Erstellt am 28. Juli 2016 von

Seit kurzem wird unser kleines, aber feines Kinderbuchprogramm im Neufeld Verlag ergänzt durch eine weitere Perle, Angekommen! Vier Kinder erzählen von ihrem ersten Jahr in Deutschland:

 

neufeld-verlag_angekommen_schott_cover_rgb

Die Integration von Flüchtlingen wird uns als Gesellschaft in den kommenden Jahren beschäftigen. Hanna Schott (Text) und Volker Konrad (Illustrationen) haben ein wunderbares Buch geschaffen, das die harte Realität in dieser Welt nicht verschweigt – was es zum Beispiel für Kinder bedeutet, alles zurückzulassen -, und dabei eben doch mit Leichtigkeit und Witz Geschichten erzählt, die den Horizont weiten. Ich jedenfalls musste beim Lesen öfter mal schlucken und lachen …

Ich bin sicher: Sie werden dieses Buch lieben! Hier geht’s direkt zur Leseprobe

 

Die Autorin:

Hanna Schott ist Autorin vieler erfolgreicher Bücher für Kinder und Erwachsene.

 

schott_autorenportrait

 

Mit dem Kinderbuch Fritzi war dabei war sie 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung erst im vergangenen Herbst wieder auf Lesereise. Die Verfilmung dieser „Wendewundergeschichte“ ist derzeit in Arbeit, und das Drehbuch hat schon jetzt gewonnen – den Deutschen Animationsdrehbuchpreis.

Ihr Kinderbuch Tuso über einen Straßenjungen in Afrika wird nicht nur von der Süddeutschen Zeitung, sondern vor allem von lesenden Kindern hoch gelobt; die japanische Ausgabe wurde in gigantischen Stückzahlen verkauft.

Im Neufeld Verlag hat Hanna Schott zum Beispiel die packende Biografie von Magda und André Trocmé veröffentlicht – Von Liebe und Widerstand. Der Mut dieses Paares rettete Tausende. Auch diese Geschichte wäre eigentlich filmreif, und tatsächlich scheint die Story längst in irgendeiner Schublade irgendwo in Hollywood zu liegen …

Wie vielseitig Hanna Schott ist, zeigt schon ein kurzer Blick auf ihre Vita: Die gelernte Buchhändlerin studierte Literatur, Theologie, Musikwissenschaft und „allerhand Sprachen“, war einige Jahre als Lektorin angestellt. Seit 2004 ist sie freiberuflich als Autorin, Redakteurin (sie redigiert P&S, das Magazin für Psychotherapie & Seelsorge), Übersetzerin (vor allem aus dem Schwedischen und Französischen) und Lektorin unterwegs, und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Sie organisiert nämlich auch noch Lesereisen, lädt ein zum „Wandern & Schreiben“ und ist selbst gerne als Erzählerin vor Groß und Klein auf Achse.

Um das Kinderbuch Angekommen! zu schreiben, ist sie quer durch die Republik gereist und hat und mit Lehrerinnen, Flüchtlingshelfern und natürlich Kindern gesprochen …

 

Der Illustrator:

Volker Konrad ist Grafik-Designer und als selbstständiger Illustrator in Münster tätig. So lautet zumindest die „technische“ Beschreibung dessen, womit dieser kreative Tausendsassa seine Brötchen verdient. Dabei macht er weit mehr, als Illustrationen für Kinderbuchverlage oder andere Kunden zu erschaffen.
 

Volker Konrad

 

An der Ev.-Theologischen Fakultät der Universität Münster hat er einen Lehrauftrag für Ivrit (modernes Hebräisch), ist studierter Kunst- und Religionslehrer, war mehrfach in Israel und unterrichtet neben modernem auch biblisches Hebräisch.

Obendrauf sattelte er tatsächlich noch ein Design-Studium. Als Illustrator ist er nicht nur fürs Kinderbuch aktiv, sondern zum Beispiel auch in der medizinischen Illustration, etwa für die Zeitschrift „Hebammenforum“.

Für Angekommen! hat Volker Konrad sich mächtig ins Zeug gelegt, sich bis ins Detail in die Geschichten vertieft und bis zum letzten Augenblick das Optimale geschaffen.

 

Sie merken schon: Ich bin begeistert von diesem Buch. Weil es dabei hilft, Menschen und ihre Geschichte zu verstehen. Und die Welt nicht schwarz-weiß, sondern differenziert und bunt wahrzunehmen. So, wie sie eben ist …

Und wenn Sie für Ihre Schulklasse oder Ihren Freundeskreis bestellen, gibt es bereits ab 10 Exemplaren günstige Mengenpreise.

