhnliche Liebesgeschichte,
- Hoffnung, Menschlichkeit und den Mut, dem eigenen Gewissen zu folgen.
Ein inspirierendes Sachbuch für alle, die sich für Zeitgeschichte, den Zweiten Weltkrieg, Holocaust-Geschichte, Biografien und beeindruckende Lebensgeschichten interessieren.
1971 wurden Magda und André Trocmé von Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern gewürdigt.
„Nicht ein einziger Jude, der kam, wurde abgewiesen oder verraten. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis die Dorfbewohner von dem erzählten, was sie getan hatten – und auch dann taten sie es nur widerstrebend. Sie sagten: ,Wir haben nur das getan, was getan werden musste.’“
Barack Obama erinnerte in einer Rede am am 23. April 2009, dem Holocaust Rememberance Day, an die Dorfgemeinschaft von Le Chambon
„Wie die Trocmés immer wieder der Verhaftung entgingen, wie André Trocmé aus einem französischen KZ entkam, wie ein Haus voller jüdischer Kinder in direkter Nachbarschaft zu einem Lazarett der Wehrmacht überleben konnte — all das liest sich spannend und hat mich angerührt.“
„… Bis Kriegsende haben die Dörfler in den Cevennen mindestens 3.000 Menschenleben gerettet, klug, gastfreundlich und solidarisch. Dies und die Biografie der beiden Initiatoren sind lesenswert und dokumentarisch; beispielhaft für das Leben nach dem eigenen Gewissen.“
Sozialcourage
„Ein lesenswertes Plädoyer für tätige Nächstenliebe!“
Medienprofile (Borromäusverein)








