Schlagwort-Archiv: Aktion

 

Erstellt am 29. Juni 2015 von

Was hat der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow mit der Täuferbewegung zu tun?

Gut, die Täuferbewegung zählt zum „Linken Flügel der Reformation“.  Aber sonst …? Ich kenne Herrn Ramelow nicht. Aber die Täufer sind mir relativ vertraut: Eine Bewegung, die in der Zeit der Reformation entstand, die Bibel mutig neu ernst nehmen wollte und das Establishment in Kirche und Gesellschaft folgenschwer in Frage stellte. „Was würde Jesus tun?“ scheint so eine Art Leitfrage gewesen zu sein.

Wolfgang Krauß, mit dem wir auch als Verlag sehr verbunden sind – unter anderem übersetzte er zwei Bücher von John Howard Yoder -, wies uns kürzlich auf eine Ausstellungseröffnung in Thüringen hin.

Wer sich mit der Reformations- oder Luther-Dekade beschäftigt, kann schon mal ins Staunen kommen: Gab es denn neben Martin Luther (nichts gegen diesen Mann …) nicht auch noch andere Männer und Frauen; gab es hier und da nicht noch weitere Aufbrüche mit ehrenwertem Anliegen?

Margot Käßmann, die EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum, hat selbst engagiert dafür plädiert, zum Beispiel auch die starken Frauen der Reformation zu würdigen. (Im Neufeld Verlag erschien letztes Jahr die Biografie von Argula von Grumbach …) Auf der offiziellen Website habe ich auf Anhieb leider nichts zu diesen Frauen gefunden.

Auch Wolfgang Krauß engagiert sich in Augsburg, aber auch mit einem Horizont, der weit darüber hinaus geht, für eine lebendige Erinnerungskultur – die mehr als nur die ganz prominenten Vertreter der Reformation beinhaltet.

Der Freistaat Thüringen und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) laden nun also zur Eröffnung einer Ausstellung ein, die an die Hinrichtung von sechs Täuferinnen und Täufern am 15. September 1530 beim damaligen Kloster Reinhardsbrunn erinnern soll.

Die Ausstellung trägt den Titel „Gefangen, gelitten, gestorben – Die Täufer in den Widersprüchen der Zeit“. Und zur Eröffnung am Dienstag 7. Juli 2015 (15 Uhr, Thüringer Infozentrum Spiritueller Tourismus Reinhardsbrunn, 99894 Friedrichroda) wird eben auch der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow erwartet.

Wolfgang Krauß schreibt:

Schon zu Beginn des Themenjahres „Reformation und Toleranz“ gab es im Januar 2013 in Waltershausen einen Gedenkgottesdienst und die Enthüllung einer Erinnerungsstele in Reinhardsbrunn. Vor der Kirche St. Blasii in Zella-Mehlis wurde im September 2013 ein Gedenkstein errichtet. Beide Denkmäler werden durch weitere Stationen eines „Pilgerweges der Toleranz“ verbunden.

Die Ausstellung will über die Täuferbewegung in Thüringen informieren, den historischen Kontext erhellen, die theologische und ethische Wirkungsgeschichte erkunden und die Thematik Gewalt und Gewaltlosigkeit bis in die heutige Zeit verfolgen. Zudem gibt sie der Reinhardsbrunner Station des Lutherweges ihr inhaltliches Profil.

 

Wer am nächsten Dienstag also in Reinhardsbrunn dabei ist, kann die Frage vielleicht eher beantworten – was der thüringische Ministerpräsident mit der Täuferbewegung zu tun hat …

Erstellt am 12. März 2015 von

Am diesjährigen Welt-Down-Syndrom Tag – richtig: Samstag, 21. März – findet in Velbert wieder ein großer Markt der Möglichkeiten statt. In diesem Jahr sogar unter der Schirmherrschaft von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung.

Auf dem Gelände der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle gibt es zunächst einen ökumenischen Gottesdienst (10.00 Uhr). Anschließend wird Silke Schnee aus ihrem Buch Prinz Seltsam und die Schulpiraten lesen (12.15 Uhr), Nele Buchholz und die Tanzbar Bremen sowie die Tanzkompanie Szene 2wei aus Essen performen am Abend. Es gibt Vorträge und Ausstellungsstände, man trifft viele Familien und eine Menge „Spezialisten“ …

Und die Francke-Buchhandlung präsentiert auf ihrem Büchertisch Titel aus dem Neufeld Verlag zum Down-Syndrom und mehr.