Erstellt am 21. Juli 2016 von

In diesem Jahr geht der BOBBY an die Schauspielerin Annette Frier und den WDR-Fernsehfilm „Nur eine Handvoll Leben“, der am 23. März um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wurde. Ein wirklich beeindruckender Film!

Der Medienpreis der Lebenshilfe würdigt den sensiblen Umgang der TV-Produktion mit dem Thema Pränataldiagnostik.

 

 

 

ARD/WDR NUR EINE HANDVOLL LEBEN, Regie: Franziska Meletzky, Autor: Henriette Piper, am Mittwoch (23.03.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Annette (Annette Frier, l) besucht Frau Amend (Sonja Baum), deren Tochter Trisomie 18 hat. Die Kleine ist ein ganz besonderes Kind. © WDR/Wolfgang Ennenbach, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/Wolfgang Ennenbach" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

Annette (Annette Frier, l) besucht Frau Amend (Sonja Baum) und lernt deren Tochter mit Trisomie 18 kennen (Foto © WDR/Wolfgang Ennenbach)

 

Der Film zeigt, wie Eltern von einem Moment auf den anderen vor die Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden. 3,2 Millionen Zuschauer fiebern zur besten Sendezeit vor den Bildschirmen mit – und fragen sich: Was würde ich tun? Am Ende entscheidet sich die Mutter, gespielt von Annette Frier, gegen einen Schwangerschaftsabbruch: Ihr Kind mit der genetischen Besonderheit Trisomie 18 soll leben.

„In einer Zeit, in der ein solcher Befund fast immer zur Abtreibung führt, macht der Film Eltern Mut, ihr behindertes Kind anzunehmen. Er setzt ein Zeichen für das Leben, lässt aber auch andere Sichtweisen und Haltungen zu und kommt dabei ohne moralischen Zeigefinger aus“,

so die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

Hauptdarstellerin Annette Frier verkörpert die Mutter überzeugend – von der niederschmetternden Diagnose bis zum Entschluss, das Kind auszutragen, um schließlich gemeinsam in der Familie seinen Tod zu betrauern. „Nur eine Handvoll Leben“ ist berührend, packend und aufklärend zugleich.

Ulla Schmidt:

„Damit leistet der Film im wahrsten Sinne des Wortes Lebenshilfe und hat eine überaus wichtige gesellschaftliche Diskussion im Sinne behinderter Menschen vorangebracht.“

Der BOBBY soll im November verliehen werden und wird gefördert von der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, den Versicherern im Raum der Kirchen.

Erstellt am 20. Juli 2016 von

Dieses Jahr ist es soweit: die Jüngste kommt in die Schule. Natürlich teilen die Großen ihre Erfahrungen mit der Schwester. Vorfreude und Ängste. Und plötzlich verrät mein Sohn, dass er bei seiner Einschulung vor allem Angst vor dem Sportunterricht gehabt hätte. Ich bin etwas irritiert, denn er mochte Sport, vor allem Fußball.

„Warum hattest du Angst?“, frage ich. „Wegen dem Seitenstechen“, Florian grinst. „Einige Schulkinder hatten mir erzählt, sie hätten beim Rennen Seitenstechen bekommen. Ich habe mir das ausgemalt und dachte, die Lehrer laufen mit einem Spieß nebenher und stechen alle in die Seite, die nicht schnell genug laufen.“

Wir lachen herzlich. Das liegt ja auch schon mehr als zehn Jahre zurück. Aber welche Angst mag der kleine Kerl damals wirklich gehabt haben!

Die Bilder in unserem Kopf, nicht nur bei Kindern, entwickeln eine enorme Kraft, ob sie nun stimmen oder nicht. Sie können uns beflügeln – oder lähmen. Darum heißt es in den Zehn Geboten: „Du sollst dir kein Bild machen von Gott.“ Auch falsche Gottesbilder blockieren.

Gegen falsche Bilder hilft nur eine Begegnung mit der Realität. Die Erfahrungen der anderen erfragen und eigene Erfahrungen machen. Mein Sohn ist ein guter Schüler geworden, trotz „Seitenstechen“. Und die Kleinste freut sich schon auf die Schule, sie hat genug Gutes gehört.

Auch gegen falsche Gottesbilder hilft, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. In Jesus, soviel kann ich verraten, lässt Gott sich finden.

Uwe Heimowski

Hier erzählt Uwe Heimowski aus seinem bewegten Leben und wie er frei wurde von der Sucht nach Alkohol, Drogen und Glücksspiel.

