Kategorie: Christliche Bücher

 

Erstellt am 14. September 2017 von

Heute feiert Pfarrer Dr. David Jaffin seinen 80. Geburtstag, und dazu gratulieren wir ganz herzlich!

Wir sind mit David Jaffin seit Jahren verbunden, unter anderem, weil wir ihn bei der Herausgabe seiner englischen Lyrik-Bände unterstützen dürfen.

In seiner Autobiografie „… und geh in ein Land, das ich dir zeigen will“ schreibt Jaffin humorvoll, spannend und ungemein anregend über seinen kurvenreichen Lebensweg vom Kind amerikanischer jüdischer Eltern über den vielversprechenden Historiker zum „lutherisch-jüdischen Pietisten“ und Gemeindepfarrer in der württembergischen Landeskirche.

 

 

Diese Biografie sei „getragen von einer wohltuenden fröhlichen Dankbarkeit“, meint Pastor Dr. Joachim Cochlovius in einer Rezension: „Man lernt einen natürlichen, der Kunst und Poesie zugewandten, vor allem aber von tiefer Liebe zu Jesus Christus geprägten Menschen näher kennen. Und das tut gut.“

„Die Liste der veröffentlichten Bücher von David Jaffin ist beachtlich, namentlich die seiner englischsprachigen Titel. So ungewöhnlich wie seine umtriebige Schreib- und Vortragsaktivität ist sein Leben …“, schrieb auch Hans Steinacker, der die Verlage Aussaat und Brendow leitete.

Seit einigen Jahren erscheinen jährlich zwei Bände mit englischen Gedichten von David Jaffin. Und es mag durchaus sein, dass er der weltweit produktivste Dichter ist … Wir wünschen ihm weiter alles Gute und Gottes Segen!

Erstellt am 4. September 2017 von

Beim jährlichen Kongress des größten muslimischen Verbandes in den USA wurden Anfang Juli 2017 fast 3.000 Exemplare des Buches A Muslim and a Christian in Dialogue von Badru D. Kateregga und David W. Shenk verteilt. Darum hatte die Islamic Society of North America (ISNA) ausdrücklich gebeten. Über 15.000 Muslime nahmen laut Angaben der Zeitung Chicago Tribune an der Versammlung in Rosemont, Illinois, teil.

Wie der Autor David W. Shenk berichtet, betrachtet die ISNA besagtes Buch als außerordentlich hilfreich für die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen. Daher hat sie darum gebeten, einige Tausend Exemplare gratis an die Kongressteilnehmer zu verteilen. Der US-amerikanische Verlag Herald Press sammelte darauf hin Spenden, um diese Verteilaktion zu finanzieren.

A Muslim and a Christian in Dialogue erschien im Verlag Uzima der Anglikanischen Kirche in Nairobi, Kenia. Das Buch wird seit Jahren weltweit und in großen Stückzahlen verbreitet. Inzwischen liegen Übersetzungen in Spanisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Indonesisch, Bengalisch, Kirgisisch und Suaheli vor. Die deutsche Ausgabe Woran ich glaube – Ein Muslim und ein Christ im Gespräch ist im Neufeld Verlag erschienen und in zweiter Auflage lieferbar.

 

 

Dr. David W. Shenk lebt in Mountville, Pennsylvania, USA. Der Theologe und Anthropologe promovierte an der Universität von New York und lebte mit seiner Familie jahrzehntelang in Tansania, Somalia und Kenia. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit und seines Engagements im Dialog mit Muslimen war er bereits in über 100 Ländern. Er ist weltweit als Redner sowohl im christlichen wie auch im muslimischen Kontext gefragt. Als Referent und Dozent ist er auch am Bildungszentrum Bienenberg, Liestal bei Basel, sowie der Akademie für Weltmission, Korntal, tätig. David W. Shenk verfasste (zum Teil als Co-Autor) 15 Bücher und zahlreiche Broschüren sowie Kursmaterial.