All das unter der charmanten und unwiderstehlichen Leitung von Friederike Escher-Göbel und Johannes Hindenburg, dem Team von Impuls21. Es gibt also viele gute Gründe, mit dabei zu sein!

Infos: Impuls21, Am Karrenberg 40, 42553 Velbert, info@impuls-21.de, www.impuls-21.de. Hier geht’s direkt zum Download des Programms.

Erstellt am 26. Januar 2015 von

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Golfspielen und Reiten, Fußball und Tischtennis, Judo und Kung-Fu – Laufen, Werfen, Springen: Der 25. April 2015 wird für viele Hundert Menschen mit Down-Syndrom das Ereignis des Jahres 2015.

An diesem Samstag findet das Deutsche Down-Sportlerfestival bereits zum 13. Mal in Frankfurt am Main statt. Mehr als 2.500 Gäste und knapp 600 Sportler werden aus ganz Deutschland erwartet. Damit ist diese Initiative von Hexal die weltweit größte Sportveranstaltung für Menschen mit Down-Syndrom.

Als Verlag freuen wir uns schon, wieder mit unserem Infostand mit dabei zu sein!

Neues Highlight 2015 ist der Wettbewerb „Zeig uns Dein Talent“. Mitmachen können alle Menschen mit Down-Syndrom, die eine besondere Begabung im Bereich Sport, Musik, Tanz oder Kunst haben.

Denn Menschen mit Down-Syndrom haben oft ganz besondere Talente: Manche sind musikalisch und können ein Instrument spielen. Andere haben eine tolle Stimme, wieder andere begeistern sich für den Tanz oder können gut malen oder zeichnen. Auch sportliche Talente wie beispielsweise Jonglieren, Schwimmen oder Rollschuh- und Eislaufen sind beim Talentwettbewerb gefragt.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es unter www.down-sportlerfestival.de. Die Beiträge können ab sofort in Form von Fotos oder Videos eingereicht werden. Alle eingehenden Beiträge werden ab dem Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2015 auf dieser Homepage zur Abstimmung gestellt. Dort kann jeder seinen Favoriten anklicken. Der Gewinner wird kostenlos nach Frankfurt am Main eingeladen. Der Veranstalter übernimmt die Kosten für die Unterbringung und für ein Abendessen der Familie (maximal fünf Personen).

Anmeldungen zum Down-Sportlerfestival sind jetzt bereits möglich. Weitere Informationen zum Festival und zur Anmeldung gibt es unter www.down-sportlerfestival.de.

Erstellt am 24. Oktober 2014 von

Gibt es in Ihrer Gemeinde einen Büchertisch? Dann haben wir hier ein „Rundum-sorglos-Angebot“ für Ihre Gemeinde:

 

Die NeufeldBox für Ihren Büchertisch!

 


 

  • Die NeufeldBox kommt 4 x im Jahr und enthält je 10 Artikel aus dem Neufeld Verlag – und dazu gratis passende Werbemittel
  • Sie bekommen 10 % Büchertischrabatt, die Rechnung ist erst nach 60 Tagen fällig
  • Die Versandkosten übernehmen wir
  • Sie haben 90 Tage Rückgaberecht

(Gerne lassen wir Ihnen die Konditionen noch etwas ausführlicher zukommen.)

 


 

Bestellen Sie jetzt ganz einfach:

Neufeld Verlag, VdK-Straße 21, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 0 94 35/50 24 49, Telefax 0 94 35/50 24 83, E-Mail info@neufeld-verlag.de,

Wir freuen uns auf Ihren Anruf! 

Erstellt am 22. Oktober 2014 von

Manche sagen, Gemeinde sei „Kontrastgesellschaft“. Ist sie das? Wirklich? Soll sie das sein? Und wenn ja – inwieweit kann sie das überhaupt sein? Mit anderen Worten: Wie kann Glaube in einer nachchristlichen Gesellschaft gelebt werden?

Lukas Amstutz und Frieder Boller vom Theologischen Seminar Bienenberg gestalten dazu einen Seminartag am Samstag, 25. Oktober auf dem wunderschönen Bienenberg bei Basel. Dabei greifen Sie das Thema des gleichnamigen Buches auf.