Erstellt am 18. Juli 2016 von

Der Landesverband Baden-Württemberg der Christdemokraten für das Leben (CDL) lädt zu einer friedlichen Kundgebung am kommenden Mittwoch, dem 20. Juli 2016, ab 15.30 Uhr vor dem Firmengebäude der Fa. LifeCodexx, Line-Eid-Straße 3 in Konstanz, ein.

LifeCodexx schreibt auf seiner Website über die Werte des Unternehmens:

Unser Handeln ist geprägt von Mitgefühl, Respekt und Wertschätzung insbesondere gegenüber den schwangeren Frauen und ihren Familien …

Ich wünschte, Mitgefühl, Respekt und Wertschätzung würden auch den Menschen gelten, die Träger der fetalen Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18, Trisomie 13, des Klinefelter-Syndroms, Turner-Syndroms, Triple X-Syndroms und des XYY-Syndroms sind – all das bestimmt der PraenaTest nämlich „sicher und schnell“ (auf Wunsch auch das Geschlecht des Kindes).

Ich frage mich in letzter Zeit immer häufiger: In was für einer Welt leben wir hier eigentlich? Ist das die Art von Gesellschaft, die wir uns wünschen? Wie lautet doch gleich unser Slogan als Verlag: Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

In der Einladung zur Kundgebung schreibt Josef Dichgans, Landesvorsitzender der CDL:

Wir dürfen keinen Frieden damit schließen, dass mitten in unserer Gesellschaft Embryonen-Selektion und Eugenik zunehmend alltäglich werden, völlig unkontrolliert, von den Gesetzen zugelassen und immer häufiger direkt finanziert durch die Krankenkassen.

Toleranz und Vermeidung von Diskriminierung ist ein großes Thema in unserer Zeit. Wir dürfen nicht zulassen, dass bestimmten Gruppen das Recht auf Leben genommen wird, nachdem sie in einer Art Rasterfahndung aufgespürt und anschließend durch Abtreibung an ihrer Geburt gehindert werden.

 

Neufeld-Autor Prof. Dr. Holm Schneider aus Erlangen wird wieder in Konstanz dabei sein, und mit Conny Albert wird sich auch eine junge Frau mit Down-Syndrom mit einem Wortbeitrag beteiligen.

 

 

Erstellt am 14. Juli 2016 von

Wir freuen uns immer wieder, zu hören, wie unsere Bücher für die Gemeindearbeit fruchtbar werden können.

Ein Beispiel lieferte nun die Braunschweiger Friedenskirche, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Im Rahmen einer „Gemeindeinitiative: Verwandelt in Gottes Nähe“ lud Pastor Dr. Michael Bendorf zu sechs Treffen innerhalb von sechs Wochen ein. In der Einladung dazu heißt es:

Wie kann das Wesen Jesu in den Stürmen und Herausforderungen unseres Lebens in uns Gestalt gewinnen? Wie kann es uns durch den Heiligen Geist gelingen,  dass sich die Wesenszüge Jesu in unserer Persönlichkeit ausdrücken? Und wie kann sich aus diesem Verwandlungsprozess heraus eine echte und lebendige Nachfolge Jesu formen?

Die Initiative bietet Impulse und Hilfestellungen, um persönliche Veränderungsprozesse und Christusnachfolge miteinander zu verbinden.

Dabei geht es um ursprüngliche Lebensprozesse, vergessene Wege und die Wiederentdeckung der geistlichen Kraft von gewöhnlichen Menschen, die sich der Führung und dem Wirken des Heiligen Geistes anvertrauen. Grundlage der Initiative ist das Buch „Verwandelt in Gottes Nähe“ von Anders-Petter Sjödin.

neufeld-verlag_verwandelt_sjoedin_coverhigh_rgb

Am Anfang des Abends steht ein geistlicher Impuls, der anschließend in Kleingruppen vertieft wird. Zudem soll  auch Raum für geistliche Übungen und Lebenshaltungen sein, die wir in unseren Alltag integrieren können.

Dieses Beispiel zeigt, dass man – abgesehen von Kampagnen mit entsprechend aufbereitetem Material – auch gut selbst Kurse mit Hilfe z. B. von Büchern anbieten kann.

Wenn Sie mit Neufeld-Büchern arbeiten möchten: Gerne beraten wir auf Wunsch Gemeinden, welche unserer Bücher sich dazu besonders gut eignen. Anruf genügt!