Auf Deutsch ist auch Christen begegnen Muslimen – Wege zu echter Freundschaft erhältlich (Neufeld Verlag, 3. Auflage). Darin geht Shenk der Frage nach: Wie können Christen in dieser turbulenten Welt Botschafter von Jesus Christus und seinem Frieden sein? Wie können sie freundschaftliche Beziehungen mit Muslimen aufbauen? David W. Shenk bezeugt, dass Christen ihrem eigenen Glauben zutiefst treu bleiben und zugleich echte Beziehungen zu Muslimen entwickeln können. Auf der Basis seiner lebenslangen Erfahrung und tiefen Kenntnis liefert dieses Buch eine Fülle von wertvollen Anregungen. Und zeigt: Es geht um unsere Haltung …

Erstellt am 31. August 2017 von

Dr. John Paul Lederach, geb. 1955, ist Professor für internationale Friedensarbeit an der Universität Notre Dame, Indiana, und zählt zu den weltweit renommiertesten Fachleuten. Er engagiert sich als Berater höchster Regierungsvertreter und nationaler Oppositionsbewegungen in vom Krieg erschütterten Ländern wie Nicaragua, Nordirland oder Kolumbien.

Lederach ist Autor von über 20 Büchern, übersetzt in zwölf Sprachen. Auf deutsch ist sein Buch Vom Konflikt zur Versöhnung: Kühn träumen – pragmatisch handeln erhältlich, von Bill und Lynne Hybels wärmstens empfohlen.

 

 

Auch wenn es aus der Ferne wie ein weiteres Sachbuch zu einem Thema aussieht, dem man lieber aus dem Weg geht – Lederachs Ausführungen sind von Erfahrung getränkt und einem weltweiten Horizont geprägt.

Und so könnte es sich durchaus lohnen, mal hinzuhören, was er zum Thema Terrorismus meint:

 

Als unsere Welt am 11. September 2001 verändert wurde, hatte ich Kolumbien und Guatemala bereist und wollte in die Vereini­gen Staaten zurückkehren, doch ich hing auf dem Flughafen fest und kam nicht mehr weiter. Nachdem ich endlich eine Woche später als geplant zu Hause ankam, erlebte ich mit, wie das Herz Amerikas auseinandergerissen wurde, und die Bilder ließen mir selbst im Schlaf keine Ruhe. Die nachfolgenden Gedanken schrieb ich nieder, während ich auf verschiedenen Flughäfen darauf war­tete, nach Hause reisen zu können. …

Obwohl sich die Welt verändert hat, seit ich diese Gedanken 2001 auf­schrieb, glaube ich, dass die nachfolgend aufgeführten Schritte nach wie vor das Gerüst bieten für eine kreative Reaktion auf die weltweiten Konflikte.

 

Die erste und wichtigste Frage, die wir uns stellen sollten, ist ziemlich einfach, wenn auch nicht leicht zu beantworten. Wie kommt es, dass Menschen ein solches Ausmaß von Zorn, Hass und Frustration erreichen? Meiner Erfahrung nach ist die Erklä­rung, sie seien von einem perversen Führer einer Gehirnwäsche unterzogen worden, der eine Art von Zaubermacht über sie ausübt, eine realitätsferne Vereinfachung und wird uns unaus­weichlich zu sehr starrsinnigen Reaktionen verleiten.

Ein solcher Zorn, der Generationen umfasst und eng mit der Identität zusammenhängt, baut sich über Jahre hinweg durch eine Verbindung aus historischen Ereignissen, einem tiefen Gefühl der Bedrohung für die eigene Identität und direkten Erfahrungen anhaltender Ausgrenzung auf. Dies zu verstehen ist sehr wichtig, denn – wie ich noch öfter betonen werde – unsere Reaktion auf unmittelbare Ereignisse hat sehr, sehr viel damit zu tun, ob wir den Boden, den Samen und die Nährstoffe für zukünftige Kreisläufe der Rache und Gewalt bereiten. Oder ob wir dazu beitragen, Veränderung zu bewirken.

Wir sollten vor allem eins und nur eins als strategischen Wegweiser unserer Reaktion beachten: Nicht das tun, was die Gegenpartei von uns erwartet. Sie erwartet von uns, dass wir zum Angriff übergehen, der Riese gegen den Schwachen, die Vielen gegen die Wenigen. Das hilft ihnen, den Mythos zu fes­tigen, den sie unter allen Umständen aufrecht erhalten wollen: Dass sie bedroht werden, ein irrationales und wahnsinniges System bekämpfen, von dem sie nie ernst genommen werden und dessen Bestreben es ist, sie und ihr Volk zu vernichten. Wir müssen diesen Mythos zerstören, nicht das Volk.