 

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Wie also kann Kirche hier und heute glaubwürdig gelebt werden? Stuart Murray fordert in seinem Buch Nackter Glaube – Christsein in einer nachchristlichen Welt (auch als E-Book erhältlich) auf eine aufwühlende und zugleich inspirierende Weise dazu heraus, Jesus ganzheitlich nachzufolgen. Dabei erläutert er, was die Grundsätze der Täuferbewegung für den Glauben heute bedeuten – ganz gleich, in welchem Kontext.

Anhand von sieben Kernüberzeugungen stiftet Murray an zu einem radikalen Christsein in einer nachchristlichen Gesellschaft. Diese Überzeugungen sowie spannende Empfehlungen von Shane Claiborne und Brian McLaren finden sich hier.

Kurzentschlossene können sich also noch anmelden …

Erstellt am 14. August 2014 von

Anfang Mai haben wir ja bereits darauf hingewiesen: Im Rahmen der baden-württembergischen Landesgartenschau findet am Samstag, 27. September in Schwäbisch Gmünd ein Down-Syndrom-Tag statt. Inzwischen hat uns Rita Lawrenz vom Arbeitskreis Down-Syndrom das ausführliche Programm für dieses Wochenende geschickt:

 

Freitag, 26. September

Fußballturnier: In den Mannschaften spielen prominente Persönlichkeiten, Eltern, Geschwister, Freunde von Kindern/Jugendlichen mit Down-Syndrom; in jeder Mannschaft sind Erwachsene mit Down-Syndrom dabei.

Tombola, veranstaltet von der Klosterbergschule

 

Samstag, 27. September

10.00 Eröffnung mit Qi Gong

10.30 Grußworte von Schirmherrin Daniela Schadt, Oberbürgermeister Arnold und der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom

12.00-15.00 Uhr Symposium mit Fachvorträgen:

1. Medizinische Besonderheiten bei Menschen mit Down-Syndrom

2. Poseidon-Projekt (Christine Schniersmeier)

3. Sprachstörungen bei Menschen mit Down-Syndrom

4. Neue Wohnformen für Menschen mit Behinderung (Jörg Sadowski)

ab 14 Uhr Musikalisches Rahmenprogramm

Parallel gibt es an diesem Tag auf dem gesamten Gelände der Landesgartenschau Angebote, die zum Mitmachen einladen

20.00 Konzert Sabrina Weckerlin und Band

 

(Änderungen vorbehalten.) Weitere Informationen bzw. das ggf. aktualisierte Tagesprogramm gibt es online unter www.gmuend2014.de oder beim Arbeitskreis Down-Syndrom.

Übernachtungsmöglichkeiten in Schwäbisch Gmünd findet man hier.

Auch wenn wir selbst leider nicht dabei sein können – die Produkte rund ums Down-Syndrom aus dem Neufeld Verlag kann man in Schwäbisch Gmünd kaufen; vermutlich in der Buchhandlung des Christlichen Tagungs- und Gästezentrums Schönblick.

Erstellt am 12. August 2014 von

Am Samstag, 13. September 2014 geht es wieder rund: Ab 10.00 Uhr findet das Sportfest „Down-Sport-in-Magdeburg“ statt. Ähnlich wie in Frankfurt am Main seit Jahren ein Deutsches Down-Sportlerfestival im Rahmen der HEXAL-Initiative „Für eine bessere Zukunft“ angeboten wird, engagiert sich hier der Stadtsportbund Magdeburg.

Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom können sich im Wettkampf messen, ihre Erfolge genießen und vor allem gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern Spaß haben. Und der ist garantiert, würde ich mal sagen … Die Verpflegung ist dabei für alle kostenfrei.

Auch die Produkte des Neufeld Verlages rund ums Down-Syndrom sind in Magdeburg wieder zu finden.

Anmelden kann man sich online noch bis zum 15. August 2014. Kontakt: Stadtsportbund Magdeburg e. V., Telefon 03 91/6 07 37 62-0, Fax -2, E-Mail down-sport-in-magdeburg@ssb-magdeburg.de.

Erstellt am 25. Juli 2014 von

Der Mutterleib ist kein „erlebnisleerer“ Raum, meint die Journalistin Nicola Menke in ihrem Artikel, der u. a. in der Augsburger Allgemeinen erschienen ist.