Erstellt am 21. Juni 2016 von

Was Daniel Zindel, Gesamtleiter der Stiftung Gott hilft in Graubünden/Schweiz und Neufeld-Autor, im Vorwort zum druckfrischen Jahresbericht dieses Sozialwerkes schrieb, finde ich inspirierend – er hat uns erlaubt, einen Auszug daraus hier wiederzugeben:

Unser vergangenes Betriebsjahr stand unter dem Motto „Farben der Dankbarkeit“. Wir versuchten als Mitarbeitende der Stiftung Gott hilft den verschiedenen Facetten der Dankbarkeit auf die Spur zu kommen. Was heißt sie für uns persönlich im privaten Bereich? Gibt es neben dem Individuellen so etwas wie eine kollektive, betriebliche Dankbarkeit?

Im Bewegen dieses Mottos wurde mir eines deutlich: Die Haltung der Dankbarkeit hat wirklich „Stil“. Er führt zu Grazie, Anmut und Schönheit. Dieser Lebensstil ist durch das Vertrauen geprägt: Es hat genug. Bei einem genügsamen Konsum lässt es sich durchaus vergnügt leben. Vielleicht heißt es „vereinfachen“, aber das macht nicht weniger glücklich.

Vereinfachung in unserem Verbrauch entzieht der Gier in uns etwas den Nährboden. Ich singe im Folgenden nicht das Loblied auf die Armut, das nur der anstimmen kann, der sie nie gekannt hat. Armut ist eine Geißel der Menschheit. Ebenso das abgrundtiefe Verlangen nach Geld. Hier ist die Bibel radikal: „Die Wurzel aller Übel ist die Liebe zum Geld“ (1. Timotheus 6,10).

Wo viel Geld ist, da ist der Teufel los. Wo keines da ist, sogar doppelt! Also nicht die Liebe zum Geld, sondern die Dankbarkeit dafür ist die richtige Voraussetzung für den Umgang mit Materiellem. „Handling“ von Geld ist letztlich eine spirituelle Aufgabe. Die dankbare Ver-Antwortung vor Gott macht uns in materiellen Dingen zu verlässlichen Unternehmerinnen und Unternehmern. Dann überschreiten wir nicht rote Linien, um schwarze Zahlen zu schreiben. Im Kleinen und im Großen nicht. Unsere Namen sind nicht in den „Panama-Papers“, sondern im „Buch des Lebens“ eingetragen.

 

Am Samstag, 10. September 2016 findet in Zizers übrigens ein großes Fest statt, wo die Stiftung Gott hilft ihr 100-jähriges Bestehen feiert.

Erstellt am 16. Juni 2016 von

Albanien ist ein kleines Land im Südosten Europas und hat etwa 3 Millionen Einwohner. Durch die besondere geschichtliche Vergangenheit gehört Albanien heute zu den ärmsten Ländern Europas. Dennoch gehören Fröhlichkeit und Geselligkeit, ein kleiner Schwatz auf der Straße, der Parkbank, auf dem Feld oder im Basar zum Leben.

Kranke und behinderte Menschen sind in der Öffentlichkeit allerdings selten sichtbar, sie werden aus Scham versteckt.

Deswegen ist die Medizinische Nothilfe Albanien e.V. (MNA), eine christliche Hilfsorganisation, seit 1991, nach der Öffnung des einst hermetisch abgeschotteten Landes, in Albanien aktiv.

MNA Logo 2013_12_19 mT Giff

 

Mit medizinischen Noteinsätzen hat alles begonnen. Heute haben wir ein Rehabilitationszentrum in Pogradec/Südostalbanien. Dort versorgen und begleiten wir Menschen mit den unterschiedlichsten Krankheiten und Behinderungen. Und wir bilden Albaner zu medizinischen und therapeutischen Fachkräften aus,

schreibt Peter Braun, Psychotherapeut aus Landsberg am Lech und ehrenamtlich im Vorstand der MNA engagiert.

 

P1050676

 

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die MNA vor allem mit der unerträglichen Situation von behinderten Kindern in Albanien. Kinder ohne individuelle Fördermöglichkeit – das bedeutet eine Zukunft ohne Perspektiven und keine Chance auf Integration oder gar Gleichstellung.

Bis heute gibt es unseres Wissens in Albanien keine Frühfördereinrichtung, in der fachübergreifend-interdisziplinäre sowie nachhaltige und individuelle Diagnostik mit Therapiemaßnahmen unter einem Dach angeboten wird. Diesem Mangel wollen wir zukünftig begegnen,

so Braun. Zur Verwirklichung eines solchen Pilotprojektes in Albanien sucht die MNA nun Gleichgesinnte, Mitdenker, Unterstützer und Multiplikatoren.