 

Die vollständigen Ausführungen Lederachs finden Sie im Anhang seines Buches.

 

Erstellt am 17. August 2017 von

Am 10. Dezember jährt sich der Tod des Dichters und Schriftstellers Jochen Klepper (1903-1942) zum 75. Mal.

Für mich hat die Beschäftigung mit Jochen Klepper geradezu neue Welten eröffnet: Literatur, Kultur und Glaube – das passt zusammen.

 

 

 

Klepper-Biograf Markus Baum ist im November/Dezember zu Lesungen, Vorträgen und Mitsingveranstaltungen unterwegs:

 

Samstag, 4.11., Karpacz/Riesengebirge Tagung des Vereins Fluchtburg
Sonntag, 5.11., Klepper-Gottesdienst in der EmK Zittau
Dienstag 7.11., Abends im Raum Dresden-Chemnitz – noch frei!
Mittwoch, 8.11., Lesung in Würzburg
Donnerstag, 9.11. – noch frei!
Freitag, 10.11., Schweinfurt
Samstag, 11.11., in Franken – noch frei!
Sonntag, 12.11., Klepper-Gottesdienst in Uffenheim
Freitag, 23.11., im Großraum Berlin – noch frei!
Samstag, 2.12., Lesung in Melzow/Mark (Großraum Berlin) – drum herum noch frei!

 

Wenn Sie als Buchhändler, als Kirchengemeinde oder Bildungswerk an einer Veranstaltung mit Markus Baum interessiert sind – sprechen Sie uns an!

Erstellt am 16. August 2017 von

Begegnungen zum Staunen im Advent – so lautet der Titel des Büchleins mit 24 inspirierenden kurzen Texten von Sabine Langenbach, das im letzten Herbst erschien und so erfolgreich seinen Weg machte, dass wir noch in der Woche vor dem ersten Advent wagemutig nachgedruckt (und kräftig weiter verkauft) haben …

 

 

Schon 2016 war Sabine Langenbach mit einer Jazz-Combo unterwegs – Max Jalaly (Bass), Andreas Theil (Keyboard), Jens Gerlach (Drums) und Sabine Langenbach (Gesang) haben verjazzte Advents- und Weihnachtslieder sowie Texte und Geschichten präsentiert und viele Zuhörer begeistert (Foto: B. Manthey).

 

 

Sie sind auch im Advent 2017 unterwegs, mindestens ein Termin ist noch frei:

Dienstag, 28. November: Lüdenscheid (geschlossene Gesellschaft)

Donnerstag, 30. November: Menden, Theater am Ziegelbrand (Veranstalter: Buchhandlung Daub)

Freitag, 1. Dezember, 19.00 Uhr: Neuenrade, Villa am Wall

Samstag, 2. Dezember, 11.00 Uhr: Meinerzhagen-Valbert, Brunch im Haus Nordhelle

Samstag, 2. Dezember: Hagen, Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum

Donnerstag, 14. Dezember, 19.00 Uhr: Gevelsberg, Autohaus Gebrüder Nolte (in Zusammenarbeit mit der Stadt Gevelsberg)

Freitag, 15. Dezember: noch frei!

Samstag, 16. Dezember, 17 Uhr: Weihnachtsmarkt im Kloster Untermarchtal

 

Interessierte Veranstalter (Buchhandlungen, Kirchengemeinden, Weihnachtsmärkte, Autohäuser …) melden sich am besten schnell direkt bei Sabine Langenbach.

Erstellt am 11. August 2017 von

Hanna Schotts Biografie von Magda und André Trocmé ist nun auch auf Englisch erhältlich:

 

 

 

Love in a Time of Hate – The Story of Magda and André Trocmé and the Village That Said No to the Nazis lautet der Titel der Übersetzung, die in den USA bei MennoMedia erschienen ist.