So träumen Ungeborene bereits. Etwa ab dem 7. Monat sind bei ihnen während der Schlafphasen eine lebhafte Hirntätigkeit und schnelle Augenbewegungen – bekannt als REM (Rapid Eye Movement) – zu verzeichnen. Als wahrscheinlich gilt, dass sie, wie auch nach der Geburt, im Traum Erfahrungen verarbeiten, die sie im Wachzustand gemacht haben; sei es Musik oder sanftes Klopfen de s Vaters gegen Mamas Bauch .

Wir haben schon vor der Geburt Emotionen und zeigen das ab dem 4. Schwangerschaftsmonat auch, sei es über Mimik und Gestik oder durch „verräterische“ Bewegungen.

Dem Gynäkologen René van de Carr zu Folge ist „der Mutterleib das erste Klassenzimmer“. Der Amerikaner, der vor 30 Jahren mit Studien und Versuchen im Bereich der Pränatal-Entwicklung begann, meint damit, dass man Ungeborene aufgrund ihrer Lernfähigkeit gezielt fördern kann. Dies soll durch ein Föten-Training mit Musik, Sprachreizen und Lichtimpulsen möglich sein.

Der Mensch ist bereits vor der Geburt zur Interaktion fähig. Am eindrücklichsten zeigt sich das anhand von Zwillingsföten. Beobachtet man sie per Ultraschall, wie das unter anderem die italienische Ärztin und Psychoanalytikerin Alessandra Piontelli getan hat, sieht man, dass sie in regem Kontakt stehen und schon pränatal eine Beziehung aufbauen. (Quelle: Weißer Friede, Nürnberg.)

Am morgigen Samstag, 26. Juli 2014 findet in Nürnberg ab 10.30 Uhr ein „Fest für das Leben“ statt. Vor der Lorenzkirche demonstrieren Vertreter verschiedener Lebensrechtsorganisationen, die sich unter dem Namen „Weißer Friede“ zusammengetan haben, dann für das Recht auf Leben, darunter u. a. Ärzte für das Leben, Christdemokraten für das Leben oder die Aktion Lebensrecht für Alle.

Erstellt am 23. Juli 2014 von

Wenn ich morgens ins Büro komme, fällt mein Blick … auf den Wandkalender A little extra von Conny Wenk. Die strahlenden Gesichter, urigen Schnappschüsse und charmant in Szene gesetzten Kinder und Jugendlichen mit Down-Syndrom samt ihren glücklichen Familien zaubern einem fast automatisch ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann es immer noch nicht richtig fassen, was die Bilder mit einem machen!

 

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Vor wenigen Tagen ist jetzt die 2015er Ausgabe des Kalenders A little extra erschienen. Ich kann alle verstehen, die auf diese charmanten Impulse von der Wand nicht mehr verzichten wollen! Die einzelnen Monatsblätter für 2015 kann man sich hier anschauen.

Sie merken schon: Wir sind einfach begeistert von diesen Bildern! Das Gute ist: Die Fotografin und Herausgeberin Conny Wenk verlost noch bis Donnerstag Abend, 20.00 Uhr fünf Exemplare davon. Jetzt schnell auf ihrer Facebook-Seite den entsprechenden Beitrag zum Kalender 2015 kommentieren und mitmachen …

Und wenn Sie glauben, Ihre Chancen auf einen Gewinn sind nicht allzu groß – natürlich kann man den Kalender jederzeit direkt hier bestellen.

Sie können sich natürlich auch mit befreundeten Familien zusammen tun und eine Sammelbestellung aufgeben (schon ab 5 Stück gibt’s günstige Mengenpreise).

Wenn Sie lieber beim Buchhändler Ihres Vertrauens bestellen: jeder Buchhändler sollte den Kalender ganz unkompliziert bei seinem Großhändler oder direkt bei uns im Verlag bzw. bei unseren Logistikpartnern ordern können.

Erstellt am 17. Juni 2014 von

Ich habe noch kaum Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom getroffen, die nicht aus tiefster Überzeugung sagen würden: „Gut, dass es dich gibt!“ Dennoch scheint es in unserer Gesellschaft eine Sichtweise zu geben, dass es besser wäre, Kinder mit Down-Syndrom kämen gar nicht erst auf die Welt.

Für den 16. Juli 2014 plant der CDL-Landesverband Baden-Württemberg eine friedliche Kundgebung in Konstanz: Nach 2012 und 2013 soll nun zum dritten Mal vor dem Gebäude der Firma Lifecodexx gegen deren „PraenaTest“ (einen vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomie) demonstriert werden.

„Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass hier mit modernster Technik ein zudem noch mit hohem finanziellen Profit verbundener Feldzug gegen Menschen mit Down-Syndrom geführt wird. Es ist kaum eine schlimmere Diskriminierung denkbar als die, einer Bevölkerungsgruppe mit einem vorgeburtlichen Gentest, der auf Selektion gerichtet ist, ihr Lebensrecht abzusprechen“,

so der Rechtsanwalt Josef Dichgans, Vorsitzender des CDL-Landesverbands.

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU, gegründet 1985 von Mitgliedern der Unionsparteien, die den Lebensschutz in Deutschland durch politisches Handeln und Bewusstseinsbildung verstärken wollen. Die Mitglieder der CDL setzen sich vor allem für das hilflose und ungeborene Leben ein und engagieren sich für ein kinderfreundliches gesellschaftliches Klima.

Hubert Hüppe, bis Dezember 2013 Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, ist seit 1986 stellvertretender Bundesvorsitzender der Christdemokraten für das Leben.

„Menschen mit Down-Syndrom verdienen die gleiche Achtung und haben das gleiche Lebensrecht wie alle anderen Menschen. Sie sind genauso liebenswert und wertvoll und bereichern ihre Familien und unsere ganze Gesellschaft. Eine vorgeburtliche Diagnostik, die allein darauf abzielt, die Geburt dieser Menschen durch Abtreibung zu verhindern, ist deshalb skandalös“,

so Dichgans in der Einladung zur Kundgebung.

Die Veranstalter wünschen sich besonders die Teilnahme von Menschen mit Down-Syndrom – Dichgans: „Es gibt nichts Gewinnenderes als die persönliche Begegnung mit ihnen.“ Und so sind Familien mit Kindern und Jugendichen mit Down-Syndrom in besonderer Weise eingeladen, der Öffentlichkeit an diesem Tag zu zeigen: „Gut, dass es uns gibt!“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 16. Juli 2014 um 15.30 Uhr vor dem Anwesen der Firma Lifecodexx in Konstanz, Jakob-Stadler-Platz 7, statt (Kontakt zum CDL-Landesverband: lv-bw@cdl-online.de).

Im Zusammenhang mit der Einführung des „PraenaTest“ im Sommer 2012 hatte das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter in einer Stellungnahme deutlich gemacht:

Es muss bei möglichst allen ankommen, wie das Leben mit Down-Syndrom heute tatsächlich ist, u. a. bei der Ärzteschaft, dem Beratungspersonal und bei Jugendlichen, die sich in Zukunft Nachwuchs wünschen. Ärztinnen und Ärzte können sich an etablierte Organisationen und Elterninitiativen wenden. Denn Familien haben umfangreiches fachliches und lebenspraktisches Wissen über Trisomie 21. Ihre Erfahrungen bewähren sich oft in schwerwiegenden Entscheidungssituationen.

Eben auf ihr Erleben beruft sich der amerikanische Kinderarzt und Genetiker Brian Skotko in drei zusammenhängenden Studien (2011). Die große Mehrheit der Menschen mit Trisomie 21:

  • ist mit ihrem Leben zufrieden,
  • findet sich und das eigene Aussehen in Ordnung,
  • liebt die eigenen Eltern und Geschwister,
  • meint, leicht Freunde zu finden,
  • ist hilfsbereit und glaubt, anderen Menschen zur Seite stehen zu können.
  • Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder willkommen ist!

    Das wär’s, oder? Am Ende sehnen wir alle uns danach, willkommen zu sein. Die gute Nachricht: Bei Gott bin ich willkommen. Und zwar so, wie ich bin. Die Bibel birgt zahlreiche Geschichten und Bilder darüber, dass Gott uns mit offenen Armen erwartet. Und dass er nur Gutes mit uns im Sinn hat.

    Als Verlag möchten wir dazu beitragen, dass Menschen genau das erleben:

    Bei Gott bin ich willkommen.

  • Unser Slogan hat noch eine zweite Bedeutung: Wir haben ein Faible für außergewöhnliche Menschen, für Menschen mit Handicap. Denn wir erleben, dass sie unser Leben, unsere Gesellschaft bereichern. Dass sie uns etwas zu sagen und zu geben haben.

    Deswegen setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderung willkommen zu heißen.