Ein Anliegen, auf das wir sehr gerne hinweisen! Wäre es nicht wunderbar, solch ein Projekt gemeinsam zu ermöglichen?

Mehr Infos gibt es auf der Website der MNA oder in einer digitalen Infobroschüre.

Erstellt am 14. Juni 2016 von

Am Samstag, 2. Juli liest unsere Autorin Sabine Dittrich im Rahmen des Mittelaltertages im Mühlbachquartier in Kempten aus Ihrem Roman Im Schatten der Verschwörung.

 

neufeld-verlag_im-schatten-der-verschwörung_dittrich_cover_rgb

 

Der Roman spielt in der Zeit der Reformation …

Veranstalter ist die Buchhandlung Didactus in Kempten. Am 2. Juli ist dort den gantzen Tag „Aktionstag“ angesagt, die Lesung beginnt um 16.00 Uhr.

Erstellt am 10. Juni 2016 von

Inclusion Handicap, der Dachverband der Behindertenorganisationen in der Schweiz, hat das „Ja“ vom vergangenen Abstimmungssonntag zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG) in der Schweiz mit Sorge zur Kenntnis genommen. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) wird künftig nahezu schrankenlos erlaubt sein.

Mit der Zustimmung zum geänderten FMedG wird es erlaubt sein, sämtliche künstlich befruchteten Embryos mittels PID untersuchen zu lassen. Inclusion Handicap findet:

 

Trotz der neuen Möglichkeit muss das Recht auf Nicht-Wissen für werdende Eltern unbedingt gewahrt werden, sie dürfen zu keiner Untersuchung gedrängt werden. Dabei steht auch das medizinische Personal in der Pflicht: Es muss umfassend und transparent über Vor- und Nachteile der PID informieren.

Die Gesellschaft muss weiterhin uneingeschränktes Verständnis und Solidarität aufbringen, wenn Eltern ein Kind mit Behinderungen zur Welt bringen. Die Bedingungen für eine vielfältige Gesellschaft sind zu verbessern. Zu oft sind Eltern auf sich selber gestellt, da die Unterstützung mangelhaft ist.

In der Schweiz leben rund 1,2 Millionen Menschen mit Behinderungen. Inclusion Handicap engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft, die ihnen eine vollumfängliche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben garantiert.

Erstellt am 9. Juni 2016 von

Fußball spielen war einfach das Größte. Das kleine 150-Seelen-Dörflein, in dem ich aufgewachsen bin, hatte immerhin einen Bolzplatz. Hier trafen wir uns nach der Schule. Eine Handvoll Jungen (Mädchen spielten damals noch nicht Fußball), kaum genug, um anständige Mannschaften zu bilden. Doch wir waren mit Eifer bei der Sache. Irgendwo musste man den Frust über die schlechten Noten und nervigen Lehrer ja loswerden.

Wir droschen auf das runde Leder ein, immer wieder verfing sich ein Ball im angrenzenden Heckenrosenstrauch. Entsprechend hoch war der Verbrauch an Fußbällen. Und Lederbälle waren teuer. Echt teuer. Entsprechend groß war der Katzenjammer, wenn kein Ball mehr zum Kicken blieb.

Nun war es mal wieder soweit: Alle Bälle zerschossen, der nächste Geburtstag in weiter Ferne. Aber halt, hatte nicht Pauli noch einen Fußball? Alle Augen fixierten den jungen Mann. „Ja, ich habe einen. Aber den hole ich nicht. Weil: Wenn der auch noch kaputt geht, haben wir ja gar keinen Ball mehr. Und womit sollen wir dann spielen?“ Sprach‘s und ging nach Hause.

 

Ich musste später oft an diese vertrackte Logik denken. Sie ist so absurd. Und so alltäglich. Wie oft scheuen wir den Einsatz unserer Zeit, unseres Geldes, unserer Begabungen? Man könnte sie ja später noch brauchen. Und dabei merken wir nicht, dass wir die Gelegenheit verpassen, heute den Tag zu leben, das Leben zu gestalten, aktiv mit dabei zu sein.

Uwe Heimowski

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel ist voll von Geschichten und Bildern darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er eine Menge Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

    Für uns hat unser Slogan eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern.

  • Dennoch ist unsere Welt weit davon entfernt, Menschen mit Behinderung grundsätzlich willkommen zu heißen – vielen wird nicht mal gestattet, überhaupt zur Welt zu kommen. Und von gelebter Inklusion, dem echten Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap in allen Bereichen unseres Alltags, sind wir auch noch ein gutes Stück entfernt. Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.