 

Die Titelformulierung scheint zeitlos zu sein, setzt aber auch einen wichtigen Kontrapunkt in Zeiten, in denen Präsidenten und Regierungschefs manchmal sehr lautstark und nicht eben im Sinne der Versöhnung und des Friedens von sich reden machen.

Sich dann an das Lebenszeugnis zum Beispiel der Trocmés zu erinnern, tut gut! André Trocmé antwortete einmal auf die Frage, ob in seinem Dorf Juden versteckt würden: „Wir kennen nur Menschen.“ Eben.

Wir freuen uns und gratulieren unserer Autorin Hanna Schott herzlich zu dieser Lizenzausgabe!

 

Die deutsche Originalausgabe der spannenden Biografie (Von Liebe und Widerstand – Magda & André Trocmé: Der Mut dieses Paares rettete Tausende) ist in der vierten Auflage in gedruckter Form sowie als E-Book lieferbar.

Erstellt am 31. Juli 2017 von

 

Ein druckfrisches Buch, das soeben in der Edition Wortschatz erschienen ist: Was sich hinter diesem geheimnisvoll anmutenden Buchtitel verbirgt?

Die Geschichte von Michael David Gabriel Standard, der von sich selbst sagt: „Ich habe drei Namen – zwei Engel und ein König!“

 

„Da stimmt was nicht!“ – Diese Aussage bei Michaels Geburt verändert das Leben seiner ganzen Familie.

Eingerahmt in die Handlung eines Stadtlaufs, an dem Michael teilnimmt, betrachtet Daniela Standard die ersten dreizehn Lebensjahre ihres Sohnes. Mit einem lachenden – und manchmal auch einem weinenden – Auge gibt sie Einblick in die Gefühlswelt und den Alltag einer Familie mit einem behinderten Kind.

Ralf Schmitz, Dechant des Dekanats Trier, schreibt in seinem Vorwort:

 

„… Ich habe Michael durch Daniela bei einem Gottesdienst kennen gelernt. Sein freundliches Gesicht, sein Interesse für das kirchliche Leben, für die Priester und die anderen Akteure sind gewinnend.

Daniela und Michael trauen dem „God of Surprises“, dem „Gott der Überraschungen“ (Gerard W. Hughes SJ). Sie haben sich beide auf das Abenteuer mit Gott eingelassen. Ihr Glaube ist ansteckend.

Ich bin dankbar, dass Daniela uns in ihr Leben, Denken, Fühlen und Glauben schauen lässt. Die Geschichten und Gedanken sind bewegend und berührend. Es gibt vieles zum Schmunzeln und zum Lachen.

Daniela konfrontiert uns mit unseren eigenen Wertvorstellungen, unseren Erwartungen an das Leben, unserem Umgang mit Enttäuschungen und unserer Bereitschaft, uns überraschen zu lassen. …“

Erstellt am 28. Juli 2017 von

Was haben ein Schuster und Engel mit dem Thema „geistesgegenwärtig führen“ zu tun?

Eine ganze Menge, findet der Pfarrer, Autor und Leiter der Stiftung Gott hilft Daniel Zindel, und greift dabei auf eine Lithographie von Max Hunziker (1901-1976) zurück.

 

 

Als Postkarte liegt diesese Motiv Daniel Zindels Buch Geistesgegenwärtig führen – Spiritualität und Management bei; immer wieder bezieht Zindel sich in seinem Buch darauf:

Der Handwerker und der Engel bedeuten für mich: Alltagsarbeit und Erleuchtung sind Zwillinge. Transpiration und Inspiration gehören zusammen wie Schale und Kern einer Frucht. Berufliches Können und begnadete Kunst durchdringen sich. Professionalität und Spiritualität sind Freunde. Du bist im Alltag ganz bei der Sache und zugleich geistesgegenwärtig offen für den Gedankenblitz von oben.

 

Die Lithographie eignet sich also hervorragend für Meditationen und Andachten, zur Weitergabe und Inspiration – nun ist die Postkarte auch gesondert und zu günstigen Mengenpreisen in unserem Shop erhältlich.

Erstellt am 26. Juli 2017 von

 

 

„Ein prophetischer Gegenentwurf zu einer Weltsicht, die auf Macht, Geld und Sicherheit baut – heute aktueller denn je“, so schreibt die Zeitschrift „Schatten & Licht“ über dieses Buch von Jean Vanier, das neu in der Edition Wortschatz erschienen ist.

Neufeld-Kenner haben längst gemerkt, wie sehr wir Jean Vanier schätzen, jenen Philosophen, der vor über 50 Jahren die „Arche“-Gemeinschaften gründete, wo Menschen mit und ohne geistige Behinderung zusammen leben, und der letztes Jahr den renommierten wie hoch dotierten Templeton-Preis erhielt.

Seine von Erfahrung getränkte Erkenntnis, dass Menschen mit Behinderung uns etwas zu sagen und zu geben haben, prägt auch unser Verlagsprogramm zentral.

In diesem neuen Buch wendet sich Vanier vor allem an die katholische Kirche, in der er selbst auch zuhause ist. Wobei – wer sehnt sich nicht nach einer Kirche, die Hoffnung schenkt?

Erstellt am 21. Juli 2017 von

 

Wer wäre nicht gerne ein Mensch, der für seine Barmherzigkeit geschätzt wird? Dass der Weg, ein solcher Mensch zu werden, durchaus steinig und dornig sein kann, zeigt Peter Mommsen in der opulent ausgestatteten Biografie seines Großvaters Johann Heinrich Arnold.

Können unsere Verletzungen zu unseren größten Gaben werden? Johann Heinrich Arnold (1913–1982) war ein verwundeter Mann. Dennoch, wer ihn kannte, bezeichnet die Begegnung mit ihm als einzigartig. Manche erwähnen seine Demut und sein Mitgefühl; andere seine Direktheit und seinen bodenständigen Humor. Wildfremde Menschen offenbarten ihm ihre dunkelsten Geheimnisse und zogen verwandelt weiter. Andere hätten ihm am liebsten umgebracht.

Der Autor Henri J. M. Nouwen bezeichnete ihn als „prophetisch“ und schrieb, seine Worte würden ihn treffen „wie ein zweischneidiges Schwert“ und stellten ihn „vor die Wahl zwischen Wahrheit und Lüge, Selbstlosigkeit und Egoismus … Heini Arnold ist kein frommer, sentimentaler Leiter. Jedes Wort entspringt seiner Erfahrung“.

Wer war dieser außergewöhnliche und doch einfache Mann? In diesem packenden und geistlich reichen Buch erzählt Peter Mommsen die dramatische Geschichte des Großvaters, den er kaum kannte. Wer es liest, wird danach anders auf sein eigenes Leben blicken.

Wer J. Heinrich Arnold, genannt Heini, erst spät kennenlernte, wunderte sich vielleicht darüber, wie sehr Menschen sich zu diesem merkwürdigen Mann mit seinem starken Akzent und seinem ungezwungenen Lächeln hingezogen fühlten. Sie spürten: hier war einer, der sie verstand; einer, dem man vertrauen konnte. Was machte ihn so besonders?

Peter Mommsen ist dieser Frage nachgegangen und hat die Spur seines Großvaters verfolgt. Dabei entdeckte er einen Jungen, der nur mit Kartoffeln im Bauch und radikalen Ideen im Kopf den Nationalsozialisten die Stirn bot. Den Sohn eines bekannten Intellektuellen, der raus aus der Schule wollte, um durch die Lande zu ziehen. Einen frisch verliebten jungen Mann, der aus seiner Heimat fliehen musste. Einen Vater, der sein erstes Kind verlor. Einen Pionier wider Willen im Herzen Südamerikas.

Dort, im Urwald Paraguays, wurde die christliche Lebensgemeinschaft, die seine Eltern gegründet hatten, durch Gesetzlichkeit und machthungrige Leiter entstellt und verkam zu einer kalten, herzlosen Organisation. Heini wurde von den Menschen betrogen, denen er am meisten vertraut hatte, und von seiner Frau und den Kindern getrennt.

Oft hing sein Leben am seidenen Faden. Doch Heini wusste, dass er noch nicht sterben durfte – er hatte seine Berufung noch nicht erfüllt und sein als Kind geleistetes Versprechen noch nicht eingelöst …

  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.